CH242002A - Vorrichtung zur Vergasung von flüssigen Brennstoffen für den Betrieb von Explosionsmotoren. - Google Patents
Vorrichtung zur Vergasung von flüssigen Brennstoffen für den Betrieb von Explosionsmotoren.Info
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Description
Vorrichtung zur Vergasung von flüssigen Brennstoffen für den Betrieb von Explosionsmotoren. Zur Vergasung flüssiger Brennstoffe für den Betrieb von Egplosionskraftmaschinen werden heute allgemein sogenannte Vergaser verwendet. Es sind dies in sich. abgeschlos sene, für den Anschluss an die Ansaugleitung des Motors eingerichtete Aggregate,. im we sentlichen bestehend aus einem Rohrstutzen, einer in. diesen hineinragenden Zerstäuber düse und einem angebauten Schwimmer gehäuse für die automatische Regulierung des Brennstoffniveaus. Es ist eine bekannte Tatsache, dass sich die Zerstäubung und Vergasung des Brenn- stoffes mit derartigen Vergasern, nicht völlig einwandfrei durchführen lässt. Auch kommt es immer wieder vor, dass das. Brenustcffluft- gemisch - namentlich bei Verwendung von Brennstoffen mit grösserem ,spezifischem Ge wicht - auf .dem ziemlich langen Weg vom Vergaser bis zum Motor sich infolge von öfteren Richtungswechseln. öder Q,üerschnitts- veränderungen der Saugleitung wieder teil- weise entmischt, wobei sich das gebildete Brennstoffkondensat an den Wandungen der Saugleitung oder der Zylinder niederschlägt und im letzteren Falle während des. Kom- pressions#hubes in das Kurbelgehäuse gebla sen wird, wo es die gefürchteten Schmieröl- verdünnungen verursacht. Ausserdem bewir ken derartige Entmischungen eine erhebliche Leistungseinbusse des Motors. Diese Nachteile sollen nun :gemäss der vor liegenden Erfindung dadurch beseitigt sein, dass eine doppelwandige, aus zwei in radia lem. Abstand voneinander angeordneten Roh ren bestehende Saugleitung verwendet ist, deren äusseres Rohr mit mehreren, für den Anschluss an den Motor bestimmten Stutzen versehen und deren an die Frischlüffzufüh- rang angeschlossenes inneres Rohr siebartig durchbrochen ist, wobei vor jedem Motor- anschlussstutzen des äussern Rohres eine in den Hohlraum des innern: Rohres ausmün dende Zerstäuberdüse angeordnet ist, .die mit einem an. der Saugleitung angeschlossenen Schwimmergehäuse kommuniziert. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Vorrichtung im Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2 und Fig. 2 einen Schnitt durch die Vorrich tung nach der Linie II-II in Fig. 1. In dem dargestellten Beispiel bezeichnet 1 einen Sechszylindermotor. An diesen ist mittels dreier Stutzen 2 die Saugleitung an geschlossen. Diese letztere besteht aus, zwei in radialem Abstand voneinander angeordne ten, koaxial zueinander liegenden Rohren 3 und 4. Das innere Rohr 4 steht über einen Stutzen 5 mit einem zentralliegenden Luft ansaugkopf 6 in Verbindung und ist auf der obern Hälfte seiner Mantelfläche siebartig mit Durchbrechungen 7 versehen. Mit 8 sind drei Zerstäuberdüsen bezeichnet, die in den Hohlraum. des innern Rohres 7 ausmünden und über einen Kanal 9 mit einem Schwim mergehäuse 10 kommunizieren. Im Schwim mergehäuse, das aus einem einzigen Stück mit dem Rohr 4 besteht, ist ein. üblicher Schwimmer 11 angeordnet, der mit einer Na del 12 versehen ist, die zur Regulierung bezw. Absperrung der Brennstoffleitung 13 dient. Mit 14 ist eine Reguliernadel bezeich net, die unter der Wirkung einer Druckfeder 15 steht und zum Regulieren bezw. Absper ren des Brennstoffkanals 9 von Hand dient. In jeden der Stutzen 2 ist eine Drosselklappe 16 eingebaut. Alle diese Drosselklappen wer den durch einen gemeinsamen Hebel 17 be tätigt und stehen mit .der Reguliernadel 14 in aus der Zeichnung nicht näher ersichtlicher Weise in Wirkungsverbindung, derart, dass bei gänzlich geschlossenen Drosselklappen der Brennstoffkanal 9 durch die Reguliernadel 14 ebenfalls abgeschlossen ist. Die Anord nung ist dabei so getroffen, dass bei sich öff nenden Drosselklappen der Querschnitt des Brennstoffkanals 9 in gleichem Masse