Verfahren zur gleichzeitigen Ausleuchtung und genauen Überdeckung auf der Projektionswand einer Gruppe mehrerer, im Normalkinobildr aum untergebrachter Farbwertbilder unter Verwendung von normalgrossen Objektiven für jedes Einzel strahlenbündel sowie Vorführgerät zur Durchführung des Verfahrens.
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Die <SEP> Erfindung <SEP> bezieht <SEP> sich <SEP> auf <SEP> ein <SEP> Ver fahren <SEP> zur <SEP> gleichzeitigen <SEP> Ausleuchtung <SEP> und
<tb> genauen <SEP> Überdeckung <SEP> auf <SEP> der <SEP> Projektions wand <SEP> einer <SEP> Gruppe <SEP> mehrerer, <SEP> im <SEP> Normalkino bildraum <SEP> untergebrachter <SEP> Farbwertbilder <SEP> un ter <SEP> Verwendung <SEP> von <SEP> normal <SEP> grossen <SEP> Objekti ven, <SEP> sowie <SEP> auf <SEP> ein <SEP> Vorführgerät <SEP> zur <SEP> Durch führung <SEP> des <SEP> Verfahrens.
<SEP> Die <SEP> Erfindung <SEP> be zweckt <SEP> Verbesserungen, <SEP> die <SEP> einerseits <SEP> Licht verluste <SEP> ausschalten, <SEP> anderseits <SEP> die <SEP> Einstel lung <SEP> der <SEP> Schärfe <SEP> und <SEP> der <SEP> genauen <SEP> Über deckung <SEP> der <SEP> einzelnen <SEP> Bilder <SEP> erleichtern.
<tb> Es <SEP> ist <SEP> bereits <SEP> vorgeschlagen <SEP> worden, <SEP> vier
<tb> im <SEP> Normalkinobildraum <SEP> untergebrachte, <SEP> so wie <SEP> parallegen- <SEP> und <SEP> verzerrungsfrei <SEP> auf genommene <SEP> Farbwertbilder <SEP> eines <SEP> Additiv farbbildfilmes <SEP> dadurch <SEP> auszuleuchten <SEP> und
<tb> zur <SEP> einwandfreien <SEP> Deckung <SEP> auf <SEP> der <SEP> Lein wand <SEP> zu <SEP> bringen,
<SEP> dass <SEP> mittels <SEP> geteilter <SEP> Kon densorlinse <SEP> und <SEP> durch <SEP> getrennte <SEP> Strahlen bündel <SEP> die <SEP> vier <SEP> Farbwertbilder <SEP> einzeln <SEP> aus-
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geleuchtet <SEP> und <SEP> jedes <SEP> Farbwertbündel <SEP> durch
<tb> Einzelstrahlobjektive <SEP> gelenkt <SEP> wird.
<SEP> Bei <SEP> der
<tb> aus <SEP> wirtschaftlichen <SEP> Gründen <SEP> erfolgten <SEP> Zu sammendrängung <SEP> der <SEP> vier <SEP> Farbwertbilder <SEP> zu
<tb> einem <SEP> Ausmass, <SEP> das <SEP> insgesamt <SEP> den <SEP> Raum
<tb> eines <SEP> Normalkinobildes <SEP> einnimmt, <SEP> entsteht <SEP> in
<tb> dieser <SEP> Anordnung <SEP> der <SEP> fühlbare <SEP> Mangel, <SEP> dass,
<tb> nur <SEP> kleine <SEP> Einzelstrahlobjektive <SEP> zur <SEP> Aus richtung <SEP> und <SEP> Einstellung <SEP> des <SEP> Einzelfarb wertbildes <SEP> anbringbar <SEP> sind,
<SEP> da <SEP> der <SEP> Mitten abstand <SEP> der <SEP> übereinander <SEP> angebrachten <SEP> Ob jektive <SEP> die <SEP> halbe <SEP> Bildhöhe <SEP> nicht <SEP> überschrei ten <SEP> darf <SEP> und <SEP> somit <SEP> hierdurch <SEP> der <SEP> Durchmes ser <SEP> dieser <SEP> Objektive <SEP> auf <SEP> das <SEP> Höchstmass <SEP> in
<tb> halber <SEP> Normalfilmbildhöhe <SEP> festgelegt <SEP> ist.
