DE930690C - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung der Verzerrung telegrafischer Zeichen - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung der Verzerrung telegrafischer Zeichen

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DE930690C
DE930690C DES33956A DES0033956A DE930690C DE 930690 C DE930690 C DE 930690C DE S33956 A DES33956 A DE S33956A DE S0033956 A DES0033956 A DE S0033956A DE 930690 C DE930690 C DE 930690C
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DES33956A
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English (en)
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Gustav Dipl-Ing Voss
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L1/00Arrangements for detecting or preventing errors in the information received
    • H04L1/24Testing correct operation
    • H04L1/248Distortion measuring systems

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description

  • Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung der Verzerrung telegrafischer Zeichen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur-Messung der Verzerrung, insbesondere der Bezugsverzerrung telegrafischer Zeichen.
  • Es ist bereits ein elektrischer Bezugsverzerrungsmesser bekanntgeworden, bei dem die Schritteinsätze eines jeden Fernschreibzeichens mit durch den Anlaufschritteinsatz ausgelösten Kippschwingungen verglichen werden. Die Größe der Spannung jeder Kippschwingung im Moment des Schritteinsatzes ist dabei ein Maß für die Größe der Bezugsverzerrung des betreffenden Schrittes. Die Spannungen steuern den Strahl einer Kathodenstrahlröhre, von der die Verzerrung abgelesen werden kann. Dieser Bezugsverzerrungsmesser erlaubt das gleichzeitige Ablesen vor- und nacheilender Verzerrungen, sein Aufwand ist verhältnismäßig hoch. Bei Bezugsverzerrungsmessern mit Instrumentenanzeige müssen, wenn vor- und nacheilende Verzerrungen gleichzeitig gemessen werden sollen, zwei Anzeigeinstrumente mit den dazu notwendigen Gleichrichter- und Verstärkerteilen verwendet werden. Verwendet man als Anzeigeinstrument einen Spitzenwertmesser, so ist für diesen eine getrennte Stromversorgung erforderlich.
  • Ferner ist bereits eine Schaltungsanordnung bekanntgeworden, bei der bei jedem Stromschrittwechsel der Fernschreibzeichen ein Impuls bestimmter Größe erzeugt wird. Diese Impulse werden einer dreieckförmigen Spannung so überlagert, daß, wenn die Fernschreibzeichen unverzerrt sind, die Impulse mit dem Grundwert der dreieckförmigen Spannung zusammenfallen. Sobald ein Stromschritt- Wechsel von seinem Sollzeitpunkt abweicht, also das Fernschreibzeichen verzerrt ist, fällt der -betreffende Impuls auf die Flanke des an- oder absteigenden Astes der dreieckförmigen Spannung. Die dabei auftretende resultierende Spannung wird gemessen -und bildet ein- Maß für den Grad der Verzerrung.
  • Da jede dieser Lösungen einen verhältnismäßig großen Aufwand erfordert, ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die bei wesentlich geringerem Aufwand die wahlweise Messung voreilender, nacheilender sowie vor- und nacheilender Verzerrungen erlaubt. Erfindungsgemäß wird dazu vorgeschlagen, daß bei jedem Schritteinsatz der Telegrafierzeichen eine Elektronenröhre durch eines ihrer Gitter kurzzeitig geöffnet wird und an einem weiteren Gitter dieser Röhre eine Spannung M-förmigen. Verlaufs wirksam ist, die so gewählt ist, daß der Fußpunkt ihres abfallenden und aufsteigenden Astes mit dem Solleinsatzpunkt der Stromschritte zusammenfällt und jede ihrer Hälften der halben Stromschrittdauer entspricht, und daß bei Abweichungen des Stromschritteinsatzes von dem Solleinsatzpunkt die Größe der Steuergitterspannung und der dadurch bedingte Anodenstrom in jedem Augenblick ein Maß für die Verzerrung des Telegrafierz.eichens ist.
  • Die Fig. i zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung des für die Erfindung wesentlichenAbtastteiles eines Bezugsverzerrungsmessers. Die Diagramme der Fig. 2 und 3 dienen zur Erklärung der Wirkungsweise der Schaltungsanordnung der Fig. i und zur näheren Erläuterung der Erfindung.
