DE850153C - Schaltungsanordnung zur Gebuehrenermittlung in Fernmeldeanlagen, insbesondere in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Gebuehrenermittlung in Fernmeldeanlagen, insbesondere in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE850153C
DE850153C DES11976D DES0011976D DE850153C DE 850153 C DE850153 C DE 850153C DE S11976 D DES11976 D DE S11976D DE S0011976 D DES0011976 D DE S0011976D DE 850153 C DE850153 C DE 850153C
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DE
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tgr
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DES11976D
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Hans-Joachim Dipl-Ing Lurk
Helmut Wolf
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Gebührenermittlung in Fernmeldeanlagen, insbesondere in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb Zur Ermittlung der für Verbindungen verschiedener Verkehrsrichtung anrufenden Teilnehmer anzurechnenden unterschiedlichen Gebühren ist es in Fernmeldeanlagen und insbesondere in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb bekannt, Gebührenermittlungseinrichtungen den Verbindungsleitungen zuzuordnen. Diese Gebührenermittlungseinrichtungen sind entweder an den von einer Vermittlungsstelle abgehenden Enden der Verbindungsleitungen oder in der Vermittlungsstelle, in der die Verbindungsleitungen ankomm#,n, angeordnet oder anschaltbar.
  • Die Anordnung oder Anschaltung der Gebührenermittlungseinrichtungen an Verbindungsleitungen hat den Vorteil, daß erstere bei Verbindungen, bei denen sie nicht benötigt werden, nicht eingeschaltet sind. Das ist z. B. der Fall, wenn nur eine einmalige Fort-Schaltung eines Teilnehmerzählers erforderlich ist. Sind den von Gruppenwählern abgehenden Verbindungsleitungen die Gebührenermittlungseinrichtungen zugeordnet, so sind diese in der Regel auch bei gebührenfreien Verbindungen, z. B. Verbindungen zuDienststellen (Hinweis-, Beschwerdeplatz usw.) nicht eingeschaltet. Die Zahl der Gebührenermittlungseinrichtungen ist daher nicht größer als die Zahl der im Höchstfalle gleichzeitig bestehenden Verbindungen, bei denen die.Gebühren besonders festgestellt werden müssen.
  • Die Erfindung betrifft Anlagen mit doppelt gerichteten Verbindungsleitungen. Für jede doppelt gerichtete Verbindungsleitung zwei Gebührenermittlungseinrichtungen anzuwenden, je eine für den Verkehr in jeder der beiden Richtungen, ist unwirtschaftlich, da bei jeder Verbindung einer Richtung die für den jeweils entgegengesetzt gerichteten Verkehr vorgesehene Gebührenermittlungseinrichtung brachliegt. Die Erfindung vermeidet zwei Gebührenermittlurigseinrichtungen an doppelt gerichteten Verbindungsleitungen und ermöglicht die Feststellung der Gebühren für über diese Verbindungleitungen in beiden Richtungen verlaufende Verbindungen durch Anwendung nur einer einzigen Gebührenermittlungseinrichtung.
  • Doppelt gerichtete Verbindungsleitungen werden in der Regel nur dort verwendet, wo mit Rücksicht auf den geringen Verbindungsverkehr die Anwendung je eines Leitungsbündels für jede Verbindungsrichtung (abgehend, ankommend) nicht vertretbar ist. Es ist häufig nur eine einzige doppelt gerichtete Verbindungsleitung vorhanden, z. B. zwischen einer größeren Vermittlungsstelle und einer kleinen Teilnehmergruppe. Die Gebührenermittlungseinrichtung stellt dann die Gebühren bei von Teilnehmern der Teilnehmergruppe und auch bei von Teilnehmern der größeren Vermittlungsstelle ausgehenden Verbindungen fest.
  • Schwierigkeiten entstehen dann, wenn in Netzgruppen bei Verbindungen zu der über mindestens eine doppelt gerichtete Verbindungsleitung an -eine Vermittlungsstelle angeschlossenen Teilnehmergruppe die genannte Vermittlungsstelle nicht die Ausgangs-, sondern eine Zwischenvermittlungsstelle ist und eine Gebührenermittlungseinrichtung bereits in dem Verbindungsweg vor dieser Zwischenvermittlungsstelle liegt. Zwei Gebührenermittlungseinrichtungen würden dann hintereinander liegen. Auch diese Schwierigkeit beseitigt die Erfindung.
