CH193772A - Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen Calciumdoppelsalzes der Ascorbinsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen Calciumdoppelsalzes der Ascorbinsäure.

Info

Publication number
CH193772A
CH193772A CH193772DA CH193772A CH 193772 A CH193772 A CH 193772A CH 193772D A CH193772D A CH 193772DA CH 193772 A CH193772 A CH 193772A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
calcium
double salt
water
ascorbic acid
preparation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
F Hoffmann- Aktiengesellschaft
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Publication of CH193772A publication Critical patent/CH193772A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D307/34Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D307/56Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D307/62Three oxygen atoms, e.g. ascorbic acid

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen     Calciumdoppelsalzes     der Ascorbinsäure.    Es ist bekannt, therapeutisch wertvolle  organische     Calciumsalze,    wie z. B.     Calcium-          gluconat,    die an sich schwer wasserlöslich  sind, durch Umsetzung mit den     Caloium-          salzen    der     Bionsäuren    in leicht wasser  lösliche Doppelverbindungen überzuführen  (deutsche     Patentschrift    Nr. 594752).

   Dieses  Verfahren hat den Nachteil, dass der Cal  ciumgehalt der Doppelverbindung erheblich  niedriger liegt als der des therapeutisch       wichtigen        Calciumgluconates.    Wasserfreies       Calciumgluconat    hat einen     Calciumgehalt     von 9,3 %, das Doppelsalz aus     Calciumglu-          conat    und     Calciumlactobionat    jedoch nur  einen     Calciumgehalt    von 6,7     7o.     



  Es wurde nun gefunden, dass man ein  therapeutisch besonders wertvolles, sehr  leicht lösliches     Calciumdoppelsalz    der Ascor  binsäure erhält, wenn man     äquimolekulare     Mengen von     Caleiumgluconat    und     Calcium-          ascorbinat    in wässeriger Lösung aufeinander  einwirken lässt.

      Die     Verwendung    des nach dem vorliegen  den Verfahren     gewonnenen        Calciumdoppel-          salzes    der Ascorbinsäure bietet zwei Vorteile:  Eine     Ascorbinsäuretherapie    kann mit     einer     energischen     Calciumtherapie    verbunden wer  den, ohne dass man die wertvolle Ascorbin  säure in unwirtschaftlich     grossen    Mengen, die  doch vom Körper wieder     ausgeschieden    wer  den, verabreichen muss.

   Man kann so     etwa          die        doppelte    Menge     Calcium    geben, als dies  der Fall ist, wenn man     ascorbinsaures    Cal  cium     allein    anwendet. Der zweite Vorteil  liegt     darin,    dass man das     wertvolle        Calcium-          gluconat    mit der lebenswichtigen Ascorbin  säure leicht wasserlöslich macht, ohne den       Calciumgehalt    zu erniedrigen.  



  Die Bildung des Doppelsalzes kann durch       Erwärmen    oder längere Einwirkung der  Komponenten bei Temperaturen über 0   be  wirkt werden. Fällt das     Calciumsalz    in Lö  sung an, so lässt es sich daraus durch Ein  dampfen oder Fällen mit organischen wasser-      löslichen     Lösungsmitteln,    wie Alkohol, ge  winnen. Man     kann    die Lösungen des Doppel  salzes jedoch auch     unmittelbar    für     Injek-          tionszwecke    verwenden. Selbstverständlich  ist beim     Arbeiten    mit der empfindlichen  Ascorbinsäure Luftzutritt möglichst auszu  schliessen und überhaupt vorsichtig zu ver  fahren.  



  Die     Löslichkeit    des     neuen    Doppelsalzes  ist eine viel grössere als diejenige     äquimole-          kularer        Mischungen.    Schüttelt man 4,3 g  wasserfreies     Calciumgluconat    mit 3,9 g Cal  ciumascorbinat in 50 cm' Wasser eine halbe       Stunde,    so bleiben etwa 2,6 g     Calciumgluco-          nat    ungelöst zurück. Dagegen lösen sich 5 g  des Doppelsalzes in 10 cm' kaltem Wasser.  



  Das neue Doppelsalz aus     Calciumgluco-          nat    und     Calciumascorbinat    bildet ein     weisses,     körniges Pulver, das auch in kaltem Wasser  sehr leicht     löslich        ist    und     einen        Calciumge-          halt    von<B>9,7%</B> aufweist. Es soll als     Arznei-          mittel    verwendet werden.    <I>Beispiel 1:</I>  43 Teile wasserfreies     Calciumgluconat     und 39 Teile     Calciumascorbinat    werden in  200 Teilen Wasser unter Erwärmen gelöst.

