CH181793A - Räucherkammer. - Google Patents
Räucherkammer.Info
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
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Description
Räucherkammer. Bei Räucherkammern zeigt sich der 1VTissstand, dass beim Offnen der Türe der Rauch in die angrenzenden Räume entweicht und neben der Verunreinigung derselben auch die mit der Füllung oder Entleerung der Räucherkammer beschäftigten Personen gesundheitlich schwer schädigt.
Die vorliegende Erfindung beseitigt die sen tfibelstand dadurch, dass Bodenklappen, ein Aussenkanal und eine Zwischendecke der art angeordnet sind, dass durch Schliessen der Bodenklappen der Rauch ausserhalb des eigentlichen Räucherraumes hochgeführt, in den obersten Teil des Räucherraumes zu rückgeleitet und um die zwischen senkrech tem Aussenkanal und R,äucherkammerdecke angebrachte Zwischendecke herum in das Kamin geleitet wird.
Dabei kann der bei geschlossenen Bodenklappen die Umleitung des Rauches bewirkende senkrechte Aussen kanal durch eine nahe der Rückwand der Räucherkammer hochgeführte, an den Feue- rungsraum unmittelbar anschliessende, über die ganze Breite der Räucherkammer und bis nahe unter die Zwischendecke reichende Trennwand innen begrenzt sein.
Ferner kann die nahe der Räucherkammerdecke an gebrachte Zwischendecke an .die Rückwand des senkrechten Aussenkanals etwa handbreit über der Oberkante der Trennwand ange schlossen sein, wobei ihre übrigen Seiten freischwebend in den eigentlichen Räucher- raum bis nahe an die Wände desselben hin einragen, wodurch Abzugsschlitze für den Rauch entstehen.
Eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Räucherkammer zeigt die beiliegende Zeichnung. Es ist Fig. 1 ein Längsschnitt der Räucher kammer, Fig. eine teilweise Vorderansicht, und Fig. 3 eine Draufsicht derselben. Die Räucherkammer 1 besitzt im unter sten Teil den Feuerungsraum 2 mit der Feuertüre 3.
Neben dem- Feuerungsraum 2 ist der Zwischenboden 4 angebracht, welcher eine Öffnung 4a aufweist, die durch Klap- peu 5 und 6 für den Rauchdurchtritt ge öffnet, ganz oder teilweise geschlossen wer den kann. Die Bedienung der Klappen 5 und 6 erfolgt im gezeichneten Beispiel durch Aussenhebel 5a, 6a, welche auch durch Ket tenzüge oder dergleichen ersetzt werden kön nen. Mit der hintern Zwischenbodenkante verbunden und über die ganze Breite der Räucherkammer reichend, erhebt sich die senkrechte Trennwand 7,' welche mit der Rückwand 8 der Räucherkammer 1 den Rauchumleitungskanal 9 bildet.
Im obersten Teil der Räucherkammer 1 ist an Rückwand 8 etwa handbreit über der Oberkante 7a und ziemlich dicht unter der Räucherkammer decke 10 eine waagrechte Zwischendecke 11 angebracht, deren übrige Seiten 12, 13, 14 freischwebend in den eigentlichen Räucher raum 1a bis nahe an die Wände lb-ld hineinragen, so dass Abzugschlitze 15, 16, 17 für den Rauch entstehen, der nun durch den über der Zwischendecke 11 befindlichen Raum 18 in das Kamin 19 entweichen kann. Eine genügend grosse Türe 20 schliesst den eigentlichen Räucherraum la nach aussen ab.
Die beschriebene Einrichtung wird nun wie folgt benutzt: Soll die Türe 20 geöffnet werden, sei es um Räucherwaren in die Räucherkammer zu bringen, oder geräucherte Stücke zu entfer nen, dann werden durch Zusammenführen der beiden Aussenhebel 5a, 6a die Klappen 5 und 6 des Zwischenbodens 4 geschlossen. Der aus der Feuerung 2' aufsteigende Rauch kann nun nicht mehr den direkten Weg durch den Räucherraum la nehmen.
Er muss vielmehr den in Fig. 1 gestrichelt gezeich neten Weg A -B nehmen, das heisst unter dem Zwischenboden 4 weg zum senkrechten Rauchumleitungskanal 9, unter der Zwi schendecke 11 hindurch, die Schlitze 15, 16, 17 passierend in den Raum 18 und von da in das Kamin 19. Diese Führung des ab ziehenden Rauches erweist sich als so stark, dass die Türe 20 ruhig geöffnet und in dem Räucherraum la manipuliert werden kann, ohne dass Rauch durch die Türe 20 nach aussen tritt oder den Arbeitenden belästigt.
Nach beendigter Arbeit wird die Türe 20 geschlossen, und die Klappen 5 und -6 durch entsprechende Einstellung der Aussenhebel <I>5a, 6a</I> werden nach Bedarf mehr oder we niger geöffnet. Der Rauch kann nunmehr wieder den direkten Weg durch den Räu- cherraum 1a. nehmen. Er ist auch dann noch gezwungen, die Zwischendecke 11 zu um gehen, die Abzugsschlitze 15, 16 und 17 zu passieren und durch den Raum 18 in das Kamin 19 zu entweichen. Die Einschaltung der Zwischendecke 11 erzielt daher auch eine intensivere Räucherung der Fleischwaren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Räucherkammer, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung von Bodenklappen, eines Aussenkanals und einer Zwischendecke, dass durch Schliessen der Bodenklappen (5, 6) der Rauch ausserhalb des eigentlichen Räu- chereraumes (la) hochgeführt, in den ober sten Teil des Räucherraumes (la) zurück geleitet und um die zwischen senkrechtem Aussenkanal (9) und Räucherkammerdecke (10) angebrachte Zwischendecke (11) herum in das Kamin (19) geleitet wird.UNTERANSPRüCHE 1. Räucherkammer nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der bei ge schlossenen Bodenklappen (5, 6) die Um leitung des Rauches bewirkende Aussen kanal (9) durch eine nahe der Rückwand (8) der Räucherkammer (1) hochgeführte, an den Feuerungsraum (2) unmittelbar anschliessende, über die ganze Breite der Räucherkammer (1) und bis nahe unter die Zwischendecke (11) reichende Trenn wand (7) innen begrenzt wird. 2.Räucherkammer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass die nahe der Räucherkammerdecke (10) angebrachte Zwischendecke (11) an die Rückwand (8) des senkrechten Aussen kanals (9) etwa handbreit über der Ober kante (7a) der Trennwand (7) angeschlos sen ist, wobei die übrigen Seiten (12, 13, 14) der Zwischendecke (11) freischwe bend in den eigentlichen Räucherraum (1a) bis nahe an die Wände (1b, 1c, 1d) desselben hineinragen und Abzugsschlitze (15, 16, 17) für den Rauch entstehen, der alsdann durch den über der Zwischendecke (11)befindlichen Raum (18) in das Ka min (19) entweichen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH181793T | 1935-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH181793A true CH181793A (de) | 1936-01-15 |
Family
ID=4431075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH181793D CH181793A (de) | 1935-04-18 | 1935-04-18 | Räucherkammer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH181793A (de) |
-
1935
- 1935-04-18 CH CH181793D patent/CH181793A/de unknown
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