CH188458A - Schaltanordnung zum Unterdrücken von Störungen in Radioempfangsgeräten. - Google Patents

Schaltanordnung zum Unterdrücken von Störungen in Radioempfangsgeräten.

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CH188458A
CH188458A CH188458DA CH188458A CH 188458 A CH188458 A CH 188458A CH 188458D A CH188458D A CH 188458DA CH 188458 A CH188458 A CH 188458A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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    • H03G11/00Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude
    • H03G11/004Limiting amplitude; Limiting rate of change of amplitude using discharge tubes

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  • Control Of Voltage And Current In General (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description


  Schaltanordnung zum Unterdrücken von Störungen in     Radioempfangsgeräten.       Gegenstand der Erfindung ist eine Schalt  anordnung zum Unterdrücken von Störungen  in     Radioempfangsgeräten.     



  Erfindungsgemäss wird zu diesem Zweck  im niederfrequenten     Übertragungsweg    zur  Endstufe des     Niederfrequenzverstärkers    an  einer Stelle, wo keine Gleichspannungen und  Gleichströme vorhanden sind, eine von der  Störung gesteuerte Vorrichtung eingeschal  tet, die beim Auftreten einer Störung den       Niederfrequenzverstärker    während der Zeit  dauer der     .Störung    unwirksam macht.  



  Die Vorrichtung kann zum Beispiel aus  einem schnellwirkenden, mechanischen Re  lais, einem lichtelektrischen Relais oder aus  einer Entladungsröhre bestehen. Sie kann       beispielsweise    bei     Niederfrequenzverstärkern     mit Widerstandskopplung irgendwo in die  Verbindung der Anode einer     Verstärkerröhre     mit dem     Gitter    der     darauffolgenden        Verstär-          kerröhre    an einer Stelle, wo kein Gleichstrom  fliesst, eingeschaltet werden.

   Sie kann auch  parallel zu einem zur     Kopplung    zweier     Ver-          stärkerröhren    dienenden Widerstand, über    dem kein Gleichspannungsabfall steht, ge  schaltet werden. Ist die     Vorrichtung    auf  diese Weise angeordnet, so     tritt    beim Auf  treten einer Störung kein     Spannungsstoss    am  Steuergitter der nächstfolgenden Verstärker  röhre auf.  



  Bei     Niederfrequenzverstärkern    mit Trans  formatorkopplung kann die Vorrichtung zum  Beispiel als Schaltvorrichtung in der Verbin  dungsleitung 'der Sekundärwicklung eines       Kopplungstransformators    mit dem Steuer  gitter der nächstfolgenden Niederfrequenz  verstärkerröhre liegen, wobei zwischen  Steuergitter und Kathode zum Beispiel ein  Ableitungswiderstand derart eingeschaltet  ist, dass, wenn die erwähnte Verbindungs  leitung unterbrochen wird,. die Gleichstrom  lage des Steuergitters der     Verstärkerröhre     sich nicht ändert.  



  Die     Steuerung    der Vorrichtung durch  die Störung kann mittels eines Gleichrich  ters, der vom Hoch- oder Zwischenfrequenz  verstärker des Empfangsgerätes gespeist  wird, erfolgen. Zweckmässig weist dieser      Gleichrichter eine solche Schwellenempfind  lichkeit auf,     dass    nur Störungen, deren Am  plitude etwa das Doppelte der     Trä.gerwellen-          amplitude    des zu empfangenden Signals be  trägt, einen Strom im Gleichrichter herbei  führen. Durch diesen Strom wird die Vor  richtung betätigt.

   Wenn man auch Störun  gen mit kleinerer Amplitude als die doppelte       Trägerwellenamplitude    des zu empfangenden  Signals     in.    wirksamer Weise zu unterdrücken  wünscht, wird der die     Vorrichtung    steuernde  Gleichrichter zweckmässig von einem     Hilfs-          empfangsgerät    gespeist, das auf einen Fre  quenzbereich abgestimmt ist, der in der Nähe  desjenigen liegt, auf den das eigentliche  Empfangsgerät abgestimmt ist.  



  Die     Zeichnung    veranschaulicht     Ausfüh-          rungsbeispiele    des     Erfindungsgegenstandes     und eine     Kennlinienschar.     



