DE462695C - Vorrichtung zum Entrollen aufgewickelten bandfoermigen Guts - Google Patents
Vorrichtung zum Entrollen aufgewickelten bandfoermigen GutsInfo
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- DE462695C DE462695C DEH111639D DEH0111639D DE462695C DE 462695 C DE462695 C DE 462695C DE H111639 D DEH111639 D DE H111639D DE H0111639 D DEH0111639 D DE H0111639D DE 462695 C DE462695 C DE 462695C
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- 238000005452 bending Methods 0.000 claims 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H23/00—Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
- B65H23/04—Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
- B65H23/34—Apparatus for taking-out curl from webs
Landscapes
- Unwinding Webs (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Entrollen aufgewickelten bandförmigen Guts Bei der Verwendung von Zeichen-, Paus-und sonstigen Papieren sowie dünneren Blechen, die aufgerollt geliefert werden, ist sehr oft der Umstand lästig, daß das abgewickelte Material das Bestreben hat, sich wieder zusammenzurollen. Bei Papieren oder Blechen, die sehr dünn sind, tritt dieser Mißstand nicht auf, ebenso bei Papieren, die im weiteren Verlauf ihrer Verwendung gewässert werden, beispielsweise bei Lichtpauspapieren für Naßentwicklung. Der Mißstand, daß sich das abgewickelte Material wieder zusammenrollt, rührt daher, daß die äußeren Materialfasern beim Aufrollen einen größeren Krümmungsradius bekommen haben als die inneren. Im abgerollten Zustand befindet sich demgemäß das Material noch in einem Spannungszustand, solange .die innere Materialfaser einen kleineren Krümmungsradius hat als die äußere.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, die es ermöglicht, diesen Spannungszustand zu beseitigen bzw. zu überkompensieren, so daß das aufgerollte Material gaebnet und geglättet - entrollt - wird.
- Die Entrollvorrichtung besteht aus drei in einer Ebene liegenden Walzen a, b und c. In der Mittellinie der mittleren Walze, senkrecht zur Ebene der dreiWalzen, ist eine mehr oder weniger abgerundete Kante d angeordnet. Die obere Walze a ist zwa;ngläufig durch ein Zahnrad e über ein Zwischenrad f, welches nicht mit der mittleren Walze in Verbindung steht, mit der unteren Walze c, an der das Zahnrad g befestigt ist, gekuppelt. Das Zahnrad g an der unteren Walze c hat einen oder einige Zähne weniger als das an der oberen Walze a feste Rad e.
- Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: Das zu entrollende bandförmige Gut h wird derart, daß die vorhandene Krümmung nach unten zu liegen kommt, zwischen oberer und mittlerer Walze eingeführt und die obere Walze durch eine Handkurbel oder mechanisch in Drehung versetzt. Das zwischen den Walzen a, b eingezogene Gut wird, mit Hilfe einer Führung oder von Hand um die Entrollkante d geführt, von der unteren Walze gefaßt und tritt zwischen mittlerer und unterer Walze entspannt heraus. Dadurch, daß sich die untere Walze etwas schneller dreht als dieobere, tritt in dem Gut eine Zugspannung auf, die nach Bedarf durch Änderung der Übersetzung dem zu entrollenden Material angepaßt werden kann. Diese Zugspannung. bewirkt, daß sich das Band beim Vorbeiziehen an der Entrollkante d fest an diese anlegt. Dadurch, daß die vorher entgegengesetzt gekrümmte Bahn an der Kante d fest anliegt, das Material also gerade die umgekehrte Krümmung erhält als die, mit der es aufgerollt war, werden die anfänglich etwas gestauchten Materialfasern etwas gelängt, die innenliegenden Fasern etwas verkürzt. Der Erfolg ist der, daß man am Austritt aus der Maschine ein geebnetes und geglättetes Gut erhält.
- Die obere und untere Walze werden mit einem Belag versehen, der einen großen Reibungswiderstand hat, beispielsweise Gummi. Die mittlere Schleppwalze und die Entrollkante werden poliert, damit das Gut nicht übermäßig beansprucht wird. Wenn nötig, werden die Walzen so gelagert, daß man den Spalt zwischen den Walzen verstellen bzw. die Walzen aneinander andrücken kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Entrollen aufgewickelten bandförmigen Guts, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut unter Spannung um eine feststehende, mehr oder weniger abgerundete Kante (d) gezogen wird, derart, daß die konvex gekrümmte Seite des Guts gegen die Kante zur Anlage kommt. z. Vorrichtung, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei mechanisch gekuppelten, mit verschiedener Umfangsgeschwindigkeit umlaufenden Walzen eine Schleppwalze liegt, der die Biegekante (d) vorgelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH111639D DE462695C (de) | Vorrichtung zum Entrollen aufgewickelten bandfoermigen Guts |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEH111639D DE462695C (de) | Vorrichtung zum Entrollen aufgewickelten bandfoermigen Guts |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE462695C true DE462695C (de) | 1928-07-16 |
Family
ID=7171367
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH111639D Expired DE462695C (de) | Vorrichtung zum Entrollen aufgewickelten bandfoermigen Guts |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE462695C (de) |
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0
- DE DEH111639D patent/DE462695C/de not_active Expired
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