Geldwechsler. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Geldwecbsler, bei welchem Röhren zur Aufnahme von Münzen vorgesehen sind, welche eine Einwurf- und eine Auswurf öffnung besitzen, wobei mit der Auswurf öffnung jeder Röhre ein an der Auswurf stelle für die Münzen vorgesehenes Organ zwecks Ausgabe einer Münze dadurch zu sammen wirken kann, dass dieses Organ und die Röhre relativ zueinander beweglich sind und wobei bei jeder Röhre die Wandung und die in das Innere der Röhre einmün dende Einwurföffnung aufweisende, die Röhre oben abdeckende Wandung aus einem Stück hergestellt sind.
Die beigefügten Zeichnungen betreffen beispielsweise Ausführungsformen des Er findungsgegenstandes, und zwar zeigt: Fig. 1 ein Gestell eines Geldwechslers mit einem Hebelmechanismus für den blün- zenauswurf in Ansicht, Fig. ? den Grundriss des Gestelles nach Fig. 1, Fig. 3 ein Gehäuse für die Röhren zur Aufnahme von Münzen im Grundriss, wobei letzterer die Einwurföffnungen zeigt, Fig. 4 das Gehäuse für die Röhren, von unten gesehen, Fig. 5 den Aufriss des Gehäuses für die Röhren nach Fig. 3 und 4;
Fig. 6 bis 11 sind im grösseren Massstabe gezeigt, und zwar zeigt: Fig. 6 einen Schnitt nach Linie e-f der Fig. 1 bis 5, indem hier das Gestell für den Betätigungsmechanismus und das Gehäuse für die Münzenröhren ineinandergefügt sind, Fig. 7 einen Schnitt nach Linie c-d der Fig. 1 bis 5, Fig. 8 einen Schnitt nach Linie i-7c der Fig. 6,
Fig. 9 einen Schnitt nach Linie g-h der Fig. 8, Fig. 10 eine Einzelheit aus Fig. 6, Fig. 11 den untern Teil der Fig. 6 in Auswurfstellung, Fig. 12 eine Röhre für die Münzen, wel che zwecks Auswerfens der Münze horizon tal hin- und herbewegt wird, Fig. 13 und 14 verschiedene Stellungen des Röhrenunterteils nach Fig. 12,
Fig. 15 eine an der Röhre angebrachte untere Platte, welche die Münze in Stellung hält, Fig. 16, 17 eine um einen Aufhänge- punkt schwingbare Röhre mit gewölbter Münzhalteplatte in verschiedenen Stellungen, Fig. 18 einen Schnitt nach Linie a-b der Fig. 12, Fig. 19 eine Einzelheit aus Fig. 12,
Fig. 20 und 21 eine um einen Aufhänge punkt schwingbare Röhre mit gerader Münz- halteplatte in verschiedenen Stellungen, Fig. 22, 23 und 24 eine um einen Auf hängepunkt schwingbare Röhre, bei welcher am untern Ende zwei verschiebbare Nocken vorgesehen sind, Fig. 25 und 26 eine Anordnung, bei wel cher ein Einwurftrichter und ein Hebel für die Betätigung eines unterhalb der Röhre angeordneten Schiebers miteinander fest ver bunden und um einen Bolzen drehbar sind;
die Fig. 27 bis 34 sind bloss schematisch gezeichnet, und es sind Schnitt und Ansich ten miteinander so dargestellt, wie es zur Übersicht am besten ist; Fig. 27 zeigt einen Geldwechsler mit einem obern Breite zum Einlegen des gezahl ten und ein unteres Brett zur Aufnahme des ausgegebenen Geldes;
Fig. 28 zeigt die Seitenansicht von Fig. 27 und Fig. 29 den Grundriss von Fig. 27; Fig. 30 zeigt Einzelteile; Fig. 31 zeigt einen in einen Tisch ein gelassenen Geldwechsler mit einer auf- und niederbewegbaren Platte für das ausgewor fene Geld in tiefster Stellung, und Fig. 32 zeigt denselben Apparat wie Fig. 31 mit der Platte für das ausgeworfene; Geld in höchster Stellung;