<tb> Dieser <SEP> kleine <SEP> Durchmesser <SEP> der <SEP> Objektive <SEP> be dingt <SEP> daher, <SEP> dass <SEP> die <SEP> über <SEP> den <SEP> Objektivdurch messer <SEP> hinausgehenden <SEP> Ecken <SEP> und <SEP> Seiten flächen <SEP> des <SEP> ausgeleuchteten <SEP> Bildes <SEP> hellig keitsmässig <SEP> gestaut <SEP> werden,
<SEP> so <SEP> dass <SEP> bei <SEP> der
<tb> Projizierung <SEP> dieser <SEP> Farbwertbilder <SEP> infolge
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dieser <SEP> kleinen <SEP> Objektive <SEP> ein <SEP> erheblicher
<tb> Lichtverlust <SEP> eintritt. <SEP> Weiterhin <SEP> hat <SEP> es <SEP> sich
<tb> als <SEP> störend <SEP> gezeigt, <SEP> dass <SEP> die <SEP> eng <SEP> aneinander
<tb> gelagerten <SEP> Einzelstrahlobjektive <SEP> nur <SEP> im <SEP> be scheidensten <SEP> Umfange <SEP> eine <SEP> Feinregulierung
<tb> erfahren <SEP> konnten,
<SEP> denn <SEP> jede <SEP> Lagenänderung
<tb> des <SEP> Einzelstrahlobjektives <SEP> unter <SEP> Zuhilfe nahme <SEP> noch <SEP> so <SEP> feiner <SEP> Stellvorrichtungen <SEP> be dingt <SEP> bei <SEP> der <SEP> Kleinheit <SEP> der <SEP> Objektive <SEP> einen
<tb> sehr <SEP> grossen <SEP> Ausschlag <SEP> der <SEP> Ablenkung.
<tb> Daraus <SEP> ist <SEP> die <SEP> Aufgabe <SEP> entstanden, <SEP> die
<tb> Wiedergabe <SEP> solcher <SEP> im <SEP> Normalkinobildraum
<tb> untergebrachten <SEP> Farbwertbilder, <SEP> beispiels weise <SEP> dreifarbige, <SEP> und <SEP> ein <SEP> zugeordnetes <SEP> un termalendes <SEP> Schwarzweiss <SEP> -Bild <SEP> so <SEP> auszu leuchten, <SEP> da.ss <SEP> die <SEP> Einstellung <SEP> der <SEP> einzelnen
<tb> Farbwertbilder <SEP> mittels <SEP> normaler <SEP> Objektive
<tb> erfolgen <SEP> kann.
<tb> Es <SEP> ist <SEP> an <SEP> sich <SEP> bekannt,
<SEP> die <SEP> Projektion <SEP> sol cher <SEP> Additivfarbfilme, <SEP> deren <SEP> Farbwertbilder
<tb> im <SEP> Normalkinobildraum <SEP> untergebracht <SEP> sind,
<tb> dadurch <SEP> leichter <SEP> zu <SEP> gestalten, <SEP> dass <SEP> der <SEP> Film
<tb> von <SEP> der <SEP> Lichtquelle <SEP> direkt <SEP> ausgeleuchtet <SEP> und
<tb> einer <SEP> Sammellinse <SEP> in <SEP> üblicher <SEP> Weise <SEP> licht mässig <SEP> als <SEP> Ganzes <SEP> zugeführt <SEP> wird <SEP> und <SEP> erst
<tb> im <SEP> Vergrösserungswege <SEP> hinter <SEP> der <SEP> Sammel linse <SEP> eine <SEP> Strahlenteilung <SEP> mittels <SEP> geteilter
<tb> Kondensorlinse <SEP> nach <SEP> einzelnen <SEP> Farbwerten
<tb> vorgenommen <SEP> wird.
<SEP> Es <SEP> würde <SEP> also <SEP> nach <SEP> der
<tb> vorgeschlagenen <SEP> Lösung <SEP> in <SEP> einem <SEP> normalen
<tb> Vorführungsapparat <SEP> das <SEP> Normalkinobild <SEP> mit
<tb> seinen <SEP> vier <SEP> einzelnen <SEP> Farbwertbildern <SEP> als
<tb> Ganzes <SEP> zur <SEP> Projektion <SEP> gebracht <SEP> werden <SEP> und
<tb> im <SEP> Vergrösserungswege <SEP> dieser <SEP> Projektion <SEP> die ser <SEP> gesammelte <SEP> Strahlengang <SEP> durch <SEP> ein <SEP> in
<tb> gewisser <SEP> Entfernung <SEP> aufzustellendes <SEP> Linsen system <SEP> in <SEP> Einzelstrahlen <SEP> aufzuteilen <SEP> sein, <SEP> die
<tb> dann <SEP> weiterhin <SEP> durch <SEP> Einzelstrahlobjektive
<tb> und <SEP> Farb-,
vertfilter <SEP> die <SEP> vier <SEP> Einzelbilder <SEP> auf
<tb> der <SEP> Projektionswand <SEP> zur <SEP> Deckung <SEP> bringen.
<tb> Der <SEP> Nachteil <SEP> dieser <SEP> vorgeschlagenen <SEP> Anord nung <SEP> ist <SEP> der, <SEP> dass <SEP> die <SEP> erforderliche <SEP> Verlage rung <SEP> der <SEP> Bildmittelachsen <SEP> durch <SEP> die <SEP> einfache
<tb> Vergrösserung <SEP> durch <SEP> eine <SEP> Sammellinse <SEP> nur
<tb> in <SEP> einem <SEP> grossen <SEP> Abstand <SEP> von <SEP> dieser <SEP> Sam mellinse <SEP> möglich <SEP> ist. <SEP> Ein <SEP> zur <SEP> Wiedergabe
<tb> von <SEP> Farbfilmen <SEP> umzubauender <SEP> Vorführungs apparat <SEP> würde <SEP> daher <SEP> ein <SEP> Vorsatzgerät <SEP> erheb-
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licher <SEP> Baulänge <SEP> benötigen.
