CH174232A - Anlage zum Wecken der Gäste in Gasthöfen. - Google Patents

Anlage zum Wecken der Gäste in Gasthöfen.

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CH174232A
CH174232A CH174232DA CH174232A CH 174232 A CH174232 A CH 174232A CH 174232D A CH174232D A CH 174232DA CH 174232 A CH174232 A CH 174232A
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Citterio Siro
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Citterio Siro
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  Anlage zum     Weeken    der Gäste in     Gasthöfen.            Gegenstand    der Erfindung ist eine An  lage zum Wecken der Gäste in Gasthöfen.  Die Anlage weist eine elektrische     Zentral-          steueruhr    und in jedem Gastzimmer, in wel  chem ein Weckruf ermöglicht sein soll, je  eine     Weckeinrichtung    auf und kennzeichnet  sieb,     dadurch,    dass den     Weckeinrichtungen     zueinander im     Nebenschluss    liegende Schalt  vorrichtungen zugeordnet sind, welche je ein       Sehrittschaltwerk,

          welches    durch     periodische     von der     _Zentralsteueruhr    ausgelöste Strom  stösse weitergeschaltet wird, sowie     einen.        ein-          stellbaren    Kontakt     aufweisen    und zu einer  von der jeweiligen Stellung     rles    Kontaktes  abhängigen     7.eit    die zugehörige Weckein  richtung elektrisch betätigen, wobei der Be  triebsstrom für die     Schrittschaltwerke    und  die Weckeinrichtungen einer gemeinsamen  Stromquelle entspringt.  



  Ein     sehematisches    Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgegenstandes ist auf der bei  liegenden     Zeichnung    dargestellt.    Die     dargestellte,    zum Wecken der     Gäste     in einem Gasthof     bestimmte    Weckanlage  besteht aus einer     Zentralsteueruhr    A und     aus     mehreren Weckeinrichtungen B, von welchen  auf der Zeichnung nur eine dargestellt ist.

    In jedem, Gastzimmer ist eine solche Weck  einrichtung     untergebracht.    Das mit dem       Minutenzeiger    der Zentraluhr verbundene  Zahnrad 1 treibt einen Nocken 2 so an, dass  letzterer alle Viertelstunden eine     Umdrehung     macht, und die     Kontakte    3, 4 vorübergehend  schliesst. Der Strom in dem Stromkreis der  Kontakte 3, 4 wird von einem Lichtleitungs  netz B aus über einen Transformator T indu  ziert, dessen Sekundärwicklung einerseits  über die Relaiswicklung 5 mit dem Kontakt  4 und anderseits über die     Metallmasse    der  Uhr mit dem Nocken. 2     verbunden        ist.    Die  ser Nocken     drückt    bei jeder Drehung das .

    federnde Plättchen 3 gegen den isolierten  Kontakt 4, wodurch der Stromkreis des Nie  derspannungsrelais 5 geschlossen. wird, welch      letzterer den Stromkreis des Relais 6 schliesst.  Der Anker des Relais 6 verbindet dabei alle  Weckeinrichtungen B mit der Netzleitung     B,     wodurch dem Elektromagneten 7 jeder Weck  einrichtung B ein Stromimpuls übermittelt  wird. Der Anker des Elektromagnetes 7 ist  als Klinke 8 ausgebildet und treibt ein  Schaltrad 9, welches     unmittelbar    oder mittel  bar den Arm 10 steuert, der mit einer auf  dem Isolierring 11, in welchem sechsund  neunzig Öffnungen 12 vorgesehen sind,  gleitenden Bürste versehen ist. Jede Öffnung  entspricht einer Viertelstunde des Tages und  ist am Rand mit einer     entsprechenden    Be  zeichnung .der Zeit versehen.

