CH205154A - Verfahren zur Überführung faserförmiger Celluloseäther in eine besonders schnell und leicht auflösbare Form. - Google Patents

Verfahren zur Überführung faserförmiger Celluloseäther in eine besonders schnell und leicht auflösbare Form.

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CH205154A
CH205154A CH205154DA CH205154A CH 205154 A CH205154 A CH 205154A CH 205154D A CH205154D A CH 205154DA CH 205154 A CH205154 A CH 205154A
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CH
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cellulose ethers
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Aktiengesellschaft Kalle Co
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Kalle & Co Ag
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B11/00Preparation of cellulose ethers
    • C08B11/20Post-etherification treatments of chemical or physical type, e.g. mixed etherification in two steps, including purification

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Description


  Verfahren zur Überführung     faserförmiger        Celluloseäther    in eine besonders schnell  und leicht auflösbare Form.    Bei den zur Herstellung von     Cellulose-          äthern,    insbesondere von wasserlöslichen       Celluloseäthern,    gebräuchlichen Verfahren  erhält man Produkte, die eine faserige Struk  tur besitzen; meist fallen die     Celluloseäther     als lockere,     flockenartige    Fasermassen an,  welche stark lufthaltig sind und ein grosses  Schüttvolumen besitzen.

   Zur Auflösung quillt  man diese Produkte, soweit diese wasserlös  lich sind, mittels heissem     bezw.    kochendem  Wasser auf ; beim Abkühlen gehen sie dann  in Lösung. Eine Auflösung in kaltem Was  ser     ist    praktisch nicht möglich. Die Flocken  erleiden bei der Berührung mit kaltem Was  ser zwar schnell eine oberflächliche     Anquel-          lung,    es kommt dann aber bald zu     Verkle-          bungen    und     glumpenbildung,    wodurch der  Auflösungsvorgang gehemmt wird.  



  Es ist     nun    gefunden worden, dass man die  in bekannter Weise hergestellten     Cellulose-          äther    in eine schnell und leicht, auch in kal  tem Wasser, auflösbare Form, die sich auch  durch geringes Schüttvolumen auszeichnet,    überführen kann, wenn man gemäss der vor  liegenden Erfindung die zweckmässig feuch  ten, beispielsweise 40 bis     60/'o    Wasser ent  haltenden faserförmigen     Celluloseäther    zwi  schen parallelen, in geringem Abstand von  einander angeordneten Platten, deren ein  ander zugekehrte Seiten gezahnt sind     und     die sich in relativer Rotation befinden, zu  verdrillten Faserbündeln verrollt.

   Bei dieser       Verrollung    erfolgt gegebenenfalls eine gleich  zeitige     Aufteilung,    wodurch kleine, ver  zwirnte     bezw.    verdrillte Faserbündel erhal  ten werden können. Durch die Art der zur  Bearbeitung der     Celluloseäther    angewandten  Platten, ihren gegenseitigen Abstand, sowie  die     Laufgeschwindigkeit    kann die Grösse  und Form der erhaltenen Produkte weit  gehend beeinflusst werden. Die Dimensionen  der erhaltenen Faserbündel können sich     z-,vi-          schen    Bruchteilen eines Millimeters und       wenigen    Millimetern bewegen.

   Zweckmässig  wird die     Verrollung    so ausgeführt, dass -sie  nicht zu homogenen transparenten Produkten      führt, wenn auch eine stellenweise     Verkle-          hung    der einzelnen Fasern stattfinden kann.  Das Schüttvolumen der erhaltenen Produkte  beträgt in trockenem Zustande im allgemei  nen zwischen etwa 2.5 und 10     ljkg.    Das  Verfahren soll zwar in erster Linie zur Be  handlung von wasserlöslichen     Celluloseäthern     dienen. es kann aber auch auf andere,     bei-          spielsweise    in organischen Lösungsmitteln  lösliche     Celluloseäther    angewendet werden.  



  Die nach dem neuen Verfahren erhal  tenen Produkte werden gegebenenfalls in nor  maler Weise getrocknet;. Beim Einbringen  von     \vasserlöslichen    Produkten in Wasser  saugt sich die     Masse    wie ein Schwamm voll  und sinkt innerhalb ganz kurzer Zeit im  Wasser ein.     Infolge    der eigenartigen Form  der     einzelnen    Teilchen stützen sich diese     ge-          geneinander    ab, so dass sie die     ganze    Wasser  menge     erfüllen    und eine     Klumpenbildung     nicht eintreten kann.

