CH199700A - Falzziegel. - Google Patents

Falzziegel.

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CH199700A
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Aktien Carl Ludowici Komma Auf
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Carl Ludowici Kommanditgesells
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Description


  Falzziegel.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  einen Falzziegel mit einem durch Rippen ein  gefassten Kopf- und Seitenfalz und besteht  darin, dass die äussere Begrenzungsrippe min  destens eines dieser Falze treppenförmig ab  gestuft ist.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschau  licht beispielsweise Ausführungsformen des  Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Aufsicht auf einen einzelnen  Ziegel gemäss einer ersten Ausführungsform,       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der       Fig.    1,       Fig.    3 einen Querschnitt durch einen     Teil     eines aus Ziegeln gemäss     Fig.    1 bestehenden  Belages, wobei die einzelnen Ziegel entspre  chend der Linie 3-3 der     Fig.    1 geschnitten  sind,       Fig.    4 eine Ansicht des in     Fig.    1 dar  gestellten Ziegels von der linken Längskante  her gesehen,

           Fig.    5 eine Unteransicht des in     Fig.    1  dargestellten Ziegels,       Fig.    6 die linke obere     bezw.    rechte obere  Ziegelecke zweier sich überlappender Ziegel  des in     Fig.    3 dargestellten Belages,       Fig.    7 dieselbe Ansicht wie     Fig.    6, wobei  derselben gegenüber noch die linke untere  Ecke eines dritten Ziegels hinzugefügt ist,       Fig.    8 in Aufsicht und     Fig.    9 in Ansicht  von links her gesehen, die linke obere Ecke  eines Ziegels gemäss einer zweiten Ausfüh  rungsform,

         Fig.    10 die Unteransicht einer andern  Ecke des in den     Fig.    8 und 9 dargestellten  Ziegels,       Fig.    11 und 12, die Aufsicht,     bezw.    Sei  tenansicht der linken untern Ecke eines Zie  gels gemäss einer dritten     Ausführungsform,          Fig.    13 einen     teilweisen    Querschnitt eines  durch Ziegel gemäss einer vierten Ausfüh  rungsform gebildeten Belages.

        Bei der in     Fig.    1 bis 7     dargestellten    Aus  führungsform ist der von der auf einen Teil  ihrer Länge im Querschnitt treppenförmig  gestalteten Kopfrippe<I>k, k'</I> und der Rippe     a'     begrenzte Kopffalz a mit dem von der auf  einen Teil ihrer Länge     treppenförmig    ge  stalteten Seitenrippe b, b" und der Rippe b'  begrenzten Seitenfalz verbunden. Die Kopf  rippe<I>k, k'</I> läuft bei dieser Ausführung an  ihrem rechten Ende in einen nicht abgestuf  ten Teil n aus, könnte jedoch auch bis zu  ihrem äussersten     rechten    Ende abgestuft sein.  Die Rippe b" stösst an den erhöhten Teil k  der Kopfrippe k, k' an.  



  Die     Seiteninnenrippe    b'     ist    mit einer       Durchbrechung    c versehen, unterhalb welcher  der Seitenfalz mit den Rippen b, b", b' an  steigt. Dieser Anstieg des Seitenfalzes ist in       Fig.    2 mit gestrichelten Linien angedeutet,  und ist derart, dass der tiefste Teil dieses er  höhten Seitenfalzes höher liegt als der etwas  erhöhte Rand d der     Ziegelmittelfläche    g. An  die     Ziegelmittelfläche    g schliesst sich der  Deckwulst e an, der an seiner Unterseite mit  einer Rippe<I>i,</I> sowie mit einer Rippe<I>f</I> ver  sehen ist.  



  Neben der innern Rippe b' ist, eine Auf  lageleiste d vorgesehen. Neben der äussern  Rippe b" des     Seitenfalzes    ist eine Seitenrippe  h vorgesehen, deren     obere    Seite nach innen  geneigt ist und somit eine nach innen ab  fallende Rinne bildet, die in dieselbe gelan  gendes Wasser nach unten leitet.

   Die Rippen  f und i einer Ziegelunterseite entsprechen der  obern Seite eines     Ziegelseitenfalzes    mit Sei  tenrippe, so dass beim     übereinanderlegen    von  Ziegeln (gemäss     Fig.    3) die Rippen f und i  des obern Ziegels mit den Rippen b, b' des  Seitenfalzes,     bezw.    mit der von der Seiten  rippe     h    gebildeten     Rinne    des untern Ziegels  in Eingriff geraten.

