CH196584A - Feuerraum für Lokomotiv- und andere Heizkessel. - Google Patents

Feuerraum für Lokomotiv- und andere Heizkessel.

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CH196584A
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Josef Rosenitsch
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Josef Rosenitsch
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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

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  Feuerraum für     Lokomotis-    und andere Heizkessel.         Gegenstand    der     Erfindung    ist ein Feuer  raum     für        Lokomotiv-    und andere     Heizkessel.     



  Die Rostfläche bei den bekannten Feuer  büchsen an     Kesseln,    z. B. bei Lokomotiv  kesseln, bildet meist die grösste Fläche des       Feuerraum,    d. h. die Feuerbüchse selbst       weist        Waadflächen    auf, die sich in der<B>Ab-</B>  zugsrichtung der Heizgase     verjüngen.    Es  gibt auch Feuerbüchsen     bezw.    Feuerräume  von genau     würfelförmiger    oder     quaderähn-          licher    Gestalt,

   bei der die Rostfläche im       wesentlichen    gleich den Wandflächen     bezw.     der Deckfläche     ist.    Eine derartige     Feuer-          raumgestaltung        weist    erhebliche     Nachteile     auf, weil sie den heizungstechnischen Forde  rungen nicht     gerecht    wird.  



  Auf ihrem Wege durch den Feuerraum  wird nämlich die     durch,den        Rosteintretende     Verbrennungsluft immer mehr     erwähnt,    wo  durch     ihr    Volumen naturgemäss;     zunimmt.     Infolge der bei .den üblichen Feuerräumen       (beispielsweise    bei     Stehkesseln)    gleich blei  benden oder (wie bei     Lokomotivfeuerbüchsen)

              sogar        nach        oben        kleiner        werdenden.          entsteht    eine Stauung     und    damit  eine     Druckerhöhung    .der     Heizgase    im Feuer  raum und     infolgedessen,    ein     Widerstand    ge  gen die weiter     zuströmende    Verbrennungs  luft.

   Ferner kann der     unten    auf der Rost  fläche des Feuerraumes liegende, glühende  Brennstoff seine ganze Wärme nicht     wir-          kungsvoll        ausstrahlen.     



  Ein     weiterer    Nachteil der     bekannten          Feuerbüchsen        besteht    in .der     zumeist    recht  eckigen oder     quadratischen    Rostfläche, die  nur schwer gleichmässig und schnell mit       Brennstoff    zu belegen ist.

   Es muss infolge  dessen die Tür zum     Feuerraum    bei der Be  schickung lange offen bleiben,     so        dass    eine  erhebliche Menge kalter Luft in den     Heiz-          raue        einströmen        kann.    Dadurch, sowie durch  die zur Beschickung der verhältnismässig um  fangreichen Rostfläche erforderliche, grosse  Menge kalter     Kohlen    wird der Feuerraum  stark abgekühlt und .der     Heizeffekt    und da  mit der Wirkungsgrad der ganzen Kess elan-      tage bisher     ungewollt    künstlich niedrig ge  halten.

   Die übliche     rechteckige        Postflä.die     macht in Verbindung mit den senkrecht glatt  aufstrebenden Wänden des Feuerraumes, an  denen der eingeworfene Brennstoff     teilweise     abprallt, die, Erzielung einer für die wir  kungsvolle Verbrennung     erwünschten,    gleich  mässigen Brennstoffschicht beinahe unmög  lich. Es entstellt vielmehr eine     ung@eich-          mässige    Brennstoffschicht, bei der an den mit  wenig Brennstoff versehenen Stellen eine  frühere Verbrennung und infolgedessen eine  frühere Abkühlung der     betreffenden        Rost-          stellen    eintritt.

   Die Folge davon ist sie < >       Verminderung    der Dampferzeugung. mithin  wiederum eine ungewollte künstliche     Hera.li-          setzung    des     Gesamtwirkungsgrades    der     Kes-          selanlaLre.     