  In     Fig.    1 der Zeichnung ist. schematisch  eine     Radioempfangsschaltung    dargestellt, die  einen     Hochfrequenzv        erstärker    1, einen mit  letzterem     mittels    eines     abgestimmten    Trans  formators 2 gekoppelten Detektor 3 und  einen     Niederfrequenzverstärker    4 enthält,  dessen erste     Verstärkerröhre    5 über Wider  stände     B1    und     R,    und einen Kondensator     C,     mit dem Detektor 3 verbunden ist.  



  In der Kathodenleitung der Röhre 5 liegt       ein    durch einen Kondensator     C2    überbrück  ter Widerstand     R..    Der über diesen Wider  stand durch den, Anodengleichstrom herbei  geführte     ,Spannungsabfall    bestimmt die       Gittervorspannung    der Röhre   5.  



  In der Verbindungsleitung der Wider  stände     B1    und     R2    liegt der .Schalter 8 eines  Relais     P.    Die Erregerwicklung     M    dieses Re  lais     R    liegt im Ausgangskreis eines Ver  stärkers 6, der durch einen mittels einer  Spule L mit dem Eingangskreis des Detek  tors 3 gekoppelten Gleichrichter 7 gesteuert  wird.

   Der     Hochfrequenzverstärker    1 ist  zweckmässig mit einer selbsttätigen Laut  stärkeregelung versehen, die den     Verstäi--          kungsgrad    auf bekannte Weise derart regelt,  dass beim Empfang einer modulierten Trä  gerwelle die von der     Trägerwelle    in die  Spule L induzierte Wechselspannung nahezu    konstant ist.

   Bei<B>100%</B>     Modulationstiefe    der  Trägerwelle beträgt in diesem Fall die       Höchstamplitude    dieser dem     Gleiehriehter    7  zugeführten induzierten Wechselspannung  das Doppelte der im Empfänger verstärkten       Trägerwellenamplitude.    Dadurch, dass man  dem Gleichrichter 7 in bekannter Weise eine  dieser doppelten     Trägerwellenamplitude    ent  sprechende Schwellenempfindlichkeit gibt,  wird verhütet,     da_ss    bei     störungsfreiem    Emp  fang die Wicklung     13I    des Relais     R    erregt  wird.

   Der Schalter<B>S</B> bleibt in diesem Fall  geschlossen, so dass die     Niederfrequenzver-          stärk        erröhre    5 mit dem ihr vorausgehenden  Teil des Gerätes verbunden ist und dem  zufolge     normaler    Empfang möglich     ist.     



       Tritt    jedoch eine Störung auf, die in der  Spule L eine Spannung hervorruft, deren  Amplitude grösser als die doppelte Träger  wellenamplitude ist und somit die Schwellen  empfindlichkeit des Gleichrichters 7 über  schreitet, so wird der Gleichrichter 7 von  Strom durchflossen. Dieser erregt, nach er  folgter     Verstärkung    durch den Verstärker 6,  die Wicklung     M    des Relais     R,    wodurch der  Schalter     S    geöffnet und das Empfangsgerät  ausser Tätigkeit gesetzt wird.

   Nach Ablauf  der Störung, das heisst wenn die in der Spule  L induzierte Störspannung unter die Schwel  lenempfindlichkeit des Gleichrichters 7 sinkt,  wird der Schalter     S    wieder geschlossen, wor  auf das Empfangsgerät wieder normal tätig  ist. Während der zwischen dem Öffnen und  dem Schliessen des Schalters     S    verlaufenden  Zeit, die von der .Störungsdauer abhängig ist,  wird auch der ordentliche Empfang unter  brochen.

   Versuche haben ergeben, dass diese  Unterbrechung nicht als störend empfunden  wird, wenn die Störungen nicht zu schnell  aufeinanderfolgen und die     zwischen        dein     Öffnen und dem Schliessen des .Schalters S  verlaufende     Zeitdauer        '/2,    Sek. nicht über  schreitet.  



  Der Schalter     S    ist bei der in     Fig.    1 dar  gestellten     Schaltanordnung    derart angeord  net, dass bei seinem Öffnen oder Schliessen  kein störender Spannungsstoss am Gitter der  Röhre 5 auftritt. Zufriedenstellende ErgeG-           nisse    werden ebenso erhalten, wenn der  Schalter     S    in die Verbindungsleitung des       Kondensators        C,    mit dem Widerstand     R,    ge  legt wird; in diesem Fall erübrigt sich der  Widerstand     R=    in der Schaltanordnung.

