AT158279B - Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Fasern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Fasern.

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AT158279B
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Georg M Von Hassel
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Georg M Von Hassel
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Description


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  Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Fasern. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtung, aus Fasern enthaltendem Gut unter
Vermeidung einer Beschädigung der Fasern diese rein und mit hoher mechanischer Festigkeit zu gewinnen. Das zur chemischen Behandlung angewandte Kochen mit Lösungen chemischer Stoffe schwächt die Fasern. Auch das Rösten, das bei der Flachsverarbeitung vor der mechanischen Behandlung üblich ist, ist für die Fasern schädlich. Zur Gewinnung einer faserigen Masse aus Holzspänen unter- warf man die Holzspäne nach einer Kochbehandlung einem Mahlprozesse unter Benutzung von Sand. 



  Auch in diesem Fall war die Faserbeschädigung unvermeidlich. 



   Erfindungsgemäss geschieht die Fasergewinnung durch eine mechanische und gegebenenfalls gleichzeitig auch chemische Behandlung in der Weise, dass Fasern enthaltendes Gut im feuchten Zustand mittels hin-und hergehenden Reibvorrichtungen, gegebenenfalls in Anwesenheit aufschliessend wirkender
Stoffe, durch Körner oder Pulver, die bei Abwesenheit von aufschliessend wirkenden Stoffen stets in verschiedener Härte oder/und verschiedener Korngrösse vorliegen, behandelt werden, bis die einzelnen Fasern   abgelockert   oder losgelöst sind, worauf das Gut getrocknet und durch Siebung oder Sichtung von den Körnern oder Pulver befreit wird. 



   Auf diesem Wege wird ohne jede schädliche Beeinflussung das Fasergut in einem einzigen Arbeitsgang aufgeschlossen. Es wird einer schonenden zerrenden, aber nicht reissenden Behandlung ausgesetzt. Jede faserhaltige Masse kann nach dem neuen Verfahren verarbeitet werden, z. B. Holz, Binde, Blätter, Nadeln, Halme usw. 



   Hartes Körner-oder Pulvergut besteht beispielsweise aus Sand, Korund, Glas, Flintstein, Infusorienerde. Weiches Körner-oder Pulvergut besteht beispielsweise aus   Sägespänen,   Holzmehl od. dgl. Beim Arbeiten mit körnigen oder pulvrigen Trennmitteln verschiedener Korngrösse hat der feinpulvrige Anteil die sonst dem Weichmaterial zufallende Aufgabe, sich zwischen die getrennten Einzelfasern einzulagern, um sie bis zu ihrer erfolgten Trocknung getrennt zu halten. Trennmittel verschiedener Korngrösse können gleicher Art und Herkunft sein.

   Beim Arbeiten in Anwesenheit von aufschliessend wirkenden Stoffen bilden sich chemische Reaktionsprodukte, welche für das Verfahren das weichere bzw. feinpulvrige Material darstellen, so dass es in diesem Fall nicht notwendig ist, das Trennmittel von Anfang an in physikalisch verschiedener Beschaffenheit hinsichtlich der Härte oder/und bezüglich der Korngrösse anzuwenden. 



   Um in Anwesenheit chemisch wirkender Stoffe zu arbeiten, können die chemisch wirkenden Stoffe auch gelöst oder suspendiert auf chemisch indifferentes Korn-oder Pulvergut aufgebracht werden. Z. B. kann Sand, Korund, Glas, Flintstein, Infusorienerde, Sägemehl, Sägespäne usw. in Korn-oder Pulverform Träger für die chemisch wirksamen Stoffe sein und als mechanisches Behandlungsmittel dienen. 



   Mit Hilfe der Trägerstoffe kann jedes erwünschte chemische Behandlungsmittel, Alkali, Säure, Salz, Lösungsmittel anorganischer oder organischer Art, angewandt werden, auch wenn diese Flüssigkeiten sind. Wie die Aufschlussmittel können auch Faserveredelungsmittel, z. B. Magnesiumchlorid oder Calciumchlorid, welche die Fasern geschmeidig machen, oder Farbstoffe an die Fasern herangebracht werden. Sägespäne bzw. Holzmehl sind besonders geeignet, um bei der mechanischen Behandlung auch gleichzeitig Lösungs-oder chemisch wirkende Aufschluss-,   Veredelungs-oder/und Reinigungs-   mittel wirken zu lassen. Zu diesem Zweck werden Sägespäne oder Holzmehl z. B. mit Öl, wie   Türkisch-   

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 rotöl, Reinigungsmittel oder/und chemisch wirkenden   Aufschlussmitteln   getränkt angewandt.