Fig. 33 und 34 zeigen ebenfalls einen in einen Tisch eingelassenen Geldwechsler, wo bei die Platte für das ausgeworfene Geld in anderer Weise betätigt wird als wie nach Fig. 31 und 32; Fig. 35 zeigt die Ansicht eines Geld wechslers mit Geldnotentasche; Fig. 36 zeigt den Grundriss zu Fig. <B>35;</B> Fig. 37 ist ein Schnitt nach Linie in-n der Fig. 36;
Fig. 38 bis 40 zeigen einen Spezialbehäl ter für Geldstiicke in verschiedenen Schnit ten; Fig. 41 zeigt einen Längsschnitt durch die Notentasche; Fig. 42 zeigt einen Querschnitt der No tentasche mit angehobenem Behälter für die Noten; Fig. 43 zeigt einen Teil der Draufsicht auf die Notentasche in grösserem Massstabe. Nach den Fig. 1 bis 11 besteht der Geld wechsler aus einem Gehäuse 2 und einem dieses tragenden Gestell 1., ari welchem der Auswurfmechanismus befestigt ist.
Das Ge häuse . 2 weist die unten offenen, zur Auf nahme von Münzen bestimmten Röhren 7 auf, und unterhalb jeder Röhre ist ein Schieber 19 angeordnet, der in Fig. 10 im Grundriss dargestellt ist. Oben sind die Röh ren 7 durch eine die in sie einmündenden Einwnrföffnungen aufweisende Wand 2' ab gedeckt, die, wie auch bei allen dargestellten Ausführungen des Wechslers, mit den Röh ren aus einem Stück hergestellt, zum Bei spiel gegossen oder gepresst ist. Die die Ein.- wurföffnungen aufweisende Wand ist also nicht separat auf die Wandung der Röhren aufgesetzt.
Der Schieber 19 weist die eff- nung 22 für die auszuwerfende Münze und den Schlitz 23 für das untere Ende des He bels 11 auf, der bei 12 am Lager 18 seinen Drehpunkt hat, das an dem Gestell 1 be festigt ist. Am Hebel 11 ist ein Langloch 14 vorgesehen, in das der Stift 13 des Win kelhebels 8, 10 eingreift. Am Arme 8 des Winkelhebels 8, 10 ist die Platte 9 ange bracht, auf welche der Finger des Operieren den drückt, sobald eine Münze ausgeworfen werden soll.
Auf das untere Ende des ffe- bels 11, das zwecks Eingreifens in den Schlitz 23 verjüngt ist, drückt die Feder 16, um den Hebel in der in Fig. 7 gezeichneten Ruhestellung zu halten. Der Schieber 19 läuft zwischen der unten an der Gestellplatte 1 angebrachten Platte 64 und der an der letz teren angebrachten Führung 20, welche den Ausschnitt 21 aufweist. An da's Gestell 1 ist die Platte 64 angebogen oder an dem Gestell auf irgend eine Art befestigt. Die Platte 64 trägt die Röhrenansätze 3, über welche die verschiedenen Röhren geschoben sind. 1Tnten hat jede Röhre eine Aussparung, in welche der Rohransatz 3 passt.
Die in der die Röhren 7 oben abdeckenden Wand 2' vorgesehenen Einwurföffnungen sind trich terförmig und bilden unten Schlitze 5. Die eben angeführte Beschreibung für eine Röhre und einen Betätigungsmechanismus gilt auch für die übrigen Röhren. Weiterhin ist unter den Einwurföffnungen eine Absperr vorrichtung 6 mit den Fingern 25 (Fig. 4 und 6) vorgesehen. Die Absperrvorrichtung 6 besteht aus einem flachen Bleche, aus wel chem die Finger 25 herausgearbeitet worden sind. Das Blech ist in den Langlöcbern 65 mittelst der Stifte 66 geführt. Ton dem Bleche 6 aus führt ein Stift 67 nach aussen, um die Absperrvorrichtung von aussen be tätigen zu können.