   Eine  andere Möglichkeit zum Anbringen des  Schalters     rS    besteht darin, dass dieser parallel  zum Widerstand     R->    gelegt wird, so dass beim  Auftreten einer Störung dieser Widerstand  kurzgeschlossen wird.  



  Beider Wahl der Stelle für den Schalter       S    ist stets zu beachten, dass nur solche Ver  bindungsleitungen unterbrochen oder Impe  danzen kurzgeschlossen werden, dass kein       Spannungs,-    oder Stromstoss im folgenden  Teil der Schaltanordnung in     Wirksamkeit     tritt.  



  Die in     Fig.    2 dargestellte Schaltanord  nung ist nur insofern von .der Schaltanord  nung nach     Fig.    1 verschieden, als die Steue  rung der Erregerwicklung     131    des Relais     R     durch einen Hilfsempfänger $ mit Gleich  richter 9 und     Niederfrequenzverstärker    10  bewerkstelligt wird. Der entweder auf eine  besondere Antenne oder auf die gleiche An  tenne, wie das eigentliche Empfangsgerät 1  angeschlossene Hilfsempfänger 8 ist auf  einen Frequenzbereich abgestimmt, der in  der Nähe des Frequenzbereiches liegt, auf  den das eigentliche Empfangsgerät abge  stimmt ist.

   Der Vorteil dieser -Schaltanord  nung liegt darin,     da.ss    wenn der Hilfsempfän  ger auf eine Frequenz abgestimmt ist, die  nicht von der Trägerwelle eines starken Sen  ders besetzt ist, zum Beispiel unter den heu  tigen Umständen in dem zwischen 700 und  900 Meter gelegenen Bereich, der Schwellen  wert des Gleichrichters 9 erheblich niedriger  gewählt werden kann, als im Falle der in       Fig.    1 dargestellten Schaltanordnung.

   Auch  Störungen, deren Amplitude weniger als das  Doppelte der     Trägerwellenamplitude    -des       empfangenen    Signals beträgt, können in die  sem Fall in zufriedenstellender Weise     unter-          driicktwerden.    Es ist ohne weiteres ersicht  lich, dass bei dieser Schaltanordnung davon  ausgegangen wird,     da.ss    eine Störung einen  sehr breiten Frequenzbereich umfasst, so dass    die Störung gleichzeitig im eigentlichen  Empfangsgerät und im Hilfsempfänger auf  tritt.  



       Fig.    3 zeigt eine     Schaltanordnung,    bei  der ein lichtelektrisches Relais zum     Unwirk-          sammachen    des     Niederfrequenzverstärkers     benutzt     wird.    Insofern, als in dieser Figur  die gleichen Bezugszeichen, wie in     Fig.    2,  verwendet sind, werden mit ihnen die glei  chen Einzelteile der     .Schaltanordnung    be  zeichnet, so dass sich für diese eine nähere  Erläuterung erübrigt. Der Gitterkreis der  Röhre 5 enthält eine lichtelektrische Selen  zellq L, deren Widerstand bekanntlich bei  Belichtung in erheblichem Masse abnimmt.

    Diese     Selenzelle    bildet mitsamt einem Wi  derstand     R,    einen Spannungsteiler, der der  art bemessen     wird,    dass wenn die Zelle L  nicht von Licht getroffen     wird,    die vom De  tektor 3 gelieferte     Niederfrequenzwechsel-          spannung    eine möglichst grosse Wechselspan  nung am Gitter der Röhre 5 hervorruft.  



  Im Ausgangskreis des Störungsverstär  kers 10     liegt    eine Lichtquelle, zum Beispiel  eine     Glimmlichtlampe    G, die beim Auf  treten einer Störung aufhellt und die Selen  zelle L belichtet. Der Widerstand der letz  teren nimmt infolgedessen stark ab, so dass  die Spannungsverteilung über den Wider  stand     R.4        und    Zelle L geändert     wird,    und  zwar derart, dass die vom Detektor 3 ge  lieferte     Störspannung    keine     namhafte    Span  nung am Gitter der Röhre 5 hervorrufen  kann.  



       Fig.    4 zeigt eine Schaltanordnung, bei  der ein Spannungsteiler verwendet wird, der  aus einer     Entladungsrähre    11 mit     Dynatron-          kennlinie    und einem Widerstand     R,    besteht.  Die Röhre 11 enthält zwei     Gitter,    und zwar  ein     Steuergitter    12 und ein Schirmgitter 13.

