DE677822C - Relaisschaltung - Google Patents

Relaisschaltung

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Publication number
DE677822C
DE677822C DES92876D DES0092876D DE677822C DE 677822 C DE677822 C DE 677822C DE S92876 D DES92876 D DE S92876D DE S0092876 D DES0092876 D DE S0092876D DE 677822 C DE677822 C DE 677822C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
relay
resistance
hydrogen
resistor
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Expired
Application number
DES92876D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alfred Wiessner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES92876D priority Critical patent/DE677822C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE677822C publication Critical patent/DE677822C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description

  • Relaissehaltung Die Erfindung bezieht sich auf eine Relaisschaltung.
  • Soll ein Relais bei einer ganz bestimmten Spannung zum Ansprechen oder Abfallen gebracht werden, so ist es erforderlich, daß dasselbe ganz genau justiert wird. Dieses sucht man nach Möglichkeit zu vermeiden, da die Herstellung solcher Relais große Schwierigkeiten bereitet, die Relais nach längerem Betrieb -sehr ungenau arbeiten und in erheblichem Maße Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Man hat deshalb versucht, die Empfindlichkeit von Relais durch Parallelschalten von Eisenwasserstoffwiderständen zu erhöhen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die an den Enden eines Eisenwasserstoffwiderstandes bei einer bestimmten Spannung auftretende plötzliche Spannungsänderung zur sicheren Innehaltung von ganz bestimmten Spannungsgrenzen zu verwenden. Diese Aufgabe tritt insbesondere in Ladeeinrichtungen zur Speisung von Fernsprechanlagen auf. In derartigen Anlagen müssen mit Sicherheit besonders enge Spannungsgrenzen innegehalten werden.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das durch einen am Eisenwasserstoffwiderstand plötzlich auftretenden Spannungsanstieg zur Wirkung gebrachte Relais geine eigene Abschaltung und die Anschaltung des Gitters einer Verstärkerröhre an den 1.#isenwasserstoffwiderstand bewirkt, so daß danach bei plötzlichem Spannungsabfall am Eisenwasserstoffwiderstand ein Relais im Anodenkreis der Röhre zum Ansprechen kommt, das die Abschaltung des Gitters und die Anschaltung des ersten Relais an den Eisenwasserstoffwiderstand*bewirkt.
  • Mit der erfindungsgemäßen Anordnung ist es möglich, Relais bei einer bestimmten Spannun- 'sowohl bei allmählichem Anstieg als auch bei allmählichem Sinken der Betriebsspatinung auf einfache und sichere Weise zum Ansprechen zu bringen. Da das Ansprechen eines Relais mit größerer Genauigkeit bzwgeringerer Toleratiz festgelegt werden kanrials das Abfallen, bringt die erfindungsgemäße Anordnung den großen Vorteil mit sich, daß die bei Spannungsanstieg erzielte Ansprechgenauigkeit nun auch bei Spannungsabfall gewährleistet ist.
  • Die Verwendung eines Elektronenrohres in der erfindungsgemäßen Anordnung hat außerdem den Vorteil, daß ein besonders hoher Nebenschlußwiderstand, nämlich die Röhre, parallel zum Eisenwasserstoffwiderstand liegt. Da Eisenwasserstoffwiderstände einen sehr geringen Widerstand haben, tritt bei Schaltungen, bei denen an den Enden eines Eisenwasserstoffwiderstandes Spannungen abgenommen werden, die Aufgabe auf, dem parallel zum Eisenwasserstoffwiderstand liegenden Stromkreis einen möglichst hohen Widerstand zu geben, um möglichst wirksame Spannungsänderungen durch den Eisenwasserstoffwiderstand zu bekommen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es sind von der Erfindung nur die zum Verständnis des Erfindungsgedankens erforderlichen Schaltungseinzelheiten gezeigt worden. Die Erfindung ist auf das Ausführungsbeispiel nicht beschränkt.
  • Im Ausführungsbeispiel wird der an den Enden des Eisenwasserstoffwiderstandes auftretende Anstieg oder Abfall der Spannung bei Relais zur Wirkung gebracht, welche dazu dienen sollen, bei einer bestimmten Höchstspannung eine Batterie an eine Ladestromquelle und bei einer bestimmten Mindestspannung von dieser abzuschalten.
  • Gemäß der Erfindung wird die Eigenschaft eines Eisenwasserstoffwiderstandes, in einem bestimmten Spannungsbereich nur einen bestimmten Strom durchzulassen, nicht ausgenutzt, sondern die Erscheinung, daß an den Klemmen eines Eisenwasserstoffwiderstandes bei einer Betriebsspannung, welche außerhalb des eigentlichen Spannungsbereiches des Widerstandes liegt, ein plötzlicher Spannungsanstieg oder bei sinkender Betriebsspannung ein plötzlicher Spannungsabfall auftritt.
  • Das dem Eisenwasserstoffwiderstand parallel geschaltete Relais muß einen möglichst hohen Widerstand haben, da sich der Spannungsanstieg an den Klemmen des Eisenwasserstoffwiderstandes um so mehr verflacht, je kleiner der Nebenschlußwiderstand ist.