   Die Rippen     h    und<I>i</I> die  nen nicht nur als seitlicher Abschluss für das  dem Ziegel entlang nach unten fliessende  Wasser, welch letzteres bereits durch die  Rippen b" und f an einem seitlichen Aus  treten gehindert wird, sondern sie dienen vor  allem als Abschluss gegen Durchwehen von  Staub, Flugschnee, Russ und     dergl.       Um die     Seitenrippe        h    mit ihrem Ende, bei  Verlegung der Ziegel in der in der     Fig.    7  dargestellten Weise über das wegen der  Hochwölbung des Deckwulstes e höher lie  gende     Stück        n    führen zu können,

   ist sie am       untern    Ende mit einer entsprechenden     Aus-          sparung    o versehen.  



  Die Seitenrippe h reicht nach oben bis  zu der bis zur linken     obern    Ecke des Zie  gels verlaufenden     Querrippe    k, nach unten  reicht sie jedoch nicht bis zum untern Rand  des Ziegels, sondern hört     ungefähr    dort auf,  wo die     innere    Rippe b'     des        Seitenfalzes    ihr  Ende findet, so dass beim Verlegen der Ziegel  in der     bereits    angegebenen     Weise    die von der  Seitenrippe     h    gebildete Rinne in den Quer  falz a ausmündet.  



  Das gegebenenfalls in diese Rinne gelan  gende Wasser wird     deshalb        in    den Falz a des  darunter liegenden Ziegels und von dort  durch die     Durchbrechung    c auf die mittlere  Ziegelfläche g geleitet.  



  An der     Unterseite    besitzt der Ziegel am       obern    Ende eine quer verlaufende     Aufhänge-          leiste    p und am     untern        Ende        Querrippen   <I>1,</I>     l'     und m. Die Rippe 1 läuft     bis    zur     Aussenkante     der Rippe     h.     



  Beim Verlegen dieser Ziegel kommt, wie  in den     Fig.    6 und 7 dargestellt, die Quer  rippe 1 des     obern    Ziegels auf den Boden des  Falzes a des darunter liegenden Ziegels zum  Aufruhen, während die Rippe     t'    auf den Rip  penteil k' und die     Unterfläche    g' auf den  Rippenteil k zum     Aufruhen    kommt.  



  Die so     verlegten    Teile liegen bündig auf  einander, wobei keine gerade durchgehende  Fugen, sondern bloss gebrochene Fugen zwi  schen den     übereinanderliegenden        Ziegelsteinen     entstehen.  



  Um beim     Aufhängen    des Ziegels an die       Dachlattung    mittels der     Aufhängeleiste    p ein  gutes     Aufliegen    zu ermöglichen, ist an der  Ziegelunterseite, in der gleichen Ebene wie  die Unterseite der Seitenrippe h ein Auflager       q    vorgesehen. An der Unterseite des Ziegels  ist ferner noch eine in     Fig.    5 sichtbare Ab  bindeöse r vorgesehen.

        Bei der in     Fig.    8, 9 und 10 dargestellten  zweiten     Ausführungsform,    reicht die äussere  Rippe b" des Seitenfalzes nicht bis zum Rip  penteil<I>k,</I> sondern hört vor dem Rippenteil     1c'     auf, und die Aufhängeleiste p ist derart ver  längert, dass sie bis zur Rippe f reicht. Beim  Verlegen derart ausgebildeter Ziegel greift  dann der verlängerte Teil der Aufhängeleiste  in die zwischen dem obern Ende der Rippe b"  und dem Rippenteil k gebildete Lücke ein.  



  Bei der in     Fig.    11 und 12 in vollen  Linien dargestellten     Ausführungsform    reicht  die Seitenrippe h soweit nach unten wie die  Rippe b" und ist mit ihrem untern Ende h'  in gleicher Weise wie diese Rippe b" ein  wärts gebogen.  



  Während bei einem Belag aus Ziegeln ge  mäss der ersten Ausführungsform (s.     Fig.    7),  das der Seitenrippe h eines Ziegels entlang  fliessende Wasser in den Falz     a    des darunter  liegenden Ziegels geleitet wird, wird es bei  einem Belag aus Ziegeln gemäss     Fig.    11     und     12 auf die     "Ziegelsichtfläche",    unterhalb der  Rippe     ä    geleitet.  



  Das untere Ende     hä    der Rippe<I>h</I> könnte  auch die in     Fig.    11 mit gestrichelter Linie  dargestellte eckige Form erhalten. Entspre  chend könnte die äussere Rippe b" des     Seiten-          falzes    ebenfalls annähernd eckig ausgebildet  sein. Diese eckige Ausbildung hat die Wir  kung, dass     etwa    durch die     Verfalzung    hin  durchtretender     Wind,    der z.