  • Die Erfindung besteht darin, daß einer doppelt gerichteten Verbindungsleitung an einem mit mehreren verschiedenen Zugängen ausgerüsteten Ende eine für Verbindungen abgehender und ankommender Richtung gemeinsame Gebührenermittlungseinrichtung zugeordnet ist, die bei abgehenden Verbindungen nur dann eingeschaltet ist, wenn durch den belegten Zugang die Notwendigkeit der Gebührenermittlung durch die' genannte Gebührenermittlungseinrichtung gekennzeichnet wird.
  • Die Erfindung ist nicht nur dann anwendbar, wenn über doppelt gerichtete Verbindungsleitungen kleine Teilnehmergruppen, die in Gruppenstellen, Landzentralen od. dgl. zusammengefaßt sind, Anschluß an die Netzgruppe haben, sondern auch dann, wenn über solche Verbindungsleitungen der Verkehr der Teilnehmer einer größeren Vermittlungsstelle, in der auch die Zähler der Teilnehmer untergebracht sind, mit den übrigen Teilnehmern des Netzes abgewickelt wird.
  • Die doppelt gerichtete Verbindungsleitung kann aber auch eine Gesellschaftsleitung sein, die sich von der eine kleine Vermittlungsstelle mit der übergeordneten Vermittlungsstelle verbindenden doppelt gerichteten Verbindungsleitung grundsätzlich nur dadurch unterscheidet, daß die Leitungen der einzelnen Teilnehmer nicht sternförmig an einer Stelle zusammengefaßt sind, sondern verteilt über die ganze Länge der Verbindungsleitung von dieser abgehen.
  • Die einzige der doppelt gerichteten Verbindungsleitung zugeordnete Gebührenennittlungseinrichtung kann im Ruhestand der Anlage in dem Verbindungsweg liegen, über welchen ankommende Verbindungen verlaufen. Sie wird dann bei Aufbau einer abgehenden Verbindung, bei der eine Ermittlung der Gebühr durch diese Gebührenermittlungseinrichtung notwendig ist, in den Verbindungsweg umgeschaltet, über welchen diese Verbindung verläuft. Die Gebührenermittlungseinrichtung kann im Ruhezustand der Anlage aber auch in dein für bestimmte abgehende Verbindungen vorgesehenen Verbindungsweg liegen und wird bei Wirksamwerden des Anreizes zum Aufbau einer ankommenden Verbindung in den entsprechenden Verbindungsweg umgeschaltet.
  • In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i: An die Hauptvermittlungsstelle HA i sind kleine Teilnehmergruppen angeschlossen. Zwei dieser Teilnehmergruppen TGr i und TGr 2 sind angedeutet.
  • Die Teilnehmer der Gruppen TGr i sind in einer kleinen Vermittlungsstelle UA i mit der Kennziffer 693 zusammengefaßt, welche über eine doppelt gerichtete Verbindungsleitung VL ii mit der Hauptvermiftlungsstelle HA i in Verbindung steht. Die Zähler der Teilnehmer können, wie angedeutet, in der Vermittlungsstelle HA i angeordnet sein. Der Zähler, z. B. Z i, des anrufenden Teilnehmers, z. B. 693. i, wird in bekannter Weise durch einen bei der Anschaltung des anrufenden Teilnehmers mit eingestellten Zähleranschaltwähler ZW angeschaltet. Die Zähler können aber auch in der Vermittlungsstelle UA i oder an den Teilnehmerstellen selbst angeordnet werden.
  • Die Teilnehmer der Gruppe TGr 2 liegen an einer Gesellschaftsleitung VL 12, deren Rufnummer 694 sei. Die Zähler derTeilnehmer dieser Gruppe TGy 2 können auch wieder entweder in der Vermittlungsstelle HA -- oder an den Teilnehmerstellen untergebracht werden.
  • In der Vermittlungsstelle HA i ist für beide Verbindungsleitungen VL ii, VZ 12 nur eine Ausrüstung gezeigt, da diese sowohl bei Verbindungen von und zu der Teilnehmergruppe TGr i als auch bei Verbindungen von und zu der Teilnehmergruppe TGr 2 benutzt werden kann.