   Erfor- derlichenfalls wird nach der Behandlung das Gut vor dem Trocknen gewaschen oder die als Verfahrens- erzeugnis gewonnenen Fasern gewaschen. 



   Chemisch wirkende Stoffe können auch selbst gleichzeitig das Mittel zur mechanischen Behandlung sein. Zu diesem Zweck werden die chemisch wirkenden Stoffe in Korn-oder/und Pulverform angewandt. Z. B. werden Kalk, Salz, Alkalien in Korn-oder/und Pulverform verwandt. 



   Es kann auch zunächst ohne die   Anwesenheit auf schliessend   wirkender Stoffe eine nur mechanische
Reibbehandlung gemäss der Erfindung vorgenommen werden und dann die gleichzeitig mechanische und chemische Behandlung folgen, nachdem die Fasern bereits mehr oder weniger freigelegt sind. 



   Vorteilhaft findet die Reibbehandlung in der Weise statt, dass das mit den Trennmitteln versetzte Fasergut mittels eines laufenden Bandes od. dgl. in feuchtem Zustand gradlinig zwischen Reibmitteln hindurchbewegt wird, die mit Riffeln, reihenweise angeordneten Kugeln oder hintereinanderliegenden
Walzen besetzte Reibflächen besitzen. 



   Das Fasergut kann vermischt mit dem   Korner-oder/und   Pulvergut erst gepresst werden, bevor die Reibbehandlung stattfindet. Diese Massnahme wendet man vorzugsweise bei sehr widerstandsfähigem Fasergut an, um die Fasertrennmittel möglichst tief in das Innere des Fasergutes eindringen und schon bei Beginn der Reibbehandlung unmittelbar im Innern des Gutes wirken zu lassen. Vorteilhaft wird das Gut gebündelt zwischen die Reibmittel hindurchgeführt. Statt dessen oder daneben kann das Fasergut auch in einer Umhüllung zwischen die Reibmittel hindurchgeführt werden. Es können z. B. Stoff-oder Metallumhüllungen benutzt werden, um das Fasergut zu bedecken oder darin einzuwickeln. Vorteilhaft benutzt man poröse Umhüllungen solchen Porendurchmessers, dass abgelöste kurze Fasern bei der reibenden Druckbehandlung durch die Poren austreten können.

   Auf diese Weise wird gleichzeitig mit dem mechanischen bzw. mechanisch-chemischen   Aufschliessungsverfahren   eine Sortierung nach Langfasern und Kurzfasern in einem einzigen Arbeitsgang erzielt. 



   Zur Erleichterung der Reibarbeit sowie auch der Arbeit einer etwaigen Abtrennung von Kurzfasern kann durch Öffnungen der Reibflächen Flüssigkeit, z. B. Wasser oder eine geeignete Lösung, dem Gut zur Berieselung zugeführt werden. Unter Umständen wendet man die Berieselung auch nur zum Schluss der Reibbehandlung an, um eine Waschung   durchzuführen.   



   Für die Abtrennung kurzer Fasern wählt man zweckmässig bei der Umhüllung, z. B. bei einem Stoff-oder Drahtgewebe, die Grösse und Form der Poren bzw. Öffnungen so, dass nur die schmiegsame, dünne Kurzfaser austreten kann, hingegen die gröbere Faser und auch das körnige Fasertrennmittel zurückgehalten werden. Vorzugsweise benutzt man eine rechteckige Porenform. 



   Vorteilhaft geschieht die Bearbeitung in stets gleicher Richtung, zweckmässig in der Faserlängs- 
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   Die Dauer der Reibbehandlung, die auch mit der Hand mittels zweckentsprechender Werkzeuge durchgeführt werden kann, richtet sich nach dem jeweils zu verarbeitenden Fasergut. Unter Umständen wird durch Probeentnahme der Fortgang des   Aufschliessungsprozesses   verfolgt. 