   Diese Bezeich  nungen sind 1/4, 1/2 ... Die Bürste gleitet  bei jeder Betätigung der Klinke 8, das heisst  viertelstündlich, von einer Öffnung zur an  dern. In die Öffnungen 12: kann ein Stift 13  gesteckt werden, welcher an ein Läutewerk  14 angeschlossen ist, welches anderseits über  die Sekundärwicklung des     Transformators    T  mit der Bürste des Armes 10, verbunden ist.

    In den Stromkreis des vorzugsweise durch  eine     Summvorrichtung    gebildeten     Ild.utwer-          kes,    das von der Schaltvorrichtung 7, 8, 9,  10 getrennt oder mit derselben vereinigt,       bezw.    mit ihr in einem Gehäuse unter  gebracht werden kann, ist .die Wicklung eines       Relais    15 eingeschaltet, welches einen Strom  kreis steuert, in welchem eine optische oder  akustische     Signalvorriehtung        eingeschaltet     ist. Diese Signalvorrichtung kann zum Bei  spiel in dem Aufenthaltsraum     -des    Dienst  personals     angeordnet    sein.

   Der vom Relais  15     gesteuerte    Kontakt kann in einer vorhan  denen, in üblicher Weise ausgebildeten Haus  klingelanlage liegen, .das heisst mit den dort  vorhandenen, von Hand zu     betätigenden     Kontakten parallel     geschaltet    sein.  



  Das Stellen der     Weckeinrichtung    erfolgt  durch den     Hotelgast    selbst, indem derselbe  den Stift 13 in eine der Öffnungen 12. ein  führt. Wenn .die Bürste 10 den Stift 13 er  reicht, läutet das Läutewerk, solange der  Kontakt zwischen der Bürste     und    dem Stift  13     besteht,    das heisst eine     Viertelstunde    lang,  sofern der Stift nicht früher aus ,der Öffnung    12 entfernt wird, das heisst die Weckeinrich  tung abgestellt wird.

       Die        Signalisierung    in  dem     Aufenthaltsraum    des     Dienstpersonals,     die zum Beispiel im Fallen einer Scheibe an  einem     Fallscheibenapparat    besteht, wird, wie  üblich, durch das Personal aufgehoben. Das  Stellen der     Zentral.steueruhr    A erfolgt un  mittelbar durch Drehen des Minutenzeigers.

    Dabei besteht die Gefahr,     da-ss    die Kontakt  schlüsse zwischen. den Kontakten 3. 4 in so       rascher    Aufeinanderfolge auftreten, dass in  folge der Trägheit der Organe, das     ist    der  Anker der verschiedenen     Elektromagneten.     diese nicht rechtzeitig auf die Stromimpulse  ansprechen können, wodurch natürlich auch  die Kontaktarme der Weckeinrichtungen B  nicht. gestellt würden. Dieser schwere Übel  stand wird durch die folgende Vorrichtung  beseitigt.

   Mit dem     Stromkreiszweig    (Nocken  2 - Plättchen 3 - Kontakt 4)     ist    ein     Strom-          kreiszweig    (Kontakt ja -     isolierte    Bürste 16  - Schalter 17) parallel geschaltet.

   Bei jeder  Umdrehung des     Rades    1, das heisst des Minu  tenzeigers, wird nicht nur vier Mal ein kur  zer     Kontaktschluss    zwischen dem     Plättchen    3  und dem Kontakt 4 hervorgerufen, sondern  auch der viel längere eines jeden     Stiftes    la  mit der Bürste 16; ist der Schalter 17  geschlossen, wie es bei jedem Stellen der Uhr  A der Fall ist, so wird jedesmal, wenn der  Minutenzeiger eine     Viertelstundengrenze     überschreitet, die Wicklung des Relais 5 für  einen Zeitraum in den Stromkreis eingeschal  tet, der genügt, um mit Sicherheit die Klinke  8 zu betätigen.  