  Die Erfindung hat sieh     zum    Ziel ge  setzt, die Feuerräume von     Lokornotiv-    und       andern    Heizkesseln so zu gestalten,     dass    die  geschilderten     Nachteile    sicher vermieden     und.     im Gegenteil, erhebliche     Steigerungen    des  indizierten., sowie des effektiven     Wirkungs-          grades    einer Heizanlage der     erwähnten        -Art          ermüglielit        werden.     



  Die Erfindung besteht darin,     dass    der  eigentliche     Brennraum    des     Feuerraumes    die  Gestalt     eines    geschlossenen K     .egelstumpfes     hat,     dessen    kleinster Querschnitt die Rost  fläche bildet.  



  Bei einer     Ausführungsform    des     Erfin-          dungsgegenstandes    bildet die Achse des       kegelstumpfförmigen    Brennraumes mit der  Ebene der     Kesselrohrwand    einen spitzen       ZVinkel.     



  Die Beschickungsvorrichtung ist     vorteil-          liaft    an der     Stelle    des     Brennraumes    vorge  sehen, wo     dessen    Querschnitt am     grüssten    ist.  



       Weitere    Einzelheiten des Feuerraumes er  geben sich aus der     Beschreibung    und der       Zeichnung,    in     der        einige        @usführungs@x@i-          spiele    des     @rfindungsgegen        taxides        veran-          schaulieht    sind.  



       Fig.    1 ist ein schematischer Längsschnitt.  durch eine Heizanlage mit     eurem        Feuerrauer     gemäss der Erfindung;         Fig.    2 ist ein     schematischer    Grundriss zu       Fig.    1;

         Fig.    .; ist ein     schematischer    Schnitt ähn  lich     Fig.    1 durch eine andere Ausführungs  form des     Erfindnngsgegerlstandes;          F'ig.    4 ist ein     Längsschnitt    durch einen       Lokoruotivl.ess@el,    dessen     Feuerbüchse    die     er-          findungsgenriisse,        besoirLlere    Form     aufweist:.;          F'ig.    5 ist ein     (brersehnitt    nach Linie       V-V    der     Fig.    4;

         Fig.        G    ist ein     Grundrisssehnitt        hach    Linie       VI-VI    der     Fig.    4.  



  In den     Fig.    1 bis 3 ist 1 der zu behei  zende     Kessel    mit den Rauch- oder     Flamm-          rohren    la.     \?    ist der     Feuerraum.        2cr    ist     die          Aussenwandung        des        Stehkessels    oder     dergl.     Die Wände 3 des eigentlichen     Brennraumes     sind derart zur Rostfläche 4 geneigt.,     dass    sie  mit dieser     einen    geschlossenen Kegelstumpf,       .d.    h.

   einen Kegelstumpf mit     geschlossener          Mantelfläche    bilden,     dessen    kleinster Quer  schnitt in der Rostfläche     -1    liegt. Die Rost  fläche     -1    kann     horizontal    liegen;

   sie kann aber  auch geneigt     angeordnet    sein, wie in den       Ausführungsbeispielen    nach     Fäg.    1 und       Fig.    3     dargestellt,    wo die     Achse    des     kegel-          stunipfförmigen        Brennraumes    1<B>0</B> mit der       Ebene    der     Ke@sselrohrwand    einen     spitzen     Winkel bildet.

       Die        Pyeschielcungseinrieht.ung     oder     Feuertür        (3    ist an der Stelle der Wan  dring 3     vorgesehen,        ari        welcher    der Quer  schnitt des eigentlichen     Brennraumes    am       grüssten    ist. Die Rostfläche 4     karre    runde oder  ovale Gestalt haben.

   In     Verbindung    mit den,  sich nach     oben    erweiternden Wandungen wird  dadurch eine     gleicliinä,ssige    Brennstoffvertei  lung     über    den     ga        rizeir:        Rost,quersehri@itt    erzielt.  Im in F     ig.    \2     dargestellten    Ausführungsbei  spiel des     Ei-findringsgetii@ri,standes    ist die       Rostfläche    kreisrund.  



