CH197261A - Verfahren zum Herstellen von Körper-Nachbildungen. - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Körper-Nachbildungen.

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CH197261A
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Inventor
Johannes Doerrer
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Johannes Doerrer
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H5/00Dress forms; Bust forms; Stands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Corsets Or Brassieres (AREA)

Description


  Verfahren zum Herstellen von Körper Nachbildungen.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zum Herstellen von     Körpernachbildungen,     zum Beispiel von dem menschlichen Körper  individuell nachgebildeten Büsten.  



  Der Gedanke, an Stelle des menschlichen  Körpers selbst oder normalisierter Schneider  büsten individuelle, den vielgestaltigen Un  terschieden des menschlichen Oberkörpers  nachgebilidete Schneiderbüsten herzustellen,  ist nicht mehr neu.  



  Die Herstellung solcher bekannter Büsten  ist aber nicht nur umständlich und langwie  rig, sondern erfordert auch kostspielige Ein  richtungen, so dass die Anschaffung solcher  Büsten nur verhältnismässig wenig in Be  tracht kommt.  



  Dass Verfahren gemäss Erfindung zeich  net sich dadurch aus, dass der nachzubil  dende Körper mit einem Gewebeüberzug be  legt, dieser noch am Körper auf der Aussen  seite mit biegsamen Streifen überklebt, nach  dem     Trocknen    des     Klebstoffes    vom     Körper     abgenommen und auf der     Innenseite    mit  einer aus plastischem, beim Trocknen erhär-    tendem Material bestehenden Schicht ver  sehen wird.  



  In der Zeichnung sind eine nach dem  erfindungsgemässen Verfahren hergestellte  Büste und eine bei der Durchführung dessel  ben verwendbare Einrichtung bespielsweise  dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 eine Büste in Ansicht,  Fig. 2, eine Büste im Vertikalschnitt auf  einem zum Halten denselben dienenden  Ständer,  Fig. 3 eine Streifenanfeuchtvorrichtung  in Seitenansicht, teilweisse geschnitten,  Fig. 4 dieselbe in Vorderansicht, teilweise  geschnitten.  



  Mit Hilfe der später beschriebenen Strei  fenanfeuchtvorrichtung wird eine über den       nachzubildenden        Oberkörpern        gezogene        Weste          (Überzug)    aus     geeignetem        dünnem        Gewebe,     z. B. Gaze, mit     biegsamen        Streifen,    z. B.

         gummiertem        Papier,    nach allen     Richtungen     so beklebt,     dass    eine dem     betreffenden    Kör  per     .genau        entsprechende    Form     entsteht.          Diese        so     Form     wird    zweckmässig      aufgeschnitten, vom Körper abgenommen und  wieder zusammengefügt. Diese in Fig. 2 mit       #a"    bezeichnete Form wird nun von innen  her mit einem plastischen Material, z. B.

    Schlemmkreide und Kleister, das beim  Trockenwerden ganz fest wird, überall so  bestrichen, dass die Abformbüste zu einem  harten, dauerhaften Körper wird, an der ge  arbeitet werden kann, ohne befürchten zu  müssen, dass sie eingedrückt wird. Unter  Umständen kann die Form zum Versteifen  derselben auch von innen mit Streifen, z. B.  von Papier, überklebt werden, die sich den  innern Höhlungen der Form gut anpassen.  Es findet also auf diese Weise ein Versteifen  der Wandungen der Büste statt, ohne hier  durch zugleich die Aussenmasse der Form zu  verändern.  



  Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Streifen  anfeuchtvorrichtung Reist einen nach Art  einer Glocke m ausgebildeten Fuss auf, der  unten zur Einführung einer Papierrolle  offen, sonst auf allen Seiten geschlossen ist.  Um den in der Mittelachse angeordneten  Zapfen ist die leicht auswechselbare Papier  rolle drehbar. Mit dem Fuss des Apparates  ist der Behälter für das Wasser und den  Schwamm fest verbunden. Der Wasserbehäl  ter f, der hinten zum Einfüllen des Wassers  eine dicht schliessende Tür hat, ist durch eine  mit Öffnungen i versehene Wand von dem  Behälter h für den Schwamm o abgetrennt.  An der Vorderseite des Apparates ist mittels  eines Scharniers n eine seitlich aufklappbare  Führungs- und Schutzwand e angebracht.

    k ist ein Leiste an der Vorderseite der  Schwammkammer, die dazu dient, das Was  ser aus dem Schwamm in den Wasserbehäl  ter zurückzuleiten. l ist ein mit Zacken     ver-          sehener    Rand der Schatzklappe e.  



