CH175183A - Fernmessempfangsanordnung, bei der durch ein Kondensatorsystem die ankommenden Impulse in einem Messgerät zugeführte Kondensatorströme umgewandelt werden. - Google Patents

Fernmessempfangsanordnung, bei der durch ein Kondensatorsystem die ankommenden Impulse in einem Messgerät zugeführte Kondensatorströme umgewandelt werden.

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CH175183A
CH175183A CH175183DA CH175183A CH 175183 A CH175183 A CH 175183A CH 175183D A CH175183D A CH 175183DA CH 175183 A CH175183 A CH 175183A
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capacitor
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Tests Of Electric Status Of Batteries (AREA)

Description


      Fernmessempfangsanordnung,    bei der durch ein     Kondensatorsystem    die ankommenden  Impulse in einem     1Vlessgerät    zugeführte     Itondensatorströme    umgewandelt     werden.       Es sind     Fernmessempfangsanordnungen     bekannt, bei .denen Kondensatoren mittelst  eines im Takte der     ankommenden    Impulse  gesteuerten     Umschaltkontaktrela.is    über ein  Messgerät aus einer Gleichstromquelle     auf-          oder    umgeladen werden.

       Wenn    man     auch     die     Kontakte        dieser        Umschaltkontaktrelais     durch Anordnung von Widerständen vor Be  schädigung zu schützen .sucht,     @so.    werden  diese. infolge der häufigen     Kontaktschlüsse     trotzdem noch in ungünstiger Weise bean  sprucht. Es, ist daher denkbar, dass nach  einem gewissen     Zeitrahm    die     Umsehaltkon-          taktrelais    nicht mehr einwandfrei arbeiten,  wodurch natürlich die     Messgenauigkeit    leidet.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine       Fernmessempfangsanordnung,    bei der durch  ein     Kondens-atorsystem    die ankommenden  Impulse in einem Messgerät zugeführte     Kon-          densatorströme    umgewandelt werden. Gemäss  der Erfindung erfolgt die Auf-     bezw.    Um  ladung des     Kondensatorsystems    nicht von  einem mechanischen     Umschaltkontaktrelais,       sondern .durch zwei, im Takte der ankommen  den Impulse abwechselnd leitend     gemachte,     gittergesteuerte Entladungsröhren.

   Als       gittergesteuerte    Entladungsröhren können       Hochvakuumröhren,        gasgefüllte        Glimm-          röhren    oder     Quecksilberdampfgleiehrichter          Verwendung    finden.  



  Man kann nun bei der     Fernmessempfa.ngs-          anordnung    derart vorgehen, dass bei Ver  wendung eines in. Reihe mit     dem.    Messgerät  liegenden     Kondensators:    dieser mit der einen  Entladungsröhre in Reihe     liegt    und von der  andern Entladungsröhre überbrückt wird  und dass bei Verwendung zweier mit :dem  Messgerät in Reihe liegender Kondensatoren  jeder von einer Entladungsröhre überbrückt  wird.  



  Die     Steuerung    der Gitter der Entladungs  röhren von den ankommenden     Impulsen     kann wiederum auf verschiedene Art bewirkt  werden. So, .kann ein von den Impulsen<B>ge-</B>  steuertes doppelpoliges, Umschaltrelais Ver  wendung finden., durch das die     Gitter    der      beiden     Entladung    röhren     -abwechselnd    von  einer     Batterie    eine negative     Vorspannung    er  halten.

   Da das     Ums@chaltrelais@    nur einen  äusserst schwachen Gitterstrom zu führen  hat, kann dieses: sehr leicht gebaut werden,  ohne     .dass    eine     Beschädigung    der Kontakte zu  befürchten ist. Die     Lebensdauer    eines sol  chen Relais, ist somit sehr hoch. Infolge der  hohen Betriebssicherheit des Umschaltrelais.

    werden daher auch     Messfehler    nicht     verur-          sacht.    Die Verwendung von Entladungs  röhren in dem     Kondens-atormessstromkreie     gibt auch     ferner    ohne weiteres die Möglich  keit, ,die Spannung der die     Kon.densatoreu     aufladenden Gleichstrombatterie bedeutend  höher zu wählen als, dies bei     D4mpfangsan-          ordnungen    unter Verwendung eines. in dem       Messstromkreis    liegenden mechanischen Um  schaltrelais, möglich     _    ist.