<SEP> Auch <SEP> die <SEP> Aus richtung <SEP> der <SEP> Achsen <SEP> zu <SEP> einer <SEP> genauen <SEP> Ach senparallelität <SEP> dürfte <SEP> bei <SEP> dieser <SEP> Anordnung
<tb> aus <SEP> optischen <SEP> Gründen <SEP> auf <SEP> erhebliche
<tb> Schwierigkeiten <SEP> stossen.
<tb> Es <SEP> ist <SEP> an <SEP> sich <SEP> bekannt, <SEP> durch <SEP> 90 <SEP> <SEP> Re flexion <SEP> an <SEP> zusammenarbeitenden <SEP> Prismen
<tb> eine <SEP> Bildachsenverlagerung <SEP> herbeizuführen.
<tb> Der <SEP> wesentliche <SEP> Nachteil <SEP> solcher <SEP> 90 <SEP> iger
<tb> Verlagerung <SEP> ist <SEP> der,
<SEP> dass <SEP> auch <SEP> bei <SEP> dieser
<tb> Strahlenaufteilung <SEP> ein <SEP> sehr <SEP> wesentlicher <SEP> Teil
<tb> der <SEP> Helligkeit <SEP> durch <SEP> nicht <SEP> vollständige <SEP> Re flexion <SEP> an <SEP> den <SEP> spiegelnden <SEP> Flächen <SEP> verloren
<tb> geht. <SEP> Bei <SEP> Anwendung <SEP> solcher <SEP> Bildachsen verlagerung <SEP> durch <SEP> zwei <SEP> oder <SEP> mehrere <SEP> Pris men <SEP> in <SEP> 90 <SEP> iger <SEP> Ablenkung <SEP> würden <SEP> sich <SEP> die
<tb> durch <SEP> Absorption <SEP> und <SEP> nicht <SEP> vollständige
<tb> Reflexion <SEP> ergebenden <SEP> Lichtverluste <SEP> zu <SEP> den jenigen <SEP> Lichtverlusten <SEP> addieren, <SEP> die <SEP> bei <SEP> der
<tb> Aufnahme <SEP> des <SEP> Filmes <SEP> bereits <SEP> zu <SEP> verzeich nen <SEP> sind.
<tb> Die <SEP> vorliegende <SEP> Erfindung <SEP> bezweckt,
<SEP> ein
<tb> Verfahren <SEP> und <SEP> ein <SEP> Vorführgerät <SEP> zu <SEP> ent wickeln, <SEP> durch <SEP> die <SEP> beispielsweise <SEP> vier <SEP> im
<tb> Normalfilmbildraum <SEP> zum <SEP> Teil <SEP> farbig <SEP> und
<tb> schwarzweiss, <SEP> gleichzeitig <SEP> und <SEP> auch <SEP> gleichen
<tb> Ortes <SEP> aufgenommen, <SEP> völlig <SEP> gleiche <SEP> und <SEP> gleich
<tb> grosse <SEP> Farbwertbilder <SEP> bei <SEP> der <SEP> Wiedergabe
<tb> ohne <SEP> Lichtverlust <SEP> zur <SEP> Deckung <SEP> gebracht <SEP> wer den.
<SEP> Die <SEP> Erfindung <SEP> vermeidet <SEP> es, <SEP> raumbean spruchende <SEP> optische <SEP> Systeme <SEP> zu <SEP> verwenden
<tb> und <SEP> schafft <SEP> eine <SEP> Vorrichtung, <SEP> die <SEP> in <SEP> einer <SEP> ge drängten <SEP> Form <SEP> geeignet <SEP> ist, <SEP> an <SEP> Stelle <SEP> des
<tb> üblichen <SEP> Normallinsensystemes <SEP> eines <SEP> Nor malvorführungsapparates <SEP> ein <SEP> Vorsatzgerät
<tb> zu <SEP> schaffen, <SEP> das <SEP> mit <SEP> leicht <SEP> einstellbaren
<tb> Normalobjektiven <SEP> die <SEP> genaue <SEP> Abblendung,
<tb> Schärfen- <SEP> und <SEP> Lageneinstellung <SEP> jedes <SEP> einzel nen <SEP> Farbwertbildes <SEP> ermöglicht.
<tb> Die <SEP> Erfindung <SEP> bedient <SEP> sich <SEP> zur <SEP> Errei chung <SEP> dieses <SEP> Ziels <SEP> folgender <SEP> grundsätzlicher
<tb> Mittel.