  • An die Klemmen a und -- b des Übertragers -T i wird eine sägezahnförmige Spannung gelegt. Die Spannung kann in beliebiger Weise, z. B. mittels eines Sperrschwingers, erzeugt und mit den zu messenden Telegrafierzeichen in an sich bekannter Weise, z. B. durch ein Start-Stop-Verfahren, synchronisiert werden. Die Sekundärseite des übertragers ist nach Art einer Zweiwegegleichrichtung geschaltet. jedes der beiden Wicklungsenden der Sekundärseite ist über einen Schalter Si bzw. S2 und einen Gleichrichter G i bzw. G.2 mit dem Steuergitter der Röhre R verbunden. Der Mittelabgriff des Übertragers T i liegt am Kathodenwiderstand R 3 ,dieser Röhre. Der Widerstand R i, der zwischen den Wicklungsenden des Übertragers T i liegt, verhindert Dämpfungsschwankungen..am Übertrager beim Öffnen der Schalter S i und S:2-. Der Widerstand R 2 dient der Abnahme der durch die Pleichrichterschaltüng aus der den Eingangsklemmen zugeführten sägezahnförmigen gebildeten M-förmigen Spannung: Die Schalter S i und S2 können wahlweise betätigt werden. Sind beide Schalter geschlossen, so liegt am Steuergitter der Röhre eine M-förmige Spannung. Ist dagegen einer der Schalter geöffnet, so wird der durch den ihm zugeordneten Gleichrichter . übertragene Teil der /VT-förmigen Spannung unterdrückt. Das Schirmgitter der Röhre liegt über den Widerstand R q. an positivem, -das Bremsgitter über die Widerstände R 5 und R6 an negativem Potential. - Die- zu- messenden -Telegrafierzeichen werden durch ein Empfangsrelais, von dem nur der Ankerkontakt er gezeichnet ist, empfangen. Der Ankerkontakt wird bei jedem Schritteinsatz umgelegt, dadurch wird über die Reihenschaltung von Widerstand R 7 und Kondensator C i bzw. C.2 ein positiver Impuls konstanter Breite und Amplitude auf das Bremsgitter der Röhre gegeben. An den Klemmen c und d des in der Anodenleitung liegenden Übertragers T2 wird die die durch die Steuer- und Bremsgittermodulation verursachte Anodenstromänderung anzeigende Meßeinrichtung angeschaltet. Als solche kann z. B. eine Kathodenstrahlröhre od. dgl. verwendet werden.
  • In Fig. 2 sind in ein Diagramm die für die Erfindung wichtigen Potentiale und Ströme der Röhre eingezeichnet. über der Zeitachse t sind die Steuergitterspannung V sowie der Anodenstrom ia, der ein Maß für die Verzerrung ist, aufgetragen. Als Bezugspunkt ist der Solleinsatzpunkt to des Schritteinsatzes der Telegrafierzeichen gewählt. Erfolgt der Schritteinsatz -eine Zeit -t vor dem Solleinsatzzeitpunkt, so haben die Telegrafierzeichen eine voreilende, und wenn der Schritteinsatz um eine Zeit -I- t nach dem Solleinsatzzeitpunkt erfolgt, eine nacheilende Verzerrung. Die am Steuergitter der Röhre wirksame M-förmige Spannung V ist so gelegt, daß der Fußpunkt des abfallenden und aufsteigenden Astes derselben mit dem Solleinsatzpunkt der Stromschritteinsätze zur Zeit to zusammenfällt. Die Zeit to bis -f- ts bzw. to bis - ts, also j ede Hälfte der M-förmigen Spannung entspricht der Hälfte der Dauer eines Telegrafierstromschrittes.