  • In der Zeichnung liegt der EisenwasserstoffwiderstandEW und der WiderstandWi in einem Stromkreis der aufzuladenden Batterie, und in Abhängigkeit der Batteriespannung wird dieselbe über den Kontakt 5, an eine Ladestromquelle, welche nicht dargestellt ist und zu welcher die Leitung io führen möge, geschaltet oder von dieser abgeschaltet. Bei Re ist eine Doppelgitterverstärkerröhre schematisch dargestellt, deren Wirkungsweise später beschrieben wird.
  • Wird angenommen, daß die Batterie B aufgeladen wird, der Kontakt 5, also geschlossen ist, so muß bei einer bestimmten Betriebsspannung der Batterie, welche auf den EisenwasserstoffwiderstandEW zur Wirkung kommt, eine Abschaltung erfolgen. Durch Einstellen des Widerstandes Wi kann die Kleintnenspannung am Eisenwasserstoftwiderstand eingestellt werden, bei welcher die weiter oben beschriebene Wirkung ZD2 also bei ansteigender Spannung eine plötzliche Spannungserhöhung, eintritt. lst diese Spannung bei der Aufladung der Batterie erreicht, so spricht das an den Klemmen des Eisenwasserstoffwiderstandes liegende Relais A durch die plötzliche Spannungserhöhung an und schließt über seinen Kontakt 6" folgenden Stromkreis für das Relais C: Erde, Batterie, Kontakt 7b, Wicklung des Relais C, Kontakt 6a3 Erde. Das Relais C hält sich über seinen Kontakt 4, an Erde und trennt mit seinem Kontakt 5, die Ladeleitung für die Batterie B auf, so daß die Ladung unterbrochen ist. Durch Auftrennen des Kontaktes i, wird das Relais A zum Abfallen gebracht, über den geschlossenen Kontakt 2, wird die an den Enden des Eisenwasserstoffwiderstandes auftretende Spannung auf das Gitter der Doppeelgitterröhre Re geleitet. Der Kontakt 3, schließt den Heizstromkreis für die Verstärkerröhre, und über den Kontakt 8, wird ein Teil des Widerstandes Wi kurzgeschlossen, so daß dadurch für den Eisenwasserstoffwiderstand der Spannungspunkt, bei welchem seine Wirkung eintreten soll, niedriger gelegt wird. Dies erfolgt aus dein Grunde, da die Wiederanschaltung der Batterie an die Ladestromquelle bei der Mindestspannung der Batterie erfolgen muß.
  • Ist die Spannung der Batterie durch die Entladung bis zu diesem Punkt gesunken, so tritt amhisenwasserstoffwiderstand ein plötzlicher Spannungsabfall auf, welcher im Gitter der Verstärkerröhre, in welcher durch die erhöhte Gittervorspannung ein Anodenstromfluß nicht möglich war, zur Wirkung kommt. Der nun auftretende Anodenstrom wird auf die Wicklung des Relais B wirksam, das Relais B öffnet seinen Kontakt 7b und bringt dadurch das Relais C, dessen Haltestromkreis geöffnet wird, zum Abfallen, Das Relais C schließt nunmehr die Ladeleitung, und die Aufladung der Batterie erfolgt von neuem.
  • Die Anordnung einer Röhre ist aus dem Grunde vorgenommen worden, um den Spannungsabfall zum Ansprechen eines Relais und nicht zum Abfallen zu benutzen.
  • Es ist hierdurch eine selbsttätige Anordnung für die Aufladung von Batterien geschaffen worden und eine An- bzw. Abschaltung der Batterie von der Ladestromquelle in ganz bestimmten Spannungsgrenzen möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH. Relaisschaltung, insbesondere für Ladeeinrichtungen zur Speisung von Fernsprechanlagen, bei der ein Eisenwasserstoffwiderstand parallel zur Wicklung eines elektromagnetischen Relais geschaltet. ist, dadurch gekennzeichnet, daß das durch einen am Eisenwasserstoffwiderstand plötzlich auftretenden Spannungsanstieg zur Wirkung gebrachte Relais (A) seine eigene Abschaltung und die Anschaltung des Gitters einer Verstärkerröhre an den Eisenwasserstoffwiderstand bewirkt, so daß danach bei plötzlichem Spannungsabfall am Eisenwasserstoffwiderstand ein Relais (B) im Anodenkreis der Röhre zum Ansprechen kommt, das die Abschaltung des Gitters und die Anschaltung des ersten Relais (A) an den Eisenwasserstoffwiderstand bewirkt.
DES92876D 1929-07-19 1929-07-19 Relaisschaltung Expired DE677822C (de)

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DE677822C true DE677822C (de) 1939-07-03

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964523C (de) * 1953-09-25 1957-05-23 Siemens Ag Ladeeinrichtung fuer elektrische Sammlerbatterien
DE1021929B (de) * 1954-08-09 1958-01-02 Waldemar Witte Ladegleichrichter
DE1117699B (de) * 1958-04-11 1961-11-23 Helene Krueger Geb Hartig Batterie-Entladewaechter

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE964523C (de) * 1953-09-25 1957-05-23 Siemens Ag Ladeeinrichtung fuer elektrische Sammlerbatterien
DE1021929B (de) * 1954-08-09 1958-01-02 Waldemar Witte Ladegleichrichter
DE1117699B (de) * 1958-04-11 1961-11-23 Helene Krueger Geb Hartig Batterie-Entladewaechter

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