CH195352A - Verfahren zur Entwicklung photographischer Halogensilberemulsionsschichten. - Google Patents

Verfahren zur Entwicklung photographischer Halogensilberemulsionsschichten.

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CH195352A
CH195352A CH195352DA CH195352A CH 195352 A CH195352 A CH 195352A CH 195352D A CH195352D A CH 195352DA CH 195352 A CH195352 A CH 195352A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

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  Verfahren zur Entwicklung photographischer     HalogensilberemulsionsschiChtell.       Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Entwicklung     photographischer          Halogensilbereinulsions,schichten,    das     sie,11,da-          durch    auszeichnet,     dass    man einen photogra  phischen Entwickler verwendet', der minde  stens ein     oxyalkyliertes        p-Phenylen#diamin     enthält.  



  Es ist bereits, bekannt,     p-Phenylendi.amin     als     Feinkornentwickler    zu verwenden. Wei  terhin wurden zur Entwicklung bereits Deri  vate ödes     p-Phenylendiamins,    z. B.     alkyliertes          p-Phenylendiamin,    vorgeschlagen. Diese Ver  bindungen haben sich aber     in:der        pho#togra-          phischen        Praxiss    nicht eingeführt, -da, die     Ent-          wicklungsgescliwindigkeit        Pelativ    gering ist.  



  Als     oxyalkyliertes   <B>p -</B>     Phenylendiamin     kann beispielsweise verwendet werden:<B><I>N.</I></B>     N-          Dioxy        -,diäthyl   <B>- p -</B>     phenylendiamin,        Methyl-          oxy-ä,thyl-p-phenyl,endi.a,min,e,    beispielsweise  <B><I>N</I> .</B>     N-Dioxydiäthyl-N'-.methyl-p-phenylen-          diamin,        Ätliyl-oxyäthyl-,        Butyl-oxyä.t1Lyl,-p-          phenylendiamine,    sowie die entsprechenden         Toluidine,

      ferner     ss-y-Dioxypropyl-p-plieny-          lendiamine,        ss-y-Dioxy-          prop,yl-p-p'henyl,endiamin    und seine,     Alkyl-          derivate.    Die Verbindungen können mach be  kannten Methoden erhalten     wer-den    und aus       ,den    entsprechenden     Anilinderivaten    durch       Nitrosierung    und Reduktion der     Nitroso-          gruppe    oder über die aus den     0,xa,1,kyl-anilin-          derivaten,

      zum Beispiel durch Kupplung mit       diazo#tierter,SuHanil,sä,ur.e,    hergestellten     Azo-          farbstoffe,    die dann in der üblichen Weise  reduziert werden.  



       D-as   <B>N.</B>     N-Dic>xy-diäthyl-p-phen-ylendi-          amin    kann man zum Beispiel     aust        Dioxy-          cU5,thyl-a,nilin    durch,     Nitrosierung    und Re  duktion der     Nitrosogruppe    darstellen. Ein  solche     Stolfe        enthaltend-er    Entwickler ent  wickelt     etwa,dreimal    schneller     als-das    nicht       substitui-erte        p-Phenylendiamin    und liefert  sehr feinkörnige Negative.  



  Die     vorliegend-en        Entwicklerstoffe        zeieli-          neu    sich durch eine besonders gute Löslich-           keit    aus, die auf die Anwesenheit der     Oxy-          alkylgruppen    zurückzuführen ist. Weiterhin  sind die Entwickler besonders gut zur farbi  gen Entwicklung geeignet, da sie vor den nor  malen     Alkylderivaten    den Vorzug haben,  reinere und leuchtendere Farben zu liefern.

    Zum Zwecke der farbigen Entwicklung er  halten die Entwickler neben der wirksamen       Entwicklersubstanz    Zusätze, die     bei    der     Ent-          wick-lung    zur     Farbstoffbildung    mit den Oxy  dationsprodukten des Entwicklers befähigt  sind.

      <I>Beispiele:</I>  
EMI0002.0010     
  
    <B>1.</B> <SEP> Ein <SEP> Entwickler <SEP> aus
<tb>  <B>10,9 <SEP> g <SEP> <I>N</I> <SEP> .</B> <SEP> N-Dioxy-diäthyl-p-phe  nylendiamin
<tb>  <B>60 <SEP> g</B> <SEP> Natriumsulfit, <SEP> waQsserfrei
<tb>  <B>1000</B> <SEP> cm' <SEP> Wasser       liefert nach<B>25</B> Minuten bei einer Emulsion  ,einen     Gammawert    von<B>0,6.</B>  
EMI0002.0012     
  
    Hingegen <SEP> liefert <SEP> ein <SEP> aus
<tb>  <B>6 <SEP> g</B> <SEP> p-Phenylendiamin
<tb>  <B><I>60 <SEP> g</I></B> <SEP> Natriumsulfit, <SEP> wasserfrei
<tb>  <B>1000</B> <SEP> em# <SEP> Wasser       bestehender Entwickler, der die gleiche An  zahl Moleküle von     Entwicklersubstanz    ent  hält,

   erst nach<B>75</B>     Alinuten    Entwicklungszeit       Lei    der gleichen Emulsion einen     Gamma-          wert    von     0,#6.    Unter dein     Guammawert        ver-          ,steht    man den     Tangens    des durch den gerad  linigen Teil der     Schwärzungskurve    eines       Sensitometerstreifens    und der Abszisse gebil  deten Neigungswinkels,

   wobei in Richtung  der Ordinate die     Schwärzun-en    in Richtung  der Abszisse die     Lomarithmen    der     L#ichtin-          tensitäten    aufgetragen sind.  
EMI0002.0029     
  
    2.