  • Für Verbindungen, welche von Teilnehmern einer der beiden Gruppen TGy i und TGr 2 ausgehen, gleichgültig ob an die Hauptvermittlungsstelle HA i oder an andere Vermittlungsstellen des Netzes angeschlossene Teilnehmer gewünscht werden, sind höhere als Ortsgebühren zu entrichten. Infolgedessen ist jeder der Verbindungsleitungen VZ ii und VL 12 in der Hauptvermittlungsstelle HA i eine Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ 2 zugeordnet, deren Zonenschalter durch die zum Aufbau des Verbindungsweges vom anrufenden Teilnehmer ausgesandten Nummernstromstöße eingestellt wird. Bei Verbindungen mit Teilnehmern der Hauptvermittlungsstelle HA i und bei Verbindungen mit über die Hauptvermittlungsstelle HA i erreichbaren, aber in derselben Gebübrenzone wie diese liegenden Vermittlungsstellen wird der Zonenschalter ML 2 nur durch die erste, vom Anrufenden ausgesandte, aus ein bis neun Stromstößen bestehende Stromstoßreihe eingestellt. Wird aber als erste eine Stromstoßreihe mit zehn Stromstößen ausgesandt, so werden Netzgruppenverbindungen gekennzeichnet. Nach Beendigung dieser Stromstoßreihe spricht in der Gebührenermittlungseinrichtung ein Relais NV an, welches veranlaßt, daß der Zonenschalter auch noch durch weitere, der Verkehrsrichtungskennzeichnung dienende Stromstoßreihen eingestellt wird.
  • Die Verbindungsleitung VZ ii (VZ 12) ist in der Hauptvermittlungsstelle HA i mit zwei verschiedenen Zugängen Zu i, Zu 2 ausgerüstet.
  • Bei Verbindungen, die vom Teilnehmer Tn 3, der an die mit der Hauptvermittlungsstelle HA i über die Verbindungsleitung VL 3 in Verbindung stehende Untervermittlungsstelle UA 3 angeschlossen ist, ausgehen, läuft der Verbindungsweg über die der Verbindungsleitung VZ 3 zugeordnete Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ 3. Will der Teilnehmer Tn 3 beispielsweise eine Verbindung mit dem Teilnehmer 693.1 der Teilnehmergruppe TGr i herstellen, so wird nach Belegen der Verbindungsleitung VL i der in der Hauptvermittlungsstelle HA i angeordnete Netzgruppenwähler NGW auf die sechste Dekade gehoben und sucht in dieser einen freien Leitungswähler L IV i.
  • Es sei angenommen, daß über Leitungswähler LWi Nummernstromstöße auf die Verbindungsleitung VLii übertragen werden. Nach seiner Einstellung durch die der zweiten und dritten Stelle der Kennziffer 693 entsprechenden Stromstoßreihen erfolgt die Belegung und Durchschaltung zur Verbindungsleitung VZ ii über den Zugang Zu i. Durch die letzte Nummernstromstoßreihe erfolgt die Einstellung des Wählers in der Vermittlungsstelle UA i. Der gewünschte Teilnehmer, z. B. 693.1, ist somit gewählt.
  • Wird bei Verbindungen in die Teilnehmergruppe TGr i das Abgreiferprinzip angewendet, so ist die Kennziffer der Teilnehmergruppe TGr 169. Die Teilnehmer haben dann die Rufnummer 69.i bis 69.9. Inder neunten Dekade des Leitungswählers LWi ist dann die Verbindungsleitung VL ii in neun Schaltstellungen angeschlossen. Die dem Fernmeldeverkehr dienenden Adern sind in üblicher Weise an den den Teilnehmern 69.1 bis 69.9 entsprechenden Kontakten vielfach geschaltet, während die Kontakte einer Hilfskontaktreihe nicht vielfach geschaltet sind und ein der Verbindungsleitung VZ i zugeordneterAbgreifer nach beendeter Einstellung des Leitungswählers LW i den Kontakt aufsucht, auf welchem der Schaltarm des Leitungswählers steht. Während der Einstellung des Abgreifers werden Stromstöße zur Untervermittlungsstelle UA i übertragen und stellen den dort angeordneten Wähler ein.
  • Die Gebühr für diese Verbindung wird durch die Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ 3 festgestellt, die auch die Gebühren für über die Dekade o des Netzgruppenwählers NGW in andere Vermittlungsstellen des Netzes verlaufende Verbindungen ermittelt.
  • Verbindungen, die vom Fernamt FPl zu Teilnehmern der Gruppe TGr i aufgebaut werden, verlaufen vom Fernplatz FPL über den Vorwähler FVW, den Ferngruppenwähler FGW, den Leitungswähler LW i und den Zugang Zu i zur Verbindungsleitung VZ ii.
