CH159262A - Verfahren zur Herstellung von Menstruationsbinden, die sich nach ihrem Gebrauch leicht vernichten lassen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Menstruationsbinden, die sich nach ihrem Gebrauch leicht vernichten lassen.

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CH159262A
CH159262A CH159262DA CH159262A CH 159262 A CH159262 A CH 159262A CH 159262D A CH159262D A CH 159262DA CH 159262 A CH159262 A CH 159262A
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Sommerhalder Emil
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Sommerhalder Emil
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/56Supporting or fastening means
    • A61F13/66Garments, holders or supports not integral with absorbent pads
    • A61F13/665Means specific for supporting or fastening sanitary towels; and sanitary towels

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Description


  erfahren zur     Bierstellung    von     lhlenstruationshinden,    die sich nach     ihrem        Gebrauch     leicht vernichten lassen.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung von Menstruations  binden, die sich nach ihrem Gebrauch leicht  vernichten lassen.

   Nach dem Verfahren wer  den die Binden in Schlauchform derart her  gestellt, dass an einer Stelle derselben ein  besonders gekennzeichneter, zum Beispiel auf  fallend starker oder eine andere Farbe be  sitzender Längsfaden lose mit eingearbeitet  wird, welchen man von den aufeinander  folgend eingetragenen Schüssen abwechselnd  umschlingen und dabei jeden Schuss wieder  in den gleichen Kettenteil zurückgehen lässt,  in den er vorher eingetragen wurde, so dass  ein Schlauch entsteht, den man durch heraus  ziehen jenes Kettenfadens, jederzeit leicht  auftrennen kann, und ferner dadurch gekenn  zeichnet, dass man den Schlauch teilweise  mit einer viel Flüssigkeit anzusaugen ver  mögenden Zellstoff oder ähnlichen Masse  füllt, das ganze Verfahren zum Zweck eine  Binde zu schaffen,

   die ein leichtes     Öffnen     des Schlauches durch blosses Herausziehen    des besonders gekennzeichneten Fadens und  getrenntes Vernichten der beiden Teile,  Schlauch und Inhalt gestattet.  



  Eine nach diesem Verfahren beispiels  weise hergestellte Binde ist in der     Zeichnung     dargestellt, und es zeigt       Abb.    1 die Binde in flacher Ansicht so  dargestellt, dass der besonders auffallend  starke und anders farbige Längsfaden oben  liegt,       Abb.    2 die Binde von der Seite mit teil  weisem Längsschnitt durch die Mitte der       Abb.    1,       Abb.3    eine flache Ansicht der Binde  mit dem bis zur Hälfte herausgezogenen be  sonders gekennzeichneten Längsfaden und  der soweit     geöffneten    Hülle.  



  Die     schlauchförmig        erzeugbare        Menstrua-          tionsbinde    besteht aus einem von möglichst  billigen Garnmaterial hergestellten Gaze  schlauch 1 und einer in dieses Schlauchge  bilde     einlegbaren,    leicht Flüssigkeit ansau  genden Zellstoffmasse 3,     Abb.    2 und 3, und      einem das     Gazegebilde    zum Schlauch zu  sammenhaltenden, besonders gekennzeichneten  Längsfaden 2.

   Diese Anordnung ist deshalb  so getroffen, damit die beiden Teile 1 und 3  der Binde, durch Herausziehen des Fadens  leicht voneinander getrennt und jeder  Teil für sich vernichtet werden kann, ohne  irgendwelche Schäden zu verursachen und  die verbrauchte     bezw.    vernichtete Binde,  ohne grossen Kostenaufwand durch eine neue  Binde ersetzen zu können.  



  Die Herstellungsart von schlauchförmigen  Bändern ist im allgemeinen bekannt, aber  das Einarbeiten eines besonderen, irgendwie  gekennzeichneten, von allen andern Fäden  leicht erkennbar zu unterscheidenden, zum  Beispiel stärkeren, farbigen oder doppelten,  leicht     herausziehbaren    Fadens 2, ist noch  nie für einen besonderen Zweck gemacht  worden.  



  Zum besseren Verständnis und deutliche  ren Veranschaulichung ist die Binde in     Abb.    1  und 2 im fertigen verkaufsfähigen Zustand  zum unmittelbaren Gebrauch, und in     Abb.    3,  im verbrauchten zu vernichtenden Zustand  dargestellt.  



  Der besondere Faden 2 wird seitlich an  der     Kettenfädenkante    von einer besonderen  Spule her mit zur Einarbeitsstelle geleitet.  Für jede Schlauchherstellung sind vier Reihen  Kettenfäden nötig, von welchen je zwei  Reihen Kettenfäden die obere und je zwei  die untere Hälfte des Schlauches bilden. Bei  der bekannten Herstellung eines gewöhnlichen,  untrennbaren Schlauches geht zum Beispiel  eine     Schussspule    mit ihrem Faden stets  von links nach rechts durch das Fach  der obern Hälfte und umgekehrt stets von  rechts nach links durch das Fach der untern  Hälfte. Auf diese Weise wird die obere  Kette mit der untern Kette zu einem voll  ständig untrennbaren Schlauch verbunden.  