  • - Die Spannung am Steuergitter der Röhre hat etwa M-förmigen Verlauf. Beginnend zur Zeit -ts, erreicht sie dort von ihrem Ausgangswert praktisch sprunghaft den maximalen Wert Vin, fällt bis zum Punkt to linear bis auf ihren Ausgangswert, steigt dann wieder linear bis zu ihrem maximalen Wert Vm an, von dem sie zur Zeit -f- ts sprunghaft auf ihren Ausgangswert abnimmt, worauf sich derselbe Vorgang wiederholt. Das in den Zeitpunkten -ts, to und -f- ts am Steuergitter wirksame Ausgangspotential ist so gewählt, daß zu diesen Zeitpunkten die Röhre praktisch keinen, bei allen positiveren Potentialen dagegen einen dem je- weiligen Potential entsprechenden Anodenstrom führt. Die Größe der Steuergitterspannung und der dadurch bedingte Anodenstrom der Röhre sind somit zu jedem Zeitpunkt ein Maß für die Abweichung dieses Zeitpunktes vom Bezugspunkt to.
  • Da für den vorliegenden Fall lediglich der Zeitpunkt des Schritteinsatzes interessiert, ist das Potential des Bremsgitters der Röhre so stark negativ gewählt, daß die Röhre durch dieses gesperrt wird. Durch die durch den Ankerkontakt er, den Widerstand R 7 und die Kondensatoren C i und C 2 gebildete Eingangsschaltung wird aber bei jedem Stromschritteinsatz ein so stark positiver Impuls auf das Bremsgitter der Röhre gegeben, daß diese geöffnet wird, wodurch ein dem zu diesem Zeitpunkt am Steuergitter liegenden Potential entsprechender Anodenstrom fließt. Erfolgt der Schritteinsatz zum Sollzeitpunkt, also zur Zeit to, so ist die Röhre durch das Steuergitter gesperrt, und es fließt kein Anodenstrom. In diesem Fall ist keine Verzerrung vorhanden.
  • Weicht der Schritteinsatz dagegen vom Sollzeitpunkt ab, so liegt eine Verzerrung vor. Erfolgt der Schritteinsatz z. B. zur Zeit -t i, so wird durch den in diesem Zeitpunkt am Bremsgitter wirksamen Spannungsimpuls die Röhre kurzzeitig geöffnet. Am Steuergitter der Röhre ist in diesem Zeitpunkt die Spannung l' i wirksam, die einen Anodenstrom von der Größe ia i zur Folge hat. Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, hat auch ein zur Zeit -i- t i auftretender Spannungsimpuls, hervorgerufen durch einen verzögerten Schritteinsatz, also nacheilende Verzerrung, den gleichen Anodenstrom ia i zur Folge. Sind also beide Hälften der M-förmigen Spannung wirksam, so führt die Röhre sowohl bei vor- als auch bei nacheilender Verzerrung gleicher Größe den gleichen Anodenstrom. Ein die Größe des Anodenstromes und dadurch den Verzerrungsgrad anzeigendes Instrument zeigt also lediglich allgemein den Verzerrungsgrad an.
  • Will man nur die voreilende Verzerrung messen, so ist das in einfacher Weise dadurch möglich, daß man die der nacheilenden Verzerrung zugeordnete Hälfte der M-förmigen Spannung löscht, dadurch ist während der Zeit to bis + ts die Röhre durch das Steuergitter gesperrt, so daß nur eine Messung der voreilenden Verzerrung möglich ist. Für die Messung der nacheilenden Verzerrung gilt das entsprechende.
  • Die Breite der am Bremsgitter wirksamen Impulse darf nur so breit sein, daß sich während der Impulsdauer, also der Öffnungszeit der Röhre der Anodenstrom nicht wesentlich ändert. Die Auswahl geeigneter Impulse wie auch die Berücksichtigung eines evtl. fließenden Anodenruhestromes liegt im Bereich fachmännischen Könnens und kann diesem überlassen werden.
  • Die Fig. 3 a bis 3 d zeigen die Messung der voreilenden Verzerrung eines Fernschreibzeichens.
  • In Fig. 3 a ist ein unv erzerrtes, aus einem Anlaufschritt, den Stromschritten z bis 5 und einem Sperrschritt bestehendes Zeichen dargestellt. Fig. 3 b stellt dasselbe, aber verzerrte Zeichen dar. Die Stromschritteinsätze des zweiten und dritten Stromschrittes liegen zeitlich zu früh. Diese Stromschritte sind also voreilend verzerrt. Der Stromschritteinsatz des fünften Schrittes liegt zu spät, dieser Stromschritt ist also nacheilend verzerrt.