   Das ausgerichtete, gegebenenfalls auch mehr oder weniger vorbehandelte, feuchte und mit dem Körner-oder/und Pulvergut versetzte Fasergut kann auch zwischen zwei Förderbändern liegend der Reibbehandlung unterworfen werden. In allen Fällen hat das härtere oder gröbere Körner-oder Pulvergut die Trennung der Fasern voneinander zu besorgen. Weil das Trennmittel nach allen Seiten beweglich ist und deshalb der Aufbaustruktur des Fasergutes ungehemmt folgen kann, bleiben die Einzelfasern unzerstört erhalten. 



   Nach der Reibbehandlung wird die Masse, die aus Fasern und den körnigen Substanzen besteht, getrocknet, zum vollständigen Loslösen des weichen bzw. feinen Körnermaterials gerieben und hierauf mit Hilfe von Sieben oder bewegter Luft in die beiden Bestandteile, Fasern und körnige Substanz, zerlegt. 



   Beim Arbeiten nach der Erfindung sind die Fasern ohne Kürzung, völlig frei von Lignin und den sonstigen Inkrustationen und mit grosser mechanischer Festigkeit erhältlich. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Gewinnung von Fasern, dadurch gekennzeichnet, dass Fasern enthaltendes   Gut m feuchtem   Zustand mittels hin-und hergehenden Reibvorriehtungen durch Körner oder Pulver verschiedener Härte oder/und verschiedener Korngrösse behandelt werden, bis die einzelnen Fasern   abgelockert   oder losgelöst sind, worauf das Gut getrocknet und durch Siebung oder Sichtung von den Körnern oder Pulver befreit wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner oder Pulver aus aufschliessend wirkenden Stoffen bestehen oder mit solchen beladen sind.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Sägespänen oder Holzmehl.
    4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass chemisch indifferente Körner oder Pulver als Träger für Flüssigkeiten, insbesondere suspendierte oder gelöste chemisch wirkende Stoffe, benutzt werden.
    5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Arbeiten in Anwesenheit von aufschliessend wirkenden Stoffen eine nur mechanische Reibbehandlung geschieht.
    6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Fasergut mittels eines laufenden Bandes od. dgl. in feuchtem Zustand und versetzt mit dem Körneroder/und Pulvergut zwischen Reibmittel hindurchbewegt wird, welche mit Riffeln, reihenweise angeordneten Kugeln oder hintereinanderliegenden Walzen besetzte Reibflächen besitzen.
    7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Körner-oder/und Pulvergut versetzte Fasergut gepresst wird, bevor die Reibbehandlung stattfindet.
    8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gut gebündelt, vorzugsweise in einer Umhüllung, zwischen die Reibmittel hindurchgeführt wird.
    9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gut vor der Reibbehandlung in eine poröse Umhüllung solchen Porendurchmessers, gegebenenfalls EMI3.1 durch die Poren austreten können.
    10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass durch Öffnungen der Reibflächen Flüssigkeit dem Gut zur Berieselung durchgeführt wird.
    11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche l bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibbehandlung in der Längsrichtung der Fasern erfolgt und bei Benutzung oder Anwesenheit von weicherem Körner-oder Pulvergut quer zur Längsrichtung der Fasern.
    12. Vorrichtung zur Fasergewinnung und zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass einander gegenübergestellte Reibmittel vorhanden sind, die eine Hin-und Herbewegung oder eine stets gleichgerichtete gerade Bewegung ausführen und von denen wenigstens eines eine mit Rippen oder Erhöhungen besetzte Reibfläche besitzt, und eine zwischen die Reibmittel führende bandförmige Fördereinrichtung für das mit Körneroder/und Pulvergut versetzte Fasergut vorgesehen ist.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen quer zur Bewegungrichtung der Reibmittel liegen.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder/und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibmittelanordnung mit einer Zu-und Ableitung für Flüssigkeit ausgestattet ist.
    15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibmittel mit Kugeln oder Walzen besetzte Reibflächen besitzen und gegebenenfalls eine Einrichtung zur Regelung der Beweglichkeit der Kugeln oder Walzen.
AT158279D 1937-03-18 1937-04-02 Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Fasern. AT158279B (de)

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