   Man gewinnt     da@     durch viel höhere     Messströme,    so dass mit der       Messan.ordnung    auch eine Registrierung der       fernübertragenen        Messg-rösse    leicht möglich  ist.     ,Die        Fernmeeempfangsa.nerdnung        ist          weiterhin    auch noch vorteilhaft zur Summen  messung von     MessgTössen    sehr gut geeignet.  Man braucht in einem solchen Fall nur die  einzelnen, von den Impulsen gesteuerten       Kondensatorsysteme    parallel zueinander zu  schalten.

   Besondere     Vorl-,ehrungen    zur Ver  meidung der gegenseitigen     Beeinflussung    der  einzelnen     Kondensatorsysteme    brauchen, so  fern     Entladungsröhren    Verwendung finden,  die als vollkommene Ventile arbeiten, nicht  getroffen zu werden.  



  Es ist     natürlich    nicht unbedingt notwen  dig, ein von den ankommenden Impulsen       beeinflusstes,    die Gitter der Entladungsröh  ren steuerndes" doppelpoliges Umschaltrelais  zu verwenden. So kann man auch dieses  Umschaltrelais durch einen Transformator  ersetzen, an dessen     Primärwicklung    die die  Impulse führende     Fernleitung    und an dessen       Sekundärwicklung.    ,die     Gitterkreise    :der bei  den Entladungsröhren nicht gleichsinnig an  geschlossen     sind,    wobei die Gitter der Entla  dungsröhren mit dem negativen Pol je einer       Gitterspannungsbatterie'verbunden    sind.

   Bei       Verwendung    eines solchen ImpulstransfoT-         mators-    fallen Kontakte und bewegliche Teile  überhaupt weg, wodurch     natürlieh    der Auf  bau der ganzen     Empfangsanordnung        norll     günstiger wird.  



  In der Zeichnung sind in den     Fig.    1 bi,  3 mehrere     Ausführungsbeispiele    der     Erfin-          .dung    zur Darstellung gebracht.  



  Von den beiden     gittergesteuerten    Entla  dungsröhren 1, 2 mit geringem innerem     Wi-          derstand    nach     Fig.    1 liegt die eine in Reihe  mit dem Messgerät 3 und dem Kondensator  4, während die andere den Kondensator 4  überbrückt. Die     Aufladung    des     Kondensa-          tors    4     erfolg,    von     einer    Gleichstrombatterie  7.

   Die Gitter 5, 6 der beiden Entladungs  röhren 1, 2 werden von einem     doppelpoli-          gen,    mit einer Batterie 8 von etwa 5 bis     1'0     Volt verbundenen     Um@s,chaltrelaie    9     gesteuert.     



  In der aus der Zeichnung     ersichtlichen     Schaltstellung :des     TTms,chaltrelais    9 erhält  das Gitter 6 -der Entladungsröhre 2 ein ne  gatives Potential, während das Gitter 5 der  Entladungsröhre 1 von der     Batterie    8 abge  schaltet ist. Die Röhre 2 ist     .daher    für den       Durchfluss    eines Anodenstromes     gesperrt    und  die Röhre 1. leitend. Demzufolge wird der  Kondensator 4 von der Gleichstrombatterie  7 über das     Messgerät,3    und' die Entladungs  röhre 1 aufgeladen.

   Nach Ausfall des Im  pulses wird das Umschaltrelais 9 durch den       Zug    einer     Rückzugfeder    wieder umgeschal  tet, so     dass,    jetzt die Entladungsröhre 2' lei  tend und die Entladungsröhre 1 gesperrt  wird. Der     Kondensator,    kann sich nunmehr  über die     leitend    gewordene Röhre 2, entladen.  Bei Auftreten eines neuen Impulses wieder  holt sieh dieser Vorgang.  



