DE675488C - Feuerung fuer Lokomotiv- und andere Heizkessel mit vom Rost her nach oben stetig sich erweiterndem Feuerraum - Google Patents

Feuerung fuer Lokomotiv- und andere Heizkessel mit vom Rost her nach oben stetig sich erweiterndem Feuerraum

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DE675488C
DE675488C DER98479D DER0098479D DE675488C DE 675488 C DE675488 C DE 675488C DE R98479 D DER98479 D DE R98479D DE R0098479 D DER0098479 D DE R0098479D DE 675488 C DE675488 C DE 675488C
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Germany
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grate
firing
combustion chamber
locomotive
boilers
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DER98479D
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Josef Rosenitsch
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B80/00Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
    • F23B80/04Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel by means for guiding the flow of flue gases, e.g. baffles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B60/00Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving
    • F23B60/02Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving with combustion air supplied through a grate
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/005Combustion apparatus for solid fuel adapted for use in locomotives

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Feuerung für Lokomotiv: und andere Heizkessel mit vom Rost her nach oben stetig sich erweiterndem Feuerraum Bei bekannten Feuerungen für Lokomotiv-und andere Heizkessel verlaufen die gegenüberliegenden Wände der Feuerbüchse entweder parallel oder geneigt zueinander, so daß ;der Feuerraum sich in der AbzugsrIchtung der Heizgase verengt. Derartige Feuer. raumgestaltungen sind insofern nachteilig, als sie den bei der Verbrennung entstehenden Heizgasen keine oder nur unzureichendeMö"-lichkeit zur Ausdehnung und damit zur wirksamen Abstrahlung der ihnen innewohnenden Wärmeenerggie geben. Meist entstehen Stauungen und damit 1)Tuckerhöhungen der Heizgase und infolgedessen,eix, Widerstand gegen das Nachströmen von Verbrennungsluft.
  • Ein weiterer Nachteil dieser Feuerbüchsen besteht in der zumeist - rechteckigen oder quadratischen Rostfläche, die nur schwer 2, crleichmäßig und schnell mit Brennstoff zu belegen ist. Es muß infolgedessen die Tür zum Feuerraum 'bei der Beschickung geraume Zeit offen bleiben, so daß eine erhebliche Menge kalter Luft in den Feuerraum einströmen kann. Dadurch sowie durch die zur Beschickung der verhältnismäßig umfangreichen Rostfläche erforderliche große Menge kalter 'Kohlten wird der Feuerraum stark abgekühlt und der Wirkunggsgrad der ganzen Kesselanlage niedrig gehalten.
  • Das gleiche gilt auch für diejenigen FeuerrÄ-ume, deren Wandungen sich von der Rostfläche aus nach oben hin stetig erweitern. Abgesehen davon, daß sie, ebenfalls keine schnelle Belegung der Rostflä#che mit Brennstoff zulassen, kann auch der Brennstoff seinen Wärmeinhalt wegen der durch die Eckigkeit der Rostfläche bedingten toten Räume nicht wirkungsvoll abstrahlen.
  • Die Erfindung bezweckt nun, durch eine eigenartige Ausgestaltung des Feuerraumes die geschilderten Nachteile sicher zu vermeiden und die Leistung -und den heizte##Imisühen Wirkungsgrad der Feuerung erheblich zu steigern. Ura dies zu erreichen, erbält der eigentliche Brennraum der Feuerung die G-,stalt eines geschlossenen Kegelstumpfes, desseiM
    kleinsten Querschnitt die, RostflÄche bit
    Bei einer besonderen Ausführungsf
    der neuen Feuerung bildet die Achse
    -,11