Der eben beschriebene Geldwechsler wird in folgender Weise gehandhabt: Nachdem durch den Schlitz 5 die Mün zen in die Röhren 7 geworfen worden sind und aus einer Röhre Geld entnommen wer den soll, wird auf die Platte 9 des betref fenden Winkelhebels 8, 10 gedrückt. Hier bei wird das untere Ende des Hebels 11 nacb vorn bewegt und der Schieber 19 wird dadurch ebenfalls nach vorn bewegt. In Ruhestellung nach Fig. 6 liegt in der Öff nung 22 des Schiebers 19 die unterste Münze.
Wird nun der Schieber 19 durch das Drük- ken mittelst des Fingers auf die Platte 9 des Winkelhebels 8, 10 nach vorn bewegt, so wird auch die Münze 24 nach Fig. 11 mit nach vorn geführt und über den Aus schnitt 21. der Führung 20 gebracht. In die ser Stellung nach Fig. 11 fällt die Münze 24 nach unten und kann mit der Hand auf- gefangen werden. Soll der Einwurf für die Münzen verriegelt werden, so wird die Ab sperrvorrichtung 6 in die Stellung nach Fig. 4 gebracht, wobei sich die Finger 25 vor die Einwurfschlitze 5 legen und das Einwerfen von Münzen verhindern.
Nach den Fig. 12 bis 15 und Fig. 18, 19 ist ein Röhrensystem 26 vorgesehen, bei welchem jede Röhre horizontal verschiebbar angeordnet ist. Die Röhre 26 weist oben in einer mit der Wandung der Röhre aus einem Stück bestehenden Abdeckwand eine Ein wurföffnung auf und unten die Halteplatte 27, welche im Grundriss in Fig. 15 darge stellt ist. Die Halteplatte 27 ist mittelst des Halses 69, der in dem Schlitze 29 der Ge stenplatte 30 geführt ist, an der Röhre 26 befestigt.
Die Gestellplatte 30 dient der Röhre 26 als Führung, indem die Unter kante der Röhre an der Oberseite der Ge- stellplatte 30 und die Oberseite der Halte platte 27 an der Unterseite der Gestellplatte 30 anliegt. Die Gestellplatte 30 hat den Schlitz 29 für den Hals 69 der Halteplatte 27 und den Ausschnitt 28 für Münzen, wel che durch die Röhre 26 in diesen Ausschnitt <B>8</B> geführt werden. Druckfedern 33 suchen <B>2</B> die Röhre 26 in ihrer Anfangsstellung zu halten.
Der Geldwechsler arbeitet in folgender Weise: Soll eine Münze 70 aus der Röhre ent nommen werden, so wird dieselbe durch die Röhre 26 in Pfeilrichtung (Fig. 12) über den Ausschnitt 28 geschoben, aus welchem sie nach Zurückschieben der Röhre in die Hand des Operierenden fällt. Im Ruhe zustand verhindert die Halteplatte 27 das Herausfallen der Münzen aus der Röhre 26.
In den Füg. 16 und 17 ist eine ähnliche Konstruktion dargestellt, wie in den zuletzt genannten Figuren. Um den Drehbolzen 32 ist eine Röhre 31 schwingbar aufgehängt, die durch die Feder 34 in ihrer Anfangs stellung (Fig. 16) gehalten wird. Die Röhre 31 samt Halteplatte 37 ist entsprechend der Grundplatte 35 des Gestelles 36 kreisbogen förmig um den Drehpunkt 32 gekrümmt.
Indem die Röhre aus Stellung nach Fig. 16 in die Stellung nach Fig. 17 ge bracht wird, wird das Geldstück über den Ausschnitt 80 geschoben, der genau so aus gebildet ist, wie der Ausschnitt 28 nach Fig. 19. Nachdem die Röhre 31 in ihre An fangsstellung nach Fig. 16 zurückgebracht worden ist, fällt die über dem Ausschnitte 80 befindliche Münze in die untergehaltene Hand.
