DE16331C - Sicherungsvorrichtung für Schlagbolzen oder Pillenbolzen von Geschofszündern - Google Patents

Sicherungsvorrichtung für Schlagbolzen oder Pillenbolzen von Geschofszündern

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DE16331C
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Germany
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detonators
missile
bolts
bolt
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Active
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DENDAT16331D
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English (en)
Original Assignee
F. O. SCHMIDT in Berlin, Kronenstr. 33
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Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/20Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein a securing-pin or latch is removed to arm the fuze, e.g. removed from the firing-pin

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juni 1881 ab.
Fig. ι auf beiliegender Zeichnung stellt den Sicherheitszünder im Längsschnitt dar; er besteht aus einer Metallhülse mit daran befindlichem Schraubengewinde und Kopf. Der Zünder wird in den Boden des Langgeschosses so eingeschraubt, dafs die Hülse sich im Innern des Pulverraumes befindet, Fig. 6. Der Kopf dichtet die Verschraubung nach . aufsen ab. Im Innern der Hülse befindet sich ein Bolzen, Fig. 3, welcher von einer leichten Spiralfeder getragen bezw. stets nach hinten geschoben wird; denn die Längsaxe der Hülse fällt mit der Axe des Hohlgeschosses zusammen, wie Fig. 6 zeigt. Das andere Ende der Hälse ist mit einer Verschraubung versehen, welche in der Mitte durchbohrt ist (s. Fig. 1 und 5). In dieses Loch wird die Zündmasse eingesetzt, während die beiden seitlichen Löcher zum Einschrauben dienen. Der Bolzen, Fig. 3, wird noch durch einen Stift arretirt, Fig. 1 und 4, und zwar ist der letztere rund, am unteren Ende einerseits abgeflacht, und andererseits eingekerbt, so dafs ein Haken entsteht, welcher unter den ringförmig vorstehenden Bolzenkopf greift und den Bolzen festhält. Ein federnder Zeiger, Fig. 1, 2 und 4, am Stift dient als Hebel, um den Stift herumzudrehen und den Bolzen auszulösen.
Die Wirkung des Zünders ist folgende:
Nachdem man das Geschofs in den Lauf des Geschützes eingeschoben hat, wird der Arretirhebel herumgedreht, so dafs der Bolzen ausgelöst ist. Trifft nun das Geschofs ein Ziel, welches ihm einen Widerstand bietet, so fliegt der Bolzen in der Hülse infolge der lebendigen Kraft vorwärts, drückt dabei die sehr schwache Spiralfeder zusammen, und schlägt auf den Piston der Verschraubung, welcher entweder ein Zündhütchen oder eine andere Zündmasse trägt. Diese entzündet sich, die Flamme schlägt durch die Löcher in den Pulverraum, wodurch die Explosion des Geschosses hervorgerufen wird. Die Entzündung kann auch durch eine vom Bolzen getroffene Nadel bewirkt werden, welche die in Glasbehälter etc. eingeschlossene Zündmasse trifft.
Die Spiralfeder ist nur so stark zu wählen, dafs sie den Bolzen in seiner Endstellung festhält, so dafs keine vorzeitige Explosion entsteht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Geschofszündern die Fixirung des Schlagbolzens oder des Pillenbolzens durch eine von aufsen drehbare Welle, welche in der einen Stellung den Bolzen festhält, denselben in der anderen Stellung aber freigiebt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    ,BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCIiEREI.
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