CH174221A - Schaltungsanordnung für Zeit-Zonen-Zählung in Fernsprechanlagen mit automatischem Netzgruppenverkehr. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Zeit-Zonen-Zählung in Fernsprechanlagen mit automatischem Netzgruppenverkehr.

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CH174221A
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Hasler A-G Vormals Tele Hasler
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Hasler Ag
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  Schaltungsanordnung für     Zeit-Zonen-Zählung    in Fernsprechanlagen  mit automatischem     Netzgruppenverliehr.       Es ist bekannt, in     Fernspreehanlagen,    in  denen Teilnehmer eines Amtes über ein und  dieselbe von diesem Amt abgehende Verbin  dungsleitung Teilnehmer von zu verschiede  nen Tarifzonen gehörenden Ämtern wählen  können, der abgehenden Verbindungsleitung  eine     Zeit-Zonen-Zähleinrichtung    zuzuordnen,  welche bei allen Verbindungen über diese  Verbindungsleitung zur Wirkung kommt.

   und  je nachdem, in welches Amt der anrufende       Teilnehmer    hineingewählt hat, eine der  Tarifzone dieses     Amtes    entsprechende Anzahl  von Stromstössen auf den Zähler des anrufen  den Teilnehmers gibt. Zu diesem Zweck wer  den die das angerufene Amt kennzeichnenden       Stromstossreihen    durch     Mitlaufsehaltwerke     aufgespeichert,

   und aus der jeweiligen Ein  stellung dieser     Mitlaufschaltwerke    ergibt  sich dann die anzurechnende     Zone.    Durch  einen die     Zählstromstossgabe    steuernden Ab  greifwähler werden die     eingestellten    Mit  laufschaltwerke abgetastet und hierbei eine    der Zone entsprechende Anzahl von Strom  stössen zum Zähler .des     Anrufenden;    -aus  gesandt. Diese bereits einen grossen Aufwand  an Apparaten-und komplizierten     Schaltungen     erfordernde     Einrichtung    wird noch umständ  licher, wenn ausser der Zone auch die Ge  sprächsdauer gezählt werden soll.  



  Man könnte nun     -diese    Art der -Zählung  auch auf den sogenannten     Netzgruppenver-          kehr,    auf den sich die vorliegende Erfindung  bezieht, anwenden, da auch hier ein ver  schiedener Tarif     anzurechnen    ist, je nachdem,  welchem Amt der gewünschte Teilnehmer an  gehört.

   Die vorliegende Erfindung bezweckt  nun, die Zählvorrichtungen zu vereinfachen  und besteht darin,     dass    die den von     End-    und  Knotenämtern abgehenden Verbindungslei  tungen     zugeordneten        Zeit-Zonen-Zählwerke     nur für die zur Registrierung eines Teils der  zu registrierenden Taxen erforderliche     Aus-          sendung    von Zählstromstössen eingerichtet  sind, und dass bei Verbindungen, für die-an-      fiere Taxen als die in diesen Zählwerken vor  gesehenen anzurechnen sind, das Zählwerk  des     Ausgangsamtes    so umgeschaltet wird,

    dass es lediglich als     Zählstromstossübertrager          arbeitet,    wobei die Zählstromstösse von einem  in einem andern Amt zur Wirkung gelangen  den Zählwerk, das zur Aussendung von       Stromstössen    entsprechend allen vorkommen  den Tagen eingerichtet ist, ausgesandt wer  den.  



  Wenn beispielsweise innerhalb einer     Kno-          tenamtsgruppe    oder innerhalb einer ganzen  Netzgruppe nur eine Einheitstaxe verrechnet  wird und nur bei     Verbindungen,    die in eine  andere Knotenamts-     bezw.    Netzgruppe ver  laufen, eine höhere Taxe. angerechnet wird,  so werden selbstverständlich und erfahrungs  gemäss am häufigsten Verbindungen her  gestellt, für welche die     Einheitstaxe    anzu  rechnen ist.