   <SEP> Ein <SEP> Entwickler <SEP> aus
<tb>  <B>10</B> <SEP> 2 <SEP> <B>-</B> <SEP> Amino- <SEP> <B>5 <SEP> -</B> <SEP> oxyäthyl <SEP> <B>-</B> <SEP> butyl <SEP> <B>-</B>
<tb>  amino-toluol
<tb>  <B>10 <SEP> <I>g</I></B> <SEP> Dibrom-o-kresol
<tb>  <B>3,5 <SEP> -</B> <SEP> Ätznatron
<tb>  <B>1000</B> <SEP> cm# <SEP> Wasser       liefert ein grünes     Farbstoffbild,    während mit  den bisher bekannten Entwicklern mit     Di-          bromkresol    nur ein blaugrünes     Farbstoffbild     <B>zu</B> erhalten ist.

      <B>3.</B> Eine     Halogens#ilber   <B>-</B>     Emulsion#sschicht     wird in einem Entwickler von der     Zusam-          inenseztung     
EMI0002.0038     
  
    <B>9,0 <SEP> g</B> <SEP> N-Athyl <SEP> <B>-</B> <SEP> N-oxäthyl-p-plieny  lendiamin
<tb>  <B><I>0 <SEP> g</I></B> <SEP> Natriumsulfit <SEP> sice.
<tb>  <B>0,5) <SEP> o-</B> <SEP> Bromkalium
<tb>  tD
<tb>  <B>0,00 <SEP> cm'</B> <SEP> Wasser       entwickelt.  4.

   Eine     Haloggensilber   <B>-</B>     Emulsionssehieht     wird entwickelt in einer Mischung der<B>Lö-</B>  sungen<B>1</B> und 2, die folgende Zusammenset  zung aufweisen:  
EMI0002.0041     
  
    Lösung <SEP> <B>1: <SEP> <I>1,0 <SEP> g <SEP> N</I> <SEP> .</B> <SEP> N-Dioxydiäthyl  phenylendiamin
<tb>  <B>100</B> <SEP> cm' <SEP> Wasser
<tb>  Lösung <SEP> 2-. <SEP> <B>0,9 <SEP> g</B> <SEP> Phenyl <SEP> <B>-</B> <SEP> m-etliyl <SEP> <B>- <SEP> py-</B>
<tb>  razolon
<tb>  4,0 <SEP> <B>g</B> <SEP> Soda <SEP> sice.
<tb>  <B>100</B> <SEP> cm' <SEP> Wasser       Es entsteht ein rotes Bild.  



  <B>5.</B> Eine     Halogen.silber   <B>-</B>     Einulsionssehieht     wird entwickelt in einer Mischung der Lö  sungen<B>1</B> und 2, die folgende     Zusammenspt-          zunz    aufweisen:  
EMI0002.0046     
  
    Lösung <SEP> <B>1: <SEP> <I>1,0 <SEP> g <SEP> N <SEP> . <SEP> N</I> <SEP> -</B> <SEP> Dioxy#di  äthyl <SEP> <B>- <SEP> p <SEP> -</B> <SEP> phenylen  diamin
<tb>  <B>100</B> <SEP> cm' <SEP> Wasser
<tb>  Lösung <SEP> 2: <SEP> <B>0,9 <SEP> g</B> <SEP> o-Phenyl-phenol
<tb>  0,4 <SEP> <B>g</B> <SEP> Atznatron
<tb>  <B>100</B> <SEP> cm' <SEP> Wasser       Die Lösungen<B>1</B> und 2 werden     hierhei          ,jedesmal    vor Gebrauch gemischt.  



  Es entsteht ein blaugrünes Bild.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zür Entwicklung photographi- süher Halogensilber-Emulsionisschichten, da durch gekennzeichnet, dass man einen photo graphischen Entwickler verwendet, der min- destens# ein oxyalkyliertes p-Pbenylendiamin enthält.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass# ein photographischer Entwickler verwendet wird, der neben der Entwicklersubstanz noch Substanzen ent- hält, die bei der Entvv-ie)klung zur Färb- stoffbilclung mit den Oxydationsproduk ten des Entwicklers bef ä,higt sind.
    <I>2.</I> Verfahren naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass! ein photograplüscher Entwickler verwendet wird"der einen Ge halt an<B>N.</B> N-Dioxy-diä.thyl-p-phenylen- diamin aufweist. <B>3.</B> Verfahren nach. Patentansprucli, dadurch gekennzeichnet, dass ein photagrapliischer Ei ntwickler verwendet wird, der einen Cre- halt an 2-Amino-5-oxyäthyl-butylamiuo- toluol aufweist. 4.
    Verfahren, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, ein photograuphischer Entwickler verwendet wird, der einen Ge halt an N-,Äthyl-N-oxyäthyl-p-ph,-nylen- diamin aufweist.
CH195352D 1935-07-23 1936-07-22 Verfahren zur Entwicklung photographischer Halogensilberemulsionsschichten. CH195352A (de)

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