CH227236A - Mit Sieb versehener Dampfreiniger für Turbinen. - Google Patents

Mit Sieb versehener Dampfreiniger für Turbinen.

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CH227236A
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steam
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Licentia Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D25/00Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01D25/32Collecting of condensation water; Drainage ; Removing solid particles

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


      Mit    Sieb versehener Dampfreiniger für Turbinen.    Die     Erfindung    bezieht sich auf einen mit  einem Sieb     versehenen    Dampfreiniger für  Turbinen. Derartige als Siebe ausgebildete  Dampfreiniger     sind    meistens hinter dem       Dampfeintrittsventil    der Turbinen     eingebaut     und sollen die Beimengungen sowie etwaig  vorhandene Wasserteilchen aus dem Dampf  vor     Eintritt    in die Turbine ausscheiden.  



  \Der für     Hochdruckturbinen    verwendete  Dampf enthält noch gewisse Mengen feiner  Salzteilchen, die wohl aus ,der chemischen  Aufbereitung des Zusatzwassers herrühren.  Diese Salzteilchen sind nicht gelöst, sondern  in Form von     feinen    Kristallen vorhanden, die  sich innerhalb der Turbine ausscheiden, da sie  durch das Dampfsieb nicht entfernt werden  können.

   Die     Erfahrung    hat nun .gelehrt, dass  ,die letzten Düsen eines Segmentes     bezw.    die  Düsen vor einer Zwischenwand solcher Hoch  druckturbinen stark ausgewaschen sind, was  offenbar durch die     schmirgelnde    Wirkung  der an diesen Stellen durch die Richtungs-         änderung        ausgeschiedenen        Salzteilchen    her  rührt.  



       Unter        Zugrundelegung    dieser Beobachtun  gen wird nun in Vorschlag .gebracht, in den  vom Dampfsieb umschlossenen Hohlraum  einen kegelförmigen Einsatz einzubauen.  Durch -diesen Einsatz     wird    :der vom Sieb um  schlossene Hohlraum     in        einen    von der Spitze  nach dem Boden enger werdenden Ringraum       abgeteilt    und dadurch der Dampf gezwungen,  durch plötzliche Richtungsänderung und  Fliehkraft seine Beimengungen durch am  Boden des Einsatzes vorgesehene     Öiffnungen     auszuscheiden.

   Das     Dampfsieb    ist zweck  mässigerweise nicht auf seiner ganzen Ober  fläche gelocht, sondern es bleibt in der Nähe  des Bodens     ungelocht,    um die Abführung der  abgeschiedenen Teilchen an dieser     Stelle     nicht zu     stören.    Um die     Dampfverluste    auf  ein möglichst     geringes    Mass zu begrenzen,  wird     in    die     Abführungsleitung    für die Aus  scheidungen zweckmässig eine Drosselscheibe      eingebaut. Am eingezogenen Bodenteil des  Einsatzes können radiale Wände vorgesehen  sein, um zu verhindern,     dass    der Dampf an  dieser Stelle in Drehung versetzt wird.  



  Das Prinzip der Fliehkraft und der Rich  tungsänderung wird bei Dampfreinigern be  reits allgemein verwendet, doch nicht bei Rei  nigern mit Sieb, bei denen angestrebt     werden     muss, dass der zu reinigende Dampf     unter     scharfer Richtungsänderung zur Erhöhung  ,der Fliehkraft durch die Siebmaschen hin  durchströmt.  



  Es ist auch bereits vorgeschlagen worden,  zur Ausscheidung der Korrosionen herbei  führenden Salzteilchen, wie Natrium und       Magnesiumchloride,    die durch undichte Kon  densatoren in -den Kessel gelangen können,  eine     Reihe    von     hintereinander    geschalteten  Sieben zweier     Metalle    unterschiedlichen Po  tentials, durch die der Dampf hindurchströmt,  vorzusehen, um durch diese die     schädlichen          Bestandteile    auf elektrochemischem Wege  inaktiv zu machen.

   Diese Siebe bieten aber,  falls ihre Maschen genügend eng sind, um  ganz feine Salzteilchen zurückzuhalten, einen  zu grossen     Widerstand.    Das Prinzip der Flieh  kraft und der     Richtungsänderung    wird dort  nicht angewendet. Ausserdem werden die aus  geschiedenen Salzteilchen nicht aus der Strö  mung entfernt, so dass sie wieder     mitgerissen     werden können und daher die schmirgelnde  Wirkung der zu Erosionen führenden Salz  teilchen nicht verhindern.  



