CH206352A - Verfahren zum Schützen von Pelzwerk, Haaren, Federn, fibrösen Materialien und dergl. vor Mottenfrass. - Google Patents
Verfahren zum Schützen von Pelzwerk, Haaren, Federn, fibrösen Materialien und dergl. vor Mottenfrass.Info
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Description
Verfahren zum Schützen von Pelzwerk, Haaren; Federn, fibrösen Haterialien und der g1. vor Nottenfr ass. Im Hauptpatent Nr. 198917 ist ein Ver fahren zum Schützen von Haaren, Pelzwerk, Federn, fibrösen Materialien und andern Wa ren beschrieben, gekennzeichnet durch Ver wendung eines organischen Sulfons mit min destens einem halogensubstituierten Arylrest.
In weiterer Ausbildung dieses Verfahrens wurde gefunden, dass auch Arylsulfonsäure- ester aromatischer Oxyverbindungen in her vorragender Weise für den. gleichen Zweck geeignet sind. Die Arylreste der nach vor liegendem Verfahren zu verwendenden Ver bindungen können sowohl unsubstituiert als auch durch Atome oder Atomgruppierungen, wie z. B. CHs, Cl substituiert sein.
Diese Verbindungen können nach üblichen Verfahren, insbesondere durch Kondensation der entsprechenden aromatischen Sulfochloride mit aromatischen Oxyverbindungen, wie Phe- nolen, Napbtholen usw. hergestellt werden.
Als Beispiele für die zahllosen möglichen Kombinationen seien von den verschiedenen aromatischen Sulfochloriden genannt: Benzol, Toluol, Chlorbenzol-, Dichlorbenzol-, usw. -sulfochloride, von den Oxyarylverbindungen die Phenole, Kresole, Chlorphenole, Naphthole, Dioxydiarylsulfone, Dioxydiphenylsulfoxyde, Oxy- und Dioxydiphenyle usw.
Schon in geringen Konzentrationen eignen sich diese Verbindungen zum Schutz von Pelzwerk, Haaren, Federn, fibrösen Materia lien und dergl. vor Mottenfrass.
Die Giftwirkung dieser Sulfonsäurederivate konnte nicht vorausgesehen werden und ist sehr überraschend, da für die Stilfonsäure- gruppe bekannt ist, dass ihre Einführung in geeignete aromatische Verbindungen meistens eine starke Herabsetzung oder sogar Ver nichtung der Giftigkeit zur Folge bat. Am besten eignen sich für das Verfahren nach vorliegender Erfindung Lösungen der Sulfon- säureester in billigen organischen Lösungs mitteln, wie Alkoholen, Aceton usw. Die zu schützenden Stoffe können durch Besprit- zen, Eintauchen, Bestreichen imprägniert werden.
Die Arylsulfonsäureester können aber auch in allen übrigen, für die Zwecke der Schädlingsbekämpfung üblichen Anwen dungsformen, für sich allein oder mit andern schon bekannten Schutzmitteln, verwendet werden.
<I>Beispiel:</I> Man löst 5 Teile p-Chlorberizolsulforisäure- ester des p-Chlorphenols in 995 Teilen Aceton
EMI0002.0006
Toluolsulfoiisäui-eester <SEP> des <SEP> p-Chlorphenols,
<tb> p-Chlorbenzolsulfonsäureester <SEP> des <SEP> p-Kresols,
<tb> " <SEP> des <SEP> o-Chlorphenols,
<tb> " <SEP> des <SEP> p-Nitro- <SEP> oder <SEP> Amylpheriols,
<tb> " <SEP> der <SEP> Salicylsäure,
<tb> " <SEP> des <SEP> @-Naphtols,
<tb> Di-(p-chlorbenzolsulfoiisäur-eestei,) <SEP> des <SEP> Dioxydiphenyls,
<tb> " <SEP> des <SEP> Dioxydipheriylsulforis,
<tb> " <SEP> des <SEP> Diphenolisatins,
<tb> 3,4-Dichlorbenzolsulforisäureester <SEP> des <SEP> o-Chlorphenols,
<tb> 2,5- <SEP> " <SEP> des <SEP> p-Chlorphenols <SEP> usw.
Der Schutz für das vorliegende Verfahren wird nur insoweit beansprucht, als es sielt nicht um eine für die Textilindustrie in Be tracht kommende, nicht rein mechanische Veredlung von Textilfasern handelt. oder Alkohol, behandelt Pelzwerk, haare, Federn und dergl. durch Tauchen, zentrifu giert und trocknet. Die so behandelte Ware ist mottenecht; es genügen schon verdünn- tere Lösungen, um einen guten Schutz zu erzielen.
Statt des p-Chlorberizolsulfonsäureesters des p-Chlorphenols können beispielsweise auch folgende Verbindungen verwendet wer den
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Schützen von Pelzwerk, Haaren, Federn, fibrösen Materialien und dergl. vor 3Zottenfrass, dadurch gekennzeich net; dass man Arylsulfonsäureester aromati scher Oxyverbindungen verwendet.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE206352X | 1937-03-12 | ||
| CH198917T | 1938-03-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH206352A true CH206352A (de) | 1939-07-31 |
Family
ID=25723179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH206352D CH206352A (de) | 1937-03-12 | 1938-03-11 | Verfahren zum Schützen von Pelzwerk, Haaren, Federn, fibrösen Materialien und dergl. vor Mottenfrass. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH206352A (de) |
-
1938
- 1938-03-11 CH CH206352D patent/CH206352A/de unknown
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