   Es wäre     in        diesem    Fall besonders  umständlich, die den     End-    und     Knotenämtern.          zugeordneten        Zeit-Zonen-Zählwerke    auf alle  Zonen     einstellbar    zu machen und jedesmal,  wenn eine     Verbindung    zu einem Teilnehmer  in der     Einheitstarifzone    gewählt     wird,    die  Zähleinrichtung neu auf die Einheitszone       einzustellen.    Die     Anordnung    nach der     Erfin-          dung    wird für diesen Fall zweckmässig so  getroffen,

       dass    den von     End-        und        Knotenäm-          tern    abgehenden Verbindungsleitungen Zähl  werke     zugeordnet    sind, welche nur für die       Registrierung    der     Einheitstage        eingerichtet          sind,    wobei     bei    mit     einem    höheren Tarif zu     be-          lastenden    Verbindungen das Zählwerk des       Ausgangsamtes    als     Strom;

  stossübertrager    die  von einem Zählwerk     in    einem. andern Amt       des        Verbindungsaufbaues        ausgesandten        Zähl-          stromstösse-    auf den Zähler des Anrufenden       überträgt.     



  Bei     diesem        Ausführungsbeispiel    der Er  findung lassen sich     besonders    einfache und       fest        eingestellte    kleine Zählwerke verwenden,  da besondere     Umsteuereinrichtungen    zur Kin  Stellung auf voneinander verschiedene Zonen  ganz wegfallen.  



  Dieses     Ausführungsbeispiel    ist in     Fig.    1  dargestellt und nachfolgend näher     beschrie-          ben:       Die automatische Netzgruppe, innerhalb  welcher sich die     Zeit-Zonen-Zählung    selbst  tätig abspielen soll, besteht aus einem Haupt  amt<I>HA,</I> an dieses     angeschlossenen        End-          ämtern        EA2    und     Knotenämtern        KA,    sowie       Endämtern        Elle,    die an ein     Knotenamt    an  geschlossen sind.

   Vom Hauptamt gehen Ver  bindungsleitungen     VL    nach den Haupt  ämtern anderer     automatischer        Netzgruppen     ab.. Auch der Verkehr nach solchen benach  barten Netzgruppen wird selbsttätig nach  Zeit und Zone gezählt.  



  Für den automatischen Verkehr innerhalb  dieser Netzgruppe werden folgende Taxen  unterschieden:  1. Die     Taxeinheit    für Ortsgespräche  (Teilnehmer der .gleichen Zentrale unter  sich).  



  2. Eine Zonentaxe für Gespräche zwi  schen Teilnehmer einer     Knotenamtsgruppe,     wobei zur Taxierung das Hauptamt als     End-          amt        des    jeweiligen Knotenamtes betrachtet  wird (zum Beispiel Gespräche     zwischen        Ti     und     T2,        T2    und<I>T</I> oder     Ti    und<I>T).</I>  



  3. Eine Zonentaxe für Gespräche zwi  schen den Teilnehmern des Hauptamtes und       denjenigen    direkt angeschlossener Endämter  und umgekehrt (zum Beispiel zwischen T  und     T3).     



  4. Eine     Netzgruppentaxe    für Gespräche  zwischen Endamts- oder     Knotenamtsteil-          nehmern    verschiedener Knotenamts-     bezw.          Endamtegruppen    (zum     Beispiel    zwischen     Ti     und     T3    oder     T2        und        T3).     



  In der Anlage gemäss     Fig.    1 sind zwei       Haupttypen    von     Zeit-Zonen-Zählern    vorhan  den, eine     erste        (Fig.    3), die ausschliesslich zur       Abgabe    von Zählstromstössen dient, sowie  eine     zweite        (Fig.        \_?),    die     entweder    Zählstrom  stösse     abgeben:    oder aber durch eine einfache  Schaltmassnahme zum blossen     Züh1stromstoss-          übertrager    werden kann.  



  Jeder von einem     End        mt    oder einem  Knotenamt abgehenden Verbindungsleitung       ist    eine     Zeit-Zoneii-Zählausrüstung    gemäss       Fig.    2 zugeordnet, die nur für die Registrie  rung einer einzigen Taxe, zum Beispiel  20     Cts.        (Fig.    1) durch Abgabe- von zwei      Zählstromstössen je     Gesprächseinheit,        ein-          gerichtet    ist. Die Schaltung dieser Zeit  Zonen-Zählausrüstung ist im einzelnen nicht  dargestellt; :sie kann diejenige der bekannten  Typen sein.