  Die Erfindung ist in den     Fig.    4 bis 6     bei-          spielsweise    in     Anwendung    auf     einen:        Loko-          motivkessel    gezeigt.     Dabei    ist 7 der Lang  kessel, 8 der     Dampfdorn    und 9 der Stehkessel.

         Der        Brennraum    1.0 weist von der Rostfläche  11 nach     ollen    sich erweiternde Wandungen  12,<I>12a, 12b,</I>     12,c    auf. 13 ist die Rohrwand,  die die     üblielie    Ausgestaltung zur Aufnahme      der Heiz- und     Rauchrohre    14, 14a haben  kann.

   Die     Feuerbüchse        ist    in bekannter       Weise    mittels     Stehbolzen    15 und     Decken-          ankern,    16 mit dem     ,Stehkessel    9     verbunden.          Ebenso        sind    die üblichen     Versteifungen;

      17       vorgesehen.    Die Beschickungstür 18 liegt  auch bei dieser Bauart in Höhe -des     weitesten          Brennraumquerschnittes,    der durch die     Linie     19     schematisch        angedeutet    ist. Bei ,dieser       Ausführungsform    des Erfindungsgegenstan  des ist die Rostfläche 11 oval ausgebildet.  



  Infolge des nach oben     weiter    werdenden       Brennraumquenschnittes.können    sich die Ver  brennungsgase natürlich ausdehnen, ohne dass  es zu Stauungen kommt. Infolgedessen fin  det die nachströmende Verbrennungsluft       keinen    Widerstand und er auf dem Rost  befindliche, glühende Brennstoff kann un  gehindert ausstrahlen. Durch den ungehemm  ten Abzug der Verbrennungsgase findet wie  derum eine fortlaufend     gleichmässige    und  rationelle Verbrennung des Brennstoffes  ,statt, wodurch die Möglichkeit gegeben ist,  die Rostfläche ohne Beeinträchtigung des       Heizeffektes    wesentlich kleiner als bisher zu  wählen.

   Daraus ergibt sich eine erhebliche  Brennstoffersparnis.     Eine    kleinere, dazu       rundförmige    Rostfläche in     einem    Feuerraum  ergibt den weiteren Vorteil, dass der     Rost     ohne besondere Mühe sicherer als bisher und  in viel kürzerer Zeit gleichmässig mit Koh  len zu belegen ist.

   Dadurch wird einmal eine       ungleichmässige    Verbrennung des Brennstof  fes auf der     Rostfläche    und zudem ein vorzei  tiges Abkühlen einzelner Stellen derselben    verhindert,     und    zum andern kann nicht soviel  kalte     Luft    zutreten, weil die     Feuerungstür          nicht    so lange     offenaustehen    braucht.     Hinzu     kommt.     -dass    die zugeführte kalte Kohlen  menge geringer ist und infolgedessen auch  die damit verbundene Abkühlung in der  Feuerbüchse.  



  Die Erfindung ist natürlich nicht auf die  dargestellten und beschriebenen Kessel     bezw.     Heizanlagen beschränkt. Sie kann bei allen       stehenden.,    ortsbeweglichen, waagrechten,  schrägen oder senkrechten Heizanlagen Ver  wendung finden, also     beispielsweise    bei Lo  komotiven,     Stehheizkesseln,        Zentralheizungs-          kesseln    usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Feuerraum für Lokomotiv- und andere Heizkessel, .dadurch gekennzeichnet, dass der eigentliche Brennraum die Gestalt eines ge schlossenen Kegelstumpfes hat, dessen klein sten Querschnitt die Rostfläche bildet. UNTERANSPRüCHE 1. Feuerraum nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des kegel- stumpfförmigen Brennraumes (10) mit .der Ebene der Kessel.rohrwandeinen spit zen Winkel bildet.
    2. Feuerraum nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschickungsvor- richtung an der Stelle des Brennraumes (10) vorgesehen ist, wo dessen Querschnitt am grössten ist.
CH196584D 1937-02-03 1937-02-22 Feuerraum für Lokomotiv- und andere Heizkessel. CH196584A (de)

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