    Nach dem Erkalten kristallisiert nichts aus.  Man filtriert geringe     Verunreinigungen    ab  und fällt das Doppelsalz durch Zusatz von  4 bis 500 Teilen Alkohol. Das Doppelsalz  wird bei weiterem Verreiben mit Alkohol  bald fest. Es bildet ein weisses, körniges  Pulver.         Beispiel   <I>2:</I>       Äquimolekulare    Mengen von     Glucon-          säure,    Ascorbinsäure und     Calciumhydroxy    d  werden in Wasser kurz erhitzt.

   Die inter  mediär gebildeten     Calciumsalze    der     Glucon-          säure    und Ascorbinsäure gehen in die Dop  pelverbindung über, die durch Alkohol ge  fällt, oder nach Abfüllung in Ampullen  direkt für Injektionen verwendet werden       kann.     



       Beispiel   <I>3:</I>  43     Teile    wasserfreies     Calciumgluconat,     39 Teile     Calciumascorbinat    werden in 200  Teilen Wasser unter     Luftabschluss    bis zur  Lösung     geschüttelt.    Sobald alles in Lösung       gegangen    ist, kann das Doppelsalz in festem  Zustand     isoliert    oder als Lösung     direkt    für  Injektionen     verwendet    werden.

Claims (1)

  1. PATENTAINTSPRÜCH Verfahren zur Darstellung eines wasser löslichen Calciumdoppelsalzes der Ascorbin säure, dadurch gekennzeichnet, dass man äquimolekulare Mengen von Calciumgluconat und Calciumascorbinat in wässeriger Lösung aufeinander einwirken lässt.
    Das neue Doppelsalz aus Calciumgluco- nat und Calciumascorbinat bildet ein weisses, körniges Pulver, das auch in kaltem Wasser sehr leicht löslich ist und einen Calcium- gehalt von 9,7 % aufweist. Es soll als Arznei mittel verwendet werden.
CH193772D 1937-01-08 1937-01-08 Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen Calciumdoppelsalzes der Ascorbinsäure. CH193772A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH193772T 1937-01-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH193772A true CH193772A (de) 1937-10-31

Family

ID=4439054

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH193772D CH193772A (de) 1937-01-08 1937-01-08 Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen Calciumdoppelsalzes der Ascorbinsäure.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH193772A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH193772A (de) Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen Calciumdoppelsalzes der Ascorbinsäure.
AT107314B (de) Verfahren zur synthetischen Herstellung von Ammoniak aus den Elementen.
AT155477B (de) Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Calciumdoppelverbindungen der Ascorbinsäure.
DE702185C (de) hen Calciumdoppelsalzen der Ascorbinsaeure
CH158146A (de) Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen Antimonsalzes.
CH200299A (de) Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen Calciumdoppelsalzes der Ascorbinsäure.
DE716436C (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher komplexer Metallalkalihumate
AT140224B (de) Verfahren zur Darstellung von wasserlöslichen organischen Calciumverbindungen.
DE594752C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen organischen Calciumdoppelverbindungen
AT88646B (de) Verfahren zur Herstellung gerbender Stoffe.
DE586446C (de) Verfahren zur Darstellung von Guanidinsalzen
AT63163B (de) Verfahren zur Herstellung eiweißhaltiger, leicht resorbierbarer Eisensalze der in den Pflanzen enthaltenen assimilierbaren Phosphorverbindung (Inositphosphorsäure).
AT34249B (de) Verfahren zur Darstellung von 2.4.6-Trioxypyrimidin und dessen 5-Mono- und Dialkylderivaten.
DE374097C (de) Verfahren zur Herstellung von in Wasser leicht loeslichen Doppelverbindungen aus Coffein
AT122522B (de) Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher komplexer Antimonsalze der Polyoxymonocarbonsäuren.
AT91678B (de) Verfahren zur Herstellung von Kaltleim aus Blut.
AT120431B (de) Verfahren zur Herstellung von Doppelverbindungen des Harnstoffs mit Jodnatrium.
DE424952C (de) Verfahren zur Darstellung von loeslichen organischen Antimonverbindungen
AT117067B (de) Verfahren zur Darstellung von festem Ammoniumformiat.
DE445648C (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten kernmercurierter Phenole
AT159318B (de) Verfahren zur Darstellung leicht wasserlöslicher Verbindungen von Dialkylaminoalkyldiarylcarbinolen.
DE944953C (de) Verfahren zur Herstellung eines aus dem Calciumsalz der Ca-AEthylen-diamintetraessigsaeure bestehenden Therapeutikums
AT119962B (de) Verfahren zur Darstellung von N-Chlorjodverbindungen des α-Aminopyridins und seiner Derivate.
DE632073C (de) Verfahren zur Herstellung von selenhaltigen organischen Verbindungen
AT147483B (de) Verfahren zur Darstellung von Verbindungen des N-Methyltetrahydronicotinsäuremethylesters.