In den Fig. 20, 21 ist das Prinzip eines Geldwechslers dargestellt, der ähnlich arbei tet wie derjenige nach Fig. 16 und 17, bloss, dass bei der Konstruktion nach Fig. 20, 21 die Halteplatte 44 der um den Drehpunkt 47 schwingbar angeordneten Röhre 38, wel che durch die Feder 41 in ihrer Anfangsstel lung gehalten wird, und der Gestellboden 39, der schwingbar an der Gestellwand 43 angeordnet ist, gerade ausgeführt sind, an statt gewölbt wie nach Fig. 16, 17.
Damit nun der gerade Boden 39 mit dem zum Aus werfen der Münze nötigen Ausschnitte sich der Halteplatte 44 der Röhre 38 in den ver schiedenen Stellungen anpassen - kann, ist der Boden 39 mit einer Kulissenführung 40 versehen, in welcher der Kulissenstein 42, der drehbar am Gestell 43 angebracht ist, geführt ist. Im vorliegenden Falle ist natür lich für jede Röhre ein beweglicher Gestell boden 39 vorgesehen. Die Betätigung dieses Geldwechslers ist sonst die gleiche wie bei der Konstruktion nach Fig. 16, 17 angege ben ist.
In den Fig. 22 bis 24 ist ein Geldwechs ler gezeigt, bei welchem die Röhre 45 um den Drehpunkt 46 schwingbar angeordnet ist. An dem Gestell 49 sind die Finger 51 und die mit einer auf der Unterseite gerif felten Backe versehene Feder 54 angebracht. In der Röhre 45, die durch die Feder 48 in Ruhestellung gehalten wird, sind die ver schiebbaren Nocken 53, 52 vorgesehen, die unter der Einwirkung von nicht gezeichne ten Federn so gehalten werden, dass sie die Stellung nach Fig. 23 einnehmen, bezw. etwas in die Röhrenöffnung hineinragen. Weiterhin sind im Innern der Röhre 45 die feststehenden Nasen 56, 58 angebracht.
Auch hier ist die Wandung der Röhre aus einem Stück mit der die Einwurföffnung aufweisenden Wandung hergestellt.
Der Geldwechsler wird in folgender Weise betätigt: Soll . aus der Röhre 45, welche in der -nicht gezeichneten Ruhestellung ist, wenn die Röhre 45 nach links geneigt ist, bis sie an der geriffelten Backe der Feder 54 und ' an dem Finger 51 anliegt, eine Münze 55 entnommen werden, so wird die Röhre 4 5 in die Stellung nach Fig. 22 gebracht, wobei der Nocken 53 durch die geriffelte Backe der Feder 54 aus dem Innern der Röhre 45 herausgezogen wird, indem die mit einer auf der Unterseite geriffelten Backe versehene Feder 54 den Nocken 53 mittelst Reibung festhält. Hierbei gibt der Nocken 53 die Münze 55 frei, die auf den Nocken 53, 58 gelagert war und die nun in die untergehal tene Hand fällt.
Nachdem die Röhre aus der Stellung nach Fig. 22 in die Stellung nach Fig. 23 gebracht worden ist, hat die geriffelte Backe der Feder 54 den Nocken 53 losgelassen, so dass sein Endteil unter der Wirkung einer nicht gezeichneten Feder wieder in das In nere der Röhre tritt, um das Geldstück 50, sobald es von dem Nocken 52 losgelassen wird, aufzufangen. Ist die Röhre 45 in die Stellung nach Fig. 24 gebracht worden, so ist der Endteil des Nockens 52 aus dem In nern der Röhre 45 gezogen und die Münze fällt auf den Nocken 53 und die Nase 58.
