DE976292C - Strahlungsdampfkessel, insbesondere Naturumlaufkessel mit Kohlenstaubfeuerung mit Ablauf fluessiger Schlacke - Google Patents

Strahlungsdampfkessel, insbesondere Naturumlaufkessel mit Kohlenstaubfeuerung mit Ablauf fluessiger Schlacke

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DE976292C
DE976292C DEK21355A DEK0021355A DE976292C DE 976292 C DE976292 C DE 976292C DE K21355 A DEK21355 A DE K21355A DE K0021355 A DEK0021355 A DE K0021355A DE 976292 C DE976292 C DE 976292C
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DE
Germany
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combustion chamber
tubes
constriction
chamber
radiation
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Expired
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DEK21355A
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Inventor
Rudolf Kessel
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Kohlenscheidungs GmbH
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Kohlenscheidungs GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B21/00Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
    • F22B21/34Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from water tubes grouped in panel form surrounding the combustion chamber, i.e. radiation boilers
    • F22B21/341Vertical radiation boilers with combustion in the lower part

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description

  • Strahlungsdampfkessel, insbesondere Naturumlaufkessel mit Kohlenstaubfeuerung mit Ablauf flüssiger Schlacke Die Erfindung bezieht sich auf einen Strahlungsdampfkessel, insbesondere Naturumlaufkessel mit Kohlenstaubfeuerung mit Ablauf flüssiger Schlacke und vorzugsweise tangential zu Brennkreisen um eine lotrechte Achse gerichteten Brennstoff- und Luftdüsen, bei der die Brennkammer von einer Strahlungskammer durch eine Einschnürung abgegrenzt ist und beide Kammern mit Verdampferrohren ausgekleidet sind, die als Steilrohre aus der Brennkammer in die Strahlungskammer aufsteigen.
  • Unter Kesseln dieser Art hat sich in betrieblicher Hinsicht eine Bauart bewährt, bei welcher die Feuergase der für Tangentialfeuerung mit um eine lotrechte Achse kreisender Flamme ausgebildeten Brennkammer oben in eine Strahlungskammer abströmen, die an ihren Wänden, oft auch an Schottwänden mit Verdampferrohren oder überhitzerrohren zwecks Kühlung der Feuergase durch Wärmestrahlung abgekleidet bzw. durchsetzt ist. Ein wirtschaftlicher Vorteil dieser Bauart besteht in ihrem kleinen Grundflächenbedarf und darin, daß sie zur Aufhängung der Rohrsysteme und zu ihrer Isolierung gegen die äußere Atmosphäre nur einfachster Gerüstkonstruktionen u. dgl. Mittel bedarf. Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, den Auslaß der Brennkammer für die Feuergase zur Brennkammermittelachse hin zu verengen, allgemein gesagt, die Brennkammer einzuschnüren, wodurch die unmittelbare Wärmeabstrahlung aus der Zündzone des Brennstoffes in die Strahlungskammer verringert, also ein gewisser Wärmestau in der Brennkammer erreicht wurde, der die Zündung des Brennstoffes und bei Schmelzfeuerungen auch das Schmelzen der Brennstoffrückstände förderte. Bei Tangentialfeuerungen wird durch die Einschnürung schließlich noch der Brennweg in der Brennkammer verlängert und dadurch mehr Wärme schon in der Brennkammer frei gemacht, zumal die Wirbelwirkung das Zurückhalten der festen Brennstoffteile in der Brennkammer unterstützt, was zugleich die Abscheidung von Asche od. dgl. und ihr Einbinden zu flüssiger Schlacke begünstigt.
  • Die Einschnürung der Brennkammer wurde bisher dadurch gebildet, daß sämtliche oder der überwiegende Teil der in die Strahlungskammer aufsteigenden Steilrohre buckelartig in den Brennraum vorspringend ausgebogen wurden. Das erforderte neben mehrmaligem Biegen dieser Rohre die Anwendung zusätzlicher Tragelemente für die in der Brennkammer verlaufenden Teile der Rohre, die schließlich auch den Brennkammerboden und häufig auch die Isolierung der Brennkammer und gegebenenfalls in der Brennkammer aufgestaute Asche oder Schlacke tragen sollen.