  Die Empfangsanordnung nach     Fig.    2  zeigt gegenüber derjenigen nach     Fig.    1 eine  etwas     abgeänderte    Ausführungsform. Bei  dieser gelangen zwei Kondensatoren 4,     :l'     zur Verwendung, die durch je eine gitterge  steuerte Entladungsröhre 1, 2     überbrückt     sind. Es wird also hier im Gegensatz zur  Empfangsanordnung nach     Fig.    1 ein fern  übertragener Impuls in eine doppelte Fre  quenz umgewandelt. In den übrigen Teilen      stimmt die Schaltanordnung mit der     naeb          Fig.    1 überein.  



  Ein über die Fernleitung nach der     Emp-          fangsstation    übertragener Impuls hält die  Kontakte des     Umschaltrelais    9 in :der aus :der  Zeichnung ersichtlichen Stellung. Es erhält  dann das Gitter 5 der Röhre     2i    eine     negative          Vorspannung,    während das Gitter 6: der Ent  ladungsröhre 1 von der     Gitterspannu:ngs.-          batterie    8     abgeschaltet    ist. Somit wird die  Entladungsröhre 1 leitend     und    die Entla  dungsröhre 2 gesperrt.

   Der     Kondensator    4  wird nunmehr über :die Entladungsröhre 1  und     das,    Messgerät 3 von der Batterie 7 auf  geladen. Ferner wird der Kondensator 4'  entladen. Nach dem Verschwinden     :des:        Im-          pulses@    gelangen, die Kontakte :des Umschalt  relais 9 wiederum in eine Stellung, in :der die  Entladungsröhre 1 gesperrt wird. Es kann  sich also dann der vorher aufgeladene Kon  densator 4 über :die Entladungsröhre; 2 ent  laden. Weiterhin wird auch der Kondensa  tor 4' über die Entladungsröhre 2 und das  Messgerät     3:    aufgeladen.  



  Beider     Empfangsanordnung    nach     Fig.    3  findet ein besonderes, die Gitter 5, 6 der  Entladungsröhre steuerndes Umschaltrelais  9 nicht Verwendung. An Stelle :des     Relais     9     tritt    hier ein Transformator 11, dessen  Primärwicklung 12-     mit,der    Fernleitung und  dessen Sekundärleitung 13 mit den Gitter  kreisen 14, 15 der beiden Entladungsröhren  1, 2 verbunden sind, und zwar ist     dass    Gitter  5 der einen Röhre 1 an das eine Ende 16  und das Gitter 6 der andern Röhre 2 an :das  andere Ende 17 der Sekundärwicklung     1'3     angeschlossen.

   Die Gitter 5, 6 der beiden  Röhren 1, 2, erhalten von je einer Batterie  1.8, 19 eine negative     Vorspannung.    Damit  kein Gleichstrom von den     Gitterbatterien    18;  1.9 über die Sekundärwicklung 13 fliessen  kann, .sind in die     Gitterkreise    14, 15 Kon  densatoren 20 eingeschaltet. Die beiden Ent  ladungsröhren 1, 2 wirken     wiederum,    mit  zwei Kondensatoren 4, 4' zusammen, so     :dass     deren     Aufladung    und Entladung in der glei  ehen Weise, wie bei der Schaltung nach       Fig.    2 vor sich geht.

   Die     Zeitkonstante    des         Transformators.    11 ist so hoch gewählt,     :dass     der dadurch entstehende Ausgleichsvorgang  solange :dauert,     bisi    der Ladestrom des     Kon-          densatorsystems    abgeklungen ist.  



  Der ankommende Impuls, der ein Gleich  sir.omimpuls ist, erzeugt auf der     Sekundär-          s,eite    des     Transformators    11 eine     EMK,    wo  bei der durch     :diese        EMK    . hervorgerufene       Strom    während des Anstieges und des Ab  falles des über :die Fernleitung übertragenen  Impulses verschiedene Polarität besitzt.

   Da  die Gitterstromkreise 14, 15 der beiden Ent  ladungsröhren 1, 2'     nicht    gleichsinnig mit der       Sekundärwicklung    13 des Transformators, 11  verbunden sind, werden :diese Gitter Span  nungen     verschiedenen    Vorzeichens     erhalten.     Es wird also beispielsweise während des An  stieges :des Impulses :die     Vorspannung    :des  Gitters 5 der Röhre 1 noch weiter negativ  erhöht, während :die negative     Vorspannung     des: Gitters 6 der Röhre 2     unterdrückt    wird  und dieses eine positive     Varspannung    erhält.  Die Röhre 1 wird .somit gesperrt und die  Röhre 2 leitend gemacht.

