DE417086C - Reinigungsvorrichtung fuer Bierleitungen u. dgl. - Google Patents

Reinigungsvorrichtung fuer Bierleitungen u. dgl.

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DE417086C
DE417086C DEW68160D DEW0068160D DE417086C DE 417086 C DE417086 C DE 417086C DE W68160 D DEW68160 D DE W68160D DE W0068160 D DEW0068160 D DE W0068160D DE 417086 C DE417086 C DE 417086C
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valves
pipe
line
cleaning device
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Wolff and Co AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
    • B08B9/032Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages by the mechanical action of a moving fluid, e.g. by flushing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B2230/00Other cleaning aspects applicable to all B08B range
    • B08B2230/01Cleaning with steam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

  • Reinigungsvorrichtung für Bierleitungen u, dgl. Gegenstand der Erfindung ist .eine ReinigUngsvorrichtung für Bierleitungen u. dgl., durch den die Leitung dadurch gereinigt wird, daß man zunächst Dampf durch die Leitung hindurchströmen läßt, um die Rückstände (Hefe u. dgl.), die sich in der Leitung festgesetzt haben, aufzulösen, und hierauf kochendes Wasser durch die Leitung hindurchströmen läßt, um die aufgelösten Rückstände wegzuschwemmen.
  • Die bisher gebräuchlichen Reinigungsvorrichtungen sind feststehende Vorrichtungen, welche an eine vorhandene Wasserleitung angeschlossen werden müssen und die auch meist eine besondere Heizvorrichtung besitzen. In dieser Ausführung werden diese Vorrichtungen so teuer, daß der kleine Gastwirt nicht in der Lage ist, sich eine solche anzuschaffen.
  • Durch die vorliegende Erfindung ist eine Reinigungsvorrichtung für Bierleitungen und andere Druckleitungen geschaffen, die nicht nur in bekannter «'eise eine besondere Heizung nicht erfordert und unabhängig von der vorhandenen Wasserleitung ist, sondern auch so wenig Platz einnimmt, daß sie in jeden Schrank gestellt werden kann, und deren Bedienung so einfach ist, daß sie von jedem Gastwirt richtig gehandhabt werden kann.
  • Das kennzeichnende Merkmal der Erfuidung besteht im wesentlichen darin, daß an den üblichen kleinen tragbaren Behälter von etwa 2 1 Inhalt oben ein Dampfrohr und unten ein Wasserrohr angeschlossen ist, die beide in ein gemeinschaftliches, an die Bierdruckleitung anzuschließendes Rohr münden, und daß in die Dampfleitung und in die-Wasserleitung je ein Ventil eingesetzt ist, durch die diese beiden Leitungen abgeschlossen werden können.
  • Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal der Erfindung besteht in einer einfachen Steuerung der beiden Ventile, derart, daß jedes Ventil immer nur dann geöffnet werden kann, wenn das andere Ventil geschlossen ist. Zu diesem Zweck werden für die neue Vorrichtung Schraubventile verwendet, deren Handräder sich beim Öffnen der Ventile hochschrauben, und zwischen den beiden Ventilen ist eine Sperrscheibe so angebracht, daß sie das Hochschrauben der Ventile verhindern kann. Es weist aber diese Sperrscheibe eine Aussparung auf, die, in ihre richtige Stellung zu einem der Ventile gebracht, das Hochschrauben dieses Ventils gestattet, hierdurch aber gleich selbst in dieser Lage gesperrt wird.
  • Die Zeichnung zeiht die Reinigungsvorrichtung in Abb. i in teilweiser Seitenansicht und teilweisem Schnitt, in Abb. 2 in teilweiser Draufsicht, während Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie x-.c der Abb. i zur Darstellung bringt.
  • An das Gefäß i, das einen Inhalt von etwa 2 1 besitzt, ist oben ein mit einem Absperrventil :1 versehenes Dampfrohr 2 und unten ein mit einem Absperrventil 6 versehenes Wasserrohr 5 angeschlossen. Das Dampfrohr 2 und das Wasserrohr 5 münden beide in ein gemeinschaftliches Rohr 3, welches an die Bierdruckleitung angeschlossen wird.