   Die     Zeit-Zonen-Zählausrüstung          limfa.sst    die Relais     K    und Z     (Fig.    2), wovon       ersteres,    wenn es erregt ist, das Arbeiten  der Zähleinrichtung als     Zählstroinstossgeber     verhindert und einen direkten Zählstrom  kreis vom Kontakt des Relais Z nach dem  Zähler der anrufenden Linie schliesst. Das:  Relais. K wird bei     gewissen    Kennziffern  durch ein     112itlaufwerk    oder vom Register her  erregt.

   Relais Z dient zur Einschaltung der       Zeit-Zonen-Zählausrüstung    (wenn Relais K  nicht erregt ist.) oder zur direkten Schliessung  des     Zählerfortschaltstromkreises    (wenn Re  lais K erregt ist). Diese für     eine    einzige,       bestimmte    Taxe eingerichteten Zähleinrich  tungen (in     Fig.   <I>1 ei.</I>     k2,        Ioi    und es) dienen  zur Registrierung der Taxen     bei        (lespräehen     der oben unter ? und 3 angeführten Art,  wenn ein     Endamt-    oder     Knotenamtsteilneh-          mer    anruft.  



       Bei    diesem ersten     Ausführungsbeispiel      erden den von dem Hauptamt nach     End-          oder    Knotenämtern abgehenden Verbindungs  linien     7-eit-Zonen-Zählausriistungen    nach     Fig.     3     beigeordnet,    die sich von den bei den Kno  ten- und     Endämtern    verwendeten dadurch  unterscheiden, dass ;sie zur     Registrierung     sämtlicher vorkommenden Taxen eingerichtet  sind.

   Sie dienen zur     Taxregistrierung    beiden  oben unter 3 angegebenen Gesprächen und  auch bei solchen zwischen Hauptamts- und  Endamts-     bezw.        Knotenamtsteilnehmern.     



       Andere    Zeit - Zonen -     Zählausrüstungen,     ebenfalls nach Art. der in     Fig.    3 dargestell  ten, sind den Verbindungsleitungen zugeord  net, die vom Hauptamt direkt nach andern  automatischen Hauptämtern abgehen.  



  Eine weitere Art     Zeit-Zonen-Zählwerke     ist im Fernamt     FA    den Dienstleitungen oder       Verbindungsschnüren    zugeordnet und dient  zur Zählung im Fernverkehr.  



  Alle beim Hauptamt und Fernamt an  geordneten     Zeit-Zonen-Zählausrüstungen    sind  vorzugsweise mit     Einrichtungen    versehen,    die     gestatten,    eine     mschaltung    für Tag-     und     Nachttarife vorzunehmen. Derartige     Einridh-          tungen        erübrigen    sieh bei den     ZAMausrü-          stnngen    der     End-    und Knotenämter, da diese  nur zur     Zählung    der annahmegemäss tags und       nachts    gleich taxierten Nahgespräche dienen.  



  Anhand der     Fig.    4 sei die     Wirkungsweise     der     erwähnten    verschiedenen     Zeit-Zonen-          Zä.hlauerüstungen    näher     beschrieben.:     In     Fig.    4 ist das     Schaltungsschema        für     den abgehenden Verkehr vom Endamt     EAi     zum     Endamt        EAG    oder von einem der da  zwischen liegenden Ämter, Knotenamt KA,  Hauptamt H_4 zu einem der folgenden Äm  ter dargestellt.

   In jedem Amt     sind    an den  Gruppenwähler     GS    .die     Zeitungswähler        ZS,     welche Zugang zu     Teilnehmern    desselben       Amtes    haben, und zu einem     nachfolgenden     Amt führende Verbindungsleitungen ange  schlossen.

