DE652003C - Schaltanordnung fuer Rundfunkempfaenger mit automatischer Lautstaerkeregelung - Google Patents
Schaltanordnung fuer Rundfunkempfaenger mit automatischer LautstaerkeregelungInfo
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- DE652003C DE652003C DEM127807D DEM0127807D DE652003C DE 652003 C DE652003 C DE 652003C DE M127807 D DEM127807 D DE M127807D DE M0127807 D DEM0127807 D DE M0127807D DE 652003 C DE652003 C DE 652003C
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- diode
- frequency amplifier
- switching arrangement
- volume control
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G3/00—Gain control in amplifiers or frequency changers
- H03G3/20—Automatic control
- H03G3/22—Automatic control in amplifiers having discharge tubes
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- H03G3/26—Muting amplifier when no signal is present
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- Circuits Of Receivers In General (AREA)
Description
- Schaltanordnung für Rundfunkempfänger mit automatischer Lautstärkeregelung Die Erfindung betrifft eine Schaltanordnung für Rundfunkempfänger mit automatischer Lautstärkeregelung ALR, bei der die Anoden der mit dem Hochfrequenzverstärker gekoppelten Diodenstrecken für die Demodulation bzw. Regelspannungserzeugung derart negativ vorgespannt sind, daß dieselben erst bei einer vorbestimmten Eingangsamplitude ansprechen.
- Solche Schaltungen sind an sich bekannt. Bei ihnen ist die Vorspannung des Demodulators durch den Spannungsabfall des Anodenstromes einer Hilfsröhre an einem Widerstand gegeben. Dieser Anodenstrom wird in Abhängigkeit von den einfallenden Hochfrequenzamplituden geregelt, und zwar derart, daß die Vorspannung mit wachsender Hochfrequenzamplitude abnimmt.
- Derartige Anordnungen haben nun den Nachteil, daß sie eine besondere Elektronenröhre mit zusätzlichen Schaltelementen benötigen. Zur Vermeidung dieses Nachteils und zur Erzielung einer größeren Regelsteilheit wird erfindungsgemäß die negative Vorspannung für den Regelgleichrichter und den Demodulator einem gemeinsamen Widerstand, und zwar einem in der Kathodenzuführung einer Hochfrequenzverstärkerröhre liegenden, vom Anodenstrom durchflossenen Widerstand entnommen, deren Gittervorspannung im Sinne einer Schwundbeseitigung durch den Regelgleichrichter gesteuert wird.
- Fällt daher ein hinreichend starkes Signal ein, dann wird infolge der durch das Fallen des Anodenstromes im geregelten Hochfrequenzverstärker bedingten Spannungsabnahme an dessen Kathodenwiderstand die negative Vorspannung am Demodulator überwunden. Da die Vorspannung auch des Regelgleichrichters durch den Spannungsabfall des veränderlichen Anodenstromes der geregelten Hochfrequenzverstärkerröhre an ihrem Kathodenwiderstand erzeugt wird, während sie bei den bekannten Schaltanordnungen durch ein zusätzliches Potentiometer gegeben und daher im wesentlichen konstant ist, ergibt sich somit eine größere Regelsteilheit, wenn eine gewisse durch die Vorspannung gegebene Amplitude einmal überschritten ist.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Abb. i zeigt eine Hochfrequenzverstärkerröhre A, deren Eingangskreis i mit dem Antennenkreis oder mit dem Vorverstärker bzw. bei einem Superhet mit dem ersten Detektor gekoppelt ist und deren Ausgangskreis über den abstimmbaren Kreis q., der einerseits über den Widerstand 5 mit parallel liegendem Kondensator 6 und andererseits wechselstrommäßig über den Widerstand geerdet ist, an der Anode der Demodulatordiode D1 der Mehrfachröhre B (Diode-Triode) liegt. Die Anode der ALR-Diode D2 ist übe.r", den Kondensator 3 mit der Anode vort'-@=" verbunden und liegt außerdem über -dis Widerstand 2, von dem die ALR-Spannun.@ abgenommen wird, an Erde. Die Diode D2, ist gegenüber der Diode Dl fester mit dem Ausgangskreis der Hochfrequenzverstärkerröhre A gekoppelt. Die Kathoden von Dl und D2 liegen am positiven Ende des geerdeten Widerstandes R, der in der Kathodenzuführung der Röhre A liegt und von deren Anodenstrom durchflossen wird. Die manuelle Lautstärkeregelung erfolgt durch die Anzapfung 7 des Widerstandes 8, die ihrerseits am Gitter des Niederfrequenzverstärkerteils der Röhre B liegt.
