CH200974A - Kochendwasserbereiter mit Getränkebrühvorrichtung. - Google Patents
Kochendwasserbereiter mit Getränkebrühvorrichtung.Info
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Description
Kochendwasserbereiter mit Getränkebrühvorrichtung. Es sind schon Kochendwasserbereiter be- #"annt, an deren _Wasserentnahmeleitung mit- $els einer Absperrvorrichtung wechselweise ein unmittelbarer Auslass ins Freie oder eine Getränkebrühvorriehtung angeschlossen wer den kann. Die Erfindung besteht darin, dass der ins Freie führende Auslass durch ein federbelastetes Überdruckventil verschlossen ist, das vom Wasserdruck nur geöffnet wird.
wenn die Getränkebrühvorrichtung abge sperrt oder wenn durch irgendwelche Stö rung dem _N1'asserdurchfluss durch die Brüh- vorrichtung ein zu grosser Widerstand ent gegengesetzt wird. Die Anordnung des feder belasteten Überdruckventils hat den Zweck. bei der Inbetriebsetzung des Kochendwasser- bereiters den Wasserauslauf ziz drosseln, da mit die Erhitzung des Wassers sich rascher vollzieht.
Insbesondere bei solchen Kochend- wasserbereiterzi. bei welchen das kochende Wasser durch den Druck des beim Kochen entstehenden Dampfes ausgestossen wird, hat die Anordnung des federbelasteten Über druckventils den Vorteil, dass das Wasser im Erhitzer auf über 100 C erhitzt wird und durch die beim Umschalten auf die Getränke brühvorrichtung entstehende Entspannung eine vermehrte Dampfbildung hervorgerufen wird, so dass durch die Brühvorrichtung ein Gemisch aus kochendem Nasser und Dampf geleitet wird. Dieser Umstand ist für die Erzielung eines guten Geschmackes des her zustellenden Getränkes von grosser Bedeu tung.
Weiterhin bietet die Anordnung des federbelasteten Überdruckventils aber auch noch den Vorteil. dass der Erhitzer gegen die Bildung eines unzulässig hohen Druckes ge schützt ist, wenn der Auslass durch die Brüll vorrichtung verstopft sein sollte.
In der Zeichnung ist in Fi<I>t'</I>-. 1 ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes teilweise schematisch dargestellt, während Fig. \? einen Schnitt nach der Linie 11-II der Fig. 1 zeigt. -Mit ]il ist der 'Wasser- Behälter des Erhitzers bezeichnet, dem das aus der Kaltwasserleitung 11 kommende Frischwasser nach Öffnen des Warmwasser hahnes 12 über einen Druckregler 13 und über ein Schwimmerventil 1t zufliesst. Durch ein in den Erlutzerbehälter 10 eintauchen des Überrohr 15 wird das kochende Wasser dem Auslauf zugeleitet.
Von der Kaltwas serleitung 11 ist noch eine Kaltwasserleitung 17 zum Auslauf geführt. Der 'NVasserdruek- regler 13 dient gleichzeitig zum selbsttätigen Öffnen des Gasventils 18, das die Gaszufuhr zum Brenner 19 beherrscht. Der Auslauf be steht aus einem Gehäuse 20, in das die Heiss wasserleitung 15 einmündet.
In das Gehäuse 20 ragt von unten ein Hohlschaft 21, der in die obere Gehäusewandung eingeschraubt ist, wobei eine feststehende Hülse ?2 mit Schie- beröffnung 23 und ein auf der Hülse ?? drehbarer, als Küken dienender Drehschieber 24 mit seitlicher Bohrung 25 durch einen Bund des Hohlschaftes 21 festgehalten wer den. An die seitliche Bohrung ?5 des Dreh schiebers 24 ist ein als Schwenkarm mit Handgriff dienendes Rohr 26 angeschlossen.
Dieses Rohr 26 trägt die Brühvorrichtung, die aus einem am Rohr 26 befestigten Dek- kel 27 und einem mittels Bajonettverschluss leicht lösbar befestigten, den Auslauf 28 bil denden Gehäuse 29 mit Siebbehälter 30 be- teht. Der Siebbehälter 30, der zur Auf nahme von Kaffeemehl, Tee oder dergleichen dient, ist lose am Gehäuse 29 angehängt und wird durch Einschrauben des Gehäuses ?9 fest gegen eine im Deckel 27 eingeklemmte Diehtungsscheibe 31 gepresst.
Das Innere des Rohres 26 steht durch Öffnungen 32 mit der Brühvorrichtung in Verbindung. Ein zweites Sieb 33 ist mittels einer Flügelmut- ter 34 an dem Deckel 27 der Brühvorrich- tung befestigt. Den untern Auslass des Hohl schaftes 21 verschliesst ein I"lerdruckventil 35, das durch eine Feder 36 belastet ist.