<tb> Das <SEP> eine <SEP> der <SEP> Mittel <SEP> besteht <SEP> darin, <SEP> dass <SEP> das
<tb> Gesamtstrahlenbündel <SEP> der <SEP> zur <SEP> Verfügung
<tb> stehenden <SEP> normalen <SEP> Lichtquelle, <SEP> nachdem <SEP> es
<tb> die <SEP> beispielsweise <SEP> vier <SEP> gleichzeitig <SEP> zur <SEP> Aus leuchtung <SEP> stehenden <SEP> Farbwertbilder <SEP> ausge leuchtet <SEP> hat, <SEP> sofort <SEP> von <SEP> einem <SEP> Prismensystem
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übernommen <SEP> wird,
<SEP> das <SEP> aus <SEP> in <SEP> diesem <SEP> Fall
<tb> vier <SEP> einzelnen <SEP> Prismenbalken <SEP> besteht, <SEP> deren.
<tb> eines <SEP> Balkenende <SEP> jeweils <SEP> dem <SEP> zugehörigen
<tb> Farbwertbilde <SEP> so <SEP> zugekehrt <SEP> ist, <SEP> dass <SEP> der
<tb> Abstand <SEP> von <SEP> Bild <SEP> zu <SEP> Prismenbalkenende
<tb> als <SEP> geringst <SEP> angesprochen <SEP> werden <SEP> muss.
<tb> Hierdurch <SEP> wird <SEP> das <SEP> zur <SEP> Ausleuchtung <SEP> des
<tb> einzelnen <SEP> Farbwertbildes <SEP> in <SEP> Anspruch <SEP> ge nommene <SEP> Licht <SEP> von <SEP> dem <SEP> dem <SEP> Farbwertbild
<tb> jeweils <SEP> vorgeordneten <SEP> Prismenbalken <SEP> unter
<tb> totaler <SEP> Reflexion <SEP> auf <SEP> das <SEP> dem <SEP> Farbwertbild
<tb> zugehörige, <SEP> normal <SEP> grosse <SEP> Objektiv <SEP> umge lenkt,
<SEP> durch <SEP> dasselbe <SEP> hindurchgeführt <SEP> und
<tb> mit <SEP> den <SEP> drei <SEP> andern <SEP> Strahlenbündeln <SEP> auf <SEP> der
<tb> Leinwand <SEP> vereinigt, <SEP> so <SEP> dass <SEP> es <SEP> als <SEP> nahezu
<tb> totaler <SEP> Helligkeitswert <SEP> der <SEP> normalen <SEP> Licht quelle <SEP> erscheint.
<tb> Das <SEP> andere <SEP> Mittel <SEP> besteht <SEP> darin, <SEP> dass <SEP> auf
<tb> jegliches, <SEP> zwischen <SEP> Lichtquelle <SEP> und <SEP> Film
<tb> eingelagertes <SEP> Kondensor- <SEP> oder <SEP> Spiegelsystem
<tb> verzichtet <SEP> wird <SEP> und <SEP> an <SEP> ihre <SEP> Stelle <SEP> eine <SEP> sol che <SEP> Ausbildung <SEP> der <SEP> dem <SEP> Film <SEP> zugelagerten
<tb> Prismenseite <SEP> tritt,
<SEP> dass <SEP> das <SEP> gesamte <SEP> Licht
<tb> nach <SEP> Durchleuchtung <SEP> der <SEP> zur <SEP> Ausleuchtung
<tb> jeweils <SEP> gemeinsam <SEP> stehenden, <SEP> beispielsweise
<tb> vier <SEP> Farbwertbilder <SEP> von <SEP> den <SEP> einzelnen <SEP> Pris men <SEP> unter <SEP> Benutzung <SEP> ihrer <SEP> als <SEP> Kondensor linsen <SEP> konvex <SEP> ausgebauten <SEP> Balkenenden <SEP> be reits <SEP> gebündelt <SEP> übernommen <SEP> wird <SEP> und <SEP> unter
<tb> totaler <SEP> Reflexion <SEP> fast <SEP> ohne <SEP> Lichtverlust <SEP> dem
<tb> dem <SEP> einzelnen <SEP> Farbwertbild <SEP> zugeordneten
<tb> Objektiv <SEP> unter <SEP> gleichzeitiger <SEP> Anpassung <SEP> der
<tb> Grösse <SEP> des <SEP> Bildes <SEP> an <SEP> die <SEP> Objektivgrösse <SEP> zu leitet.
<SEP> Somit <SEP> versammelt <SEP> sich <SEP> auch <SEP> das <SEP> ge samte, <SEP> aus <SEP> der <SEP> Lichtquelle <SEP> zur <SEP> Verfügung
<tb> stehende <SEP> Licht, <SEP> da <SEP> die <SEP> vorgeordneten <SEP> Farb filter <SEP> eine <SEP> kaum <SEP> nennenswerte <SEP> Absorption
<tb> bedingen, <SEP> auf <SEP> der <SEP> Leinwand <SEP> und <SEP> dem <SEP> dort
<tb> projizierten <SEP> Deckbild, <SEP> und <SEP> die <SEP> beim <SEP> Normal filmbild <SEP> in <SEP> der <SEP> Projektion <SEP> gewohnte <SEP> und <SEP> be anspruchte <SEP> Helligkeit <SEP> ist <SEP> gewährleistet.
