CH201307A - Verfahren zur Herstellung eines zur Ausübung des Additivfarbenprojektionsverfahrens geeigneten Films. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines zur Ausübung des Additivfarbenprojektionsverfahrens geeigneten Films.

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CH201307A
CH201307A CH201307DA CH201307A CH 201307 A CH201307 A CH 201307A CH 201307D A CH201307D A CH 201307DA CH 201307 A CH201307 A CH 201307A
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H Kaempfer Adolf
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B33/00Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines zur Ausübung des     Additivfarbenprojektions-          verfahrens    geeigneten Films.    Die Erfindung betrifft     ein    Verfahren  zur Herstellung eines zur Ausübung     des          Additivfarbenprojektionsverfahrens    geeigne  ten Films unter Erzeugung eines Negativs  aus einem     Bipackfilm    und unter Aufnahme  mittelst Strahlenteilung.  



  Nach bekannten Verfahren werden Farb  filme bereits unter Verwendung von     farb-          technisch    präparierten Filmstreifen derart  hergestellt, dass beispielsweise zwei derartige  Filme, mit den Schichtseiten einander zuge  kehrt, durch Normalobjektive belichtet und  dann auf einen beiderseitig beschichteten,  lichtempfindlichen Positivfilmstreifen auf  einander kopiert werden, wonach sie entspre  chend bekannten     Komplementärfärbeverfah-          ren    zur Wiedergabe     eingefärbt    werden.  



  Bei diesen bekannten Verfahren     besteht     lediglich die Möglichkeit, zweifarbig aufge  nommene Gegenstände zweifarbig im Bild  wurf wiederzugeben.    Ausserdem werden sie die zur Aufnahme  gelangenden Bilder oder Szenen niemals in  ihrer wirklichen farblichen Abstufung wie  dergeben: Verzerrungen infolge     farbtechni-          scher    Mängel sind unvermeidlich.  



  Insoweit     Subtraktivverfahren    auf diesem  Gebiete überhaupt vorgeschlagen wurden,  weisen sie die gleichen Mängel auf.  



  Nach der Erfindung     wird    so verfahren,  dass ein derartiger     Bipa.ckfilm    verwendet  wird, bei dem sowohl der Front-, als auch  der Rückfilm links der Mittellinie des Films  anders als     rechts    der Mittellinie sensibilisiert  ist. Dabei ist Vorsorge getroffen, dass die  Schichten des Rückfilms mit den Schichten  des Frontfilms in ihrer     Sensibilität    differie  ren und diesen unterschiedlich .sensibilisierten  Schichten entsprechend unterschiedliche Fil  terschichten vorgeordnet sind.

   Auf diesem  zu     einem        Bipack    gepackten Film werden  durch Strahlenteilung auf der Breite des nor  mal breiten     Bipacks    zwei rechts und links      von der     31ittellinie    liegende     Farbwertbilder     von halber     Normalbildhöhe    erzeugt.  



  Das Verfahren nach der Erfindung er  möglicht Aufnahmen in mehr als zwei Far  ben, die nach dem     Additivfarbenprojektions-          verfahren    mittels vier übereinander geworfe  ner     Farbwertbilder    eine bisher noch nicht,  erreichbar gewesene Annäherung in die na  türlichen Farben erzielen.  



  Ein Ausführungsbeispiel gemäss der Er  findung ist. in der beiliegenden     Zeichnung     dargestellt.  



       Fig.    1.     bringt    ein     Aufiiahmesehema    eines       Bipaekfilms    gemäss der Erfindung;       Fig.    2 gibt als Beispiel der Unikopie den  Kopiervorgang eines     negativen        Bipacks    auf  einen Positivfilm mit     Doppelschichten    wie  der.  



  In der     Fig.    1 bekommt das     Strahlenbün-          del        a    in einem bekannten, zweifach aufteilen  den     Strahlenteilungssystem        b    die Aufteilung  nach     a1    und     a2,    die nunmehr als parallel mit  einander verlaufenden Strahlenbündel den       Bipa.ckfilin    belegt. Zur geeigneteren Dar  legung des Aufbaues dieses     Bipacks    ist der       Rückfilmträger    l in abgehobener Lage von  dem     Frontfilmträger    d gezeichnet.

   Entspre  chend der angedeuteten     Pfeilrichtung    liegt.  der Rückfilm     selbstverständlich    unmittelbar  an den Frontfilm d an. Wie aus     Fig.    1 er  sichtlich, ist der     Frontfilmträger    d für die  vom Strahlenbündel     a'    zu belichtende Fläche  durchlaufend mit einem Filter c für grün auf  der Vorderseite belegt. Rückseitig trägt der  Frontfilm d links und rechts der Mittellinie  des Films die verschieden     sensibilisierten     Emulsionen e und f. Hierbei ist e eine blau  empfindliche,     unsensibilisierte    Schicht, f da  gegen eine grünempfindliche Emulsion.

   Der       Rückfilmträger    l kehrt dem Frontfilm zuerst  eine Filterlage zu, die aus den     gleichfalls     rechts und links der Mittellinie verschieden  graduierten Filterschichten g und     i    besteht.  von denen<I>g</I> für rot und Filterschicht     i    als       Iiorrektionsfilter    für schwarzweiss     bestimmt     ist. Unter diesen Filterschichten sind die  ebenfalls rechts und links der     Mittellinie    ver  schieden empfindlichen Emulsionen     h    und<I>I,-</I>    angebracht, und zwar     h    als rotempfindliche  Schicht und k als     panchromatische    Schicht  für schwarzweiss.