   B.     mit    Staub-,  Russ- oder Schneeteilchen beladen ist, an der  scharfen Ecke gebrochen wird und dadurch  an kinetischer Energie soviel verliert, dass die  etwa     mithereingerissenen        Partikelchen    in der       Verfalzung    absinken.  



  Bei der Ausbildung der Seitenrippe h wie  in     Fig.    11 gestrichelt angedeutet, kann die  auf der Unterseite des Ziegels angeordnete  Rippe<I>1,</I>     l'        (Fg.    12) bis zur     Aussenkante        des     Rippenendes h' durchlaufen, so dass bei Ver  legen der     Ziegel    die Rippe<I>1, 1'</I> des einen  Ziegels auch dann mit Sicherheit in den Falz  a des darunter liegenden Ziegels gelangen,  wenn die Ziegel etwas auseinander gezogen  werden, was beim sogenannten     "Ziehen"    der  Ziegel auf dem Dach vorkommt.

      In     Fig.    13 ist endlich eine weitere Aus  führungsform dargestellt, bei welcher längs  der innern Rippe b' des Seitenfalzes     ein    Ab  satz     t    angeordnet ist, und bei welcher die  Auflageleiste d, für den Deckwulst c mit  einer Rille s versehen ist.

   Durch     Anordnung     dieses Absatzes und der Rille wird die Wir  belbildung     zwischen    dem     Deckwulst    e einer  seits und dieser Rippe b' anderseits bei auf  tretendem Seitenwind noch erhöht, so dass der  vom Wind gegebenenfalls unter den Deck  wulst beförderte Staub, Russ, Schnee, oder  dergleichen nicht in den Seitenfalz     bezw.     über deren äussern Rippe b" und von dort  aus ins     Dachinnere    gelangen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Falzziegel, mit einem durch Rippen ein gefassten Kopf- und Seitenfalz, dadurch ge kennzeichnet, dass die äussere Begrenzungs rippe mindestens eines dieser Falze treppen- förmig abgestuft ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Falzziegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass neben der den Sei tenfalz begrenzenden äussern Rippe eine Seitenrippe (h) angeordnet ist, welcher eine auf der Unterseite des Ziegels am Deckwulst angeordnete -Gegenrippe (2) entspricht. 2.
    Falzziegel nach Unteranspruch 1. da durch gekennzeichnet, dass die obere Flä che der Seitenrippe (h) und die untere Fläche der entsprechenden Gegenrippe (i) von der Aussenkante des Ziegels nach der äussern Rippe des Seitenfalzes zu geneigt sind. 3. Falzziegel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Seiten rippe soweit hinunterreicht als die innere Rippe des Seitenfalzes. 4. Falzziegel nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der untere Teil der Seitenrippe gerade verläuft. 5.
    Falzziegel nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch eine im Bereich des untern Ziegelteils auf der Unterseite lie- gende und bis zur Aussenkante der neben dem Seitenfalz gelegenen Seitenrippe quer durchlaufende Rippe. 6. Falzziegel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Seiten rippe unten, auf der Ziegelunterseite, eine Aussparung aufweist. 7. Falzziegel nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Seiten rippe bis zu der zur linken obern Ecke des Ziegels durchlaufenden Kopfrippe ge führt ist. B.
    Falzziegel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die äussere Abschlussrippe des Kopffalzes in zwei Stufen ausgebildet ist, von denen die äussere Stufe die höhere und bis über die Abschlussrippe des Seitenfalzes verlän gert ist. 9. Falzziegel nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die äussere Rippe des Seitenfalzes bis zu dem höheren Teil der den Kopffalz begrenzenden Aussenrippe durchgeführt ist. 10.
    Falzziegel nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die äussere Rippe des Seitenfalzes in Höhe der innern Kante der niedrigeren Stufe der äussern Abschlussrippe des Kopffalzes aufhört, und, dass an der Ziegelunterseite eine Aufhängeleiste vorgesehen ist, welche bis unter den Deckwulst hochgezogen ist. 11. Falzziegel nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Stufen der äussern Kopffalzrippe an der Deckwulstseite in einer gemeinsamen Fläche auslaufen. 12.
    Falzziegel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in eine innen neben dem Seitenfalz liegende Auflage leiste eine Rille eingearbeitet ist. 13. Falzziegel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,<B>dass</B> längs der innern Rippe des Seitenfalzes eine Auflage leiste angeordnet ist.
CH199700D 1935-03-05 1936-03-04 Falzziegel. CH199700A (de)

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