  • Fig. 3 c zeigt die durch die Schritteinsätze verursachten, am Bremsgitter wirksamen Spannungsimpulse des verzerrten Zeichens.
  • In Fig. 3 d ist die am Steuergitter wirksame, M-förmige Spannung dargestellt, von der zum Zwecke der Messung der voreilenden Verzerrung jeweils die zweite Hälfte gelöscht ist. Die Spannung ist mit dem empfangenen Telegrafierzeichen in geeigneter Weise synchronisiert. Der Stromschritteinsatz des ersten Stromschrittes fällt mit dem Nullpotential der M-förmigen Spannung zusammen, so daß trotz des durch den Schritteinsatz hervorgerufenen positiven Spannungsimpulses am Bremsgitter die Röhre, da sie durch das Steuergitterpotential gesperrt ist, keinen Strom führt. Der durch den Schritteinsatz des zweiten Stromschrittes hervorgerufene Spannungsimpuls am Bremsgitter öffnet die Röhre zu einem Zeitpunkt, an dem das Steuergitter positives Potential aufweist. Es fließt ein der Höhe dieses Potentials entsprechender Anodenstrom.
  • Da die Dauer einer Hälfte der M-förmigen Spannung gleich einer halben Zeichenlänge ist, bedeutet das Fließen des maximalen Anodenstromes iam der Fig.2, der durch das am Steuergitter wirksame maximale Potential Vyn hervorgerufen wird, einen Verzerrungsgrad von 5o °/o. Der Verzerrungsgrad V e (in Prozent) ist in Fig. 3 d in Abhängigkeit von der Größe der M-förmigen Spannung aufgezeichnet. Aus den oben dargelegten Gründen entspricht die maximale Spannung einem Verzerrungsgrad von 5o 1/o, die Ausgangsspannung einem solchen von oo/o. Da der Spannungsverlauf der M-förmigen Spannung linear ist und die Röhre in ihrem geradlinigen Teil betrieben wird, ist auch die Skala des Verzerrungsgrades linear. Der zweite Stromschritt hat also; wie aus Fig. 3 d ersichtlich, einen dicht unterhalb einer 25o/oigen Verzerrung liegenden Verzerrungsgrad.
  • Die voreilende Verzerrung des dritten Stromschrittes ist geringer als die des zweiten und beträgt etwa 7 %. Der Spannungsimpuls am Bremsgitter öffnet die Röhre zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannung am Steuergitter bis fast auf die Sperrspannung abgesunken ist. Die Röhre führt dementsprechend einen geringeren, der 7o/oigen Verzerrung entsprechenden Anodenstrom.
  • Der Schritteinsatz des fünften Stromschrittes ist nacheilend verzerrt. Da die zur Messung der nacheilenden Verzerrung dienende Hälfte der M-förmigen Spannung gelöscht ist, weil im vorliegenden Fall nur die voreilende Verzerrung gemessen werden soll, öffnet der beim Schritteinsatz des fünften Stromschrittes am Bremsgitter auftretende Spannungsimpuls die Röhre zu einem Zeitpunkt, in dem diese durch die am Steuergitter liegende Sperrspannung gesperrt ist. Die nacheilende Verzerrung wird also nicht angezeigt.
  • Soll dagegen die nacheilende Verzerrung gemessen werden, so ist die zur Messung der voreilenden Verzerrung dienende Hälfte, also die in Fig. 3 d gezeichnete, zu löschen, während die in Fig. 3 d gelöschte Hälfte zur Messung zu benutzen ist. In diesem Fall werden entsprechend den obigen Ausführungen nur die nacheilenden Verzerrungen gemessen, während eine Anzeige der voreilenden Verzerrung unterbleibt.