   Wenn von einem Teilnehmer     eines     Amtes über einen Anrufsucher     und    Gruppen  wähler ein     Leitun:gsw        ähler    des eigenen Am  tes belegt wird, wird von :diesem aus .der  Zähler     GZ        .des    anrufenden     Teilnehmers    ein  mal erregt und die einfache     Taxeinheit        für     Ortsgespräche registriert.  



       \Denn    zum     Beispiel    der Teilnehmer     Ti     des Endamtes     EAi    den Gruppenwähler     GSi     auf eine Dekade einstellt, in der die zum  Knotenamt KA abgehenden Verbindungslei  tungen angeschlossen sind, so wird bei jeder  der nachfolgenden     Nummernstromstossreihen          das        Mitlaufschaltwerk        111,81    der     .der        abgehen-          den        Verbindungsleitung        zugeordneten     ei     weitergeschaltet.     



  Wenn     Strömstossreihen    zur Erreichung eines  Teilnehmers im Knotenamt KA oder     im     Hauptamt<I>HA</I> ausgesandt     werden,    wird     das          Mitlaufschaltwerk        MSi    auf     einen    Kontakt  eingestellt, mit dem das Relais K nicht ver  bunden ist. Werden .dagegen     Stromstossreihen     zum Anruf eines Teilnehmers im Endamt       EAa    oder eines Teilnehmers     eines.    andern,       über    die Verbindungsleitung     VL        (Fig.    1)  erreichbaren Hauptamtes oder zum Anruf  des .

   Fernamtes ausgesandt, so     wird.das        Mit-          laufschaItwerk        MSi    auf einen mit dem Relais       Ki        verbundenen.    Kontakt     einsgestellt,        welches         darauf     ansprieht    und     den;    Kontakt des Relais       Zi        unmittelbar    mit dem Zähler     GZi    des  anrufenden Teilnehmers     Ti    verbindet.  



  Wählt     nun.    beispielsweise der Teilnehmer       Ti    einen Teilnehmer des Knotenamtes, so  wird beim     Antworten        des    gewählten Teil  nehmers vom Leitungswähler     LSy    des Kno  tenamtes über den Schaltarm d des Gruppen  wählers     G &     im Knotenamt     KA    des Relais       ZJk        erregt,

      welches den den Widerstand     Rk     enthaltenden     niederohmigen        Schleifenstrom-          kreis    über die vom     Endamt        EAi    abgehende  Verbindungsleitung schliesst, über den das  Relais     Zi    in     EAi        anspricht    und, da das Re  lais     Ki    nicht erregt ist, durch Schliessen  seines Kontaktes über die Leitung f     i    die Zeit  Zonen-Zähleinriehtung     ei    anreizt.

   welche  nun rein lokal     funktioniert        und    in bekannter  Weise, beispielsweise je     Zeiteinheit,    zwei       Zählstromstösse    auf den Zähler     GZi    des an  rufenden Teilnehmers     Ti    gibt.  



  Bei der Herstellung einer Verbindung von       EAi    über das Knotenamt zum     Hauptamt     <I>HA</I>     wird    im     Knotenamt    das     Mitlaufechalt-          werk        MSk    -der     Zeit-Zonenausrüstung        ki    auf  einen mit dem Relais     Kk        verbundenen    Kon  takt     eingestellt    und dieses Relais     erregt.     Beim Melden des Teilnehmers im Hauptamt  wird dort über den Schaltarm d     des    Gruppen  wählers     GSh    das  <RTI  

   ID="0004.0049">   Relais        ZJh    erregt, welches  durch Schliessender     den;    Widerstand Rh ent  haltenen Brücke     das    Relais     Zk    zum Anspre  chen bringt, welches über den Schaltarm d  des Gruppenwählers     GSk    das Relais     ZJk    er  regt, worauf in der oben beschriebenen Weise  die     Zählausrüstung    ei angereizt wird.  