  • Nach der Erfindung wird hierin eine wesentliche Vereinfachung dadurch erreicht, daß die Steilrohre ohne Einbiegungen von der Brennkammer in die Strahlungskammer geführt sind und die Einschnürung aus besonderen Rohrgruppen gebildet wird. Hierdurch bedarf es der besonderen.Einbiegungen der Steilrohre nicht mehr; desgleichen fallen die besonderen Tragteile fort, da die Steilrohre unmittelbar als Traganker für die Brennkammer dienen können. Dabei stellen die für die Einschnürung angewendeten Rohrgruppen keinen zusätzlichen Aufwand dar, weil sie ebenfalls als Verdampferrohre od. dgl. Heizrohre ausgenutzt werden, bei ihrer Anwendung also Verdampferrohre od. dgl. erspart werden können, die sonst an anderer Stelle des Kesselsystems zur Wärmeaufnahme bzw. zur Abkühlung der Feuergase angeordnet werden müßten. Die neue Ausführung der Einschnürung hat ferner den Vorzug, daß sie sich besonders einfach in bisher übliche, oben völlig offene Brennkammern von rechteckigem Querschnitt, z. B. bei Umstellung einer Kohlenstaubfeuerung auf Schmelzbetrieb, einbauen läßt, ohne daß am Verdampferrohrsystem des vorhandenen Kessels erhebliche Änderungen vorzunehmen wären.
  • Wird nach der Erfindung für die innere Kühlung der Rohrgruppen der Einschnürung ein Zwangstrom vorgesehen, so können für sie einfachste Bauelemente, wie z. B. Rohrschlangen, angewendet werden. Es ist möglich, sie in den zum Kessel führenden Strom des Speisewassers oder sie in den Verdampfungsstrorn des Kesselwassers zu schalten und für sie notfalls einen eigenen Wasserumlauf vorzusehen. Besondere Vorteile werden aber noch erreicht, wenn die Rohrgruppen der Einschnürung nach der Erfindung in den Dampfstrom des Kessels geschaltet werden, vorzugsweise so, daß sie als erste Überhitzungsstufe dienen, weil hierdurch auch bei kleinsten Belastungen der Brennkammer schon ein erheblicher Anteil der frei werdenden Wärme in der Brennkammer der Dampfüberhitzung zugute kommt. Da bekanntlich ein Strahlungsüberhitzer auch im übrigen ausgleichend für die Überhitzungscharakteristik von Dampfkesseln wirkt, trifft dies auch für den an der Einschnürung gelegenen Überhitzer zu. Vorteilhaft kommt hinzu, daß beim Einbau einer Einschnürung in einen vorhandenen Kohlenstaubdampfkessel mit offener Brennkammer eine Vergrößerung der überhitzerheizfläche ohnehin vorgenommen werden müßte, um so hohe Überhitzungstemperaturen zu erhalten wie vorher, und diese Vergrößerung der Überhitzerheizfläche, gewünschtenfalls zugleich sogar eine Steigerung der Dampfüberhitzung, schon mit den Rohren der Einschnürung erreicht werden kann.