Hier bleibt sie so lange liegen, bis die Röhre 45 aus ihrer Ruhelage wieder in die Lage nach Fig. 22 gebracht wird. In dieser Stel lung wird der Nocken 53 aus der Röhre 45 herausgezogen und die Münze 50 fällt in die untergehaltene Hand.
Nach den Fig. 25, 26 wird das Unterteil der Röhre 57 durch den Schieber 63 be herrscht, mittelst welchem eine Münze aus der Röhre herausgeworfen wird. In. den Schieber greift zwecks Betätigung der He belarm 62, welcher mit der Platte 59 des Einwurftrichters 60 fest verbunden ist.
Liegt der Einwurftrichter 60 oben auf der obern Abdeckwand der Röhre 5 7 auf, so ist der Schieber 63 in Ruhestellung. Auch hier ist die Wandung der in das Innere der Röhre einmündenden Einwurföffnung 64 aus einem Stück mit der Wandung der Röhre. Soll eine Münze aus der Röhre 57 entnommen werden, so wird der Einwurftrichter 60 ge hoben, wobei der Hebelart. 62 den Schieber 63 in Auswurfstellung bringt. In dieser Stellung fällt die Münze in die untergehal tene Hand.
Nach Fig. 2 7 bis 30 ist ein Geldwechs ler 98 vorgesehen, bei welchem wiederum unten eine Vorrichtung angebracht ist, um die unterste Münze aus der Röhre auszu werfen. In vorliegendem Falle soll die Münze seitlich auf das Brett 99 geworfen werden. Die Einwurföffnung und die Aus wurfvorrichtung sind in ähnlicher Weise, wie bereits beschrieben, ausgeführt. Zu die sem Zwecke greift der Hebelarm 250 in den Schieber 251, während der Hebelarm 252 zum Niederdrücken mittelst des Fingers vor gesehen ist. Da die Führung 93 vollkommen geschlossen ist, so muss die Öffnung des Schiebers 251 zur Aufnahme der Münze voll kommen das Innere der Röhre verlassen, um. die Münze auswerfen zu können.
Weiterhin ist eine Vorrichtung angefügt, bei welcher die ausgeworfene Münze auf das Brett 99 geworfen wird, damit derjenige, der die Ware gekauft hat, auf dem Brette die aus geworfenen Münzen nachzählen kann. Der Creldweellsler ist oben mit einem schrägen Brett 911 versehen, welches Aussparungen für die Nasen 97 aufweist, die an der Wand 91 angebracht sind. Das Brett 99 zeigt vorn die Verengung 96 und weist hinten das Auge 95 auf, welches drehbar am Lagerauge 94 vorgesehen ist. Das Brett 99 trägt eine Verlängerung 117, an welcher drehbar die Stange 92 vorgesehen ist, welche mit der Wand 91 bei<B>1,01</B> drehbar verbunden ist.
Beim Betätigen der Auswurfvorrichtung wird die Münze auf das Brett 99 geworfen. Nachdem nun vorher der Käufer das Geld auf das Brett 90 gelegt hat und der Ver käufer mittelst der Auswurfvorrichtung das herauszugebende Geld auf das Brett 99 ge worfen hat, kann der Käufer das Geld, das er gegeben und das er herausbekommt, nach kontrollieren. Stimmt die Somme, so drückt er vorn auf Brett 99 und das Geld rollt vorn durch die Verengung 96 in seine Hand. Zu gleicher Zeit aber sind die Nasen 97 nach Fig. 30 nach unten gezogen worden, so dass sie die Bodenfläche des Brettes 90 frei geben. Jedes Geldstück rollt dann in die Röhre, deren Zugang durch. die Nase frei gegeben worden ist.
Damit die Münze in die für sie bestimmte Röhre rollen kann, muss sie natürlich vor die entsprechende Nase gelegt werden.
Nach den Fig. 31 bis 34 sind zwei Geld wechsler vorgesehen, die so ausgebildet sind, dass sie in einen Tisch eingelassen werden können. Während die meisten stationären Geldwechsler auf den Tisch gestellt werden. sind die Geldwechsler nach Fig. 31 bis 34 i. den Tisch derartig eingelassen, dass der Oberteil des Geldwechslers nur wenig über die Tischplatte herausragt.