<tb> Ein <SEP> weiterer <SEP> Mangel <SEP> 'bisheriger <SEP> Wieder gabevorrichtungen <SEP> solcher <SEP> Additivfarbfilme,
<tb> der <SEP> seinen <SEP> Grund <SEP> in <SEP> der <SEP> Strahlenablenkung
<tb> durch <SEP> die <SEP> verschiedenen <SEP> Farbwellenlängen
<tb> findet,
<SEP> lässt <SEP> sich <SEP> dadurch <SEP> beseitigen, <SEP> dass <SEP> die
<tb> bei <SEP> der <SEP> Wiedergabe <SEP> auftretenden, <SEP> unter schiedlichen <SEP> Wellenlängen <SEP> und <SEP> ihre <SEP> entspre-
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chende <SEP> Ablenkung <SEP> dadurch <SEP> zum <SEP> Ausgleich
<tb> gebracht <SEP> werden, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Einzelstrahlobjek tive <SEP> Einstellvorrichtungen <SEP> besitzen, <SEP> um <SEP> den
<tb> Abstand <SEP> der <SEP> Einzelelemente <SEP> des <SEP> Linsen systems <SEP> zu <SEP> verändern. <SEP> Hierdurch <SEP> ist <SEP> es <SEP> mög lich, <SEP> die <SEP> sonst <SEP> üblichen, <SEP> die <SEP> Helligkeit <SEP> des
<tb> Gesamtbildes <SEP> beeinträchtigenden <SEP> Lichtver luste, <SEP> sowie <SEP> die <SEP> durch <SEP> Ablenkung <SEP> bedingten
<tb> Farbsäume <SEP> zu <SEP> vermeiden.
<SEP> Diese <SEP> einstell baren <SEP> Objektive <SEP> besitzen <SEP> gegebenenfalls
<tb> ausserdem <SEP> regelbare <SEP> Blenden <SEP> in <SEP> ihrem <SEP> Innern
<tb> und <SEP> besitzen <SEP> zur <SEP> Anpassung <SEP> an <SEP> die <SEP> verschie denen <SEP> Theaterlängen <SEP> Linsenvorsätze, <SEP> be stehend <SEP> aus <SEP> einer <SEP> Kombination <SEP> von <SEP> plan konvexen <SEP> und <SEP> plankonkaven <SEP> Linsen, <SEP> die
<tb> zweckmässigerweise <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Einzel strahlobjektiven <SEP> und <SEP> den <SEP> vorgesetzten <SEP> Farb filtern <SEP> angebracht <SEP> sind.
<tb> In <SEP> der <SEP> beigefügten <SEP> Zeichnung <SEP> ist <SEP> in
<tb> Fig. <SEP> 1 <SEP> ein <SEP> Schema <SEP> des <SEP> Verfahrens, <SEP> in
<tb> Fig. <SEP> 2 <SEP> ein <SEP> Querschnitt <SEP> durch <SEP> das <SEP> Vorsatz gerät <SEP> und <SEP> in
<tb> Fig.
<SEP> 3 <SEP> eine <SEP> Vorderansicht <SEP> auf <SEP> das <SEP> Vor satzgerät <SEP> dargestellt.
<tb> In <SEP> dem <SEP> Schema <SEP> der <SEP> Fig. <SEP> 1 <SEP> wird <SEP> das
<tb> Licht <SEP> der <SEP> Lichtquelle <SEP> 1 <SEP> zur <SEP> vollen <SEP> Ausleuch tung <SEP> des <SEP> vom <SEP> Bildfenster <SEP> 2 <SEP> abgedeckten
<tb> Normalkinobildraumes <SEP> gebracht, <SEP> der <SEP> im <SEP> vor liegenden <SEP> Fall <SEP> beispielsweise <SEP> drei <SEP> Farbwert bilder <SEP> rot-grün-blau <SEP> und <SEP> ein <SEP> Schwarzweiss Bild, <SEP> sowie <SEP> einen <SEP> Tonstreifen <SEP> enthält.
<tb> Der <SEP> Film <SEP> kann <SEP> den <SEP> Tonstreifen <SEP> auf <SEP> der
<tb> Seite <SEP> enthalten;
<SEP> der <SEP> Tonstreifen <SEP> kann <SEP> aber
<tb> auch <SEP> in <SEP> die <SEP> Mitte <SEP> verlegt <SEP> sein. <SEP> In <SEP> diesem
<tb> Falle <SEP> würden <SEP> die <SEP> nachfolgenden <SEP> optischen
<tb> Systeme <SEP> eine <SEP> entsprechende <SEP> Auseinander rückung <SEP> erfahren.