- Die Wirkungsweise der Schaltung nach Abb. i ist folgende: Ist das Gerät nicht auf eine zu empfangende Trägerwelle eingestellt (d. h. liegt es zwischen zwei Stationen), dann besitzt die Störungswelle im allgemeinen nicht die erforderliche Stärke, um die durch den Spannungsabfall am Widerstand R hervorgerufene negative Vorspannung an der Demodulatordiode D1 zu überwinden, da dieselbe infolge der Maximalverstärkung von A einen besonders hohen Wert annimmt.
- Sind die ankommenden Signale nicht hinreichend stark genug, um die negative Vorspannung an der Diode D2 zu überwinden, dann bleibt' die Spannung am Widerstand R konstant und damit die Demodulatordiode Dl gesperrt. Sind dagegen die Signale hinreichend stark, um die negative Vorspannung an der Diode D2 zu überwinden, die infolge ihrer festeren Kopplung an die Röhre A vor der Diode D, in Tätigkeit tritt, dann tritt am Rohre A die ALR in Funktion und setzt damit den inneren Widerstand von A herauf, so daß die Spannung an R abnimmt und damit auch die Diode D1 in Funktion tritt.
- In Abb. 2 ist der Widerstand R durch zwei Widerstände R1 und R2 ersetzt worden, von denen der erstere den Hochfrequenzverstärker A und den Verstärkerteil von B steuert sowie die negative Vorspannung für die Diode D2 liefert, während durch den Gesamtwiderstand R1 -f- R2 die negative Vorspannung für die Demodulatordiode Di gebildet wird. Jas Potentiometer 9 hat eine regelbare Anzapfung io, die über den Widerstand 5 mit der Anode der Demodulatordiode D, verbunden ist und damit die negative Vorspannung für D1 variabel einstellbar macht.
- Die Erfindung ist nicht nur auf die in der Beschreibung dargelegte- Ausführungsform beschränkt, sondern kacnri je nach den vorliegenden Bedürfnissen unter Beibehaltung des Erfindungsgedankens in der einen oder anderen Modifikation ihre zweckmäßige Gestaltung finden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltanordnung für Empfänger mit automatischer Lautstärkeregelung, bei der die Anoden der mit dem Hochfrequenzverstärker gekoppelten Diodenstrecken für die Demodulation bzw. Regelspannungserzeugung derart negativ vorgespannt sind, daß dieselben erst bei einer vorbestimmten E_inga_ngsamplitüdeäns#re= chen, ä üre_gekennzeichnet, däß die negative Vorspannung für beide Diodenstrecken (D1 und D2) einem in der Kathodenzuführung liegenden, vom Axxodenstrom durchflossenen Widerstand (R) einer Hochfrequenzverstärkerröhre (A) entnommen wird, deren Gittervorspannung im Sinne einer Schwundbeseitigung durch den Regelgleichrichter (D2) gesteuert wird.
- 2. Schaltanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kathodenwiderstand (R) des Hochfrequenzverstärkers (A) aus zwei Widerständen (R1 und R2) besteht, von denen der erstere (Ri) den Hochfrequenzverstärker (A) und den Niederfrequenzverstärker (B) steuert und die negative Vorspannung für die Diode (D2) für die Regelspannungserzeugung liefert, während durch den Gesamtwiderstand (R1 und R2) die negative Vorspannung für den Demodulator (D1) gebildet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB652003X | 1933-07-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE652003C true DE652003C (de) | 1937-10-23 |
Family
ID=10490210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM127807D Expired DE652003C (de) | 1933-07-20 | 1934-06-21 | Schaltanordnung fuer Rundfunkempfaenger mit automatischer Lautstaerkeregelung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE652003C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022271B (de) * | 1955-03-17 | 1958-01-09 | Funktechnische Werke G M B H | Anordnung zur Daempfung von kurzzeitigen Stoerspannungsspitzen |
-
1934
- 1934-06-21 DE DEM127807D patent/DE652003C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022271B (de) * | 1955-03-17 | 1958-01-09 | Funktechnische Werke G M B H | Anordnung zur Daempfung von kurzzeitigen Stoerspannungsspitzen |
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