DE894458C - Verfahren zum Herstellen von endlosen Schallbaendern - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von endlosen Schallbaendern

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DE894458C
DE894458C DET1166A DET0001166A DE894458C DE 894458 C DE894458 C DE 894458C DE T1166 A DET1166 A DE T1166A DE T0001166 A DET0001166 A DE T0001166A DE 894458 C DE894458 C DE 894458C
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DE
Germany
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tape
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band
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Expired
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DET1166A
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English (en)
Inventor
Karl Dr Daniel
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Tefi Apparatebau Dr Daniel KG
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Tefi Apparatebau Dr Daniel KG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D17/00Producing carriers of records containing fine grooves or impressions, e.g. disc records for needle playback, cylinder records; Producing record discs from master stencils

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von endlosen Schallbändern Die Erfindung bezieht sich auf endlose Schallbänder, deren Schallspur aus mehreren parallel oder nahezu parallel zur Bandkante verlaufenden, ineinander übergehenden Schallzeilen besteht, und betrifft ein Verfahren zum Herstellen solcher Schallbänder idu.rch. Abformen des Schallschriftnegativs einer von einem beschrifteten Originalwachsband erzeugten bandförmigen Matrize in der Masse des Schallbandes.
  • Bei den bekannten Verfahren dieser Art liegen die Kosten der Schallbanderzeugung vor allem in der Herstellung der zum Abformen der verkaufsfähigen Bänder dienenden bandförmigen Matrize, wobei in der Regel von dem Originalwachsbünd zunächst auf galvanoplastischem Webe eine Originalmatrize, von dieser, wiederum auf galvänoplastischem Wege, eine bandförmige Patrize und schließlich von dieser, wiederum auf galvanoplastischem Wege, die zum Abformen der verkaufsfähigen Bänder dienende bandförmige Matrize hergestellt werden ruß. Diese Matrizenherstellung nimmt auch sehr viel Zeit in Anspruch, während das Beschriften des Originahwachsbandes sowie die Bildung der verkaufsfähigen Schallbänder durch Abformen der besagten Matrize in der Masse des Schallbandes, sei es durch Abpressen oder Spritzen, verhältnismäßig schnell geht und billig ist. Die Matrizenerzeugung beeinträchtigt somit hauptsächlich die Kapazität und Rentabilität der Bandherstellungsanlage.
  • Der Zweck der Erfindung ist, diesen Nachteil zu beseitigen, und zwar wird dies dadurch erreicht, daß in das Wachsband gleichzeitig oder nacheinander mindestens zwei je aus einem Schallzeil,enbündel bestehende Schallaufzeichnungen nebeneinanderliegend geschnitten werden, wobei die Breite der zwischen benachbarten Aufzeichnungen liegenden unbeschrifteten Bandzone etwa gleich der doppelten Breite der unbespielten Ränder des fertigen Schallbandes ist, hierauf von dem so beschrifteten Wachsband eine die Negative der Schallaufzeichnungen enthaltende bandförmige Matrize erzeugt wird, die Schallschriftnegative dieser Matrize gleichzeitig in der Schallbandmasse abgeformt werden, das durch diese Abfoirmung gewonnene Band zwischen den einzelnen Schallaufzeichnungen in seiner Längsrichtung auseinandergeschnitten wird und schließlich die auseinandergeschnittenen Bänder je für sich durch Verbinden ihrer Enden endlos gemacht werden.
  • Man ist auf diese Weise in der Lage, von mindestens zwei Schalldarbietungen nicht nur bandförmige Präge- oder Spritzmatrizen in praktisch der gleichen Zeit zu erzeugen, die man bisher für die Erzeugung der bandförmigen Präge- oder Spritzmatrize nur einer einzigen Schalldarbietung nötig hatte, sondern auch zwei. Schallländer in etwa der gleichen Zeit zu erzeugen, die man bisher für die Erzeugung nur eines einzigen Bandes brauchte. Einen größeren Zeitaufwand als bei den bekannten Verfahren erfordert lediglich die Beschriftung des Originalwachsbandes mit der Mehrzahl der je aus einem Schallzeilenhündel bestehenden Schallaufzeichnungen, sofern diese Beschriftungen nacheinander vorgenommen werden, und das Auseinanderschnei,den der in der Schallbandmasse gemeinsam abgeformten Schallaufzeichnungen. Dieser zusätzliche Zeitaufwand ist aber so gering, daß er gegenüber dem Zeitgewinn, den die gemeinsame Matrizierung und das gemeinsame Abformen der Matrizenbänder mit sich bringt, überhaupt nicht ins Gewicht fällt.
