DE494903C - Verfahren zur Herstellung kuenstlicher Blumen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung kuenstlicher Blumen

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DE494903C
DE494903C DES91512D DES0091512D DE494903C DE 494903 C DE494903 C DE 494903C DE S91512 D DES91512 D DE S91512D DE S0091512 D DES0091512 D DE S0091512D DE 494903 C DE494903 C DE 494903C
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rubber
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G1/00Artificial flowers, fruit, leaves, or trees; Garlands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung künstlicher Blumen Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren, um künstliche Blumen aus Guunmiiplatten herzustellen.
  • G:umrniplatten sind zur Herstellung von künstlichen Blumen und Blättern insofern geeignet, als sie dein äußeren Ansehen nach den Eindruck eines frischen Blumenblattes oder eines Laubblattes hervorragend gut wiedergegeben. Es ist jedoch schwierig, den Blüten-oder Laubblättern aus Gummi eine natürliche Form: zu geben, da der Gummi hoch elastisch und sehr weich ist. Er läßt sich z. B. nicht pressen; die Elastizität verhindert, daß der Eindruck :der Presse bleibt. Wenn ein Blattrand gebogen werden soll, muß man ihn rollen bzw. kräuseln und die gewonnene Form durch Festkleben mit Gummimasse sichern. Es ist auf diesem Wege nur in sehr beschränkteren Maße möglich, die Naturform nachzuahmen.
  • Das neue Verfahren erreicht den Zweck einer natfirlichen Formgebung dadurch, daß man den Gummiblättern durch Zugabe eines Stoffes, z. B. eines feinen Gewebes oder Papiers, die nötige Steifheit verleiht. Dieser andere Stoff wird als Unter- oder Zwischenlage verwandt lind ermöglicht die natürliche Formgebung, während der Gummi als Decke den Blüten- oder Laubblättern das natürliche Aussehen gibt.
  • Um den Zweck zu erreichen, sind verschiedene Wege möglich. Man kann den fremden Stoff mit :den Gurcnzniplatten einseitig oder doppelseitig überkleben (kaschieren). Durch diese starre Verbindung der Unterlage mit der Gummiplatte oder der Zwischenlage mit zwei Gummiplatten wird (die Gumwiplatte versteift und ist für die Nachahmung von solchen Blumen- und Laubblättern, welche von Natur aus steife und feste Form haben, geeignet. Die meisten in Frage kommenden Nachahmungen müssen eine weiche und geschmeidige Beschaffenheit haben. Für diese bat sich als besonders zweckmäßig folgendes Verfahren ergeben: Beim Ausstanzen der Blätter wird eine Lage aus Gewebe, Papier o. dgl. zwischen zwei Gummiplatten gelegt. Beim Durchstanzen der Guaa-niplatten heften sich: die Ränder des Ausschnittes selbsttätig ganz fest zusammen, so daß die Einlage von allen Seiten fest von Gummi umgeben ist; nnan sieht von der Einlage gar nichts. Man ist aber nunmehr in der Lage, auf dem in der Blumenherstellung üblichen Weg das Blumenblatt zu höhlen (bowlen), zu rollen (kräuseln) oder zu kippen. Die Einlage hält die gewünschte Form fest, und der Gummistoff bildet nur die Außenhaut. Auf diesem Wege entsteht ein Gebilde, welches natürlichen Blumen- oder Laubblättern ganz ähnlich ist. Die Erzeugnisse erhalten ein besonders natürliches Aussehen, wenn der als Zwischenschicht dienende Stoff eine besondere Oberflächengestaltung aufweist, wie z. B. Kreppapier. Die Gummihaut weist dann die eigentümliche Oberflächengestaltung der Zwischenschicht auf.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung künstlicher Blumen und Blätter aus Gummiplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummiplatten mit einer Unterlage oder Zwischenlage aus Gewebe, Papier a. dgl. versehen werden, welche die den Blumenteilen gegebene Form festhalten. :
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Formgebung ermöglichendeZwischenlage zwischen zwei Gummiplatten gelegt wird und aus dieser dreischichtigen Masse die Blumenteile ausgestanzt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenlage ein Stoff verwendet wird, der eine besondere Oberflächengestaltung aufweist, wie z. B. Kreppapier.
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