frei gegeben wird. Die Wirkungsweise der vorstehend be schriebenen Vorrichtung ist folgende: Bei Inbetriebsetzung des Motors durch eine übliche Anlassvorrichtung, beispiels weise durch einen gebräuchlichen elektrischen Anlasser, wird Frischluft durch den Kopf 6 angesaugt. Hierbei entsteht im Innern der Saugleitung ein bestimmter Unterdruck, wel cher bewirkt, dass das Brennstoffniveau in den Zerstäuberdüsen 8 ansteigt und die Dü sen vom Brennstoff überflutet werden. Die durch den Kopf 6 angesaugte Frischluft strömt durch den Stutzen 5 in das Innere des Rohres 4, wobei die Luft an den Düsen 8 vorbeistreicht und den aus diesen austreten den Brennstoff mitreisst und vernebelt. Das so gebildete Brennstoffluftgemisch verlässt das innere Rohr 4 durch die Durchbrechun- gen 7, tritt in die zwischen den Rohren 3 und 4 liegende Mischkammer 18 und strömt von dieser durch die Stutzen 2 in die Zylinder des Motors 1. Durch die Verlegung der Zerstäuberdüsen in die Saugleitung wird der von dem Brenn stoffluftgemisch zurückzulegende Weg auf ein Minimum reduziert und damit die Gefahr der Entmischung, d. h. Ausscheidung von flüssigem Brennstoff aus dem Gemisch, weit gehend beseitigt. Durch die siebartige Aus bildung des innern Rohres 4 soll verhindert werden, dass flüssiger Brennstoff in Form von grösseren Tröpfchen mitgerissen wird und sich auf dem Weg zum Zylinder an den Leitungs- oder Zylinderwandungen nieder schlägt. Allfällige grössere Brennstofftröpf chen werden zunächst im innern Rohr 4 zu rückgehalten, neuerdings von der vorbei streichenden Luft mitgerissen oder aber in dieser verdunstet. Der Zusammenbau der Saugleitung mit dem Schwimmergehäuse gewährleistet eine ausserordentlich gute Wärmeübertragung auf das letztere, so dass der Brennstoff immer gut vortemperiert wird, wodurch die gute Vergasung wiederum gefördert wird. Diese gute Vergasung bewirkt eine entsprechende Leistungserhöhung des Motors oder aber bei gleichbleibender Leistung eine entsprechende Brennstoffeinsparung.
Claims (1)
- PA'IENTANSPUÜCH Vorrichtung zur Vergasung von flüssigen Brennstoffen für den Betrieb von Explosions motoren, .gekennzeichnet durch eine doppel wandige, aus zwei in radialem Abstand von einander angeordneten Rohren bestehende Saugleitung, deren äusseres Rohr mit mehre ren, für den Anschluss an den Motor bestimm ten Stutzen versehen und deren an die i Frischluftzuführung angeschlossenes inneres Rohr siebartig durchbrochen ist,wobei vor jedem Motoranschlussstutzen des äussern Roh res eine in den Hohlraum des innern Rohres ausmündende Zerstäuberdüse angeordnet ist, die mit einem an der Säugleitung angeschlos senen Schwimmergehäuse kommuniziert. UNTERANSPRüCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da dutch gekennzeichnet, .dass das Schwimmer o gehäuse mit dem äussern Rohr der Saug leitung aus einem einzigen Stück besteht. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch ,gekennzeichnet, dass in jeden Motoren- anschlussstutzen der Saugleitung eine Dros selklappe eingebaut ist, wobei sämtliche Dros selklappen mittels eines einzigen Hebels be tätigt werden können. d.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch ,gekennzeichnet, dass die Drosselklappen mit einem Regulier ventil für die Dosierung des Brennstoff zuflusses zu den Zers.täuberdüsen in Wir kungsverbindung stehen. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch .gekennzeichnet, dass die Durchbrechun- gen auf der obern Mantelhälfte des innern Rohres der Saugleitung angeordnet sind. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das innere Rohr der Saugleitung mit einem Luftansaugkopf in Verbindung steht. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, wie in der Zeichnung dargestellt und mit Bezug darauf beschrieben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2709425A (en) * | 1950-02-07 | 1955-05-31 | Hercules Motors Corp | Diesel engine cold starting apparatus |
-
1944
- 1944-11-11 CH CH242002D patent/CH242002A/de unknown
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