  • Besonders vorteilhaft wirkt sich das Verfahren nach der Erfindung aus, wenn in das Wachsband gleichzeitig zwei oder mehr inhaltgleiche identische Schallaufzeichnungen geschnitten werden, wobei zur Erzeugung dieser Schallaufzeichnungen vorzugsweise versetzt oder unversetzt nebeneinander angeordnete, von den gleichen elektrischen Schwingungen gesteuerte Schneidköpfe Verwendung finden, die starr miteinander verbunden sind und durch ein gemeinsames Schaltwerk derart gesteuert werden; daß ihre die Verbindung benachbarter Schallzeilen - bewirkenden Querschaltungen an gleichen Stellen der Schalldarbietung erfolgen.
  • In der Zeichnung-ist das Verfahren gemäß der Erfindung schematisch veranschaulicht, und zwar zeigt ' Fig. i die Beschriftung des Wachsbandes gemäß der Erfindung, Fig. 2 ein gemäß der Erfindung beschriftetes Wachsband im Querschnitt, Fig. 3 eine gemäß der Erfindung hergestellte Originalmatrize- im Querschnitt, Fig. q. eine gemäß der Erfindung hergestellte Patrize im Querschnitt, Fig. 5 eine .gemäß - der -Erfindung hergestellte bandförmigePrägematrize, nebst dem auf dieser abgeformten Schallband im Querschnitt und.
  • Fig.6 das Schallband der Fig.5 für sich allein.
  • Das Wachsband, auf dem die Schalldarbietungen aufgezeichnet werden, besteht in an sich bekannter Weise .aus einer bandförmigen Trägerschicht i und einer auf dieser befindlichen dünnen Wachsschicht2. In diese Wachsschicht wird unter den geeigneten Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen die Schallschrift einer bestimmten Schalldarbietung, beispielsweise eines Musikstückes, mittels eines von einer Schneiddose getragenen Schneidstichels geschnitten. Das Wachsband, ist wahrend. seiner Beschriftung endlos, und,das Einschneiden der Schallspur erfolgt in Form mehrerer parallel zur Bandkante verlaufender, ineinander übergehender Schallzeilen, die schließlich ein Schallzeilenbündel3 ergeben, wobei vorzugsweise der Übergang von der einen SchallzeHe zur nächsten stufenförmig gestaltet ist, wie #dies bei 4 in Fig. i veranschaulicht ist.
  • Nachdem die erste Schalldarbietung in das Wachsband geschnittenworden ist, wird das gleiche Band mit einer zweiten Schalldarbietung, beispielsweise einem anderen Musikstück, beschriftet, wobei zwischen dem Ende der ersten Schalldarbietung 3 und dem Beginn der zweiten Schalldarbietung 5 eine umbeschriftete Bandzone 6 frei gelassen wird, deren Breite, etwa gleich der doppelten Breite der unbespielten Ränder des herzustellenden verkaufsfähigen Schallbandes ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß das Wachsband mit nur zwei nebeneinanderliegenden Beschriftungen, . die je eine vollständige Schalldarbietung enthalten, zu versehen ist; es können jedoch auf ein .und- demselben Wachsband auch drei oder mehr nebeneinanderliegende, je eine geschlossene Schalldarbietung enthaltende, ein Schallzeilenbündel bildende Beschriftungen vorgenommen werden, wobei jeweils zwischen zwei benachbarten Beschriftungen eine unbespielte Bandzone, entsprechend der Zone 6 der Fig. 2, frei zu lassen ist; deren Breite etwa gleich der doppelten Breite der unbespielten Ränder des herzustellenden Schallbandes ist.