  • Das Gefäß i weist eine durch einen Schraubverschluß 7 zu verschließende Einfüllöffnung auf, und ferner ist auf dem Gefäß i ein Sicherheitsventil 9 und ein Manometer 8 angebracht.
  • Zur Sicherung des Schraubverschlusses 7 kann für <fiesen noch ein Bügel io verwendet werden, der mit seinen Enden unter Nasen i i geschoben wird, und der eine Schraube 12 aufweist, welche gegen den Schraubverschluß 7 niedergeschraubt wird.
  • Die Ventile .I und 6 sind als Schraubventile ausgebildet, und auf dem Bolzen 1.1 des Ventils 4. ist eine zylindrische Kapsel 15 und auf dem Boden 16 des Ventils 6 eine zylindrische Kapsel 17 befestigt. Beide Kapseln 15 und 17 bewegen sich mit ihrem Ventilhandrad beim öffnen des Ventils nach oben und beim Schließen des Ventils nach unten.
  • Zwischen den Ventilen 4. und 6 ist ein Bolzen 18 in geeigneter Weise mit dem Dampf-oder Wasserrohr in feste Verbindung gebracht und auf dem Bolzen 18 ist eine Scheibe i 9 drehbar, die eine den Kapseln 15 und i ,-entsprechende Aussparung aufweist. Der Durchmesser der Scheibe i9 ist etwas kleiner als die Entfernung zwischen den Bolzen 14 und 16, so daß bei geschlossenen Ventilen 4. und 6 der Umfang der Scheibe i 9 über die Kapseln 15 und i7 hinwegreicht, zwischen dem Bolzen 14 und 16 aber frei drehbar ist.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Der Behälter r wird zur Hälfte mit Wasser gefüllt, und das Wasser wird beigeschlossenen Ventilen ¢ und 6 in einen Kochofen oder auf einer Gasflamme zum Kochen gebracht, bis das Manometer einen Druck von :1 Atmosphären anzeigt. Dann wird die Vorrichtung an ihre Verwendungsstelle getragen und das Rohr 3 an die Bierleitung angeschlossen. Soll jetzt Dampf .durch die Leitung gedrückt werden, so dreht man die Scheibe i 9 so, daß ihr Ausschnitt 2o nach dem Ventil q. zu liegt. jetzt ist die Kapsel 17 des Ventils 6 durch die Scheibe i9 abgedeckt, so daß man das Ventil 6 nicht mehr hochschrauben kann, dagegen gestattet der Ausschnitt 2o in dieser Stellung der Scheibe i9 ein Hochschrauben und öffnen des Ventils 4. Es strömt jetzt Dampf durch die Bierleitung, und man läßt das Ventil. 4. so lange offen, bis das Manometer auf 2 Atmosphären Druck gesunken ist. jetzt schließt man das Ventil ,l und kann nunmehr die Scheibe i9 um i8o° drehen, bis ihre Aussparung 2o nach dem Ventil 6 zu liegt. Erst jetzt, nachdem das Dampfventil geschlossen ist, ist ein Öffnen des Ventils 6 möglich. öffnet man jetzt das Ventil 6, so drückt der in dem Behälter i noch vorhandene Druck das Wasser durch das Wasserrohr 5 und das Rohr 3 durch die Leitung hindurch und das Wasser schwemmt die vorher von dem Dampf gelösten Unreinigkeiten aus der Bierleitung wcg.

Claims (2)

  1. . PATENTANSPRÜCHE: i. Reinigungsvorrichtung für Bierleitungen u. dgl., durch die die Leitung dadurch gereinigt wird, daß man zunächst Dampf durch die Leitung hindurchströmen I,äßt, und dann mit heißem Wasser nachspült, gekennzeichnet durch einen in bekannter Weise tragbaren Behälter (i), in welchem das Wasser zum Kochen. gebracht wird, und an de oben ein Dampfrohr (2) mit einem Ventil (¢) und unten ein Wasserrohr (5) mit einem Ventil (6) angeschlossen ist, die beide in ein an die Druckleitung anzuschließendes Rohr (3) münden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile und 6) als Schraubventile ausgebildet sind, daß auf jeder Ventilspindel (14, 16) eine zylindrische Kapsel (1.5, 17) befestigt ist und daß zwischen den Ventilen eine mit einer Aussparung (2o) versehene Scheibe (i 9) .drehbar angeordnet ist, deren Aussparung- immer nur eines der Ventile öffnen läßt.
DEW68160D 1925-01-15 1925-01-15 Reinigungsvorrichtung fuer Bierleitungen u. dgl. Expired DE417086C (de)

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