  • Wegen der Vorteile, welche mit der Anwendung von Dampfüberhitzungsrohren am Übergang von der Brennkammer in die Strahlungskammer erreicht werden, werden nach der Erfindung auch bei den an sich bekannten Strahlungsdampfkesseln mit um eine aufrechte Achse als Zvklonstaubabscheider aus Kesselrohren geformten Brennkammern, deren in die Brennkammern hineinragende Feuergasauslaßhälse in Strahlungskammern aufsteigen, die Rohre des Flammenauslaßhalses der Brennkammer in den Dampfstrom, vorzugsweise als erste überhitzungsstufe, geschaltet. Ferner werden nach der Erfindung auch bei dieser Sondergruppe von Kesseln, im Gegensatz zu ihrer bisher üblichen Bauart, die als Steilrohre aus der Brennkammer aufsteigenden Kesselrohre ohne Einbiegungen in die Strahlungskammer geführt, und es wird die außer dem Flammenauslaßhals noch bestehende Einschnürung der Brennkammer gegen die Strahlungskammer ebenfalls aus in den Dampfstrom geschalteten Rohren gebildet. Hierdurch kann auch bei dieser Kesselgruppe auf die sonst üblichen Einbiegungen der Steilrohre verzichtet und die Aufhängung der Rohrgruppen vereinfacht werden. Von wesentlicher Bedeutung ist dabei ferner, daß einerseits die Kühlrohre des Flammenauslaßhalses an sich nur um der Haltbarkeit des Flammenauslaßhalses willen erforderlich sind, ihre Kühlwirkung auf die Verbrennung und gegebenenfalls das Schmelzen von Brennstoffrückständen eher abträglich als vorteilhaft ist, und daß andererseits Überhitzerrohre eine geringere Kühlwirkung als Verdampferrohre haben können. Infolgedessen wird durch Anwendung von Überhitzerrohren im Flammenauslaßhals an Stelle der bisherigen Wasserrohre das Verbrennen des Brennstoffes und das Schmelzen seiner Rückstände begünstigt.
  • Bei beiden Kesselarten können erfindungsgemäß die Rohrgruppen der Einschnürung aus im wesentlichen liegend angeordneten Rohren geformt werden, die quer zu den Steilrohren der Brenn- bzw. der Strahlungskammer geführt sind, wobei diese Rohrgruppen je von mehreren, gegebenenfalls allen Seitenwänden der Brennkammer vorbeigeführt werden können. Hierbei kann man mit wenigen Anschlußsammlern od. dgl. auskommen. Auch ist die Lagerung der Rohre mit einfachsten Mitteln möglich, indem nach der Erfindung die Rohrgruppen der Einschnürung und/oder aber des Flammenauslaßhalses auf wenigen Steigrohren gelagert bzw. an diesen aufgehängt werden, die zu diesem Zwecke mit entsprechenden Einbiegungen od. dgl. versehen werden. Die Rohrgruppen der Einschnürung und gegebenenfalls auch des Flammenauslaßhalses können erfindungsgemäß aber auch aus ab- und aufwärts gewickelten Rohren gebildet werden.
  • In der schematischen Zeichnung und der sie betreffenden Beschreibung ist der Gegenstand der Erfindung mit weiteren Einzelheiten in mehreren Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch einen Strahlungsdampfkessel, Abb. 2 einen Teilschnitt entsprechend Abb, i, lediglich durch die Einschnürung bei einem Kessel anderer Ausführungsform, Abb. 3 einen waagerechten Schnitt nach der Linie a-b in der Abb. i, Abb. 4 einen waagerechten Schnitt nach der Linie c-d in Abb. i, Abb. 5 einen senkrechten Teilschnitt entsprechend der Abb. i bei einem Kessel anderer Ausführungsform.
  • Der Strahlungskessel schließt mit seinen Verdampferrohren i die Brennkammer 2 an allen Seiten ein. Die Brennkammer erhält beispielsweise Kohlenstaub aus Düsen 8 und Verbrennungsluft aus Kanälen 9, die in den vier Eckkanten der Brennkammer angeordnet und so gerichtet sind, daß sie den Kohlenstaub und die Luft tangential zu einem oder mehreren Brennkreisen um die lotrechte Mittelachse der Brennkammer einleiten. Die bei der Verbrennung entwickelten Feuergase entweichen aus der Brennkammer nach oben, treffen dort auf einen Strahlungsdampfüberhitzer 4., dessen Rohre in der Form von Schottwänden im Abstand von etwa o,5 m voneinander im Feuergasstrom hängen, und strömen dann zu den Rohrschlangen eines Berührungsdampfüberhitzers 6, die im Abstand von nur etwa o, i m voneinander im Feuergasstrom hängen, hierauf zu weiteren, in der Zeichnung nicht dargestellten Wärmeaustauschern, wie Strahlungsdampfüberhitzer, Speisewasservorwärmer oder Lufterhitzer, bevor sie durch einen Kainin oder eine Saugzuganlage in die Atmosphäre austreten.