  • Statt auf dem Wachsband zwei voneinander verschiedene Schalldarbietungen in der vorstehend beschriebenen Weise nacheinander aufzuzeichnen, kann auch ein und dieselbe Schalldarbietung gleichzeitig durch verschiedene Schneidköpfe doppelt in das Wachsband geschnitten werden, und zwar 'in der Weise, daß das Schallspurenbündel 3 identisch mit dem Sch alls -purenbürndel 5 ist. Die- beiden S@chnen&öpfe 7, 8 (Fig.,n) liegen =diesem Zweck mit ihren Schneidsticheln in einem seitlichen Abstand, der der Breite der Bandzonen 3 und ;6r entspricht, versetzt oder unversetzt in der Längsrichtung des Wachsbandes über diesem und sind starr miteinander verbunden. Beide Schneidköpfe 7, 8 werden von den gleichen elektrischen Schwingungen gesteuert, und ihre Verschiebung quer zum Band erfolgt durch ein nur schematisch angedeutetes gemeinsames Schaltwerk g. Dies hat zur Folge; daß die Schallaufzeichnungen identisch werden und innerhalb der Aufzeichnungen auch die Querschaltung, also der Übergang von einer Schallzeile zur nächsten, an den gleichen Stellen erfolgt. Das so hergestellte Wachsband wird, nachdem seine beschriftete,0'berfläche leitend gemachtworden. ist, beispielsweise im Wege der Kathodenzerstäub-ung, in eingalvanisches -Bad gebracht, in dem auf der Bandoberfläche eine Matrize erzeugt wird, die ein Negativ des beschrifteten Originalwachsbandes darstellt, bei der also an Stelle von Schallrillen auf der Bandoberfläche Schallrippen vorgesehen sind. Eine von dem Wachsband der Fig. a hergestellte bandförmige Originalmatrize ist in Fig. 3 im Schnitt dargestellt.
  • Von ider bandförmigen Originalmatrize wind nach Auftragen eines Trennmittels auf die Matrizenoberfläche im galvanischen Bad eine bandförmige Patrize erzeugt (Fig.4), und von dieser wird wiederum nach Auftragen eines Trennmittels auf die Matrizenoberfläche im galvanischen Bad eine metallische Abformung erzeugt, die nunmehr die eigentlichebandförmigePrägematrizebildet (Fig. 5).
  • Diese bandförmige Prägematrize- wird zusammen mit einem warmformbaren Band durch einen Prägekalander geschickt, in dem unter Erweichung der Oberfläche des warmformbaren Bandes die Schallrippen der bandförmigenPrägematrize in derMasse des warmformbaren Bandes abgeformt werden. Nach erfolgter Abformung bleiben Prägematrize und geprägtes Band noch so- lange in inniger- Berührung miteinander, bis. der jeweils geprägte Teil des Bandes, beispielsweise durch Abkühlung, ausreichend erhärtet ist, um ohne Gefahr einer Deformierung der Schallrillen von der Prägematrize gelöst werden zu können. In F'ig. 5 ist eine Prägematrize mit dem daraufliegenden geprägten Schallband io im Schnitt dargestellt, während Fig. 6 das gleiche Schallband io nach seinerTrennung von der Prägematrize veranschaulicht.
  • Statt das Schallband in der vorstehend geschilderten Weise zu prägen, kann auch auf die die Negative der Schallaufzeichnungen des Originalwachsbandes enthaltende bandförmige Matrize die Schallbandmasse in dünner Schicht aufgespritzt und nach dem Erhärten in Bandform von der Matrize abgezogen werden.
  • :Nachdem die Abformung der bandförmigen Matrize in der Masse des. Schallbandes, sei es durch Prägen oder durch Spritzen, beendet ist, wind das die. beiden nebeneinanderliegenden Aufzeichnungen i i, 1z enthaltende Band io in seiner Längsrichtung in der Mitte der unbeschrifteten Bandzone 13 aufgeschnitten, wodurch zwei identische Schallbänder entstehen, die je die halbe Breite des geprägten oder gespritzten Schallbandes io haben. Diese beiden Bänderwerden je für sich mit ihren Enden zu einem endlosen Band soferin einseitig beschriftete Schallbänder herzustellen sind. Das Verbinden der Bandenden erfolgt vorzugsweise, nachdem das Band zu einem Wickel aufgerollt worden ist.