  • Stellt der an die Hauptvermittlungsstelle HA i unmittelbar angeschlossene Teilnehmer Verbindungen mit Teilnehmern her, welcheüber in anderenGebührenzonen liegende Vermittlungsstellen des Netzes verlaufen, so liegt nach Einstellung des Gruppenwählers LGW i auf die Dekade o und Belegung einer freien, beispielsweis(; zur Vermittlungsstelle HA 2 führenden Verbindungsleitung VL 2 die Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ i im Verbindungswege.
  • Will der Teilnehmer Tn i aber eine Verbindung mit dem Teilnehmer 693.i der Teilnehmergruppe TGr i herstellen, so stellt er zunächst den Gruppenwähler I. GW i auf die sechste Dekade ein. Ein freier Leitungswähler LW 2 wird belegt. Da die Verbindungen in die Vermittlungsstelle UA i Verbindungen höheren Wertes sind als Verbindungen zu unmittelbar an die Hauptvermittlungsstelle HA i angeschlossenen Teilnehmern, müßte an der Verbindungsleitung VL ii eine Gebührenermittlungseinrichtung angeordnet sein. Es würden dann aber an der Verbindungsleitung VZ ii zwei Gebührenermittlungseinrichtungen liegen, von denen die eine, ZZZ 2, die Gebühren für in der Hauptvermittlungsstelle HA i ankommende und die zweite die Gebühren für von der Hauptvermittlungsstelle HA i abgehende Verbindungen feststellt. Diese doppelte Ausrüstung der Verbindungsleitung VL ii mit zwei Gebührenermittlungseinrichtungen wird nun dadurch vermieden, daß die Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ 2, welche die Gebühren für von Teilnehmern der Teilnehmergruppe TGr i ausgehende Verbindungen ermittelt, auch die Gebühren für diejenigen Verbindungen feststellt, die von Teilnehmern der Hauptvermittlungsstelle HA i eingeleitet werden und zu Teilnehmern der Untervermittlungsstelle UA i führen. Um dieses zu erreichen, wird die Verbindungsleitung VZ i i vom belegten Leitungswähler LW 2 über den zweiten Zugang Zu 2 erreicht. Über diesen Zugang wird ein Relais C i, beispielsweise im Belegungsstromkreis, wirksam, welches durch Öffnen von i c i die Verbindung zwischen der Übertragung Ue 2 und der Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ 2 unterbricht und außerdem diese Gebührenermittlungseinrichtungdurch Öffnen von 2 c i und Schließen von 3 c i von der für Verbindungen, die von Teilnehmern der Gruppe TGr i ausgehen, zu benutzenden Verbindungseinrichtung, Gruppenwähler LGW 2, abschalten und an den Zugang Zu i zur Verbindungsleitung VL ii anlegen.
  • Durch die nachfolgende Stromstoßgabe (Durchwahl über den Leitungswähler oder von einem Abgreifer erzeugte Stromstoßgabe) wird der Zonenschalter der Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ 2 und der Wähler in der Vermittlungsstelle UA i eingestellt.
  • Die Teilnehmergruppe TGr i umfaßt neun Teilnehmer. Der Zonenschalter (Mitläufer ML 2) wird durch diese letzte, der Vollendung des Verbindungswegs dienende Wahl in derselben Weise gesteuert wie bei Verbindungen. seitens eines Teilnehmers der Gruppe TGr i zu Teilnehmern der Hauptvermittlungsstelle HA i. Das bedeutet, daß dem Teilnehmer Tn i, unter Mitwirkung der Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ 2, für die Verbindung zum Teilnehmer 693.1 dieselbe Gebühr angerechnet wird wie beispielsweise dem Teilnehmer 693,1 bei Verbindungen zum Teilnehmer Tat i .unter Mitwirkung derselben Gebührenermittlungseinrichtung. Irgendeine besondere Umschaltung innerhalb der Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ 2 ist nicht erforderlich. Bei Verbindungen zwischen Teilnehmern der über die Verbindungsleitung (Gesellschaftsleitung) VZ 12 (Rufnummer 694) mit der Hauptvermittlungsstelle HA i in Verbindung stehenden Gruppe und Teilnehmern der Hauptvermittlungsstelle HA i, z: B. Tn i, oder anderen Stellen (Tn 3, FPl) des Netzes erfolgt der Aufbau der Verbindungen beider Richtungen und die Ermittlung der Gabühren in der beschriebenen Weise. .
  • Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel liegt die Gebührenermittlungseinrichfung ZZZ 2 im Ruhezustand der Anlage in dem Verbindungsweg für von Teilnehmern der Gruppen TGr i, TGr 2 ausgehenden, in der Hauptvermittlungsstelle HA i ankommenden Verbindungen.
  • Die Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ 2 kann im Ruhezustand der Anlage aber auch in dem Zugang Zu 2 liegen. Die Kontakte i c i, 2 c i; 3 c i fallen dann weg. Bei Belegung der Übertragung Ue 2 durch einen anrufenden Teilnehmer einer der Gruppen TGr i oder TGr 2 wird dann ein Relais C ii wirksam, welches die an Stelle der Kontakte 2 c i, 3 c i tretenden Kontakte 4 c 11, 5 c Il umlegt. Der Ausgang aus der Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ 2 wird dann von dem Zugang Zu i zur Verbindungsleitung VZ ii bzw. VL 12 abgeschaltet und an den .Gruppenwähler I. GW 2 angelegt.
  • Fig.2: Es ist angenommen, daß die Teilnehmer einer größeren Vermittlungsstelle VSt 6 nur einen geringen Verbindungsverkehr haben. Infolgedessen verlaufen zwischen beiden Vermittlungsstellen VSt 6 und HA i nur wenige doppelt gerichtete Verbindungsleitungen VL 4. Jede dieser Verbindungsleitungen ist in der Vermittlungsstelle HA i mit zwei Zugängen Zu i, Zu 2 ausgerüstet. Außerdem ist ihr eine GebührenermittlungseinrichtungZZZ2 zugeordnet, die im Ruhezustand in dem Verbindungsweg liegt, der bei in der Hauptvermittlungsstelle ankommenden Verbindungen zu benutzen ist. Der Ausgang aus der Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ 2 kann aber auch im Ruhezustand der Anlage am Zugang Zu i zur Verbindungsleitung VL 4 liegen.
  • Die Vermittlungsstelle VSt 6 hat die Kennziffer 6. Verbindungen zwischen den Teilnehmern 6.423 und 6.425 verlaufen über den Vorwählen VW 423, den ersten Gruppenwähler L G W4 und den Leitungswähler LW 4. Bei Eintritt des Zeitpunkts für die Zählung wird der Zähler Z 423 des anrufenden Teilnehmers in üblicher Weise durch einen Stromstoß betätigt, der durch das vom Leitungswähler LW 4 aus zur Wirkung gebrachte ZählübertragungsrelaisZR mittels des Kontaktes 6 xy weitergegeben wird.
  • Will der Teilnehmer 6.423 eine Verbindung mit einem an die Hauptvermittlungsstelle HA i oder an eine andere Vermittlungsstelle der Netzgruppe angeschlossenen Teilnehmer herstellen, so wird der Gruppenwähler LGW 4 auf die entsprechende Dekade, z. B. 5, eingestellt und belegt eine freie Verbindungsleitung VL 4. Die Verbindung wird aufgebaut über die Übertragung Ue 5, die Verbindungsleitung VL 4, die Übertragung Ue 4, die Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ 2, den Gruppenwähler ILGW 3 und die weiteren, nicht dargestellten Nummernstromstoßempfänger. Je nach der Verkehrsrichtung wird die Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ 2, wie zu Fig. i erläutert, gesteuert und ermittelt die Gebühren. Nach Eintritt des Zeitpunkts für die Zählung wird dann durch die Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ 2 das Zählrelais ZR in der Vermittlungsstelle VSt 6 beeinflußt und überträgt die entsprechenden Zählerstromstöße auf den Zähler Z 423.
  • Beim Aufbau von Verbindungen zu der Vermittlungsstelle VSt 6 wird, je nachdem ob in dem Verbindungsweg bereits eine Gebührenermittlungseinrichtung (wie ZZZ 3 Fig. i) liegt oder nicht, der Zugang Zu i oder der Zugang Zu 2 zu einer freien Verbindungsleitung VL 4 belegt. Der Zugang Zu i wird bei Verbindungen benutzt, die entweder über den Netzgruppenwähler NGW oder den Ferngruppenwähler FGW verlaufep, also von Teilnehmern der Untervermittlungsstelle UA 3 (Fig. i) oder vom Fernplatz FPL ausgehen. Diesem Zugang kann ein Relais C 2 zugeordnet sein, welches durch Öffnen des Kontakts 7 c 2 die Verbindung zwischen der Übertragung Ue 4 und der Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ 2 auftrennt. Die Verbindung wird dann weiter aufgebaut über die Übertragung Ue 4, die Verbindungsleitung VZ 4, die Übertragung Ue 5, den Gruppenwähler IL GW 4 und den Leitungswähler LW 4.