  • Die Verdampferrohre entspringen in den unteren Sammlern 7 und sind als Steilrohre i zur Kesseltrommel io geführt und an deren Dampfraum angeschlossen. Die Kesseltrommel io ist als Speise-und Sammeltrommel ausgebildet und entläßt das Speisewasser und das von den Verdampferrohren eingeführte Umlaufwasser durch die Fallrohre 17 zu den Sammlern 7. Die Steilrohre, die an der Rückwand zum leichteren Durchtritt der Feuergase in mehreren Rohrreihen i" aufgelockert sind, sind an Trägern i i oben aufgehängt, die von den Kesselstützen 12 getragen werden. Auch die Schottwände 4. und die Rohrschlangen 6 des Dampfüberhitzers sind oben aufgehängt, desgleichen die Isolierwände 13 und die Blechumhüllung 1d. des Kessels, so daß das gesamte Kesselgebilde, soweit es der Erwärmung unterliegt, sich frei nach unten ausdehnen kann.
  • Oberhalb der Brennstoff- und Luftzuführung ist eine Einschnürung 15 des Feuergasstromes vorgesehen, die von nur zwei einander gegenüberliegenden, vorzugsweise aber von allen Seiten der Brennkammer her den Feuergasstrom einzwängt. Die Einschnürung grenzt die Brennkammer gegen die Strahlungskammer 3 ab, in der die Feuergase durch ihre Strahlung Wärme an die Steilrohre abgeben. Sie besteht aus zwei Rohrgruppen 16, welche vor der Vorderwand des Kessels am Sammler 18 angeschlossen sind und von dort unter die Einschnürung gezogen sind. Sie führen dann als Rohrteile 16u, und zwar je eine vor der linken Seitenwand und eine vor der rechten Seitenwand entlang des Mantels des unteren Kegels 15' der Einschnürung zur Mitte der Rückwand. An dieser Stelle sind die Rohrgruppen durch den Raum i9 hochgezogen, anschließend wieder an den Feuergasstrom herangebogen und als Mantel des Kegels 15" als Rohrteile 16b wieder zur Mitte der Vorderwand geführt. Hier sind sie um i8o° umgebogen und sind dann als Rohrteile 16, zurück zur Rückwand geführt. Sie sind dann nach oben umgebogen und mit ihren Rohrteilen 16d durch die Strahlungskammer 3 und den Raum 2o hindurch an die Rohrschlangen 6 des Berührungsüberhitzers angeschlossen. Da die Sammler 18 durch Leitungen 31 mit dem Dampfraum der Trommel io in Verbindung stehen, strömt der im Kessel entwickelte Dampf aus der Trommel io durch die Sammler 18, die Rohrgruppen 16, die Rohrschlangen 6 über Verbindungen 21, die als Dampfkühler ausgebildet sein können, in die Rohre der Schottwände des Strahlungsüberhitzers T und aus diesem schließlich zur Dampfv erbraucherleitulig 22. Etwa im Abstand von i m sind einige der die Brennkammer auskleidenden Verdampferrohre einwärts abgebogen und als Tragrohre 23 zur Lagerung der Rohrgruppen 16 benutzt, wobei die Tragrohre durch Rohrgabeln 23' die Rohrgruppen beiderseitig umschließen können.