   Das Strahlenbündel     a1    wird  nach Durchdringung des     Frontfilmträgers    d  zuerst die     unsensibilisierte    blauempfindliche  Schicht e belichten, dann die     Iorrektions-          filterschiclit        i        durchlaufend    auf die     panchro-          niatische    Schicht für schwarzweiss treffen.

         1)as        Strahlenteilbündel        a'    durchdringt erst  die     Filterschicht    c für grün, durchläuft den       Frontfilmträger    d und belichtet die grün  empfindliche Schicht f, uni. anschliessend nach       Durchdringung    des Filters g für rot die rot  empfindliche     @'rnulsion    h, auf dem Rückfilm  l     zii    belichten.  



  Die auf     diese        \'reise    nebeneinander gela  gerten,     halbhohen    und halbbreiten Einzelbil  der werden bei der     Umkopie    vom Negativ  film auf den Positivfilm durch     Auftrennung     des     Bipaeks    so angeordnet, dass immer zwei  nebeneinander liegende. Teilbilder 1, 1 des  Frontfilms d von den nebeneinander liegen  den Teilbildern<B>(1).</B> (1) des Rückfilms l im  Halbschritt gefolgt werden, so dass diese vier  Teilbilder     zusammen    eine Gruppe bildend  den Raun     i    eines     Normalkinobildes    einneh  inen.

   Gemäss der schematischen     Darstellung     der     Fig.    ? werden zur     Durchführung    dieser       Kopieanweisung    an einen     Positivfilm    o, der  auf der     Vorderseite        finit    der Emulsion     m.,    auf  der Rückseite mit der Emulsion     u    als be  kannter     Poppelschichtfilm    belegt ist, bei der  Kopie gemeinsam mit dem aufgeteilten     Bi-          paekfilin    zwischen zwei gegeneinander ge  richtete Lichtquellen, wie folgt, hindurch  geführt:

    In jeder Belichtungsphase wandert der       Positivfilmträger    o um einen Normalschritt,  während     rechts    und links dieses Positivfilmes  je ein     Negativfilmträger   <I>d</I>     bezw.   <I>l</I> des     Bi-          packs,    mit den     Emulsionsschiehten    dem     Posi-          t.ivfilin    zugekehrt, um einen halben     Normal-          filinschritt    gleichzeitig     vortransportiert    wird.  Hierbei sind die beiden Negativfilme<I>d, l</I> um  einen halben Filmschritt gegeneinander ver  setzt.

   Somit     wird    erreicht, dass in der Belich  tungszeit von der linken Lichtquelle her das  auf der     blauempfindlichen    Schicht e im Teil-           bild    1 aufgezeichnete     Parbwertbild    neben  dem auf der grünempfindlichen Schicht f im  Teilbild 1 aufgezeichneten     Farbwertbild    auf  der obern Hälfte des     Normalkinobildraumes     auf den Positivfilm     kopiert    wird, während  gleichzeitig von der rechten Lichtquelle das  auf der     panchromatischen    Schicht (k) er  zeugte     Schwarzweiss-Bild    (1)

   neben dem auf  der rotempfindlichen Schicht h aufgezeich  neten     Farbwertbild    (1) in der untern Hälfte  des     Normalkinobildraumes        des        Positivfilms     von rechts her     untergebracht    wird. Wandert  nach Ablauf der Belichtungszeit in der  Pause der Positivfilm um einen Normal  schritt vorwärts, jeder Negativfilm jedoch  nur um einen halben Schritt, so kommen in  gleicher Neben- und     Untereinanderlage    die  nachfolgenden Bilder 2, 2 und (2), (2) im  nachfolgenden     Normalkinobildraum    zur Ko  pie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines zur Aus übung des Additivfarbenprojektionsverfah- rens geeigneten Films unter Erzeugung eines Negativs aus einem Bipackfilm und unter Aufnahme mittelst Strahlenteilung, dadurch gekennzeichnet, dass ein derartiger Bipaek- film verwendet wird, bei dem sowohl der Front-, als auch der Rüakfilm links der Mit- tellinie des Films anders als rechts der Mit tellinie sensibilisiert ist,
    auch die Schichten des Rückfilms mit den Schichten des Front films in ihrer Sensibilität differieren und diesen unterschiedlich sensibilisierten Schich ten entsprechend unterschiedliche Filter schichten vorgeordnet sind, auf welchem normalbreiten Film durch Strahlenteilung auf dessen Breite zwei rechts und links von der Mittellinie liegende Farbwertbilder von halber Normalbildhöhe erzeugt werden.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die je zwei Farbwert- bilder des Front- und Rückfilms auf einem beiderseitig beschichteten Positivfilm derart aufkopiert werden, dass je zwei nebeneinan der liegende Farbwertbilder des einen Nega tivfilms auf der einen Seite des Positivfilms im halbhohen Normalkinobildraum und die dazugehörigen je zwei Farbwertbilder des an dern Negativfilms auf der andern Seite des Positivfilms in dem noch freien Raum des Normalkinobildraumes erscheinen.
CH201307D 1936-10-31 1937-10-14 Verfahren zur Herstellung eines zur Ausübung des Additivfarbenprojektionsverfahrens geeigneten Films. CH201307A (de)

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