DE758068C - Verfahren zum serienmaessigen Herstellen von Schallfilmen - Google Patents

Verfahren zum serienmaessigen Herstellen von Schallfilmen

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DE758068C
DE758068C DET51907D DET0051907D DE758068C DE 758068 C DE758068 C DE 758068C DE T51907 D DET51907 D DE T51907D DE T0051907 D DET0051907 D DE T0051907D DE 758068 C DE758068 C DE 758068C
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Germany
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Expired
Application number
DET51907D
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English (en)
Inventor
Hugo Westerkamp
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Schallband Syndikat AG
Original Assignee
Schallband Syndikat AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D17/00Producing carriers of records containing fine grooves or impressions, e.g. disc records for needle playback, cylinder records; Producing record discs from master stencils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physical Vapour Deposition (AREA)

Description

  • Verfahren zum serienmäßigen Herstellen von Schallfilmen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum serienmäZigen Herstellen von Schallfilmen mit mechanischer Schallschrift.
  • Es ist vorgeschlagen worden, Schallfilme mit mechanischer Schallschrift serienmäßig in der Weise herzustellen, daß in eine dünne Wachsschicht auf der Oberfläche eines Metallzylinders eine schraubenlinienförmige Schallrille geschnitten,, hierauf die Oberfläche der Wachsschicht beispielsweise durch Graphitieren leitend gemacht und anschließend durch galvanoelektrischen Niederschlag eine Matrize auf der Wachsschicht erzeugt wird, die dann zum Abpressen der Schallrille in einem thermoplastischen Bande dienet.
  • Ein weiterer Vorschlag zum serienmäßigen Herstellen von Schallfilmen mit mechanischer Schallschrift geht dahin, ein endliches, biegsames, mit einer Wachsschicht versehenes Band: schraubenlinienförmig auf einen Metallzylinder aufzuwickeln und in das aufgewickelte Wachsband eine Schallrille zu schneiden, worauf wiederum die Oberfläche der Wachsschicht leitend: gemacht und durch galvanoelektrischen Niederschlag eine Matrize auf der Wachsschicht erzeugt wird, die zum Abpressen der Schallrille in einem thermoplastischen Bande Verwendung findet.
  • In beiden Fällen ist die Länge des Schallfilms durch Umfang und Länge des Metallzylinders begrenzt; die Aufnahme muß auf dem Zylinder selbst erfolgen, der die Abmessungen des Aufnahmegerätes bestimmt, und das Schallband weist jeweils nur eine einzige Schallrille auf. Um das Schallband, das eine gewisse Breite besitzen muß, besser auszunutzen, ist vorgeschlagen worden, auf dem Metallzylinder mehrere parallel verlaufende Schallrillen nebeneinander zu schneiden, und zwar entweder in der Weise, daß, nachdem die erste schraubenlinienförmige Schallrille auf dem Zylinder geschnitten worden ist, der Schneidstichel also seine Endstellung auf dem Zylinder erreicht hat, ein zweiter Schneidstichel am Anfang des Zylinders neben der vorher geschnittenen Schallrille mit der Wachsschicht in Eingriff gebracht wird, der nun seinerseits. eine zu der ersten Schallrille parallele, also ebenfalls schraubenlinienförmige Schallrille in die Wachsschichtoberfläche des Metallzylinders bzw. des auf den Metallzylinder aufgewickelten Wachsbandes. schneidet, oder in der Weise, daß, nachdem die erste schraubenlinienförmige Schallrille auf dem Metallzylinder geschnitten worden, ist, Drehrichtung des Zylinders und Schneidrichtung des Stichels umgekehrt werden, so,daß derselbe Schneidstichel jetzt eine zu der zuerst erzeugten Schallrille parallele, schraubenförmige Schallrille in entgegengesetzter Richtung schneidet.
