AT158420B - Verfahren zur Überführung von faserförmigen Celluloseäthern in eine schnell und leicht auflösbare Form. - Google Patents

Verfahren zur Überführung von faserförmigen Celluloseäthern in eine schnell und leicht auflösbare Form.

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AT158420B
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  Verfahren zur Überführung von faserförmigen   Celluloseäthern   in eine schnell und leicht auflösbare
Form. 



   Bei den zur Herstellung von wasserlöslichen Celluloseäthern gebräuchlichen Verfahren erhält man Produkte, die eine faserige Struktur besitzen ; meist fallen die   Celluloseäther   als lockere, flocken- artige Fasermassen an, welche stark lufthaltig sind und ein grosses   Schüttvolumen   besitzen. Zur Auf- lösung quillt man diese Produkte mittels heissem bzw. kochendem Wasser auf ; beim Abkühlen gehen sie dann in Lösung. Eine Auflösung in kaltem Wasser ist praktisch nicht möglich. Die Flocken erleiden bei der Berührung mit kaltem Wasser zwar schnell eine oberflächliche Anquellung, es kommt dann aber bald zu Verklebungen und Klumpenbildung, wodurch der Auflösungsvorgang gehemmt wird. 



   Es ist nun gefunden worden, dass man die in bekannter Weise hergestellten Celluloseäther in eine schnell und leicht, auch in kaltem Wasser, auflösbare Form, die sich auch durch geringes Schütt- volumen auszeichnet, überführen kann, wenn man die zweckmässig feuchten, beispielsweise 40-60%
Wasser enthaltenden Fasermasse zwischen sich in geringem Abstand voneinander bewegenden Flächen behandelt, die mit Zähnen oder andern Vorsprüngen versehen sind. Vorzugsweise verwendet man dabei rotierende Flächen. Es erfolgt auf diese Weise eine Verrollung des Materials, gegebenenfalls unter gleichzeitiger Aufteilung, wodurch kleine, verzwirnte bzw. verdrillte Faserbündel erhalten werden. 



  Durch die Art der zur Bearbeitung der Celluloseäther angewendeten Flächen, ihren gegenseitigen Abstand, sowie die Laufgeschwindigkeit kann die Grösse und Form der erhaltenen Produkte weitgehend beeinflusst werden. Die Dimensionen der Faserbündel bewegen sich zwischen Bruchteilen eines Millimeters und wenigen Millimetern. Die Verrollung soll nicht zu homogenen transparanten Produkten führen, wenn auch eine stellenweise Verklebung der einzelnen Fasern stattfinden kann. Das Sehüttvolumen der erhaltenen Produkte beträgt in trockenem Zustande im allgemeinen zwischen etwa   2'5   und 10   ilks.   Das Verfahren soll zwar in erster Linie zur Behandlung von   wasserlöslichen   Cellulose- äthern dienen, es kann aber auch auf andere, beispielsweise in organischen Lösungsmitteln lösliche Celluloseäther angewendet werden. 



   Die nach dem neuen Verfahren erhaltenen Produkte werden gegebenenfalls in normaler Weise getrocknet. Beim Einbringen der   wasserlöslichen   Produkte in Wasser saugt sich die Masse wie ein Schwamm voll und   sin1. -t   innerhalb ganz kurzer Zeit im Wasser ein. Infolge der eigenartigen Form der einzelnen Teilchen stützen sich diese gegeneinander ab, so dass sie die ganze Wassermenge erfüllen und eine Klumpenbildung nicht eintreten kann. Das Wasser dringt leicht in die einzelnen Fasern ein, und es entsteht innerhalb kurzer Zeit eine homogene Lösung. 



     Beispiel : Ein wasserlösliches   Celluloseätherprodukt, beispielsweise eine Methylcellulose, mit einem Gehalt von 40-60% Wasser wird in Form kleiner Stücke in einer Vorrichtung behandelt, die zwei parallel gestellte Platten mit geriffelten Oberflächen besitzt. Die eine Platte steht hiebei fest, während die andere mit einer Geschwindigkeit von beispielsweise 600 bis 1000 Umdrehungen pro Minute rotiert. Der Abstand der Platten kann je nach der Grösse der zugeführten Stücke und der gewünschten Feinheit der Aufteilung Bruchteile eines Millimeters, beispielsweise   O'l   mm, bis mehrere Millimeter, beispielsweise   4 mm,   betragen. Zur Verbesserung des Durchsatzes wird zwischen den   Riffelflächen   hindurch mit Hilfe eines Ventilators ein Luftstrom geschickt.

   Die erhaltenen Produkte können auch einer wiederholten Behandlung unter den angegebenen Bedingungen unterworfen werden, wodurch man zu besonders feinen Teilchen gelangt. Das Material wird dann in normaler Weise getrocknet und gegebenenfalls noch einer Siebung unterworfen. Es löst sich sehr schnell in Wasser. In ähnlicher Weise kann man beispielsweise auch wasserlösliche   Methyloxyäthylcellulosen,   Salze von Celluloseätherearbonsäuren und andere wasserlösliche Celluloseäther behandeln. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Überführung von faserförmigen Celluloseäthern, vorzugsweise wasserlöslichen Celluloseäthern, in eine schnell und leicht auflösbare Form, dadurch gekennzeichnet, dass man die Celluloseäther, zweckmässig in feuchtem Zustande, einer Behandlung zwischen mit Zähnen oder andern Vorsprüngen versehenen, sich in geringem Abstande voneinander bewegenden Flächen unterwirft. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT158420D 1937-04-17 1938-04-08 Verfahren zur Überführung von faserförmigen Celluloseäthern in eine schnell und leicht auflösbare Form. AT158420B (de)

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AT158420D AT158420B (de) 1937-04-17 1938-04-08 Verfahren zur Überführung von faserförmigen Celluloseäthern in eine schnell und leicht auflösbare Form.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953766C (de) * 1950-06-06 1956-12-06 Onderzoekings Inst Res Verfahren zur Herstellung von Zellstoffschuppen und Zellstoffpulver

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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