CH175166A - Verfahren zur Darstellung von Triäthanolamin-Calciumbromid. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Triäthanolamin-Calciumbromid.

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CH175166A
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triethanolamine
calcium bromide
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alkaline earth
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung von     Triäthanolamin-Caleiumbromid.       Es wurde gefunden, dass man durch Um  setzung der     Halogenide    von Alkali- oder       Erdalkalimetallen    mit sekundären oder ter  tiären Aminen, die durch     hydrogylhaltige          Alkylgruppen        substituiert    sind, zu Komplex  verbindungen gelangt, die im Gegensatz zu  ihren meist öligen oder niedrig schmelzenden  basischen Einzelbestandteilen gut kristalli  sieren und nicht hygroskopisch sind, wie  manche     Erdalkalihalogenide.     



  Zur Darstellung der neuen Verbindungen  lässt man zweckmässig die Base in einem  Löse- oder Verdünnungsmittel, zum Beispiel  in Alkoholen oder Wasser, auf die     Haloge-          nide    der Alkali- oder     Erdalkalimetalle    ein  wirken. Man kann auch die Amine oder  ihre Salze mit     Halogenwasserstoffsäuren    auf  die Alkali- oder     Erdalkalihydrogyde,    nötigen  falls unter Zusatz von     Halogenwasserstoff-          säure,    zur Einwirkung bringen.  



  Kristallinische Verbindungen von     Alkali-          oder        Erdalkalihalogeniden    mit stickstoffhal-         tigen    organischen Verbindungen wie Harn  stoffen,     Thioharnstoffen,        Urethanen,        Phenyl-          dimethylpyrazolonen,        Hegamethylentetramin     und andern komplizierter zusammengesetzten  Stickstoffverbindungen sind schon dargestellt  worden.

       Stickstoffhaltige    organische Verbin  dungen sind jedoch nicht allgemein befähigt,  mit     Alkali-    oder     Erdalkalihalogeniden    kri  stallinische Verbindungen zu geben. So ist  es zum Beispiel bekannt, dass     Harnstoffab-          kömmlinge    nur dann zur Bildung kristallini  scher Verbindungen mit     Erdalkalihalogeniden     geeignet sind, wenn sie eine     unsubstituierte          NH2-Gruppe    enthalten.

   Die nach der vor  liegenden Erfindung mit Alkali- oder     Erd-          alkalihalogeniden    zu kristallinischen Pro  dukten vereinigten sekundären oder tertiären,  durch     hydrogylhaltige        Alkylgruppen    substi  tuierten Amine weichen in ihrem chemischen  Aufbau und in ihren Eigenschaften von den  bisher vereinigten stickstoffhaltigen organi  schen Verbindungen erheblich ab.

   Auf Grund      des Bekannten war nicht vorauszusehen, dass  gerade die meist öligen oder niedrig schmel  zenden sekundären und tertiären     Oxyalkyl-          amine    mit Alkali- oder     Erdalkalihalogeniden     zu gut kristallisierenden, nicht hygroskopi  schen     Verbindungen    vereinigt werden können.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Darstellung von     Triätha-          nolamin-Calciumbromid.    Das Verfahren ist  dadurch gekennzeichnet; dass man     Caleium-          bromid    auf     Triäthanolamin    einwirken lässt.  Zweckmässig arbeitet man in Gegenwart  eines Lösungsmittels, wie zum Beispiel Alko  hol oder Wasser. Die Reaktion erfolgt nach  dem Reaktionsschema  
EMI0002.0010     
    Das so erhältliche, bisher noch nicht be  kannte     Triäthanolanrin-Calciumbromid    ist ein  farbloses, hochschmelzendes, kristallines, an  der Luft beständiges Produkt, das sich in  Wasser mit alkalischer Reaktion löst. Es  soll als Arzneimittel Verwendung finden.  



  <I>Beispiel;</I>  10 Gewichtsteile     Calciumbromid    (wasser  frei) werden in etwa 40 Gewichtsteilen     Äthyl-          alkohol    gelöst und noch warm mit 15 Ge-         wichtsteilen        Triäthanolamin    versetzt. Beim  Abkühlen und Anreiben kristallisiert die  neue     Verbindung    ans, die mit wenig eis  kaltem Alkohol und Äther gewaschen und  im Trockenkasten getrocknet wird. Sie ent  hält 2     1VIo1    Base mit 1     1VIol        Calciumbromid     und hat die oben angegebenen Eigenschaften.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Triäthanol- amin-Calciumbromid, dadurch gekennzeichnet, dass man Calciumbromid auf Triäthanolamin einwirken lässt. Das so erhältliche Triätha- nolamid-Calciumbromid ist ein farbloses, hochschmelzendes, kristallines, an der Luft beständiges Produkt, das sich in Wasser mit alkalischer Reaktion löst. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in Gegenwart eines Verdünnemittels vor nimmt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Verdünnemittel Alkohol angewandt wird.
CH175166D 1933-04-01 1934-03-26 Verfahren zur Darstellung von Triäthanolamin-Calciumbromid. CH175166A (de)

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