   Der     Kondensator     4 wird dann über die leitend gewordene  Röhre 2 und. das Messgerät 3     von,der    Gleich  strombatterie 7 aufgeladen,     sowie    der vorher  aufgeladene Kondensator 4' über     die    Röhre  2 entladen. Beim Abfallen des ankommen  den Impulses wird die Polarität des durch  :die     EMK        hervorgerufenen:        Sekundärstromes     geändert.

   Es: wird also jetzt die Röhre 1 lei  tend und die     Röhre    2     .gesperrt.    Demzufolge  erfolgt jetzt :die     Aufladung    des     Kondensa-          tors    4' über :die Entladungsröhre 1 und über       dass    Messgerät     31    von der Gleichstrombatterie  7.     Gleichzeitig    wird auch der     Kondensator     4 über :die Röhre 1 wieder     entladen.     



  Nach vollkommenem     Abklingen    des Im  pulses fliesst in     :d:er        ,Sekundärwicklung    13 .des  Transformators 11 kein Strom. Es! erhalten  dann beide Gitter 5, 6 ,,der Röhre 1, 21 von  ihren     Vorspannungsbatterien    18, 19: eine ne  gative     Vorspannung.    .Somit sind beide Ent  ladungsröhren für -den Durchgang eines:     Ano-          denstro:mes    1, 2 .gesperrt.

   Während     :dieser     Zeit findet :daher eine     Beeinflussung    der       Kondensatoren.    4, 4' nicht     statt.    Erst beim      Wiederauftreten eines neuen Impulses wird  der     geschilderte    Vorgang wiederholt.  



  Für den Fall, dass,     Wechselstromimpulee     auf die Fernleitung übertragen werden, muss  beider     Fernmessanordnung    nach     Fig.        ä    zwi  schen Fernleitung und Primärwicklung 12  des Transformators 11 eine Gleichrichteran-         ordnung    geschaltet werden

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernmessempfa.ngsanordnung, bei der durch ein Kondensatorsystem die ankommen den Impulse in einem Messgerät zugeführte Kondensatorströmeumgewandelt werden, da durch gekennzeichnet, dass zwei gitterge- steuerte, im Takte der ankommenden Im pulse abwechselnd leitend .gemachte und da mit die Auftadung und Entladung des Kon- densator3ystems bewirkende Entladungs röhren vorgesehen sind.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Fernmessempfangsanordnung na-oh Patent anspruch, mit einem, mit dem Messinstru- ment in Reihe liegenden Kondensator, da durch gekennzeichnet, dass von den zwei Entladungsröhren die eine in Reihe mit dem Kondensator liegt, während die an dere den Kondensator überbrückt. 2. Fernmessempfangsanordnung nach Patent anspruch, mit zwei mit dem Messinstru- ment in Reihe liegenden Kondensaloren. dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Kondensatoren von einer Entla dungsröhre überbrückt wird.
    3. Fernmessempfangsanordnung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die ankommenden Impulse auf einen Transformator einwirken, an dessen Pri- mIrwicklung die Fernleitung und an des sen Sekundärwicklung die Gitterkreise -der beiden Entladungsröhren nicht. gleich sinnig angeschlossen sind, wobei die Git ter der Entladungsröhren mit .dem nega tiven Pol je einer Gitterv orspa-unungsbat- terie verbunden sind.
    4. Fernmessempfang,sanor dnung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, da-ss die ankommenden Impulse ein Umschalt relais steueb, das die Gitter der beiden Entladungsröhren abwechselnd mit dem negativen Pol einer Gittervorspannungs- batterie verbindet.
CH175183D 1934-07-06 1934-07-06 Fernmessempfangsanordnung, bei der durch ein Kondensatorsystem die ankommenden Impulse in einem Messgerät zugeführte Kondensatorströme umgewandelt werden. CH175183A (de)

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