  Die Handhabung der Vorrichtung ist  folgende: Nachdem Wasser in den Behäl  ter f eingeführt und ein Schwamm durch die  vordere Öffnung in die Schwammkammer  eingebracht ist, ferner eine Papierrolle von  unten her in die Glocke     eingelegt    und mit  Hilfe der durch seitliche Öffnungen gesteck  ten Achse     drehbar        gelagert    ist, wird der    Schwamm bei entsprechender Lage des  Apparates durch die Öffnungen i in der er  forderlichen Weise angefeuchtet.

   Wird nun  der unten aus der     Glocke        heraustretende     Papierstreifen mit der klebfähigen Seite un  ter der Schutzklappe e an dem Schwamm  vorbei geführt, so wird die Klebseite des  Papierstreifens p angefeuchtet und dann der  Papierstreifen Tiber den Zackenrand l je nach  der gewiinselhten Länge abgerissen und auf  die Gaseweste aufgeklebt.  



  Vorteilhaft werden an der Abformbüste  die Enden der Achselstücke aus elastischem  Material (Gummi oder dergl.) gefertigt. Auf  diese Weise lässt sich beim Anprobieren  eines Kleidungstückes auf der Abformbüste  durch leichtes Eindrücken der überstehenden  Enden der Achseln das Kleid ohne Mühe  leicht überziehen und von der Büste nach  oben abstreifen, was ohne diese biegsamen  Enden sonst sehr mühsam ist, wenn nicht  unmöglich.  



  Das im vorstehenden beschriebene Ver  fahren kann nicht     nur    zur Herstellung von  Büsten, sondern auch von andern geeigneten  Gegenständen, Körpern und Körperteilen  Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Herstellen von Körper nachbildungen, dadurch gekennzeichnet, dass der nachzubildende Körper mit einem Ge- wel>eüberzu,g belegt, dieser noch am Körper auf der Aussenseite mit biegsamen Streifen iiberklebt. nach dem Trocknen des Klebstof fes vom Körper abgenommen und auf der Innenseite mit einer .aus plastischem, beim Trocknen erhärtendem Material bestehenden Schicht versehen wird. UN TERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der mit Strei fen überklebte Gewebeüberzug zum Ab nehmen vom Körper aufgeschnitten und vor .dein Anbrin;en der erhärtenden In- nensehicht geschlossen und auch auf der Innenseite mit Streifen überklebt wird. 2.
    Verfahren nach Patentauspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Innenschicht Klei ster und Schlemmkreide benützt wird. PATENTANSPRUCH II: Bei der Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I verwendbare Vorrich tung, dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Anfeuchten der Klebstreifen eingerichtet ist. UNTERANSPRÜCHE: 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sie einen glok- kenartigen, nur unten offenen Fuss zur Aufnahme einer Klebstreifenrolle auf weist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie über dem glockenartigen Fuss einen Flüssigkeitsbehälter und einen am obern Teil seitwärts offenen Schwamm behälter aufweist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, d ass der Flüssigkeitsbehälter und d er Schwammbehälter durch eine per forierte Wand voneinander getrennt sind. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Führung und zum Schutz des aus dem glockenartigen Fuss nach oben am Schwammbehälter vorbei geführten Klebstreifens eine aufklappbare Wand vorhanden ist. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteraussprüchen 3 bis 6, dadurch ge- kennzeichnet, dass der obere Rand der aufklappbaren Wand gezackt ist.
    PATENTANSPRUCH III: Körpernachbildung, hergestellt nach dem Verfahren gemäss, Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewebeüberzug aus Gaze und die Klebstreifen aus gummierten Papierstreifen bestehen. UNTERANSPRUCH: B. Körpernachbildung nach Patentanspruch III, in Form einer menschlichen Büste, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohul- tern,an ihrem äussern Teil aus elastischem Material bestehen.
CH197261D 1937-05-14 1937-05-14 Verfahren zum Herstellen von Körper-Nachbildungen. CH197261A (de)

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