<tb> Das <SEP> die <SEP> Farbwertbilder <SEP> als <SEP> Gruppe <SEP> ge schlossen <SEP> durchdringende <SEP> und <SEP> vom <SEP> Bild fenster <SEP> 2 <SEP> begrenzte <SEP> Lichtbündel <SEP> wird <SEP> von
<tb> unmittelbar <SEP> hinter <SEP> dem <SEP> Bildfenster <SEP> 2 <SEP> ange ordneten <SEP> vier <SEP> 60'-Prismen <SEP> 3 <SEP> erfasst, <SEP> die <SEP> in
<tb> dem <SEP> Teil, <SEP> der <SEP> zur <SEP> Strahlenablenkung <SEP> nicht
<tb> benötigt <SEP> wird <SEP> und <SEP> dem <SEP> Bildfenster <SEP> zuge kehrt <SEP> ist,
<SEP> zur <SEP> geeigneten <SEP> Zusammenfassung
<tb> der <SEP> vier <SEP> Prismen <SEP> auf <SEP> die <SEP> Grösse <SEP> des <SEP> Normal kinobildes <SEP> eingezogen <SEP> sind <SEP> und <SEP> an <SEP> diesem
<tb> Balkenende <SEP> Konvexlinsen <SEP> angeschliffen <SEP> er-
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halten.
<SEP> Hierdurch <SEP> wird <SEP> das <SEP> geschlossene
<tb> Strahlenbündel <SEP> des <SEP> Bildfensters <SEP> 2 <SEP> entspre chend <SEP> den <SEP> einzelnen <SEP> Farbwertbildern <SEP> in <SEP> ein zelne <SEP> Strahlenbündel <SEP> geteilt, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> an geschliffenen <SEP> Konvexlinsen <SEP> 4 <SEP> eine <SEP> Konzen tration <SEP> und <SEP> bei <SEP> der <SEP> nachfolgenden <SEP> Total reflexion <SEP> innerhalb <SEP> des <SEP> Prismenbalkens <SEP> eine
<tb> Vergrösserung <SEP> dergestalt <SEP> bewirken, <SEP> dass <SEP> jedes
<tb> Strahlenbündel <SEP> am <SEP> Ende <SEP> des <SEP> Prismas <SEP> an nähernd <SEP> den <SEP> vollen <SEP> Prismenbalkenendschnitt
<tb> erfüllt.
<SEP> Vor <SEP> diesem <SEP> Ende <SEP> der <SEP> Prismenbalken
<tb> sind <SEP> normalgrosse <SEP> Objektive <SEP> 5 <SEP> angebracht,
<tb> die <SEP> einen <SEP> grösseren <SEP> Durchmesser <SEP> haben, <SEP> als
<tb> das <SEP> aus <SEP> den <SEP> Prismen <SEP> ausstrahlende <SEP> Strahlen bündel <SEP> grösste <SEP> Breitenabmessung <SEP> besitzt.
<tb> Durch <SEP> dieses <SEP> Mittel <SEP> ist <SEP> verhindert, <SEP> dass
<tb> irgend <SEP> ein <SEP> Teil <SEP> des <SEP> aus <SEP> den <SEP> Prismen <SEP> austre tenden <SEP> Licht-,vertes <SEP> absorbiert <SEP> werden <SEP> konnte.
<tb> Insbesondere <SEP> ist <SEP> dies <SEP> von <SEP> Bedeutung,
<SEP> wenn
<tb> zur <SEP> Lenkung <SEP> der <SEP> Einzelstrahlen <SEP> im <SEP> Sinne
<tb> einer <SEP> Ausrichtung <SEP> der <SEP> vier <SEP> Farbwertbilder
<tb> auf <SEP> der <SEP> Leinwand <SEP> diese <SEP> Objektive <SEP> 5 <SEP> durch
<tb> eine <SEP> senkrecht <SEP> zur <SEP> Strahlenachse <SEP> allseitige
<tb> Beweglichkeit <SEP> sich <SEP> vor <SEP> den <SEP> feststehenden
<tb> Balkenenden <SEP> der <SEP> Prismen <SEP> 3 <SEP> achsparallel <SEP> ver schieben.
<SEP> Durch <SEP> diese <SEP> achsparallele <SEP> Ver schiebung <SEP> wird <SEP> der <SEP> Strahl, <SEP> nachdem <SEP> er <SEP> aus
<tb> dem <SEP> Objektiv <SEP> kommt <SEP> und <SEP> in <SEP> bekannter
<tb> Weise <SEP> ein <SEP> Farbfilter <SEP> passiert, <SEP> auf <SEP> der <SEP> Lein wand <SEP> so <SEP> weit <SEP> hin- <SEP> und <SEP> herverschoben, <SEP> bis
<tb> sämtliche <SEP> vier <SEP> Farbwertbilder <SEP> zur <SEP> Deckung
<tb> gebracht <SEP> sind <SEP> und <SEP> somit <SEP> lästige <SEP> Farbsäume
<tb> verschwinden. <SEP> Innerhalb <SEP> der <SEP> Objektive <SEP> ist
<tb> in <SEP> bekannter <SEP> Weise <SEP> eine <SEP> Blende <SEP> 14 <SEP> ange bracht, <SEP> die <SEP> durch <SEP> Regulierung <SEP> von <SEP> aussen
<tb> jeden <SEP> einzelnen <SEP> Farbwert <SEP> stärker <SEP> oder <SEP> schwä cher <SEP> betonen <SEP> lässt.