  • An Stelle der in der Abb. i dargestellten taillenähnlichen Form der Einschnürung kann die Einschnürung, wie in Abb. 2 teilweise dargestellt, auch nur aus einem trichterförmigen Einsatz bestehen, der im übrigen wieder aus Rohrgruppen 16 und Tragrohren 23 gebildet werden kann. Die in der Brennkammer ausgefällten und gegebenenfalls geschmolzenen Brennstoffrückstände werden durch die Öffnung 2q., vorzugsweise unter Luftabschluß, abgelassen, zu welchem Zweck die unteren Enden i' der Steilrohre einen zur Mitte der Brennkammer abfallenden Trichter bilden. Um die Brennstoffrückstände zu schmelzen, werden zweckmäßig die Rohrauskleidung der Brennkammer wie auch die des Kegels 15' und die des Brennkammerbodens mit einer feuerfesten Stampfmasse 25 versehen, welche die Wärmeaufnahme dieser Wände einschränkt, und daher die Temperatur in der Brennkammer erhöht.
  • Bei dem Dampfkessel nach der Abb. 5 handelt es sich um eine an sich bekannte, ähnlich einem Zyklonstaubabscheider ausgebildete Brennkammer 2 von rundem Querschnitt, die mit einem Flammenauslaßkanal 26 versehen ist und die ebenso wie bei dem Kessel nach der Abb. i befeuert wird. Die Steilrohre i führen auch bei diesem Kessel aus der Brennkammer in die Strahlungskammer 3. Die Einschnürung 15 zwischen beiden Kammern und auch der Flammenauslaßkana126 sind von Rohren 27 gebildet, die oben an ihre Sammler 28 angeschlossen sind. Die Rohre 27 sind in der Brennkammer umgebogen und zu dem Sammler 29 geführt. Beide Sammler hängen an Fallrohren 17 oder an Steilrohren i. Sowohl im Bereich der Einschnürung als auch im Bereich der Umbiegung werden die Rohre 27 durch eingelegte Ringe 30 zusammengehalten. Die Rohre 27 sind in den Dampfstrom des Kessels geschaltet. An Stelle der ab- und aufwärts gebogenen Rohre 27 können selbstverständlich auch etwa waagerecht gewickelte, vom Dampf gekühlte Rohrgruppen, wie solche bei dem Kessel in Abb. i dargestellt sind, bei dem Zyklonkessel für die Einschnürung und/oder aber nur für den Flammenauslaßhals angewendet werden, ohne daß dadurch am Wesen der Erfindung etwas geändert wird. In diesem Falle können durch die Öffnung 24 oder aus dem Brennkammerboden zum Flammenauslaßhals hingeführte Verdampferrohre zur Lagerung und Arretierung der Rohre 27, ähnlich wie in Abb. 2 dargestellt, angewendet werden.
  • Obwohl der Gegenstand der Erfindung im vorstehenden im Zusammenhang mit einem Naturumlaufstrahlungsdampfkessel für die Verfeuerung von Kohlenstaub beschrieben wurde, ist seine Anwendung nicht auf solche beschränkt. Er kann vielmehr mit gleichem Erfolg auch für Strahlungsdampfkessel mit Zwangumlauf oder Zwangdurchlauf angewendet werden. Ebenfalls kann in allen oder nur einem Teil seiner Rohre ein anderes Arbeitsmittel, beispielsweise Druckluft, Dampf od. dgl. erhitzt werden, und als Brennstoff können auch Zellstofflauge oder andere in feinverteilter Form einfuhrbare Brennstoffe in Betracht kommen. Schließlich kann die Verfeuerung der Brennstoffe auch unter höherem als atmosphärischem Druck erfolgen, und es kann die Erfindung vorteilhaft auf Feuerungen mit Abzug der abscheidbaren Stoffe sowohl in fester als auch in flüssiger Form angewendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Strahlungsdampfkessel, insbesondere Naturumlaufkessel mit Kohlenstaubfeuerung mit Ablauf flüssiger Schlacke und vorzugsweise tangential zu Brennkreisen um eine lotrechte Achse gerichteten Brennstoff- und Luftdüsen, bei der die Brennkammer von einer Strahlungskammer durch eine Einschnürung abgegrenzt ist und beide Kammern mit Verdampferrohren ausgekleidet sind, die als Steilrohre aus der Brennkammer in die Strahlungskammer aufsteigen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steilrohre (i) ohne Einbiegungen von der Brennkammer (2) in die Strahlungskammer (3) geführt sind und die Einschnürung (i5) aus besonderen Rohrgruppen (i6) gebildet wird.