Nach den Fig. 31 und 32 weist die Röhre 140 die oben bereits beschriebene Ein wurföffnung und unten die Auswurfvor- richtung auf, welche die herausgegebene Münze auf die Platte 108 wirft. Die letztere ist an der gettenradführung 106 angebracht. Da der Geldwechsler im Tische versenkt ist, so ist in der Tischplatte eine Öffnung vor gesehen, in welche die Platte 108 mit dem ausgeworfenen Gelde beim Anheben eintritt. Solange das Brett 108 aber in seiner unter sten Stellung verweilt, ist diese Tischöff nung durch eine Plattform 107 ausgefüllt, die durch den Kettenzug 105 verschiebbar ist.
Das auf die Plattform 102 gezahlte Geld wird, ähnlich wie bei der Konstruktion nach Fig. 27, durch eine Nase an der Wand 103, welche im Lager 104 geführt ist, festgehal ten. Der Geldwechsler wird in folgender Weise bedient: Unter Betätigung der Auswurfvorrich- tung wird das auszuzahlende Geld auf die Platte 108 geworfen. Die bedienende Person dreht nun durch eine nicht gezeichnete Vor richtung die Kettenräder, wobei die Platte 108 zuletzt die Lage nach Fig. 32 einnimmt. Vorher war die Plattform 107 durch den Kettenzug 105 seitlich bewegt worden, so dass dieselbe die Stellung nach Abb. 32 ein genommen hat.
Nachdem der Käufer sich durch das auf die Plattform 102 gezahlte Geld und das auf der Platte 108 befindliche Geld von der Richtigkeit der Geldheraus gabe überzeugt hat, nimmt er das Geld von < ler Platte 108 weg. - Die bedienende Person bewegt dann durch eine nicht gezeichnete Vorrichtung die Wand 103 nach unten, wo bei die Nase an der Wand das Geld frei gibt, das in die Röhre rollt, deren Zugang vorher durch die Nase versperrt war. Damit die betreffende Münze in die für sie - bert stimmte Röhre rollen kann, muss die Münze vor die entsprechende Nase gelegt werden.
Nach den Fig. 33- und 34 ist wiederum untenan der Röhre 116 eine .Auswurfvor- richtung für die Münze vorgesehen, welche die letztere auf die Platte 122 wirft. Die letztere wird .durch eine Nürnbergerschere <B>111,</B> deren einer unterer Schenkel in der Führung 112 geführt ist, auf- und nieder bewegt und trägt den Kulissenstein 21, wel cher in der Nute 110, die an der Plattform 109 angebracht ist, geführt wird. Die Platt form 109 ist in dem Lager 120 geführt.
Die Plattform 115 dient zur Aufnahme des be zahlten Geldes, das durch eine an der Wand 113, welche in der Führung 114 geführt wird, angebrachte Nase am Herabrollen in die Röhre 116 verhindert wird. Auch hier sind mehrere Röhren nebeneinander gestellt. Ist das Geld aus der Röhre 116 auf die Platte 122 geworfen worden, so drückt die bedienende Person auf den Griff 123 der Nürnbergerschere 111, wobei die Platte l22 in die Lage nach Fig. 34 gebracht wird.
Während die Platte 122 hochgeht, läuft der Kulissenstein 121 in der Nut<B>110</B> hoch, so dass die Plattform 109 seitlich verschoben wird und die Stellung nach Fig. 34 ein nimmt. Nachdem das Geld auf der Platt- form 115 und auf der Platte 122 kontrol liert ist, nimmt der Käufer das Geld von der Platte 122 und die bedienende Person schiebt die Wand 113 nach unten, wobei durch Zurückschieben der Nase an der Wand 113 das Geld in diejenige Röhre fällt, deren Zugang durch die entsprechende Nase ver sperrt war.