  Der zweite Stromkreis könnte, wie er  sichtlich, den ersten Stromkreis ersetzen. Dies  würde jedoch eine längere Kontaktdauer und  demnach einen nicht unbedeutenden Strom  verlust zur Folge haben. Die Zentralsteuer  uhr A ist bei der vorliegenden     Ausführungs-          form    eine Uhr mit Feder 18. Die Spiralfeder       ist    in einem Gehäuse eingeschlossen und ihr  inneres Ende ist fest mit .der     Federaehse,    ihr  äusseres Ende fest mit dem Federgehäuse ver  bunden. Bevor die Feder sich bis zum Ab  laufen der Uhr ausdehnt,     berührt    sie mit  einem Punkte ihrer äussersten Windung die      Bürste 19, die in das Gehäuse hineinragt.

    Hierdurch wird der Stromkreis der Lampe  20 geschlossen, die rechtzeitig das Ablaufen  der Uhr anzeigt. Will man den .direkten Kon  takt der Spiralfeder 18 vermeiden, so kann  eine gleichwertige Vorrichtung zum Beispiel  ein Rad vorgesehen werden, das sich während  der Ablaufzeit der Uhr, das ist während der  vollständigen Entspannung der Spiralfeder  einmal .dreht und mit einem     peripherischen     isolierten Kontakt versehen ist, :der am Ende  der Drehung unter die Bürste 19 kommt:.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlage zum Wecken der Gäste in Gast höfen, welche eine elektrische Zentralsteuer uhr und in jedem Gastzimmer, in welchem ein Weckruf ermöglicht sein soll, je eine Weckeinrichtung aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass den Weckeinrichtungen zuein ander im Nebenschluss liegende Schaltvor richtungen zugeordnet sind, welche je ein Schrittschaltwerk, welches durch periodisch von der Zentralsteueruhr ausgelöste Strom stösse weitergeschaltet wird, sowie einen ein stellbaren Kontakt aufweisen und zu einer von der jeweiligen Stellung des Kontaktes abhängigen Zeit die zugehörige Weckeinrich tung elektrisch betätigen,
    wobei der Betriebs strom für die Schrittscha.ltwerke und die Weckeinrichtungen einer gemeinsamen Stromquelle entspringt. UN TERAN SPRMHE 1. Weckanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede SchaIt- einrichtung einen Ring aus Isoliermate rial mit soviel in gleichen Abständen voneinander angeordneten Radialbohrun- gen, wie die Zentralsteneruhr in 24 Stun den Stromstösse auslöst, sowie einen Kon taktstift, welcher wahlweise in eine der genannten Bohrungen eingeführt werden kann, aufweist,
    während das periodisch bewegte Schrittschaltwerk .der Schaltvor richtung aus einem :drehbaren Kontakt arm besteht, welcher zentral zum Ring gelagert ist, innert 24 Stunden eine Um drehung ausführt und bei seiner Drehung mit :dem Kontaktstift, zwecks Inbetriebs- setzung der Weckeinrichtung in Berüh rung kommt.
    \?. Weckanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Schalt vorrichtung in .dem gleichen Raum, wie die Weckeinriohtung, zu welcher sie gehört, angeordnet ist, und dass jedes Ansprechen der Weckeinrichtung min destens eine weitere Signalgebung in einem andern Raum hervorruft. 3.
    Weckanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine besondere Kontaktvorrichtung, welche beim Stellen der Zentralsteuer uhr den :das Schritts:chaltwerk betätigen- den Stromkreis annähernd gleichzeitig mit :der beim normalen Betrieb die perio dischen Stromstösse auslösenden Kontakt vorrichtung, aber für eine längere Zeit dauer wie letztere schliesst: 4. Weckanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass :die Zentral steueruhr mit einer Vorrichtung versehen ist, die einen Signalstromkreis schliesst, bevor die Uhr vollständig abgelaufen ist.
CH174232D 1932-07-09 1933-07-07 Anlage zum Wecken der Gäste in Gasthöfen. CH174232A (de)

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