DE508786C - Verfahren zur Herstellung von in kaltem Wasser ohne Klumpenbildung quellbaren Staerkeerzeugnissen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von in kaltem Wasser ohne Klumpenbildung quellbaren Staerkeerzeugnissen

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DE508786C
DE508786C DEH101892D DEH0101892D DE508786C DE 508786 C DE508786 C DE 508786C DE H101892 D DEH101892 D DE H101892D DE H0101892 D DEH0101892 D DE H0101892D DE 508786 C DE508786 C DE 508786C
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starch
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ground
cold water
swell
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DEH101892D
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Inventor
Dr Max Jacobi
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Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B30/00Preparation of starch, degraded or non-chemically modified starch, amylose, or amylopectin
    • C08B30/12Degraded, destructured or non-chemically modified starch, e.g. mechanically, enzymatically or by irradiation; Bleaching of starch
    • C08B30/14Cold water dispersible or pregelatinised starch

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  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von in kaltem Wasser ohne Klumpenbildung quellbaren Stärkeerzeugnissen Wenn man Kartoffelstärke oder Stärke anderer Herkunft mit festen Ätzalkalien innig vermahlt, so erhält man Erzeugnisse, die beim Anrühren mit kaltem Wasser, ähnlich der 0-uellstärke, Kleister zu bilden vermögen. Diese Erzeugnisse haben jedoch den großen technischen Mangel, daß sie beim Zusammenrühren mit Wasser Klumpen bilden; selbst wenn man noch so vorsichtig zu Werke geht. Diese Klumpenbildung ist so hartnäckig, daß ein für praktische Anforderungen brauchbarer Kleister höchstens dann zu erzielen ist, wenn man die Masse durch ein Sieb treibt, was die praktische Verwendung solcher Erzeugnisse natürlich äußerst erschwert, ganz abgesehen davon, daß die in den Klumpen vorhandene Stärke ihrem eigentlichen Verwendungszweck entzogen wird, also .verlorengeht.
  • Es wurde nun die überraschende Tatsache festgestellt, daß die durch Vermahlen von Stärke mit kaustischen Alkalien erhaltenen Erzeugnisse dann vollständig klumpenfrei mit Wasser anquellen und einen zügigen, ohne weiteres verwendbaren Leim ergeben; wenn man ihre Vermahlurig in Gegenwart einer gewissen Menge von Wasser ausübt, das man in geeigneter Weise während des Mahlens zugibt.: Am zweckmäßigsten geschieht dies in der 'Weise, daß man zunächst einen Teil der trocknen Stärke mit dem kaustischen Alkali auf einem Kollergang oder einer Kugelmühle vermahlt, nach einiger Zeit den Rest der Stärke mit dem notwendigen Wasser angefeuchtet hinzufügt und weiter vermahlt. Das zugefügte Wasser wird nach beendeter Mahldauer durch vorsichtige Trocknung in einem etwa q.0° C warmen Luftstrome wieder entfernt.
  • Beispiel 7oo g kaustische Soda werden mit 3 kg trockener Kartoffelstärke in einer Kugelmühle so lange vermahlen; bis alles vollkommen gleichmäßig feinpulverig ist. Man fügt jetzt 7 kg Stärke, die vorher mit 2,75 Liter Wasser homogen befeuchtet wurden; hinzu und mahlt noch eine halbe bis eine ganze Stunde weiter. Dehnt man die Mahldauer zu lange aus, so nimmt die Masse Merkmale der Verkleisterung an, die nicht erwünscht sind. Das die Mühle verlassende Erzeugnis soll vielmehr eine lockere, körnige Beschaffenheit haben; es wird an der Luft oder in einem Luftstrom von 35 bis q.0° C getrocknet und hierauf durch Mahlen auf einen gewünschten, nicht allzu großen I'einheitsgrad gebracht. Unter dem Mikroskop betrachtet, soll das Enderzeugnis möglichst frei von Stärkekörnern sein. Dieses Enderzeugnis mit kaltem Wasser - etwa i Teil auf 15 Teile Wasser -verrührt, ergibt nach kurzer Zeit einen Kleister von großer Klebekraft und gleichmäßiger, klumpenfreier Beschaffenheit. Man kann dem Enderzeugnis je nach dessen technischem Verwendungszwecke noch -Harz, Ton o. dgl. in Pulverform zumischen.

Claims (2)

1'a TEN TAN sPRücizr i. Verfahren zur Herstellung von in haltem'Vasser ohne Klumpenbildung duellbaren Stärkeerzeugnissen, dadurch gekennzeichnet, daß man Stärke mit festem kaüstischem Alkali in feuchtem Zustande innigst vermahlt, hierauf unterhalb der Verkleisterungsteinperatur trocknet und zerkleinert.
2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst nur einen Teil der trocknen Stärke mit dem festen kaustischen Alkali zu einem feinen Pulver vermahlt, und dann erst den Rest der Stärke, mit der erforderlichen 'Menge Wasser befeuchtet, hinzufiig t, worauf die Masse unterVermeidung einer Verkleisterung weiter vermahlen und nach vorsichtiger Trocknung fein gemahlen wird.
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