CH237366A - Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Produkte, die Celluloseäther in Pulverform enthalten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Produkte, die Celluloseäther in Pulverform enthalten.

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CH237366A
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Aktiengesellschaf Sichel-Werke
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B11/00Preparation of cellulose ethers
    • C08B11/20Post-etherification treatments of chemical or physical type, e.g. mixed etherification in two steps, including purification

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Description


  Verfahren zur Herstellung     wasserlöslicher    Produkte, die     Celluloseäther     in     Pulverform    enthalten.    Es ist schon vorgeschlagen worden, leicht  lösliche     Celluloseäther    in Pulverform von  grosser Ergiebigkeit und Klebkraft dadurch  zu erhalten, dass in kaltem und warmem  Wasser oder     Alkalilaugen    lösliche     Cellulose-          äther    in     dünner    Schicht auf erhitzten     Flä-          ehen,        beispielsweise    sich drehenden Zylindern,  getrocknet und vermahlen werden.  



  Es wurde nun weiter gefunden, dass man  wertvolle wasserlösliche Trockenprodukte,  die     Celluloseäther    enthalten, erhält, wenn die  gelösten     Celluloseäther    unter Zusatz von min  destens teilweise aus Stärke bestehendem  Material in     dünner    Schicht auf erhitzten  Flächen getrocknet und vermahlen werden.  Die     Celluloseäther        können    dabei in Wasser  oder     Alkalilaugen    gelöst sein.  



  Es ist bereits     b.-kannt,    wasserlöslichen       Celluloseäthern    kolloidale Lösungen aus  Stärke oder Stärkeprodukten für bestimmte  Zwecke zuzusetzen. Diese Mischungen konn  ten jedoch     bisher    nur in der     Weise    hergestellt   -erden, dass man den Lösungen der Äther  die aufgeschlossenen -Stärkelösungen zugab    oder dass man die trockenen     Celluloseäther     mit pulverförmigen, in kaltem Wasser lös  lichen Stärkeprodukten (zum Beispiel     Quell-          stärke)    vermischte.

   Solche Erzeugnisse haben  den Nachteil, dass sie sich leicht entmischen,  da die beiden Bestandteile     hinsichtlich    ihres  spezifischen Gewichtes sehr verschieden sind.  



  Demgegenüber     werden    erfindungsgemäss  den     Celluloseätherlösungen    vor dem     Trocknen     in dünner Schicht Stärke, zum Beispiel Kar  toffelstärke; Reisstärke oder dergleichen oder  stärkehaltige Stoffe, wie Mehle, Getreide  mehle und dergleichen zugesetzt. Man erhält  dann nach dem Zerkleinern     Trockenprodukte,          die,    wie Versuche     gezeigt    haben, den Nach  teil der     Entmischung    nicht zeigen. Diese  Trockenprodukte verquellen mit kaltem Was  ser zu einer hochviskosen klaren Masse, denn  auch die Stärke ist durch die erfindungs  gemässe Behandlung in eine in kaltem Wasser  lösliche Form übergeführt worden.

   Dieses  Verfahren     ist    ganz besonders     wirtschaftlich,     denn es     ist    dadurch möglich,     Trocknung    der       Celluloseäther    und den Aufschluss der Stärke      gleichzeitig in einem Arbeitsgang vorzuneh  men.  



  Man kann auch vor oder nach der Trock  nung dem Gemisch solche Stoffe zusetzen,  die das Trockenprodukt für die verschieden  sten technischen Verwendungszwecke beson  ders geeignet machen, es sind dies insbeson  dere Alkalien, Säuren, saure oder alkalische  Salze, Seifen, Harzseifen, Oxydationsmittel  und dergleichen. Verwendet man zum Bei  spiel geringe Mengen Borsäure oder deren  Salze, so erhält man Produkte, die nach Auf  lösen in Wasser an Viskosität und Ergiebig  keit die entsprechenden stärkefreien     Cellulose-          äther    übertreffen und besonders dort Anwen  dung finden können, wo eine sehr hohe Vis  kosität benötigt     -wird;    diese Äther sind in  folge ihres Stärkegehaltes ausserdem auch  sehr viel billiger.  



  Setzt man Seifen (zum Beispiel Harz  seifen) hinzu, so erhält man Erzeugnisse, die  sehr weich und plastisch sind und die sich  daher vorzugsweise als     Appreturmittel,    Far  benbindemittel und dergleichen eignen.     Man     kann auch andere Kolloide, zum Beispiel Ei  weiss, eiweisshaltige Stoffe (Leim, Gelatine,  Casein usw.),     Gummiarabicum,        Dextrin    und  ähnliche beimischen. An Stelle von     .Stärke     können auch stärkehaltige Produkte, wie  Mehle (Getreidemehle und dergleichen) Ver  wendung finden.  



  Das geschilderte Verfahren ermöglicht  somit, Trockenprodukte auf wirtschaftlichem  Wege herzustellen, die sich vielfach abwan  deln und den verschiedensten Verwendungs  zwecken anpassen lassen.  



  Es hat sich ferner überraschenderweise  herausgestellt, dass es durch eine solche Zu  mischung von Stärke auch möglich ist, die  in heissem Wasser unlösliche     Methylcellulose,     die infolge dieser Eigenschaft auf heissen  Flächen für sich allein nicht zu trocknen ist,  auf die geschilderte Art in ein gut lösliches       Trochenprodukt        überzuführen.            A-usf        iilirirngsbeishiele:     1. Eine Paste, bestehend aus 2 kg     Methyl-          cellulose,    8     1g    Wasser, wird mit 2 kg Kar  toffelstärke     bemischt    und in dünner Schicht  auf über 100" -erhitzte Walzen aufgetragen.

    Die abfallenden Fladen werden in bekannter  Weise zerkleinert.  



  2. Eine Pate, bestehend aus 2.5 kg       Carboxymetlivlcellulose    und<I>7,5 kg</I> Wasser,  wird mit 1 leg     Kartoffelstärke    unter Zusatz  von 150 g Borax gemäss     Beispiel    1 getrocknet  und zerkleinert.  



  Das     Trockenprodukt    löst sich in kaltem  Wasser zu einer hochviskosen, klebkräftigen  Lösung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung wasserlös licher Produkte, die Celluloseäther in Pulver form enthalten. dadurch gekennzeichnet, dass gelöste Celluloseiither unter Zusatz von min destens teil-veise aus Stärke. bestehendem Ma terial in dünner Schicht auf erhitzten Flä chen getrocknet und vermahlen -werden. UN TERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man eine Lösung von Celluloseäther in Wasser verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass man eine Lösung von Celluloseäther in Alkalilauge verwendet. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gel@eiinzeiehnet, dass man der Lösung des Celluloseäthers Stärke zusetzt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gel@eiiiizeichiiet. dass man der Lösung des Cellulose < itliers stärkehaltiges Material zusetzt.
    <B>).</B> Verfahren naeh Patentanspruch, <B>;</B> da durch gekennzeichnet, dass dein Gemisch von Celluloseäther und mindestens teilweise aus Stärke bestehendem -Material noch ein Zu satzstoff zugesetzt ist, der eine Erhöhung der Viskosität von Lösungen des Trockenpro duktes herbeizuführen vermag.
CH237366D 1943-05-25 1943-05-25 Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Produkte, die Celluloseäther in Pulverform enthalten. CH237366A (de)

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