  2. 2. Strahlungsdampfkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrgruppen (i6) der Einschnürung (i5) von einer im Zwangstrom geführten Menge des im Kessel aufzuheizenden Stoffes innen gekühlt werden.
  3. 3. Strahlungsdampfkessel nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrgruppen (i6) der Einschnürung (i5) in den Dampfstrom, vorzugsweise als erste Dampfüberhitzungsstufe, geschaltet sind. q..
  4. Strahlungsdampfkessel nach Anspruch r oder 2 mit einer um eine aufrechte Achse als Zyklonstaubabscheider aus Kesselrohren geformten Brennkammer, deren in die Brennkammer hineinragender Feuergasauslaßhals in eine von Verlängerungen der Brennkammerrohre ausgekleidete Strahlungskammer aufsteigen und welche den Brennstoff tangential zu einem um die lotrechte Achse wirbelnden Brennkreis empfängt sowie die Brennstoffrückstände durch den trichterförmigen Kammerboden entläßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Flammenauslaßhals (26) der Brennkammer (2) aus Rohren (27) gebildet ist, die in den Dampfstrom, vorzugsweise als erste Dampfüberhitzungsstufe, geschaltet sind.
  5. 5. Strahlungsdampfkessel nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß die als Steilrohre aus der Brennkammer (2) aufsteigenden Kesselrohre (i) ohne Einbiegungen in die Strahlungskammer geführt sind und die außer dem Flammenauslaß (26) noch bestehende Einschnürung (i5) der Brennkammer (2) gegen die Strahlungskammer (3) ebenfalls aus in den Dampfstrom geschalteten Rohren besteht.
  6. 6. Strahlungsdampfkessel nach Anspruch i oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrgruppen (i6) der Einschnürung (i5) aus im wesentlichen liegend angeordneten Rohren bestehen, die quer zu den Steilrohren (i) der Brenn- bzw. Strahlungskammer geführt sind.
  7. 7. Strahlungsdampfkessel nach Anspruch i oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die liegenden Rohrgruppen (i6) der Einschnürung (i5) vor mehreren Seitenwänden der Kammern vorbeigeführt sind. B. Strahlungsdampfkessel nach Anspruch i oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrgruppen (i6) der Einschnürung (i5) und/oder des Flammenauslaßhalses (26) von einigen Steilrohren (23) getragen bzw. gehalten werden, die durch die Brennkammer (2) zur Strahlungskammer (3) geführt sind. g. Strahlungsdampfkessel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrgruppen (a7), insbesondere Überhitzerrohre des Flammenauslaßhalses (z6) bzw. der Einschnürung (15), aus auf- und abgewickelten Rohren bestehen. io. Strahlungsdampfkessel nach Anspruch i oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrgruppen (16) der Einschnürung (15) in Form der Wandung eines einfachen Trichters verlaufen, dessen enge Öffnung in der Brennkammer (z) liegt, wobei die äußere Oberfläche des Trichters der Strahlung der Flammen in der Brennkammer und die innere Oberfläche der Strahlung der aus der Brennkammer austretenden Feuergase ausgesetzt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2357303; österreichische Patentschrift Nr. 176566.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2357303A (en) * 1941-03-07 1944-09-05 Babcock & Wilcox Co Combustion apparatus and method
AT176566B (de) * 1950-12-19 1953-11-10 Kohlenscheidungs Gmbh Wärmeaustauscher, insbesondere Dampfkessel

Patent Citations (2)

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