  • Die Herstellung von doppelseitig beschrifteten Bändern, deren Enden um i8o° verschränkt miteinander verbunden sind, erfolgt in analoger Anwendung der hierfür bekannten Verfahren.
  • Wie sich aus der vorstehenden Bieschreibung ergibt, ist die Zeit, die aufgewendet werden muß, um von .dem endgültig beschrifteten Wachsband ein geprägtes oder gespritztes, die Negative der aufgezeichneten ,Schalldarbietungen enthaltendes Band zu erzeugen, praktisch die gleiche, die bisher aufgewandt werden mußte, um ein geprägtes oder gespritztes Schallband herzustellen, das nur eine einzige Schalldarbietung, d. h. ein einziges Schallspurenbündel enthält, so. daß also nach dem Verfahren gemäß der Erfindung in dieser Zeit mindestens zwei Schallbänder erzeugt werden, wohingegen nach den bekanntenVerfahren in der gleichen Zeit nur ein einziges Schallband erzeugt werden konnte. Die etwas erhöhten Stromkosten während der galvanischen Matrizenerzeugung und der ebenfalls erhöhte Raumbedarf der galvanischen Anlage sind wesentlich geringer als die Kosten, die erforderlich wären, wenn die beiden gemeinsam erzeugten Bänder einzeln hätten erzeugt werden müssen b@zw. als der Raumbedarf, den zwei gleiche galvanische Anlagen erforderten, in denen nur jeweils eine mit einem einzigen Schallspurenbündel versehene Matrize hergestellt werden kann. Da das Auseinanderschneiden der beiden gemeinsam erzeugten Bänder nur geringe Kosten verursacht, ist das Verfahren gemäß der Erfindung auch wesentlich rentabler als die bekannten Verfahren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von endlosen Schallbändern, deren Schallspur aus mehreren parallel oder nahezu parallel zur Bandkante verlaufenden, ineinander übergehenden Schallzeilen besteht, durch Abformen des Schallschriftnegativs einer von einem beschrifteten Originalwachsband erzeugten bandförmigen Matrize in der Masse des Schallbandes, dadurch gekennzeichnet, daß in das Wachsband gleichzeitig oder nacheinander mindestens zwei je aus einem Schallzeilenbündel bestehende Schallaufzeichnungen nebeneinanderliegend geschnitten werden, wobei die Breite der zwischen benachbarten Aufzeichnungen liegenden unbeschriftetenBandzone etwa gleich der doppelten Breite der unbespielten Ränder des fertigen Schallbandes ist, hierauf von dem so beschrifteten Wachsband eine die, Negative der Schallaufzeichnungen enthaltende bandförmige Matrize erzeugt wird, die Schallschriftnegative dieserMatrize gleichzeitig in der Schallbandmasse abgeformt werden, das durch diese Abformung gewonnene Band zwischen den einzelnen Schallaufzeichnungen in seiner Längsrichtung auseinandergeschnitten wird und schließlich die auseinandergeschnittenen Bänder je für sich durch Verbinden ihrer Enden endlos gemacht werden. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in das Wachsband gleichzeitig zwei inhaltgleiche identische Schallaufzeichnungen geschnitten werden. 3. Verfahren nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der auf idem Wachsband nebeneinanderliegenden Iden, tischen Schallaufzeichnungen versetzt ad-er unversetzt nebeneinander angeordnete, von den gleichen elektrischem. Schwingungen gesteuerte Schneidköpfe Verwendung finden. q.. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidköpfe starr miteinander verbunden und durch ein gemeinsames Schaltwerk ,derart gesteuert sdrnd, rlaß ihre die Verbindung benachbarten Schallzeilen bewirkenden Querschaltungen an; gleichen Stellen der Schalldarbietung erfolgen.
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