AT81749B - Sprenggeschoß. Sprenggeschoß. - Google Patents

Sprenggeschoß. Sprenggeschoß.

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AT81749B
AT81749B AT81749DA AT81749B AT 81749 B AT81749 B AT 81749B AT 81749D A AT81749D A AT 81749DA AT 81749 B AT81749 B AT 81749B
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Austria
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explosive
projectile
ground
explosive projectile
grenades
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Simeon Delattre Simeo Delattre
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Simeon Delattre Simeo Delattre
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sprenggeschoss. 



   Die Erfindung betrifft ein Sprenggeschoss, das aus   Geschützen,   insbesondere aus Steilfeuergeschützen verfeuert werden sollen, seien dies Vorder-oder Hinterlader mit beliebiger Abfeuerungsvorrichtung. 



   In der Zeichnung ist Fig. i ein Längsschnitt eines Hohlgeschosses nach der Erfindung, 
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   Das Sprenggeschoss Fig. i besteht aus einem Stahlkörper von zylindro-ogivaler oder anderer Gestalt, der mit Einschnitten versehen sein kann, längs welcher der Körper beim Bersten zerspringt. Der durchbohrte Boden des Körpers trägt unten ein Rohr b, dessen Oberteil einen grösseren lichten Durchmesser aufweist, als der Unterteil, das Rohr b enthält einen Zündstift c auf den eine Feder d aufgeschoben ist, und der auf dem Absatz zwischen dem engeren und weiteren Teil des Rohres b aufruht.

   In den oberen Teil des Körpers a ist ein hohler Zylinder e geschraubt, der in dem unteren Ende seiner Mittelbohrung eine Zündpille k eingesetzt trägt ; im oberen Teil dieser Mittelbohrung endigt eine Zündschnur n, die auf den Mittelteil. f aufgewickelt ist und deren anderes Ende in die Zündladung o führt, die am Boden des Zylinders angebracht ist, und diese durchsetzt, um in die Sprengladung p zu münden, die im Körper a enthalten ist. 



   Auf den aus dem Körper herausragenden Teil des Zylinders e ist ein Geschosskopf g mit   Löchern i aufgeschraubt, durch   welche die hei der Verbrennung der Zündschnur n entstehenden Gase entweichen können. Der Kopf g legt sich an das obere Ende des Kanals/, presst die in die Einkerbung   M   eingelegte Zündschnur leicht zusammen und verhindert so jede Verschiebung dieses Teiles der Zündvorrichtung während der Handhabung oder des Transportes des Geschosses. 



   Die Zündvorrichtung wird durch eine Platte h aus Stahl oder anderem hinreichend widerstandsfähigen Metall und von einem dem Kaliber des Geschützes angemessenen Durchmesser vervollständigt, die einen Schlagbolzen i trägt ; letzterer kann in die Platte h 
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 derart bemessen, dass bei Zündung der Boden der Granate an der Platte h liegt. 



   Zur Erhöhung der Sicherheit der Granate, die schon durch die kräftige sich gegen den Zündstift stützende Feder d gewährleistet ist, kann die Platte b in einem Rohr g aus Pappe oder anderen Material (Fig. 2) befestigt sein, in das der Körper a nur mit kräftiger Reibung eintritt. 



   In manchen Fällen kann es wünschenswert sein, mehrere Sprenggeschosse auf einmal 
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 eines Schlagbolzens deren mehrere, auf welche die Hohlgeschosse aufgeschoben sind. Fig. 3 zeigt schematisch eine Einrichtung zum gleichzeitigen Abfeuern von sieben Sprenggeschossen. 



  Das Kaliber des Geschützes muss dann gleich sein dem Durchmesser der Platte h. 



   Beim Schiessen auf weichem Boden geschieht es, dass die Sprenggeschosse vor der Explosion in den Boden eindringen und die grösste Zahl der Sprengstücke im Boden verloren geht, wodurch die Wirkung wesentlich abgeschwächt wird. Die folgende beim gleichzeitigen Abfeuern mehrerer Geschosse anwendbare Einrichtung vermeidet diesen Mangel. 

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Diese Einrichtung besteht darin, dass die Geschosse untereinander durch eine Kette oder ein anderes widerstandsfähiges Verbindungsmittel untereinander verbunden werden. Es genügt 
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 zuschrauben und durch diese Ringe eine Kette zu ziehen, deren Endglieder untereinander verbunden-werden. 



   Während des Fluges und beim Aufschlagen bleiben die Geschosse untereinander verbunden und das Verbindungsmittel äussert folgende Wirkungen :   1.   Wird die Eindringungstiefe in den Boden verringert,
2. die Sprenggeschosse werden aus dem Boden gehoben, sobald das erste platzt, da das Platzen niemals bei allen Sprenggeschossen gleichzeitig erfolgt, wegen der unvermeidlichen geringen Ungleichmässigkeit der Verbrennungsdauer der Zündschnüre oder anderer in den Geschossen enthaltenen Zündmittel. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Im Augenblick des Abfeuerns wirken die Gase der Treibladung auf die Platte h, die bich in der Bohrung des Geschützes derart verschiebt, dass der Schlagbolzen i auf den Zündstift c wirkt und die auf ihn aufgeschobene Feder   d   spannt. 
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 des Schlagbolzens, und zwar erst wenn durch den Druck der Gase der Widerstand der Feder d überwunden worden ist, wodurch der Stoss auf das Sprenggeschoss bedeutend verringert wird. Das ist in dem Fall von Belang, wo die Treibladung aus einem sehr brisanten Pulver besteht, wobei das Sprenggeschoss gewöhnlich eine   ähnliche Sprengladung enthält.   deren Widerstand gegen   meel-anische   Einwirkungen gering ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Sprenggeschoss mit Brennzündung, bei der die Zündung durch die Trägheitswirkung der Granate selbst im Augenblicke des Abfeuerns erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der völlig im Innein der Granate und in einer gewissen   Entfernung vom Boden angeo : dnete   Schlagbolzen unmittelbar durch eine herausnehmbar in das Geschoss eingesetzte Stossstange   betätigt wird,   die auf einer auswechselbaren Treibscheibe sitzt, deren Durchmesser dem Kaliber des jeweils zu benutzenden Geschützrohres angepasst wird und auf die immer der ganze Gasdruck wirkt. 
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 mit einer Feder versehen ist, die so stark ist, dass sie gleichzeitig das Zündhütchen und die Ladung der Granate gegen die Wirkung starker Stösse schützt und so als Sicherung beim Transport und als Dämpfer beim Abfeuern dient.

Claims (1)

  1. 3. Sprenggeschoss nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch einen Mantel aus Pappe oder anderem ähnlichen Material, der an der Bodenplatte befestigt ist und in den das Geschoss mit kräftiger Reibung eintritt.
    4. Einrichtung zum gleichzeitigen Abfeuern mehrerer-Sprenggeschosse nach den An- sprüchen I, 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Bodenplatte mit mehreren Schlagbolzen, von denen jeder ein Sprenggeschoss trägt.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Granaten untereinander durch ein festes, aber nicht starres Verbindungsmittel, wie eine Kette oder ein Seil, derart verbunden sind, dass die am Ziel einen Augenblick vor dem Platzen in den Boden eingedrun, enen Ganaten durch das Platzen der über dem Boden platzenden Granaten aus dem Boden gerissen weiden, um auch die Sprengstücke der ersteren Granaten EMI2.4
AT81749D 1913-10-11 1914-06-16 Sprenggeschoß. Sprenggeschoß. AT81749B (de)

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