  Wird dagegen vom Teilnehmer     Ti    ein  Teilnehmer des     Endamtes        EA2    gewählt, so  wird das     Mitlaufschaltwerk    in ei, wie er  wähnt, auf     einen    mit dem Relais     Ki        verbun-          ,denen    Kontakt eingestellt und     gi    erregt,

    ebenso wird das Relais     Kk    im Knotenamt       angeschaltet.    Im Hauptamt wird bei der Be  legung der zum Amt     EA2    abgehenden Ver  bindungsleitung über den     Schaltarm    c des  Gruppenwählers     GSh    das     Unterscheidungs-          relais        Di    erregt, welches die Zählausrüstung       h2.    auf die für diese     Verbindung    anzurech-         nende    Taxe, beispielsweise 5     Zählstromstösse     je Zeiteinheit einstellt.

   Statt durch das Un  terscheidungsrelais     Di        bezw.    Dz kann die  Zählausrüstung     h2    auch auf andere Weise,       beispielsweise    von einem Register aus oder  mittelst eines     Mitlaufschaltwerkes    auf die  auszurechnende Taxe eingestellt werden.

    Beim Melden des Teilnehmers     in        EA2    wird  dort ein     niederohmiger        Schleifenstromkreis     geschlossen, über den das Relais     Zh    anspricht  und über die Leitung f h die     Zeit-Zonen-Zähl-          ausrüstung        h2    anreizt, welche nun durch den  Zählkontakt     zZh    je Zeiteinheit 5 Zählstrom  stösse über den Schaltarm d des Gruppenwäh  lers     GSh    auf das. Relais     ZJh    gibt und dieses  hierdurch     entsprechend    oft zum Ansprechen  bringt.

   Die     Zählstromstösse    werden vom Re  lais     ZJh    auf das Relais.     Z"    übertragen, von  diesem über .die Arbeitskontakte     des        Relais          KK    auf das Relais     ZJk,    von diesem auf das  Relais     Zi,    welches: sie über die Arbeitskon  takte des     Relais        Ki    auf den Zähler     GZi    des  Anrufenden weitergibt.  



  Wenn von einem Teilnehmer T des  Hauptamtes<I>HA</I> über dessen Anrufsucher  <B>AS"</B> und den     Gruppenwähler        GSh    eine Ver  bindung zum Endamt     EA2        hergestellt    wird,  wird das     Unterscheidungsrelais        D2    erregt,  welches die Zählausrüstung     1t2    auf     die    für  diese Verbindung anzurechnende Taxe, . bei  spielsweise zwei Zählstromstösse je Zeitein  heit einstellt.

   Beim Melden des Teilnehmers  in     EA2    wird das Relais     Zh    erregt, das über  die Leitung     fh    die     Zählausrüstung        h2    anreizt,  die nun durch den Zählkontakt     zzh    und die  untersten Schaltarme des Gruppenwählers       GSh    und des     Ani-zfsuchers   <B>_AS"</B> je Zeitein  heit zwei Zählstromstösse auf den Zähler     GZ     des Anrufenden gibt.  



  Die Zählung einer Verbindung vom Teil  nehmer     Ti    über     EAi,        KA,   <I>HA</I> und Verbin  dungslinie     VL    nach einem Teilnehmer einer  benachbarten     Netzgruppe    wird in gleicher  Weise wie vorstehend für eine Verbindung  von     EAi        nach        EAz    beschrieben     durch:    die       Zählausrüstung        ZZZ,a        (Fig.    1) gesteuert.  



  Die Zählung einer Verbindung vom Teil  nehmer     Ti    über das Fernamt     FA    bei<I>HA</I>      wird durch die Zählausrüstung     ZZZf    nach  dem gleichen Prinzip gesteuert, indem das  Zählwerk des     Ausgangsamtes    derart umge  schaltet wird, dass es durch das Relais     Zi     als     Stromstossübertrager    wirkt. Die     Taxein-          stellung    von     ZZZf    erfolgt dabei in bekannter  Weise durch die Beamtin.

   Durch die von der  Zählausrüstung ausgesandten Zählstromstösse  wird abwechselnd ein Relais erregt und ab  erregt, welches     ebenso    oft einen     niedrigohmi-          gen        Schleifenstromkreis    über die vom  Hauptamt<I>HA</I> zum Fernamt     FA    abgehende  Verbindungsleitung schliesst. Im Haupt  amt wird hierdurch ein in einer Ader der       Verbindungsleitung    nach dem Fernamt  liegendes Relais Z erregt. welches die  Zählstromstösse in der oben beschriebenen  Weise weiter     überträgt.     



