CH188359A - Geschoss - Google Patents

Geschoss

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CH188359A
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CH
Switzerland
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projectile
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flexible
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metal
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Inventor
Oskar Kaufmann Alois
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Oskar Kaufmann Alois
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/56Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
    • F42B12/58Cluster or cargo ammunition, i.e. projectiles containing one or more submissiles
    • F42B12/66Chain-shot, i.e. the submissiles being interconnected by chains or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description


  Geschoss.    Die vorliegende Erfindung hat zum  Zweck ein Geschoss, zur Bekämpfung von  Flugzeugen, und zwar in engster Verbin  dung mit deren Propeller. Das Geschoss ist  gekennzeichnet durch ein an einem Ende  einen Metallhaken aufweisendes, metallenes,  biegsames Zugorgan, welches auf einem in  der Geschosshülse gelagerten Tragkörper lose  aufgewickelt ist, wobei Mittel vorgesehen  sind, um den Tragkörper mit dem Zugorgan,  nachdem das Geschoss das Geschützrohr ver  lassen hat, aus der Geschosshülse auszusto  ssen, worauf sieh das Zugorgan vom Trag  körper lösen kann.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus  führungsbeispiel des Geschosses:  Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch die  Geschosshülse mit Ladung;  Fig. 2 zeigt einen Haken;  Fig. 3 stellt den Tragkörper für die Zug  organe dar;  Fig. 4 dasselbe in Seitenansicht;  Fig. 5 zeigt die Zugorgane geöffnet.    Das in Fig. 1 dargestellte Geschoss be  sitzt eine Metallhülse a mit dem Geschoss  kopf b und daran anschliessend unten die  Metallhülse d mit festem Boden, über wel  chem sich beliebiger Sprengstoff f befindet,  durch welchen erstere     a.,    b .aus dem Ge  schützrohr ausgeschleudert wird. Der zuge  spitzte Geschosskopf b ist hohl und durch       einen    Boden c abgeschlossen. Derselbe     ist     durch Reibung oder sonst wenig feste Art  auf die Geschosshülse a aufgesetzt.

   Inner  halb derselben befindet sich der     Tragkörper     e mit den lose     aufgewickelten    Zugorganen 1,  m, an deren einem Ende die Metallhaken o  befestigt sind. Am Boden der Geschosshülse  befindet sich der Sprengstoff     g,     Die Fig.

   1 zeigt ein Geschoss für nahe  Ziele,     indem    durch eine Öffnung     g    in der  Mitte des Bodens der Geschosshülse durch  einfache Einwirkung der Abschussgase, die  über dieser     Öffnung    sich befindende Spreng  ladung g zur Explosion kommt, wodurch der  Inhalt der     Geschosshülse    ausgestossen     wird.     Ein Geschoss für weite Distanz unterscheidet      sich vom oben     beschriebenen,    indem bei die  sem die Öffnung A fehlt und indem durch  Einstellung im Geschosskopf im gewünschten  Moment eine Feder     einen;

      Schlagstift     (Zünd-          stift)        auslöst,    der in einem Röhrchen liegt  und vom Kopf des     Geschosses    durch dessen  Boden und     den..    Tragkörper auf eine     Zünd-          patrone    auf dem festen, Boden der Geschoss  hülse aufschlägt, wodurch die Sprengladung  zur Explosion kommt und die Geschosshülse  entleert.  



  Fig. 2 stellt als Beispiel einen Metall  haken dar. Diese Haken sind oben an den       Drahtenden:    festgemacht.  



  Fig. 3 und 4 stellen den Tragkörper für  die Zugorgane dar, und zwar in Front und  Seitenansicht. Derselbe kann aus Leicht  metall bestehen, ist hohl, unten offen und  oben geschlossen.<I>h, h</I> und<I>i, i</I> sind Metall  träger zur Aufnahme der biegsamen Zug  organe<I>1, 1,</I>     m;    zum Beispiel eines. Drahtes.  Der Tragkörper weist achsial verlaufende  Ausschnitte p auf, auf welche die Aus  schnittränder überlappende Metallteile k  lösbar aufgesetzt sind.  



  Fig. 5 veranschaulicht schematisch den  abgewickelten Draht<I>1, 1</I> mit den     Metallhaken     o, o und dem Verbindungskabel     na.    Die  Drähte sind bei     n    fest verbunden, weisen an  den     freien.    Enden festgemachte Metallhaken  auf und sind in beliebiger Entfernung vom  Verbindungspunkt n .durch ein Querkabel m  unter sich verbunden.     Die        einzelnen    Drähte  <I>1, 1</I> können beliebig lang, zum Beispiel zwei  und mehr Meter sein.  



  Nach dem Abschuss des durch Fig. 1 ge  zeigten Geschosses     aus.    dem Geschützrohr wird  sich infolge Vorhandenseins der Öffnung A  der Sprengstoff g in der Geschosshülse a ent  zünden. Durch die Explosion wird der Ge  schosskopf b weggeschleudert und der Trag  körper mit den Zugorganen     ausgestossen,    in  dem gleichzeitig durch die Wirkung der  Explosionsgase im Tragkörper auf die über  lappenden; Metallteile, der Zugdraht mit dem  Metallhaken von innen heraus von diesem  abgestossen wird. Die Stahldrahtzugorgane  werden, sofort die bei der Fabrikation erhal-    tene gestreckte Form annehmen mit den Me  tallhaken voran.

   Bei     Auftreffen,    dieses Ge  bildes auf ein Flugzeug     können,    einzelne Teile  des Flugzeuges derart beschädigt werden,  dass ein Absturz des Flugzeuges erreicht  oder doch eine Notlandung desselben erzwun  gen wird.  



  Es ist evident, dass, die Zugorgane auch  aus Stahlbändern oder     -Kabel        bestehen:    kön  nen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Geschoss zur Bekämpfung von Flugzeu gen, gekennzeichnet durch ein an einem Ende einen Metallhaken aufweisendes, metallenes, biegsames Zugorgan, welches auf einem in der Geschosshülse gelagerten Tragkörper lose aufgewickelt ist, wobei Mittel vorgesehen sind, um den Tragkörper mit dem Zugorgan, nachdem das Geschoss das Geschützrohr ver lassen hat, aus der Geschosshülse auszusto ssen, worauf sich .das Zugorgan vom Tragkör per lösen kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Geschoss nach Patentanspruch, gekenu- zeichnet durch eine Mehrzahl von bieg samen Zugorganen, die einerends mitein ander verbunden sind. 2. Geschoss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die biegsamen Zug organe durch ein oder mehrere, in Ab ständen vom Verbindungspunkte befe stigte biegsame Zugorgane (t) verbunden sind. 3. Geschoss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, der Tragkörper hohl ist und Organe zum Aufwickeln der bieg samen Zugorgane aufweist. 4.
    Geschoss; nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper ach-sial verlaufende Ausschnitte aufweist, auf welche die Ausschnittränder überlap pende Metallteile lösbar aufgesetzt sind, auf welchen die Organe zum Aufwickeln befestigt sind. 5.
    Geschoss nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass, der Tragkörper die Gestalt eines Trichters hat, dessen hinteres Ende den grössten Durchmesser hat, wel cher gleich ist dem innern Durchmesser der Geschosshülse, und dass der Trichter am vordern Ende abgeschlossen ist. 6. Geschoss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im Patentan- spruch genannten Mittel in einer explosi ven Ladung bestehen, die unmittelbar über dem Geschossboden angeordnet ist.
CH188359D 1936-02-24 1936-02-24 Geschoss CH188359A (de)

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