  • Ein weiterer Vorschag zum serienmäßigen Herstellen von Schallfilmen mit mechanischer Schallschrift geht dahin, ein bereits beschriftetes, endliches Wachsband auf einen Metallzylinder schraubenlinienförmig aufzuwickeln und von diesem Bande auf dem Metallzylinder in der bereits beschriebenen Weise auf galvanoelektrischem Wege eine Matrize zu erzeugen. Es lassen sich auch nach diesem Verfahren nur Schallbänder mit einer einzigen Schallrille herstellen, :deren Länge durch Umfang und Länge des Metallzylinders begrenzt ist.
  • Die Erfindung schlägt demgegenüber vor, die Originalschallaufnahme auf einem endlosen, nicht gespulten Wachsband ohne Umkehr der Schneidrichtung des Schneidstichels in Form einer Vielzahl unterbrechungslos nebeneinanderliegernder Schallrillen zu bewirken und von diesem Wachsband in an sich bekannter Weise, z. B. durch Kathodenzerstäubung und anschließende galvanoelektrische Behandlung, die Matrizierung vorzunehmen.
  • Gegenüber allen bekannten: Verfahren hat das erfindungsgemäße Verfahren den Vorteil, daß mit einem verhältnismäßig kleinen Schallaufnahmegerät, dessen Größe von der Länge des zu erzeugenden Schallfilms unabhängig ist, ohne Unterbrechung der Schneidarbeit und ohne Umkehr der Schneidrichtung des Schneidstichels eine Vielzahl Schallrillen fortlaufend und dicht nebeneinander in das endlose Wachsband geschnitten werden können und daß die von diesem bespielten Wachsband erzeugte Matrize die Herstellung von pausenlosen, endlosen Schallfilmen mit einer Vielzahl nebeneinanderliegender Schallrillen gestattet.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung wird beispielsweise derart durchgeführt, daß ein endloses Wachsband, z. B. ein auf einer Seite mit einer Wachsschicht versehenes endloses Filmband, in ausgespanntem Zustand, also ungespult, auf einer Aufnahmebahn unter dem Schneidstichel eines Schallschriftschreibers entlang gezogen wird, der bei jedesmaligem Umlauf des Wachsbandes um eine Schallrille seitlich weitergeschaltet wird.
  • Ist auf diese Weise das Schallband vollständig beschriftet worden. so wird es, immer noch in ungespultem Zustand, auf seiner beschrifteten Oberfläche, beispielsweise durch Kathodenzerstäubung oder durch Graphitieren, leitend gemacht und anschließend im galvanischen Bade mit einem metallischen Überzug versehen, der die Matrize für das spätere Abpressen der Schallfilme bildet.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRL CH: Verfahren zum serienmäßigen Herstellen von Schallfilmen mit mechanischer Schallschrift durch galvanoelektrisches Erzeugen einer Matrize von einem mit den Originalschallaufzeichnungen versehenen Wachsband, dadurch gekennzeichnet, daß d-ie Originalschallaufnahme auf einem endlosen, nicht gespulten Wachsband ohne Umkehr der Schneidrichtung des Schneidstichels in Form einer Vielzahl unterbrechungslos nebeneinanderliegender Schallrillen bewirkt und von diesem Wachsband in an sich bekannter Weise, z. B. durch Kathodenzerstäubung und anschließende galvanoelektrische Behandlung, die Matrizierung vorgenommen wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 595 891, 655 126; französische Patentschrift Nr. 831 853; britische Patentschrift Nr. 335 I81.
DET51907D 1939-03-09 1939-03-09 Verfahren zum serienmaessigen Herstellen von Schallfilmen Expired DE758068C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB335181A (en) * 1929-06-17 1930-09-17 Henry Watson Method of and means for producing sound records and metal matrices therefrom
DE595891C (de) * 1931-05-29 1934-04-28 Electrical Res Prod Inc Zerstaeubungskammer zum UEberziehen von Wachsplattenoriginalen mit einer stromleitenden Schicht mittels Kathodenzerstaeubung
DE655126C (de) * 1934-08-16 1938-01-08 Electrical Res Prod Inc Verfahren zum Vervielfaeltigen von Schallplattenmatrizen mit metallischer Oberflaeche
FR831853A (fr) * 1937-01-11 1938-09-15 Daniel Tefi Apparatebau Procédé pour la reproduction des supports d'enregistrement de sons en forme de bandes sans fin

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