  Für alle andern möglichen     Verbindungen     funktionieren die     7,eit-Zonen-Zählausrüstun-          gen    grundsätzlich gleich.     Bei    Verbindungen  über die Verbindungsleitung zwischen     KA     und<I>HA,</I> auch wenn sie vom gleichen Teil  nehmer ausgehen, können somit beispiels  weise je nach     Wertigkeit    der Verbindung die  Zählausrüstungen ZU ei ZU     h2,    ZU     hs     oder     ZZZf    zur Steuerung der Zählung zur  Wirkung kommen.  



  Die Gesprächszählung kann während der       Gespräehe    wiederholt     .durchgeführt    werden,  da die vorübergehende     Anschaltung    einer       niederohmigen    Brücke an die Verbindungs  leitungen das über diese geführte Gespräch  nicht stört.  



       Bei    einer beispielsweisen Ausführungs  art der Erfindung sind die     Zeit-Zonen-Zähl-          ausrüstungen    bei den     End    -     und    Knoten  ämtern nicht nur für die selbsttätige Regi  strierung einer einzigen,     sondern    mehrerer.,       aber    nicht aller vorkommenden Taxen, bei  spielsweise der Minimaltaxe im Netzgruppen  verkehr und sämtlicher bei Ferngesprächen  verwendeten Tagen bestimmt und deshalb       einstellbar.    Wenn bei einer Verbindung  keine besondere Einstellung     erfolgt,    beispiels  weise bei     Netzgruppenverbindungen,

      so be  wirkt die Zählausrüstung die Registrierung    der Minimaltaxe. Bei Fernverbindungen er  folgt die Einstellung durch die Beamtin des  Fernamtes durch mehrmalige     Schliessung     einer     niederohmigen    Schleife und dadurch  bewirktes mehrmaliges. Anziehen eines Relais  Z     (Fig.    2) im Ausgangsamt.

   Bei dieser Aus  rüstung     erübrigt    sich deshalb eine Zeit  Zonen-Zählausriistung im Fernamt, wenig  stens. für den Verkehr der Endamts- und       Knotenamtsteilnehmer.    Die Anordnung ist  dabei so getroffen,     dass    bei Verbindungen  zum Fernamt und bei     Verbindungen:    niedrig  ster Wertigkeit im     Netzgruppenverkehr    das       Mitlaufschaltwerk    im Ausgangsamt auf  einen nicht mit :