  Auf der     Zeichnung    ist der Erfindungs  gegenstand beispielsweise veranschaulicht.       Fig.    1 zeigt einen Längsschnitt durch ein       Dampfabsperrventil    in Verbindung mit einem  mit Sieb versehenen Dampfreiniger,     Fig.    2  einen Querschnitt nach Linie     A-B    der       Fig.    1.     Fig.    3 zeigt in grösserem Massstabs im  Längsschnitt einen Teil des     Dampfreinib        rs.     



  Wie aus     Fig.    1 erkennbar, ist in das ver  längerte Gehäuse     a        hinter    dem     Dampfabsperr-          ventil    d das gelochte Dampfsieb b     eingebaut.     In den vom Sieb b umschlossenen Hohlraum  ragt ein     kegelförmiger    Einsatzkörper c hin  ein, der am Boden<I>g</I> des Ventilgehäuses     a    be  festigt     ist.        Der        Querschnitt,

  der    zwischen dem    Sieb und dem     ke@geligen    Einsatz     stehenden     freien     Fläche        wird    zweckmässig immer un  gefähr gleich einem     Viertel    desjenigen Quer  schnittesder in Strömungsrichtung folgenden  Sieblöcher gewählt.

   Der     Einsatzkörper    c ist  an seiner Grundfläche eingezogen und an die       ser    Stelle mit     Durchtrittsöffnungen    e     versehezL,     durch     welche    die abgeschiedenen Teilchen  mit dem Dampf     hindurchtreten    können, um  durch eine     angeschlossene    Rohrleitung<B>lt</B> nach  aussen, am     besten    in die     Gegendruckleitung     abgeführt zu werden. Eine Drosselscheibe i  sorgt für die Begrenzung der     mitabgeführten     Dampfmenge auf etwa 0,5 ö der Frisch  dampfmenge.

   Eine     Reihe    von radialen Wän  den k am     eingezogenen    Boden des Einsatzes  verhindern eine Drehung des Dampfes. Der  Einsatz c     teilt    .den vom Sieb umschlossenen  Hohlraum derart ab, dass der Dampf gezwun  gen ist, in scharfer Richtungsänderung um  90  durch das Sieb     hindurchzutreten.    Die bei  dieser Richtungsänderung sich     einstellende     Fliehkraft treibt die     Beimengungen    nach dem  Boden des Einsatzes hin,

   um durch die Durch  brechungen e des     Einsatzes        nach    aussen ab  geführt zu     werden.    Die     Durchbrechungen    des       Siebes    reichen nicht     über    seine ganze Ober  fläche, sondern hören kurz vordem Boden des  Einsatzes auf, so     dass    die nach der engsten       Stelle    des Ringraumes     getriebenen    Ausschei  dungen sich hier     ungestört    sammeln können  und abgeführt     werden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit Sieb versehener Dampfreiniger für Turbinen, dadurch gekennzeichnet, dass in einem vom Dampfsieb (b) umschlossenen Hohlraum ein kegelförmiger Einsatz (c) ein gebaut ist, der diesen Idohlraum in einen von der Spitze nach dem Boden enger werdenden Ringraum abteilt und dadurch den Dampf zwingt, durch plötzliche Richtungsänderung und Fliehkraft seine Beimengungen .durch am Bodendes Einsatzes (c) vorgesehene Mf- nungen (e) auszuscheiden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Dampfreiniger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Dampf- sieb (b) in. der Nähe des Bodenteils des Ein satzes (e) urgelocht ist. 2. Dampfreiniger nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass in eine Abführungsleitung (h) für die Ausscheidungen eine Dro selscheibe (i) eingebaut ist. ss.
    Dampfreiniger nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Raum zwischen dem eingezogenen Bodenteil des Einsatzes (c) und dem Sieb mit radialen Wänden (k) versehen ist, um eine Drehung,des Dampfes zu verhin dern.
CH227236D 1941-08-23 1942-07-14 Mit Sieb versehener Dampfreiniger für Turbinen. CH227236A (de)

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