CH201675A - Verfahren zur Vervielfältigung von endlosen bandförmigen Tonträgern. - Google Patents
Verfahren zur Vervielfältigung von endlosen bandförmigen Tonträgern.Info
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- G11B23/00—Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
- G11B23/0057—Intermediate mediums, i.e. mediums provided with an information structure not specific to the method of reproducing or duplication such as matrixes for mechanical pressing of an information structure ; record carriers having a relief information structure provided with or included in layers not specific for a single reproducing method; apparatus or processes specially adapted for their manufacture
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- G—PHYSICS
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/64—Re-recording, i.e. transcribing information from one grooved record carrier on to one or more similar or dissimilar record carriers
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Description
Verfahren zur Vervielfältigung von endlosen bandförmigen Tonträgern. Gegenstand der Erfindung ist ein Ver fahren zur Vervielfältigung von endlosen bandförmigen Tonträgern. Bei den für plat- tenförmige Tonträger mit Nadeltonaufzeich nungen üblichen Vervielfältigungsverfahren werden die Kopien mit Hilfe einer von der Originalaufzeichnung hergestellten Matrize angefertigt.
Bei endlosen bandförmigen Ton trägern, insbesondere solchen von grosser Länge, :die zu einem Wickel aufgespult sind, ist das bekannte Verfahren in der üblichen Art nicht ohne weiteres brauchbar, da die Herstellung einer endlosen Matrize und wei terhin die Anfertigung von Kopien von dieser endlosen Matrize Schwierigkeiten machen.
Diese Schwierigkeiten werden erfindUngs- gemäss dadurch beseitigt, dass von dem end losen Originaltonband Kopien in Form von endlosen Bändern über eine endliche Matrize hergestellt werden. Vorteilhaft hat das end liche Matrizenband die Form eines an einer Stelle in Querrichtung aufgeschnittenen Originaltonbandes, In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Verfahrens gemäss der Erfindung rein schematisch veranschaulicht.
Fig. r zeigt die Herstellung der Matrize und Fig. 2 die Herstellung der Kopien.
Das endlose Tonträgerband a ist in einer Schlaufe aus seinem Wickel b herausgezogen und über ein Leitrad c und ein Antriebsrad d, das mit Zähnen in die Perforierung des Bandes eingreift, geführt. Der Wickel b ruht auf einem waagrechten Teller e, der um eine senkrechte Achse f drehbar ist. Zwischen dem Leitrad c und dem Antriebsrad d ist das Tonträgerband durch ein galvanisches Bad g oder eine andere an sich bekannte Vorrich tung geleitet, in welcher ein als Matrize. die nender Niederschlag auf dem Tönträgerband gebildet wird.
Der Tonträger a wird durch das An triebsrad d in Pfeilrichtung angetrieben. In dem galvanischen Bad g bildet sich auf dem Tonträgerband a ein galvanischer l\berzug, der die Matrize bildet. Die ?Matrize wird hin ter dem galvanischen Bad g von dem Ton trägerband a abgelöst und in Form eines end lichen Bandes h auf die Trommel i aufge spult. Bei einmaligem Umlauf des @onträ bandes n ist der Vorgang beendet.
Zur Herstellung der Kopien wird ein in gleicher Weise auf einem drehbaren Teller e gelagertes endloses Band k, das aus demsel ben Material wie das Tonträgerband a be stehen kann, in Pfeilrichtung über die Leit- rolle <I>1,</I> und die Antriebsrolle<I>m</I> zwischen zwei Walzen )i und o, die mittels einer Feder<I>p</I> aufeinander gepresst werden, hindurchgezo gen. Die Matrize h läuft von. der Trommel i ab und auf die Trommel q auf.
Sie wird mit tels eines Antriebsrades r, das mit dem An triebsrad in gekuppelt ist, in gleicher Ge schwindigkeit wie das Band k ebenfalls zwi schen den Walzen ri, und o hindurchgezogen, so da.ss an dieser Stelle die Matrize fest auf das Band k aufgepresst wird. Durch Heizung der Walze o oder auch der beiden Walzen o und ii wird die Matrize h an dieser Stelle erhitzt, so (lass sich die auf der Matrize vor handenen erhabenen Tonspuren in das Band k eindrücken.
Falls die Heizuni; der Matrize h durch die Walzen o und -)a nicht ausreichen sollte, kann noch eine zusätzliche Heizvol:,- richtung s vorgesehen werden. Bei ein maligem Umlauf des Bandes k ist auch die Matrize 1i abgelaufen, womit das Verfahren.
beendet ist. Etwa zwischen den Tonspuren des Bandes k vorhandene Lücken an der An fangs- und Endstelle, die infolge von prak tisch vorkommenden geringen Lä ngenunter- schieden zwischen Band<I>k</I> und Matrize li auf treten können, werden von Hand derart besei tigt, dass die gegenüberliegenden Enden der Tonspuren durch Bearbeitung mit einem Mei ssel oder dergl. verbunden werden.
Das Verfahren lässt sich auch vorteilhaft bei endlosen Tonträgern anwenden, bei deren Herstellung die Enden um 180 verdreht an einander befestigt wurden, die also ein l@Zü- bius'sehes Band darstellen, so dass die Ton- spuren beidseitig auf dem Tonträger vorge sehen sind. In diesem Falle ist es erforder lich, dass der Tonträger zweimal umläuft. Die Matrize erhält die doppelte Länge des Ton trägers und ist natürlich nur einseitig mit Tonspuren versehen.
Soll das zur Vervielfäl tigung dienende endlose Band ebenfalls beid seitig Tonspuren erhalten, so muss auch dieses mit den Enden um 180 verdreht aneinander befestigt worden sein, wodurch sich die Auf zeichnungen auf der Matrize ebenfalls beid seitig in das endlose Band eindrücken, das wieder nur die halbe Länge der Matrize be sitzt.
Die Herstellung von Lichttonpausen von dem Originaltonträger kann in ähnlicher Weise erfolgen. In diesem Falle werden so wohl die galvanische Kammer g der Fig. 1, als auch die Heizwalzen o, 7a der Fig. 2 durch eine Lichtpauseinrichtung ersetzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Vervielfältigung von end losen bandförmigen Tonträgern, dadurch ge kennzeichnet, dass von dem endlosen Original tonband Kopien in Form von endlosen Bän dern über eine endliche Matrize hergestellt werden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das endliche Ma trizenband die Form eines an einer Stelle in Querrichtung aufgeschnittenen Origi naltonträgers hat. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der endlose Tonträger (a) durch ein galvanisches Bad (g) läuft, hinter wel chem die in dem Bad gebildete Matrize (h) vom Tonträger abgelöst und aufgespult wird, wonach die so gebildete endliche lla- trize (h) mit dem zur Vervielfältigung die nenden endlosen Band (k) zwischen einer geheizten Bahn hindurchgezogen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201675X | 1937-01-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201675A true CH201675A (de) | 1938-12-15 |
Family
ID=5767451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201675D CH201675A (de) | 1937-01-11 | 1938-01-10 | Verfahren zur Vervielfältigung von endlosen bandförmigen Tonträgern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201675A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE895223C (de) * | 1941-09-13 | 1953-11-02 | Schallband Syndikat Ag | Verfahren zum Praegen von thermoplastischen Schallbaendern mit mechanisch abtastbarer Schallschrift |
-
1938
- 1938-01-10 CH CH201675D patent/CH201675A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE895223C (de) * | 1941-09-13 | 1953-11-02 | Schallband Syndikat Ag | Verfahren zum Praegen von thermoplastischen Schallbaendern mit mechanisch abtastbarer Schallschrift |
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