  • Will man vor- und nacheilende Verzerrungen gleichzeitig messen, also lediglich den Verzerrungsgrad, unabhängig ob vor- oder nacheilende Verzerrung vorliegt, feststellen, so benutzt man beide Hälften, also die gesamte M-förmige Spannung. Es wird dann die Größe des Verzerrungsgrades angezeigt, ohne zwischen vor- und nacheilender Verzerrung zu unterscheiden. Will man die Verzerrung jedes einzelnen Schritteinsatzes ermitteln, so läßt sich dies durch Auswahl einer geeigneten Stromschrittkombination erreichen. Soll z. B. die Verzerrung des zweiten Stromschrittes ermittelt werden, so verwendet man eine Stromschrittkombination, deren erster Stromschritt ein Zeichenstromschritt ist, während die weiteren Trennstromschritte sind. In diesem Zeichen ist dann lediglich zu Beginn des zweiten Stromschrittes ein Schritteinsatz vorhanden, der in der vorher gezeigten Weise zur Verzerrungsmessung verwendet werden kann. Zur Messung der Verzerrung des vierten Stromschrittes verwendet man dementsprechend eine Stromschrittkombination, deren erste vier Stromschritte, also der Anlauf stromschritt; der erste, zweite und dritte Stromschritt, Zeichenstromschritte, während der vierte, fünfte und der Sperrschritt Trennstroinschritte sind. Bei diesem Zeichen ist dann lediglich zu Beginn des vierten Stromschrittes ein Schritteinsatz vorhanden, dessen Verzerrung gemessen werden kann. Für die anderen Stromschritte gilt entsprechendes.
  • Das Ausführungsbeispiel der Fig. i stellt lediglich eine der möglichen Ausführungsarten einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung dar. Anstatt die M-förmige Spannung dem Steuergitter und die Schritteinsatzimpulse dem Bremsgitter zuzuführen, kann man natürlich auch, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen, die M-förmige Spannung dem Bremsgitter und die Sehritteinsatzimpulse dem Steuergitter zuführen. Die Größe der Spannungen muß dann der Wirkungsweise der Gitter entsprechend dimensioniert werden.
  • Das Ausführungsbeispiel enthält nur, wie bereits erwähnt, die für die Erfindung wichtigen Teile. Als Anzeigeeinrichtung, die an dem Klemmen c und d angeschlossen wird, kann z. B. ein Audionspannungsmesser, eine Kathodenstrahlröhre usw. verwendet werden. Die Ausbildung dieses Anzeigeteils wie auch die Ausbildung des an den Klemmen a und b anzuschließenden SägezahngeneratoTS ist, da für die Erfindung nicht wesentlich, nicht näher dargestellt. Sie kann dem Fachmann überlassen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Messung der Verzerrung, insbesondere der Bezugsverzerrung, telegrafischer Zeichen, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Schritteinsatz der Telegrafierzeichen eine Elektronenröhre durch eines ihrer Gitter kurzzeitig geöffnet wird und an einem weiteren Gitter dieser Röhre eine Spannung M-förmigen Verlaufs wirksam ist, die so gewählt ist, daß der Fußpunkt ihres abfallenden und aufsteigenden Astes mit dem Solleinsatzpunkt der Stromschritte zusammenfällt und jede ihrer Hälften der halben Stromschrittdauer entspricht, und daß bei Abweichungen des Stromschritteinsatzes von dem Solleinsatzpunkt die Größe der Steuergitterspannung und der dadurch bedingte Anodenstrom in jedem Augenblick ein Maß für die Verzerrung des Telegrafierzeichens ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Messung der voreilenden Verzerrung die für die Messung der nacheilenden Verzerrungen wirksame Hälfte der M-förmigen Spannung unterdrückt wird, und umgekehrt.
  3. 3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Schritteinsatz der empfangenen Telegrafierzeichen eine Impulsschaltung zum Ansprechen gebracht wird, die einen positiven Spannungsimpuls konstanter Breite und Amplitude auf ein Gitter der Abtaströhre gibt, so daß diese während der Impulsdauer geöffnet ist. q.. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, mittels denen die eine oder andere Hälfte der M-förmigen Spannung gelöscht werden kann.
DES33956A 1953-06-20 1953-06-20 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung der Verzerrung telegrafischer Zeichen Expired DE930690C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018904B (de) * 1956-05-12 1957-11-07 Arnstadt Fernmeldewerk Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung der Bezugsverzerrung von Telegrafieschrittfolgen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1018904B (de) * 1956-05-12 1957-11-07 Arnstadt Fernmeldewerk Verfahren und Schaltungsanordnung zur Messung der Bezugsverzerrung von Telegrafieschrittfolgen

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