    Brennraumes mit der Ebene der Kesselrohi" wand einen gpitzen Winkel. Diese Ausbildungsart des Bren-nraumes eignet sich besonders für Lokomotivfeuerungen, weil dadurch die Verbrennungsluft7ufuhr verstärkt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in. einigen Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Längsschnitt durch einen Dampfkessel mit zugehöriger Feuerbüchsc, Fig. 2 einen Grundriß von Fig. i, Fig. 3 einen Lüngsschnitt durch eine andere Ausführungsfoim der Feiaerbüchse, Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Feuerbüchse eines Lokomotivkessels und Fig. 5 und 6 einen Querschnitt nach Linie V-V lind einen Längsschnitt nach Linie VI-VI der Fig. 4.
  • In den Fig. i bis 3 ist 2 -die Feuerbüchse des mit Rauchrohren ausgestatteten Dampfkessels. Der eigentliche Brannraum wird von dem Rost 4 und den Wänden 3 begrenzt, welche die Mantelfläche eines Kegelstumpfes bilden, dessen kleinster Durchmesser in der Rostfläche liegt. Die Rostfläche 4, die nicht nur kreisrund, sendern auch oval sein kann, braucht nicht geneigt angeordnet zu sein, sie kann auch waagerecht liegen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der Rost derartig geneigt, daß die Achse des kegelstumpfförnügen ' Bren-nraumes mit der Ebene der Kesselrohnvand einen spitzen Winkel bildet. t' Die Beschickungsöffnung oder Feuertür 6 ist an derjenigen Stelle vorgesehen, an welcher der Querschnitt des Brennraumes am größten ist. Dadurch wird die Bildung toter Räume infolge Durchbrechung der Wandung vermieden. Durch die kreisrunde oder ovale Rostü#iche in Verbindung mit der sich nach oben erweiternden Wandung wird eine gleichmäßige Brennstoffverteilung >über den ganzen Rostquerschnitt erzielt.
  • Bei der in den Fig.4 bis 6 dargestellten Lökomotivkesselfeuerung ist 7 der Langkessel, 8 der Dampfdom und 9 der die Feuerbüchse :einschließende Stehkessel. Der eigentliche Brennraum io, in welchem die Hauptverbrennung vor sich geht, wird von Wänden 12 begrenzt, die von der ovalen Rost-...,41.#che i i nach oben sich erweitern. 13 ist
    ',#hre Rohrwand, befestigt in sind. der die Die Heiz- Feuerbüchse und Rauch- ist
    bekannter Weise mittels Stehbolzen, und
    'Deckenanker mit dem Außenmantel verbunden. Die Beschickungstür 18 liegt auch bei dieser Bauart in Höhe des größten. Brennraumquerschnitts, der durch die Linie ig angedeutet ist.
  • In dem keggelstumpfförmigen, geschlossenen Brennraum können sich die Verbrennungsgase bei verhältnismäßig dünner Brennstoffscbicht stauun.-.slo;s ausdehnen. Infolgedessen findet die nachströmende. Verbrermungsluft keinen Widerstand, und der auf dem Rost befindliche glühende Brennstoff kann ungehindert ausstrahlen. Durch den ungehemmten Abzug der Verbrennungsgase findet wiederum eine fortlaufend gleichmäßige Verbrennung des Brennstoffes statt, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, die Rostfläche ohne Be#einträ#chtigung der 'Heizwirkung wesentlich kleiner zu wählen. Daraus ergibt sich eine erhebliche, Brennstoffersparnis. Die kleine Rostfläche, zumal wenn sie kreisrund gestaltet ist, ergibt den weiteren Vorteil, daß der Rost ohne besondere Mühe und in viel kürzerer Zeit gleichmäßig mit Kohle belegt werden kann. Dadurch wird einmal eine ungleichmäßige Verbrennung des Brennstoffes auf dem Rost und zudem ein vorzeitiges Abkühlen. einzelner Stellen desselben verhindert, zum anderen kann nicht soviel kalte Luft zutreten, weil die Feuerungstür nicht lange offenzustehen braucht. Hinzu kommt, daß die zugeführte kalte Kohlenmenge geringer ist und infolgedessen auch die damit verbundene Abkühlung im Brennraum.

Claims (2)

  1. PATrNTANSPRÜCIIE: i. Feuerung für Lokomotiv- und andere Heizkessel mit vom Rost her nach oben stetig sich erweiterndem Feuerraum, dadurch gekennzeichnet, daß der eigentliche Brennraum (io) die Gestalt eines geschlossenenKegelstumpfes besitzt, dessen kleinsten Querschnitt die Rostfläche bildet.
  2. 2. Feuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse dts kegelstumpfförmigen Brennraumes -mit der Ebene der Kesselrohrwand einen spitzen Winkel bildet.
DER98479D 1937-02-04 1937-02-04 Feuerung fuer Lokomotiv- und andere Heizkessel mit vom Rost her nach oben stetig sich erweiterndem Feuerraum Expired DE675488C (de)

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