DE655126C - Verfahren zum Vervielfaeltigen von Schallplattenmatrizen mit metallischer Oberflaeche - Google Patents

Verfahren zum Vervielfaeltigen von Schallplattenmatrizen mit metallischer Oberflaeche

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DE655126C
DE655126C DEE46370D DEE0046370D DE655126C DE 655126 C DE655126 C DE 655126C DE E46370 D DEE46370 D DE E46370D DE E0046370 D DEE0046370 D DE E0046370D DE 655126 C DE655126 C DE 655126C
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D1/00Electroforming
    • C25D1/20Separation of the formed objects from the electrodes with no destruction of said electrodes
    • C25D1/22Separating compounds
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/68Record carriers
    • G11B3/70Record carriers characterised by the selection of material or structure; Processes or apparatus specially adapted for manufacturing record carriers

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Description

Nach dem üblichen Verfahren zur Herstellung von Prägematrizen für das Pressen von Schallplatten wird eine z. B. durch Aufsprühen von Metall und darauffolgender galvanischer Verstärkung von der ursprünglichen Wachstonplatte hergestellte metallische Original- oder Negativmatrize mit einer Trennschicht überzogen und darauf auf elektrolytischem Wege mit einem Überzug versehen, wodurch eine metallische Positivmatrize entsteht, die von dem mit Trennmaterial bedeckten Negativ abgestreift, verstärkt und nach Aufbringen einer Trennschicht durch Elektrolyse mit einem Metallüberzug versehen wird. Hierdurch entsteht eine metallische Prägematrize, die von dem Positiv abgestreift werden kann und zur Herstellung der Schallplatten dient.
Die bisher verwendeten Trennstoffe zeigen die Neigung, die Umrisse der Schallrillen zu ändern, und verursachen hierdurch beim Abspielen der Platte störende Geräusche. Ferner wird, wenn die auf galvanischem Wege aufgetragene Schicht von der positiven Matrize abgelöst wird, letztere auf Grund der ungeeigneten Beschaffenheit des Trennstoffes oft beschädigt und kann deshalb nicht wieder verwendet werden.
Gemäß der Erfindung wird als Trennschicht zwischen der Matrize und der auf galvanischem Wege aufgetragenen Schicht eine Chromschicht verwendet, ein Mittel, das zum gleichen Zweck in der Galvanotechnik bereits bekannt ist. Jedoch wurde bisher die elektrolytisch auszufällende Schicht direkt auf den Chromüberzug aufgebracht. Diese Arbeitsweise ist bei der Herstellung von Schallplattenmatrizen nicht befriedigend, da die sich auf dem Chromüberzug bildende Oxydschicht einen gleichmäßigen galvanischen Niederschlag verhindert. Erfindungsgemäß wird daher diese Oxydschicht vor dem galvanischen Ausfällen zunächst gut leitend gemacht, und zwar in bekannter Weise dadurch, daß ein geeignetes Metall aufgesprüht wird. Die sich auf dem Chromüberzug bildende Oxydschicht ermöglicht ein leichtes Abtrennen der auf galvanischem Wege aufgetragenen Metallschicht, ohne daß hierbei die Umrisse der Schallrillen geändert werden oder die Matrize beschädigt wird. Die unerwünschten Oberflächengeräusche werden dann nicht mehr auftreten, und, falls erwünscht, kann mittels einer Positivmatrize eine größere Anzahl Prägestempel hergestellt oder auch eine Negativmatrize zur Herstellung einer größeren Anzahl von Positivmatrizen benutzt werden.
Eine bevorzugte Aus führungs form des Verfahrens soll nunmehr in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben werden, in der 10 eine
in bekannter' Weise hergestellte Metallhauptmatrize ist. Die Herstellung kann beispielsweise in folgender Weise durchgeführt werr den: Eine Wachsaufzeichnung wird mit aufgesprühtem Gold überzogen, worauf elektrolytisch so viel Kupfer auf der Aufzeichnung ausgefällt wird, daß man einen Körper von etwa 3 mm Stärke erhält. Diese Kupfer- - platte wird darauf von dem Wachs abgestreift ίο und bildet nunmehr die Hauptmatrize. Bevor mittels dieser Matrize eine Kopie hergestellt wird, wird sie sorgfältig gereinigt, indem sie in eine heiße elektrolytische Ätzflüssigkeit gebracht, in heißem Wasser gereinigt, mit einem weichen Kamelhaarpinsel abgebürstet und wieder in die elektrolytische Reinigungsflüssigkeit gebracht wird. Sodann wird die Matrize wiederum gewaschen, in verdünnte Salzsäure getaucht, gereinigt und etwa eine ao halbe Minute in eine Natriumzyanidlösung gelegt. Wenn die Matrize vollkommen gereinigt ist, wird sie in einem lebhaft bewegten elektrolytischen Bad mit Chrom überzogen. Hierzu kann eine beliebige geeignete Chromlösung benutzt werden, beispielsweise die Sargeantlösung. Die Chromschicht ist in der Abbildung bei 11 stark vergrößert dargestellt. In Wirklichkeit hat die Schicht eine. Stärke von etwa 0,0014 mm· Die Oxydschicht entsteht fast augenblicklich und verbleibt für immer.