    Mittels einer Spannungsquelle 14 werden an  das Schirmgitter 18     und    an die Anode po  sitive Spannungen     gegenüber    der Kathode  angelegt, .derart, dass die Röhre im Punkt P  der in     F'ig.    5 dargestellten     Kennlinie    von be  kannter Form eingestellt ist. In diesem  Punkt P fliesst kein Anodengleichstrom, so  dass der Gleichstromwiderstand der Röhre 11      unendlich gross ist. Der     Wechselstromwider-          stand    der Röhre 11 im Punkt P ist durch die  dortige Steilheit der Kennlinie gegeben und  kann durch Erhöhung der an das Gitter 12  angelegten     negativen        Vorspannung    vergrö  ssert werden.

   Es gilt zum Beispiel die Kenn  linie 14 für eine kleine, die Kennlinie 15 für  eine höhere und die     Kennlinie   <B>M</B> für     eine     noch höhere negative     Vorspannung    am Git  ter 12. Wird die     Gittervorspannung    geän  dert, so ändert sich die     Spannungsteilung     über die Röhre 11     und    den     Widerstand        R',          Lind    zwar derart, dass     wenn    eine Wechsel  spannung an diesen     Spannungsteiler    ange  legt wird,

   bei zunehmender negativer Gitter  vorspannung die über den Widerstand     Rii    auf  tretende     Wechselspannung        verringert    wird.  



  In     Fig.    4 wird die     Steuergittervorspan-          nung    der Röhre 11 durch den Störungsver  stärker 10     gesteuert.    Beim     Aufeeten    einer       Störung        -wird    die     Vorspannung    stärker nega  tiv;

   infolgedessen nimmt der Wechselstrom  widerstand der Röhre 11 zu, so dass im Aus  gangskreis des Detektors 3 auftretende Stör  spannungen keine namhafte     Spannung    am       Gitter    der     Niederfrequenzverstärkerröhre    5       hervorrufen        können    und infolgedessen Stö  rungen unterdrückt werden.  



  Die     Erfindung    ist nicht nur auf Schalt  anordnungen     beschränkt,    bei denen der     Do-          tektor    3 über Widerstände und Kondensato  ren mit dem     Niederfrequenzverstärker    ge  koppelt ist, vielmehr ist sie, wie bereits in  der Einleitung bemerkt, ebenso bei     transfor-          matorgekoppelten    Verstärkern anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltanordnung zum Unterdrücken von Störungen in Radioempfan.gsgeräten, da durch gekennzeichnet, dass im niederfrequen ten Übertragungsweg zur Endstufe des Nie derfrequenzverstärkers an einer Stelle, wo keine Gleichspannungen und Gleichströme vorhanden sind, eine von der Störung ge steuerte Vorrichtung eingeschaltet ist, die beim Auftreten einer Störung den Nieder- frequenzverstärker während der Zeitdauer der .Störung unwirksam macht. UNTERANSPRürCHE 1. !Schaltanordnung nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, dass :die erwähnte Vorrichtung in der Verbindungsleitung eines Gitterkondensators mit dem Ablei- tungswiderstand im Steuergitterkreis einer Niederfrequenzverstärkerröhre liegt.
    2. Schaltanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Vorrichtung in der Verbindungsleitung zweier zwischen Gitter und Kathode einer Niederfrequenzverstärkerröhre eingeschal- teter Widerstände liegt. Schaltanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die er wähnte Vorrichtung parallel zu einem zwischen Steuergitter und Kathode einer Niederfrequenzverstärkerröhre eingeschal teten Widerstand liegt. 4.
    Schaltanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Vorrichtung einen Spannungsteiler ent hält, der aus der Reihenschaltung einer Selenzelle und eines Widerstandes besteht, und dass der Widerstand der Selenzelle von der Belichtung .durch eine von der Störung gesteuerte Lichtquelle abhängig ist.
    5. Schaltanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Vorrichtung einen Spannungsteiler ent hält, der aus einer Entladungsröhre in Dynatronschaltung, die in einem Punkt der Kennlinie, wo der Gleichstromwider stand unendlich gross ist, eingestellt ist, und einem Widerstand besteht, und dass der Wechselstromwiderstand der erwähn ten Röhre von einer von den Störungen abhängigen an ein Gitter der Röhre an gelegten Spannung gesteuert wird.
CH188458D 1935-04-13 1936-04-04 Schaltanordnung zum Unterdrücken von Störungen in Radioempfangsgeräten. CH188458A (de)

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