<SEP> Weiterhin <SEP> können <SEP> durch
<tb> an <SEP> diesem <SEP> Objektiv <SEP> anbringbare <SEP> Vorsätze <SEP> 16,
<tb> die <SEP> je <SEP> aus <SEP> einer <SEP> Kombination <SEP> von <SEP> plankon vexen <SEP> und <SEP> plankonkaven <SEP> Linsen <SEP> bestehen,
<tb> die <SEP> normal <SEP> bemessenen <SEP> Objektive <SEP> anormalen
<tb> Theaterlängen <SEP> angepasst <SEP> werden.
<tb> In <SEP> den <SEP> Fig. <SEP> 2 <SEP> und <SEP> 3 <SEP> ist <SEP> ein <SEP> das <SEP> Verfah ren <SEP> nach <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> auszuführen <SEP> gestat tendes <SEP> Gerät <SEP> dargestellt, <SEP> das <SEP> an <SEP> Stelle <SEP> nor maler <SEP> Kinooptik <SEP> gesetzt <SEP> werden <SEP> kann.
<SEP> Be kannterweise <SEP> besitzen <SEP> die <SEP> normalen <SEP> Kino apparaturen <SEP> einen <SEP> Führungsschlitten, <SEP> der <SEP> bei
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den <SEP> neueren <SEP> Bauarten <SEP> auf <SEP> zwei <SEP> Zahnstangen
<tb> 9 <SEP> bewegbar <SEP> ist <SEP> und <SEP> auf <SEP> denen <SEP> die <SEP> normalen
<tb> Kinoobjektive <SEP> verstellbar <SEP> geführt <SEP> sind. <SEP> An
<tb> Stelle <SEP> der <SEP> normalen <SEP> Kinoobjektive <SEP> wird <SEP> nun mehr <SEP> ein <SEP> Gehäuse <SEP> 7 <SEP> auf <SEP> die <SEP> Zahnstangen <SEP> 9
<tb> aufgesetzt, <SEP> das <SEP> mittels <SEP> der <SEP> Stellschraube <SEP> 8
<tb> für <SEP> die <SEP> gesamte <SEP> Gruppe <SEP> der <SEP> vier <SEP> Einzel strahlobjektive <SEP> eine <SEP> Grobeinstellung <SEP> dar stellt.
<SEP> In <SEP> dem <SEP> Gehäuse <SEP> 7 <SEP> sind <SEP> auf <SEP> einer
<tb> Pyramide <SEP> vier <SEP> Prismenbalken <SEP> 3 <SEP> fest <SEP> ange ordnet, <SEP> die <SEP> bei <SEP> 4 <SEP> im <SEP> Zusammenbau <SEP> auf <SEP> die
<tb> Fläche <SEP> eines <SEP> Normalkinobildes <SEP> eingezogen
<tb> und <SEP> mit <SEP> Konvexlinsenschliff <SEP> versehen <SEP> sind.
<tb> Die <SEP> normal <SEP> grossen <SEP> Objektive <SEP> 5 <SEP> sind <SEP> im <SEP> Ge häuse <SEP> 7 <SEP> so <SEP> gelagert, <SEP> dass <SEP> sie <SEP> sich <SEP> einerseits
<tb> gegen <SEP> die <SEP> federnde <SEP> Auflage <SEP> 12 <SEP> abstützen,
<tb> anderseits <SEP> jeweils <SEP> von <SEP> zwei <SEP> senkrecht <SEP> zuein ander <SEP> stehenden, <SEP> 135 <SEP> <SEP> gegen <SEP> die <SEP> federnde
<tb> Auflage <SEP> versetzten <SEP> Stellschrauben <SEP> verscho ben <SEP> werden <SEP> können.
<SEP> Durch <SEP> diese <SEP> Regulier vorrichtung <SEP> ist <SEP> es <SEP> möglich, <SEP> die <SEP> Objektive <SEP> 5
<tb> vor <SEP> den <SEP> angeordneten <SEP> Balkenenden <SEP> 3 <SEP> achs parallel <SEP> zum <SEP> austretenden <SEP> Lichtstrahl <SEP> in <SEP> all seitiger <SEP> Beweglichkeit <SEP> zu <SEP> verschieben.
<SEP> Die
<tb> Anordnung <SEP> der <SEP> Prismenbalken <SEP> 3 <SEP> bezüglich
<tb> ihrer <SEP> Bildabnahme <SEP> 4 <SEP> und <SEP> die <SEP> Anordnung <SEP> der
<tb> vier <SEP> Einzelobjektive <SEP> 5 <SEP> innerhalb <SEP> des <SEP> Gehäu ses <SEP> 7 <SEP> ist <SEP> so <SEP> getroffen, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Prismenbalken
<tb> die <SEP> Strahlen <SEP> jedes <SEP> Einzelbündels <SEP> aus <SEP> der
<tb> Bildanordnung <SEP> so <SEP> seitlich <SEP> verlagern, <SEP> dass <SEP> die
<tb> Einzelobjektive <SEP> 5 <SEP> in <SEP> annähernd <SEP> horizontal vertikalem <SEP> Achsenkreuz <SEP> untergebracht <SEP> wer den <SEP> können,
<SEP> so <SEP> dass <SEP> jede <SEP> mechanische <SEP> Behin derung <SEP> der <SEP> Objektive <SEP> bei <SEP> ihrer <SEP> achsparallelen
<tb> Verschiebung <SEP> vermieden <SEP> ist <SEP> und <SEP> in <SEP> das <SEP> Vor satzgerät <SEP> eine <SEP> gewisse <SEP> Kreissymmetrie <SEP> her eingebracht <SEP> ist.
