DE301655C - - Google Patents

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DE301655C
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Germany
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grenade
grenades
tube
thrown
cord
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DENDAT301655D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B3/00Sling weapons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Die bislang verwendeten stiel- und grifflosen Handgranaten weisen bekanntlich eine große Reihe von Mängeln auf. Beispielsweise können sie nur auf kleine Entfernungen (etwa 35 bis 40 m) geworfen werden. Der Soldat muß die Granate, bevor er sie mit der Hand wirft, entsichern oder den Zeitzünder anstellen (durch Abreißen einer Schnur o. dgl). Dabei ergibt sich die Gefahr, daß, wenn die Granate nicht rasch genug abgeworfen wird (z. B. bei plötzlicher Verwundung des Schützen), sie nicht in der feindlichen, sondern in 'der eigenen Truppe durch Explosion Verheerungen anrichtet.
Alle diese Mängel Werden nun durch die Erfindung beseitigt, welche sich auf eine eigenartige Vorrichtung zum Schleudern der stiel- und grifflosen Handgranaten unter gleichzeitiger selbsttätiger Entsicherung oder Anstellung des Zünders bezieht.
Die Vorrichtung besteht aus einem Rohre A aus Metall oder anderem festen Stoffe, am besten einem dünnwandigen Stahlrohre von geeigneter Länge (vorzugsweise etwa 35 cm), welches an dem einen Ende B kegelförmig verjüngt ist und in einen Handgriff (Holzstiel o. dgl.) C übergeht. Am Ende des Rohres vor der kegelförmigen Verjüngung ist eine Rolle D mit Rückschnellfeder E angebracht; auf der RoIIeD ist eine Schnur o. dgl. derart befestigt und aufgerollt, daß ein Stück frei in das Rohr herabhängt. Unterhalb der Rolle ist eine ovale seitliche Öffnung G, wie sie bei Spielschußwaffen u. dgl. bekannt ist, angebracht, durch welche die Handgranaten in das Rohr hineingelegt werden; durch Anbringung einer federartigen Wulst F am Rande dieser Öffnung wird in an sich bekannter Weise ein Herausfallen der Granaten nach dem Einbringen verhindert. Demselben Zwecke dienen ferner noch zwei Stahlbandfedern, die das Herausfallen der Granaten beim senkrechten Tragen des Rohres verhindern. Beim Einlegen der Granaten wird der Zünder /, welcher mit einem Haken H versehen ist, an diesem mit der Reißleine auf der Rolle D verbunden. Wird nun durch die Fliehkraft beini Herumschleudern des Rohres die Granate aus dem Rohr vorgetrieben, so rollt sich die Abreißschnur ab, und die an der Rolle sitzende Spiralfeder spannt sich an. Sobald die Granate aus dem Rohr herausgetreten ist, ist die Schnur von der Rolle ' ganz abgewickelt, sie kann dem Gewicht der Granate, welches vermehrt wird durch die Wurf kraft, nicht mehr nachgeben, sondern sie wird abreißen und damit die Granate entsichern öder den Zünder anstellen. . Infolge des Zuges der Spiralfeder wird die Rolle in die ursprüngliche Lage zurückgeschnellt, und die Schnur kann sofort für das Einlegen einer neuen Granate verwendet werden.
Beim Gebrauch dieser Vorrichtung kann also niemals eine Explosion der Granate infolge Ablaufs der Zündungszeit bei der eigenen Truppe eintreten, da die Zündung erst angestellt ist, nachdem die Granate bereits im Fluge gegen die feindliche Truppe sich befindet. Ferner ermöglicht die neue Vorrichtung einen sicheren Wurf auf viel weitere Entfernungen — etwa 100 bis 120 m —, was für den Handgrariatenkampf von großer Be-
deutung ist. Der Schütze braucht nicht auf die Zündung besonders zu achten, namentlich nicht sich der Gefahr auszusetzen, zu früh oder zu spät die Zündung anzustellen; letztere erfolgt vielmehr selbsttätig, wenn die Granate beim Schleudern aus dem Rohre herausgetreten ist. Auch beim Transporte der Granate ist diese selbst in der Vorrichtung gesichert. Das Einlegen der Granaten
ίο erfordert keine große Übung und ist schnell auszuführen. Weiter können auch zweiteilige Granaten benutzt werden, die das Laden noch erleichtern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: '
    Wurfvorrichtung für stiel- und grifflose Hand- oder Kugelgranaten, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Rohre (A) mit seitlicher Einlegeöffnung (G) eine unter Federdruck stehende Rolle (D) eine mit dem Zünder (·/) der zu schleudernden Granate zu verbindende Schnur aufgewickelt trägt, die sich beim Schleudern von der Rolle abwickelt, beim Austreten der Granate aus dem Rohr von selbst abreißt und hierdurch selbsttätig die Zündung anstellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT301655D Active DE301655C (de)

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DENDAT301655D Active DE301655C (de)

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DE (1) DE301655C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2685283A (en) * 1951-08-21 1954-08-03 Charles M Bucklin Aerial plug casting toy
US5556319A (en) * 1993-04-23 1996-09-17 Watkins; James O. Confetti launching device

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2685283A (en) * 1951-08-21 1954-08-03 Charles M Bucklin Aerial plug casting toy
US5556319A (en) * 1993-04-23 1996-09-17 Watkins; James O. Confetti launching device

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