DE18615C - Schufsfertig transportabler Perkussionszünder - Google Patents
Schufsfertig transportabler PerkussionszünderInfo
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- DE18615C DE18615C DENDAT18615D DE18615DA DE18615C DE 18615 C DE18615 C DE 18615C DE NDAT18615 D DENDAT18615 D DE NDAT18615D DE 18615D A DE18615D A DE 18615DA DE 18615 C DE18615 C DE 18615C
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- percussion
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C1/00—Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact
- F42C1/02—Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze
- F42C1/04—Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze operating by inertia of members on impact
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. October 1881 ab.
Der nachstehend beschriebene Granatzünder hat den Zweck, einer unbeabsichtigten Explosion
der Granate beim Laden des Geschützes u. s. w. vorzubeugen, während er sich jedoch automatisch
so stellt, dafs die Explosion der Granate beim Aufschlagen erfolgen mufs, wenn sie den Lauf des Geschützes verlassen hat.
Diese automatische Freilassung des Schlagbolzens erfolgt durch den Widerstand der Luft,
welche das Geschofs durchdringt, und ist des- -halb folgende Einrichtung getroffen, die in der
beiliegenden Zeichnung dargestellt ist:
Fig. ι im Längenschnitt,
Fig. 2 im Schnitt,
Fig. 3 in Oberansicht des Schlagbolzens.
In die Spitze der Granate A ist eine Hülse a eingesetzt, welche vermittelst der Mutter b darin
festgehalten wird. Im unteren cylindrischen Theil dieser Hülse α ist der Schlagbolzen c
befindlich, welcher eine eingesetzte Stahlspitze d trägt, die beim Anschlagen an den Zündsatz i
diesen zur Explosion bringt. Der beschriebene Schlagbolzen hat zwei seitliche Fortsätze oder
Führungen m, welche sich in entsprechenden Löchern η des in die Hülse α eingesetzten
Stückes ο bewegen.
Der Zündsatz i ist an der in das Stück 0
eingesetzten Schraube ί befestigt und kann aus einem Kupferzündhütchen oder aus einer anderen
Masse bestehen.
In den Obertheil der Hülse α ist eine linksgängige
Schraube t eingesetzt, welche innen durchbohrt ist und eine mit Rechtsgewinde
versehene Schraube ν enthält, die an ihrem unteren Ende mit einer Scheibe χ versehen ist.
Die Spitze dieser Schraube ν wird durch eine Anzahl Flügel oder Rippen y gebildet, welche
central oder schraubenförmig gestellt sein können und ein Herausdrehen der Schraube
bewirken, wenn die Granate die Luft durchdringt, indem der Widerstand derselben den
Flügeln y entgegenwirkt und die Granate ihrerseits, durch die Züge des Rohres gezwungen,
schnell um ihre Achse rotirt. Wenn die Schraube v, wie in Fig. 1 gezeigt, fest eingeschraubt
ist, stofsen die Ansätze m des Schlagbolzens c gegen die Scheibe χ und verhindern
so, dafs die Nadel d die Zündmasse i berühren bezw. zur Explosion bringen kann, selbst wenn
die Granate geworfen wird oder starke Stöfse erhält.
Wenn sie jedoch beim Schiefsen den Lauf verläfst, dreht sich die Schraube υ los, so dafs
beim Aufschlag des Geschosses der Dorn d in die Zündmasse i eindringt, wodurch die
Explosion erfolgt, denn in diesem Fall ist die Scheibe χ so weit zurückgezogen, dafs die Ansätze
m nicht mehr anstofsen.
Statt dieser Einrichtung kann man die Schraube ν auch als Bolzen ohne Gewinde
construiren, derart, dafs durch die Rotation desselben vermittelst Räderübersetzung oder auf
andere passende Weise eine Zündvorrichtung
in ihätigkeit kommt und somit dieser Zünder auch als Zeitzünder gebraucht werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Percussionszimdern die Anordnung einer am Kopfe mit Flügeln y Versehenen Schraube v, welche sich bei der Rotation des Geschosses durch den Widerstand der Luft aus dem Zünder herausschraubt und dadurch beim Aufschlag dem mit den Lappen m versehenen Nadelbolzen c, welche erstere sich in dem festen, die Zündpille tragenden Körper ο führen, ein Anstechen der Zündpille gestattet.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE18615C true DE18615C (de) |
Family
ID=295482
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT18615D Active DE18615C (de) | Schufsfertig transportabler Perkussionszünder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE18615C (de) |
-
0
- DE DENDAT18615D patent/DE18615C/de active Active
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