<SEP> Da <SEP> es <SEP> durch <SEP> die <SEP> Anordnung
<tb> des <SEP> Schlittens, <SEP> der <SEP> auf <SEP> den <SEP> Zahnstangen <SEP> 9
<tb> sitzt, <SEP> bei <SEP> dem <SEP> einen <SEP> der <SEP> Objektive <SEP> nicht <SEP> mög lich <SEP> ist, <SEP> entsprechend <SEP> der <SEP> Stellschrauben anordnung <SEP> der <SEP> andern <SEP> Objektive <SEP> beide <SEP> Stell schrauben <SEP> 10"' <SEP> und <SEP> 11"' <SEP> in <SEP> gleicher <SEP> Weise
<tb> unterzubringen, <SEP> ist <SEP> die <SEP> eine <SEP> der <SEP> Druckschrau ben <SEP> 10"' <SEP> nicht <SEP> unmittelbar <SEP> auf <SEP> das <SEP> zugehö rige <SEP> Objektiv <SEP> 5"' <SEP> wirkend,
<SEP> sondern <SEP> unter
<tb> Zwischenlagerung <SEP> von <SEP> Keilflächen <SEP> 13.
<tb> Die <SEP> Objektive <SEP> 5 <SEP> erhalten <SEP> zwischen <SEP> ihren
<tb> Linsen <SEP> eine <SEP> von <SEP> aussen <SEP> bedienbare <SEP> Irisblende
EMI0005.0001
14. <SEP> Ferner <SEP> ist <SEP> die <SEP> Anordnung <SEP> so <SEP> getroffen,
<tb> dass <SEP> zur <SEP> Korrektur <SEP> der <SEP> Wellenlängenbeein flussung <SEP> der <SEP> einzelnen <SEP> Farbwerte <SEP> der <SEP> Ab stand <SEP> der <SEP> Objektive <SEP> verstellt <SEP> werden <SEP> kann.
<tb> Diese <SEP> Verstellung <SEP> wird <SEP> jedoch <SEP> nur <SEP> bei <SEP> der
<tb> Herstellung <SEP> des <SEP> Vorsatzgerätes <SEP> vorgenom men, <SEP> so <SEP> dass <SEP> nach <SEP> aussen <SEP> führende <SEP> Bedie nungselemente <SEP> nicht <SEP> vorgesehen <SEP> sind.
<SEP> Die
<tb> Objektive <SEP> 5 <SEP> erhalten <SEP> Aufnahmevorrichtun gen <SEP> zur <SEP> etwa <SEP> notwendig <SEP> werdenden <SEP> Befesti gung <SEP> eines <SEP> Vorsatzobjektives, <SEP> bestehend <SEP> aus
<tb> einer <SEP> Kombination <SEP> von <SEP> plankonvexen <SEP> und
<tb> plankonkaven <SEP> Linsen, <SEP> mittels <SEP> deren <SEP> anor male <SEP> Theaterbrennweiten <SEP> korrigiert <SEP> werden
<tb> können. <SEP> Vor <SEP> diesen <SEP> beweglichen <SEP> Linsen <SEP> ist
<tb> am <SEP> Gehäuse <SEP> 7 <SEP> auf <SEP> einem <SEP> Steg <SEP> augwechsel bar <SEP> der <SEP> Farbfiltersatz <SEP> angebracht, <SEP> der <SEP> aus
<tb> den <SEP> Farbfiltern <SEP> 6 <SEP> besteht, <SEP> die <SEP> zweckmässiger weise <SEP> zwischen <SEP> planparallelen <SEP> Glasscheiben
<tb> 15 <SEP> eingelegt <SEP> sind.
<SEP> Es <SEP> hat <SEP> sieh <SEP> als <SEP> zweck mässig <SEP> herausgestellt, <SEP> einheitlich <SEP> abgestufte
<tb> Farbfiltersätze <SEP> zu <SEP> verwenden, <SEP> die <SEP> in <SEP> ihrer
<tb> einheitlichen <SEP> Abstufung <SEP> zueinander <SEP> im <SEP> Ver hältnis <SEP> zur <SEP> Filmdichte <SEP> normalisiert <SEP> und <SEP> in folgedessen <SEP> zwischen <SEP> planparallelen <SEP> Glas scheiben <SEP> als <SEP> auswechselbare <SEP> einheitliche
<tb> Sätze <SEP> auf <SEP> Vorrat <SEP> gehalten <SEP> werden <SEP> können.