   Das Wasser dringt  leicht in die     einzelnen    Fasern ein, und es  entsteht innerhalb kurzer Zeit eine homogene  Lösung.  



  <I>Beispiel:</I>  Ein     wasserlösliches        Celluloseätherprodukt,     beispielsweise     eine        Methylcellulose,    mit einem  Gehalt von 40 bis 60     %    Wasser wird in  Form kleiner Stücke in einer Vorrichtung be  handelt, die zwei parallel gestellte Platten,  deren einander zugekehrte Seiten     gezahnt     sind, besitzt. Die eine Platte steht hierbei  fest,     während    die andere mit einer Geschwin  digkeit von beispielsweise 600 bis 1000 Um  drehungen pro Minute rotiert.

   Der Abstand  der Platten kann je nach der Grösse der zu  gefiihrten Stücke und der gewünschten Fein  heit der Aufteilung Bruchteile eines Milli  meters, beispielsweise 0,1 mm, bis mehrere  Millimeter, beispielsweise 4 mm     betragen.     Zur Verbesserung des Durchsatzes wird zwi  schen den     Riffelflächen    hindurch mit Hilfe  eines Ventilators ein Luftstrom geschickt.  Die erhaltenen Produkte können auch einer  wiederholten Behandlung unter den angege  benen     Bedinnungen    unterworfen werden, wo  durch man zu besonders feinen Teilchen ge  langt. Das Material wird dann in normaler    Weise getrocknet und gegebenenfalls noch  einer     Siebung    unterworfen. Es löst sich sehr  schnell in Wasser.

   In ähnlicher Weise kann  man beispielsweise auch wasserlösliche     Me-          thyloxäthylcellulosen,    Salze von     Cellulose-          äthercarbonsäuren    und andere wasserlösliche       Celluloseäther    behandeln.  



  Ein Ausführungsbeispiel einer solchen  Vorrichtung veranschaulicht die beiliegende  Zeichnung.  



       Fig.    1 ist ein Grundriss der rotierenden  Platte, und       Fig.    2 stellt eine Seitenansicht der Vor  richtung, teilweise im Schnitt dar.  



  In der Zeichnung bedeutet 1 die fest  stehende, mit einem Einlauf 3 versehene  Platte und 2 die rotierende Platte. Die Pfeile  zeigen den Weg an, auf dem das zu behan  delnde Produkt durch die Vorrichtung hin  durch geschickt wird. Als Zahnung weisen  die Platten eine radial verlaufende Riffelung  auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Überführung faserförmiger Celluloseäther in eine Form, die besonders schnell und leicht auflösbar ist, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Celluloseäther zwischen parallelen, in geringem Abstand voneinander angeordneten Platten, deren ein ander zugekehrte Seiten gezahnt sind und die sich in relativer Rotation befinden, zu ver drillten Faserbündeln verrollt. UNTERANSPRtrCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man wasser lösliche Celluloseäther behandelt. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die wasserlöslichen Cellulose- äther in feuchtem Zustande behandelt. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man in organi schen Lösungsmitteln lösliche Cellulose- äther behandelt.
CH205154D 1937-04-17 1938-04-07 Verfahren zur Überführung faserförmiger Celluloseäther in eine besonders schnell und leicht auflösbare Form. CH205154A (de)

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CH205154D CH205154A (de) 1937-04-17 1938-04-07 Verfahren zur Überführung faserförmiger Celluloseäther in eine besonders schnell und leicht auflösbare Form.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952264C (de) * 1952-04-06 1956-11-15 Henkel & Cie Gmbh Verfahren zur UEberfuehrung feuchter, faseriger Methylcellulosen in Pulver von hoherLoesungsgeschwindigkeit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE952264C (de) * 1952-04-06 1956-11-15 Henkel & Cie Gmbh Verfahren zur UEberfuehrung feuchter, faseriger Methylcellulosen in Pulver von hoherLoesungsgeschwindigkeit

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