  dem Relais     g    verbundenen  Kontakt eingestellt wird     und    die     Einstellung     auf einen höheren, für     Ferngespräche        anzu-          Rrendenden    Tarif durch mehrere vom Relais  Z auf die     Leitung    f gegebene Anreizimpulse  herbeigeführt wird. Bei Verbindungen hö  herer Wertigkeit im automatischen Netz  gruppenverkehr erfolgt wie beim erst be  schriebenen Ausführungsbeispiel eine derar  tige Umschaltung des Zählwerkes im Aus  gangsamt, dass das Zählwerk nur als     Strom-          stoflübertrager    wirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für Zeit-,Zonen- Zählung in Fernsprechanlagen mit automati schem Netzgruppenverkehr, dadurch gekenn zeichnet, dass die den von End- und Knoten ämtern abgehenden Verbindungsleitungen zugeordneten 7eit-Zonen-Zä-hlwerke nur für die zur Registrierung eines Teils der zu re gistrierenden Tagen erforderliche Aussen dung von Zählstromstössen eingerichtet sind.
    und dass bei Verbindungen, für die andere Taxen als die in diesen Zählwerken vorge sehenen anzurechnen sind, das Zählwerk .des Ausgangsamtes so umgeschaltet wird, dass es lediglich als Zählstromstossübertrager arbeitet, wobei .die Zählstromstösse von einem in einem andern Amt. zur Wirkung gelangen den Zählwerk, das zur Aussendung von Zähl stromstössen entsprechend allen vorkommen den Taxen eingerichtet ist, ausgesandt wer den.
    UNTERANSPRüCHE 1. Schaltungsanordnung nach dem Patent anspruch in Anlagen, bei denen innerhalb einer Knotenamtsgruppe nur eine Ein heitstage verrechnet wird, dadurch ge kennzeichnet, .dass- .die den von End- und Knotenämtern abgehenden Verbindungs leitungen zugeordneten Zeit-Zonen-Zähl- werke nur für die zur Registrierung des Einheitszonentarifs auszusendenden Zähl stromstösse eingerichtet sind,
    und 41a3 bei mit einem höheren Tarif zu belastenden Verbindungen das Zählwerk des Aus gangsamtes als Stromstossübertrager die von einem Zählwerk in einem andern Amt --des Verbindungsaufbaus auszusendenden Zählstromstösse auf den Zähler,des Anru fenden überträgt. 9.
    Schaltungsanordnung nach dem Patent anspruch uni Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .dass bei Verbindungen über ein zur Netzgruppe gehöriges Hauptamt hinaus die Zähler von anrufen den Teilnehmern der End- und Knoten ämter durch ein Zählwerk an der vom Hauptamt nach dem gewünschten Teil nehmer abgehenden Verbindungsleitung gesteuert werden. 3.
    Schaltungsanordnung nach dem Patent anspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zur Umschaltung der Zählwerke in den End- und Knotenämtern Relais (K) vorgesehen sind, welche je nach der gewünschten Verbindung über ein Mitlaufschaltwerk (MS) erregt oder nicht erregt werden.
    4: Schaltungsanordnung nach dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähl werke an den vom Hauptamt zu End- oder Knotenämtern abgehenden Verbindungs leitungen zur Aussendung von Zählstrom stössen entsprechend verschiedenen Tarifen eingerichtet sind.
    5. Sähaltungsanordnung nach dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, sass jeder zu einer Verbindungsleitung gehörenden Zählausrüstung ein in einer Ader dieser Verbindungsleitung liegendes Relais zu geordnet ist, welches über einen beim Mel den des gewünschten Teilnehmers sich schliessenden Stromkreis erregt wird und das Zählwerk zur Abgabe der Zählstrom stösse anreizt, oder, falls sie Zählaus rüstung als Übertrager arbeitet, als Strom- stossübertragungsrelais wirkt. 6.
    Schaltungsanordnung nach dem Patent anspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, in Anlagen mit an Hauptämtern an geschlossenen Fernämtern, dadurch ge kennzeichnet, dass den Dienstleitungen und Verbindungsschnüren des Fernamtes Zählausrüstungen zugeordnet sind, welche auf verschiedene Tarife einstellbar und zur Einstellung durch die Fernbeamtin bestimmt sind. 7.
    Schaltungsanordnung nach dem Patent anspruch in Anlagen mit an Hauptämter angeschlossenen Fernämtern, dadurch ge kennzeichnet, dass, die End- und Knoten ämter mit Zeit-Zonen-Zähleinrichtungen versehen .sind, welche auf verschiedene Tagen einstellbar und zur Einstellung durch die Fernbeamtin, entsprechend der anzurechnenden Gebühr bestimmt sind, indem bei mehrmaligen Schliessungen eines über eine das Hauptamt mit dem Fernamt verbindende Leitung verlaufenden Strom kreises ein mehrmaliges Anziehen eines in der vom Ausgangsamt abgehenden Verbin dungsleitung liegenden Relais erfolgt. 3.
    Schaltungsanordnung nach dem Patent anspruch und -.den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass alle beim Hauptamt und Fernamt angeordneten Zeit-Zonen-Zä-hlausrüstungen mit Einrich tungen versehen sind, die eine Umschal tung für Tag- und Nachttarife vorzu nehmen gestatten.
CH174221D 1932-10-04 1933-09-30 Schaltungsanordnung für Zeit-Zonen-Zählung in Fernsprechanlagen mit automatischem Netzgruppenverkehr. CH174221A (de)

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