Diese Feder 36 dient vorteilhaft zugleich zum Festlegen einer innern Hülse 37 gegen über einer äussern Hülse 38, die zwischen einander einen ständig mit der At.mospliäre in Verbindung stehenden Ringraum 39 frei lassen, und einen weiteren Auslauf 16 für das aus dem Erhitzer kommende Wasser Bilden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Will man den Kochendw asserbereiter in Betrieb nehmen, so wird die Brühvorrichtung mittels des Schwenkarmes 26 so verschwenkt. dass der Wasserdurchgang 23, ?5 durch den Drehschieber 24 abgesperrt wird. Das Was ser kann daher nur über den weiteren Aus lauf 16 abfliessen, wobei es den Widerstand des federbelasteten Überdruckventils 35 über winden muss. Infolgedessen entsteht in dem Erhitzerbehälter 10 ein höherer Druck als bei vollständig freiem Auslauf, so dass das Wasser infolge des eintretenden Siedever zuges höher erhitzt wird (ungefähr 110 C).
In der Zeit, die bis zum Ausfliessen sieden den Wassers durch den weiteren Auslauf 16 verstreicht, kann man die Brühvorrichtung durch Einfüllen von Kaffeemehl oder der gleichen betriebsbereit machen. Dann wird die Brühvorrichtung so verschwenkt, dass der Drehschieber 24 den Wasserdurchgang 23, 25 zur Brühvorrichtung öffnet.
Da. deren Auslass einen geringeren Widerstand bietet als das federbelastete Überdruckventil, wird dieses Ventil sich sofort schliessen, und das siedende Wasser wird durch den Dampf- druck durch die Brühvorriehtung getrieben, und zwar sehr kräftig, weil infolge der in diesem Augenblick erfolgenden Druckent lastung vorübergehend eine vermehrte Dampf bildung im Erhitzer einsetzt. Sollte die Brühvorrichtung dem Wasser einen zu gro ssen Widerstand bieten (z.
B. infolge Ver stopfung durch Kaffeemehl), so wird der sich bildende Überdruck durch das sich in diesem Falle selbsttätig öffnende Z'berdrucl:- ventil 35 ins Freie abgeleitet und iinsehiiii- lich gemacht.
Wenn man den Unterteil 29 der BrÜh- vorrichtung abnimmt, kann diese auch als Spülbrause benutzt werden, weshalb das Sieh 33 mit dem Deckel<B>'27</B> verbunden ist, damit us als Brausesieb dienen kann.
Claims (1)
- PATENTA\SPRUCH: Kochendwasserbereiter. an dessen Was- serentnahmeleitung sowohl ein unmittelbarer Auslass ins Freie. als auch eine durch eine Absperrvorrichtung zuschaltbare Getränke- brühvorrichtun;angeschlossen ist. dadurch gekennzeichnet, dass der Auslass ins Freie (?1) durch ein federbelastetes j'berdruckven- til (35) verschlossen ist. das vom Wasser- druck nur geöffnet wird.wenn die Getränke- brühvorrichtung abgesperrt oder wenn durch irgendwelche Störung dem Wasserdurchfluss durch die Brühvorrichtunb ein zu Grosser Widerstand eatgegengesetzt wird.I:1 TERAXSPRtCHE 1. Kochendwasserbereiter nach Patentan spruch mit einem an die \#Vasserentnahme- leitun- an;e_chlo__enen Schwenkarm. der die Brühvorrichtung trägt, dadurch ge kennzeichnet. dass der Anschlussteil des Schwenkarmes (26) an die Wasserent- nahmeleitung (15) als Hahn (22, ?4) aus gebildet ist. _o dass durch VerschwenkunB des Schwenkarmes die Zuschaltunb bezw. das Absperren der Brühvorrichtun;be wirkt wird. Kochendwasserbereiter nach Patentan spruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Belastungsfeder (36) des Überdruckventils (33) gleichzeitig dazu dient, um die in nere Hülse (3'r) einer Auslaufeinrichtung be-enüber der mit ihr einen Ringkanal (39) bildenden äussern Hülse (38) festzu halten.3. Kochendwasserbereiter nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet. dass die Absperrvorrichtung (33, 34) und der die Brühvorrichtung tra gende Schwenkarm (?6) mit dem die Wasseranschlüsse aufnehmenden Gehäuse (20) des Iiochendwasserbereiters mittels eines mit Gewinde versehenen Hohlschaf tes (\H) verbunden ist, der Bleichzeitig den von einem federbelasteten Ventil ver schlossenen Auslass ins Freie bildet.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE200974X | 1937-03-01 |
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|---|---|---|---|
| CH200974D CH200974A (de) | 1937-03-01 | 1938-02-26 | Kochendwasserbereiter mit Getränkebrühvorrichtung. |
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| CH (1) | CH200974A (de) |
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1938
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Also Published As
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| FR834432A (de) | 1938-11-21 |
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