  • Bei Verbindungen, die vom Teilnehmer Tn i der Hauptvermittlungsstelle HA i ausgehen, wird nach Wahl der Kennziffer 6 der Zugang Zu 2 zu einer freien Verbindungsleitung VL 4 belegt. Das Relais C i spricht an und legt wie bei der Anordnung nach Fig. i, i c i, 2 c i und 3 c i in die Arbeitslage um. Durch die erste, nach der Belegung der Verbindungsleitung auszusendende Nummernstromstoßreihe, die aus ein bis neun Stromstößen bestehen kann, wird der Zonenschalter der Gebührenermittlungseinrichtung ZZZ2 derart beeinflußt, daß nach Eintritt des Zeitpunktes für die Zählung der Zähler des Teilnehmers Tn i in derselben Weise gesteuert wird wie bei Verbindungen entgegengesetzter Richtung der Zähler des anrufenden Teilnehmers, z. B. 6.423, wenn die GebührenermittlungseinrichtungZZZ2 durch eine erste, aus ein bis neun Stromstößen bestehende Stromstoßreihe beeinflußt würde.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Ermittlung der Gebühren für verschiedenwertige Verbindungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß einer doppelt gerichteten Verbindungsleitung (VZ ii, VZ 12, VL 4) an einem mit mehreren verschiedenen Zugängen (Zu i, Zu 2) ausgerüsteten Ende (in HA i) eine für Verbindungen abgehender und ankommender Richtung gemeinsame Gebührenermittlungseinrichtung (ZZZ 2) zugeordnet ist, die bei abgehenden Verbindungen (HAi-TGr i, TGr 2; HAi-IJSt 6) nur dann eingeschaltet ist, wenn durch den belegten Zugang (Zu 2) die Notwendigkeit der Gebührenermittlung durch die genannte Gebührenermittlungseinrichtung gekennzeichnet wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebührenermittlungseinrichtung (ZZZ 2) im Ruhezustand der Anlage indem für ankommende Verbindungen vorgesehenen Verbindungsweg (Ue 2-1. G W2, Ue 4-II.GW3) der Verbindungsleitung liegt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einleitung einer abgehenden Verbindung mit Gebührenermittlung durch die Gebührenermittlungseinrichtung (ZZZ 2) der Verbindungsleitung Schaltmittel (C i) des für diese Verbindung vorgesehenen Zuganges (Zu 2) zur Verbindungsleitung sowohl den in der Vermittlungsstelle verlaufenden, die Gebührenermittlungseinrichtung enthaltenden Verbindungsweg von der Verbindungsleitung (VL ii, VL4) als auch von der für ankommende Verbindungen zu benutzenden Verbindungseinrichtung (I.GW2, II.GW3) abschalten und einen Verbindungsweg herstellen, der von dem belegten Zugang (Zu 2) über die Gebührenermittlungseinrichtung (ZZZ2) und den bei abgehenden Verbindungen ohne Gebührenermittlung durch die genannte Gebührenermittlungseinrichtung (ZZZ2) zu benutzenden Zugang (Zu i) zur Verbindungsleitung verläuft.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltungen durch das Belegungsrelais (C i) des Zuganges (Zu 2) durchgeführt werden.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebührenermiftlungseinrichtung (ZZZ2) in einemZugang(Zu2) zur Verbindungsleitung liegt, der zur Herstellung einer abgehenden Verbindung mit Gebührenermittlung durch die Gebührenermittlungseinrichtung (ZZZ 2) der Verbindungsleitung zu belegen ist, und daß Schaltmittel (C ii) vorgesehen sind, welche unter dem Einfluß eines Anreizes zur Herstellung einer ankommenden Verbindung (TGr i, TGr 2, VSt 6-HA i) die Gebührenermittlungseinrichtung (ZZZ2) in den zum Aufbau dieser Verbindung zu benutzenden Weg (Z7.Z2-I.GW2, ILGW3) umschalten.
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