Nach den Fig. 35 bis 43 ist ein Geld wechsler vorgesehen, der genau eine Anord nung zum Aufbewahren und Herausgeben der Münzen aufweist, wie nach Fig. 1 bis 11 beschrieben. Ausserdem aber weist der Geld wechsler eine Geldnotentasche auf, in wel- eher die Geldnoten aufbewahrt werden.
Diese Geldnotentasche ist zusammen mit den Röh ren auf einem nicht gezeichneten Gestell be- befestigt und besitzt einen Behälter 151 mit Griff 153 und einem zurückklappbaren Dek- kel 152, der in seinem Scharnier nicht ge zeichnete Torsionsfedern zwecks Aufklap- pensdesselben aufweist. Dieser Behälter 151 ist im Behälter 166 auf- und niederschiebbar angeordnet. Am Behälter<B>151</B> sind die Win kelstücke 154, 155 angebracht, welche -die Rohre 167, 171. tragen. Innerhalb dieser Rohre liegen die Federn 169, 170.
Die Rohre 167, 171 sind innerhalb der Rohre 168, 172 geführt, welche am Boden des Behälters 166 befestigt sind. Die Federn 169, 170 haben das Bestreben, den Behälter<B>151</B> hochzuschie ben. Dieses Hochschieben wird verhindert durch die Arretiervorrichtung 160 mit deri Nasen 158, 159, welche sich auf die An sätze 156,<B>157</B> der Winkelstücke 154, 155 legen. Weiterhin sind in der Geldnoten tasche, welche aus dem feststehenden Behäl ter 166 und dem beweglichen Behälter 151 besteht, Abteilungen für Geldstücke vorge sehen, welche in den Röhren 150 nicht unter gebracht werden können. Im allgemeinen werden die Fahrkarten mit kleinen Münzen bezahlt, während mit grösseren Münzen sel ten bezahlt wird.
Da es sich nun nicht lohnt, für solche Münzen Röhren mit Auswurfvor- richtungen vorzusehen, so sind in der Geld notentasche die Fächer 161 angebracht. In diesen Fächern kommen die Münzen hoch- kantig aufeinander zu liegen. Die unterste Münze 162 wird nach Fig. 38 und 39 mit- telst der Blattfedern 163, 164 festgehalten. In den Fächern 161 sind die Aussparungen <B>165</B> vorgesehen, damit die Münze 162 mit den Fingern beim Herausziehen besser um klammert werden kann.
Der in den Fig. 35 bis 43 beschriebene Geldwechsler findet in folgender Weise Ver wendung: Sollen in den Behälter 151. Geldscheine placiert oder aus demselben entnommen wer den, so wird die Arretiervorrichtung so weit Herschoben, bis die Nasen 158, 159 die An sätze 156,<B>157</B> freigeben. Jetzt wird der Be hälter<B>151</B> unter dem Drucke der Feder 169, 170 so weit hochgehoben, wie die Fig. 42 zeigt. Ein nicht gezeichneter Anschlag hält. den Behälter 151 in dieser Stellung. Hierbei klappt der Deckel 152 auf und die Geld scheine können aus dein Behälter 151 ent nommen oder in denselben placiert werden.
Hierauf wird der Deckel 152 wieder zurück geklappt und der Behälter 151 nach unten gedrückt. Die Nasen 158, 159 der Arretier vorrichtung 160 werden über die Ansätze 156, 157 geschoben, wodurch der Behälter 151 in seiner tiefsten Stellung gesichert ist. Geldstücke, welche nicht in den Röhren 150 untergebracht werden können, werden in die Fächer<B>161</B> eingeschoben. Die unterste Münze 162 wird von den Federn<B>163,</B> 164 umklam mert und festgehalten. Soll nun das unterste (leldstück 162 aus dem Fächer entnommen werden, so wird das Geldstück von zwei Fingern umklammert und herausgezogen. An Stelle des herausgezogenen Geldstückes wird dann das nächstfolgende Geldstück von den Blattfedern 163, 164 umklammert.