Die mit Chrom überzogene Hauptmatrize erhält dann in bekannter Weise durch Aufsprühen einen Überzug 12 aus Metall, der infolge der Oxydschicht nicht festhaftet. Dieser Metallbelag bildet eine elektrisch leitende Fläche, die später elektrolytisch zu einer Platte verstärkt werden kann. Da zwischen dem, aufgesprühten Metall und der Trenn- oder Schutzschicht keine feste Verbindung besteht, kann die aufgesprühte Schicht leicht von der Trennschicht getrennt werden. Die Schicht 12 hat eine Stärke von nur etwa 2,54XiO-6Cm und ist deshalb in Wirklichkeit im Querschnitt so gut wie unsichtbar.
Bevor das durch Zerstäubung überzogene Hauptnegativ zwecks Herstellung der Matrize in das elektrolytische Bad eingebracht wird, ist es zweckmäßig, einen mit einem Gummibelag 14 versehenen Stahlring 13 um den Rand des Hauptnegativs festzuspannen, um zu verhindern, daß auch auf den Rändern Metall ausgefällt wird, und um zu sichern, daß die Ablagerung von Metall nur auf der Überfläche des Negativs stattfindet. Hierdurch wird auch das Abtrennen des Hauptnegativs von der Matrize erleichtert, und es wird nicht mehr notwendig, den Rand der Matrize zu reinigen bzw. zu bearbeiten. Eine derartige Reinigung des Matrizenrandes ist immer unerwünscht, da hierdurch der Durchmesser der Matrize verringert wird.
Wenn der Ring mit dem Hauptnegativ fest verbunden ist, wird das ganze Gebilde in ein Kupferbad gebracht, und auf der aufgesprühten Metallschicht 12 wird durch Elektrolyse eine Matrize ausgefällt, die zweckmäßig dieselbe Stärke wie das Hauptnegativ hat. Sobald die Herstellung beendet ist, wird das Negativ und die Matrize aus dem Behälter entfernt, und der Ring 13 wird abgenommen, worauf das Hauptnegativ und die Matrize voneinander getrennt werden. Die Trennung findet vorzugsweise unmittelbar nach der Vollendung der Ausfällung statt, um zu verhindern, daß die Elektrolytlösung zwischen das Negativ und die Matrize gelangt und die Oberflächen beider Teile beschädigt. Wenn die Teile voneinander getrennt sind, kann festgestellt werden, daß die Oberflächen beider Teile vollkommen glatt und blank sind. Die Matrize kann jetzt derselben Behandlung wie das Hauptnegativ unterworfen werden, um einen Prägestempel herzustellen, der in bekannter Weise zur Herstellung von Schallplatten verwendet wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zum Vervielfältigen von Schallplattenmatrizen mit metallischer Oberfläche durch elektrolytische Ausfällung einer Metallschicht auf der vorher mit einer Trennschicht überzogenen Matrize und nachträgliche Ablösung der ausgefällten Metallschicht, dadurch gekennzeichnet, daß als Trennschicht zwischen der Matrize und der auf elektrolytischem Wege ausgefällten Schicht in an sich bekannter Weise ein dünner Überzug aus Chrom aufgebracht wird, der danach auf ' dem bekannten Wege des Auf sprühens mit einer elektrisch gut leitenden Metallschicht überzogen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE46370D 1934-08-16 1934-12-11 Verfahren zum Vervielfaeltigen von Schallplattenmatrizen mit metallischer Oberflaeche Expired DE655126C (de)

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DE (1) DE655126C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758068C (de) * 1939-03-09 1954-02-01 Schallband Syndikat A G Verfahren zum serienmaessigen Herstellen von Schallfilmen
EP1557136A1 (de) * 2004-01-23 2005-07-27 Heraeus Kulzer GmbH Galvanoforming mit Trennlack

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758068C (de) * 1939-03-09 1954-02-01 Schallband Syndikat A G Verfahren zum serienmaessigen Herstellen von Schallfilmen
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