  Zum Unterschied von dieser beschriebenen  Herstellungsart besteht das Herstellungsver  fahren für den trennbaren Schlauch darin,  dass die     Schussspule    mit ihrem Faden 4 die  obere Kette zum Beispiel einmal von links  nach rechts und nach Umstellung der- glei-         chen    Kette zu einem neuen Fach, unter Um  schlingung des Kettenfadens 2 wieder von  rechts nach links durchläuft, worauf die un  tere Kette Fach bildet, vom Schuss 4 von  links nach rechts durchlaufen wird, worauf  das Fach der     (intern.    Kette gewechselt wird.  und nach Umschlingung des Fadens 2 vom  Schuss 4 von rechts nach links durchlaufen  wird und so fort.

   Auf diese Weise geht die       Sehussspule    mit ihrem Faden 4 nur immer  auf der einen, dem besonderen Kettenfaden  2 gegenüberliegende Kante, in das andere       bezw.    obere oder untere Fach über und die  Verbindung zwischen der obern und der  untern Kette findet an der andern Kante nur  durch abwechselndes Umschlingen des Ket  tenfadens 2 statt. Es muss daher dieser Fa  den 2 immer an der Fachbildung der obern  sowohl wie auch an der Fachbildung der  untern Kette teilnehmen.  



  Aus diesem Schlauchgebilde werden nun  Menstruationsbinden dadurch hergestellt, dass  entsprechende Längen von ersterem abge  schnitten und die     flach        aufeinanderliegenden          Gazestoffteile    so     auseinandergezogen,    dass der  seitlich an der Kante eingearbeitete beson  dere Faden 2, zum Beispiel nach oben und  in die Mitte kommt     (Abb.    1).

   Hierauf wird  der abgeschnittene     Gazeschlauch    1 in der  Mitte seiner Länge mit einer zum Beispiel  aus mehreren     übereinandergelegten    Schichten  einer billigen, sehr leicht Flüssigkeit anzu  saugen vermögenden     Zellstoff-    oder derglei  chen Masse 3 ausgefüllt     (Abb.    2, 3). Das  Quantum dieses Zellstoffes 3 ist so Beinessen,  dass es den     Gazeschlauch    1 nur ganz lose,  aber doch so ausfüllt, dass der Zellstoff 3  nicht von selbst herausfällt.  



  Da es aus hygienischen und andern Grün  den nicht ratsam ist, die Binde zu reinigen  und wieder zu benutzen oder als Ganzes da  durch zu vernichten, dass sie zum Beispiel  nach dem Gebrauch ins Klosett geworfen  wird, was ein Verstopfen der     Abflussrohre     zur Folge haben könnte, so muss die Binde  leicht und bequem     auseinanderreissbar    sein.  Zu diesem Zweck ist der besondere Faden 2  mit eingearbeitet, welcher dann nur -nach      dem Gebrauch der Binde auf folgende Weise  herausgezogen werden muss. Man fasst mit  der einen Hand den Faden 2 oben an und  mit der andern Hand wird der     Gazeschlauch     unten festgehalten.

   Durch das darauf fol  gende Hochziehen des Fadens 2 öffnet sich  der     Gazeschlauch    1 und die Binde geht,  wie     Abb.    3 zeigt, so weit auseinander, dass  der vollgesaugte und daher schwer gewor  dene Zellstoffinhalt 3 von selbst herausfällt.  Wenn die Binde zum Beispiel über das Klo  sett gehalten wird, so wird der Zellstoffin  halt 3 ohne weiteres     Zutun    ins Klosett fallen.  Hierauf kann die Binde 1 auch nachgeworfen  werden, ohne dass es das Klosett     bezw.    dessen       Abflussrohr    verstopft, wie es in dem Fall  vorkommt, wenn beides zusammen ins Klo  sett geworfen wird, ohne es vorher zu tren  nen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Menstrua tionsbinden, die sich nach ihrem Gebrauch leicht vernichten lassen, dadurch gekenn zeichnet, dass man ein Schlauchgewebe da durch herstellt, dass an der einen Kante des Schlauchgewebes ein besonders gekennzeich neter Kettenfaden lose mit eingearbeitet wird, welchen man von den aufeinander folgend eingetragenen Schüssen abwechselnd um schlingen und dabei jeden Schuss wieder in den gleichen Kettenteil zurückgehen lässt, in der er vorher eingetragen wurde, so dass ein Schlauch entsteht, den man durch Heraus ziehen jenes Kettenfadens jederzeit leicht auftrennen kann, und ferner dadurch gekenn zeichnet, dass man den Schlauch teilweise mit einer viel Flüssigkeit anzusaugen ver mögenden Zellstoff- oder ähnlichen Masse füllt,
    das ganze Verfahren zum Zweck eine Binde zu schaffen, die ein leichtes Öffnen des Schlauches durch blosses Herausziehen des besonders gekennzeichneten Fadens und getrenntes Vernichten der beiden Teile. Schlauch und Inhalt, gestattet. <B>PATENTANSPRUCH</B> II: Menstruationsbinde hergestellt nach. dem Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Innern mit einer zweckentsprechenden Zellstoff- oder ähn lichen blasse versehener (4azeschlauch nur durch einen deutlich erkennbaren, mit ein gearbeiteten, besonderen Längsfaden geschlos sen ist.
    UNTERANSPRüCHE 1. Menstruationsbinde nach dem Patentan spruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der besondere Faden ein auffallend far biger Faden ist. 2. Menstruationsbinde nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der beson dere Faden ein auffallend stärkerer Faden ist, als die übrigen Fäden sind. 3. Menstruationsbinde nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der beson dere Faden aus mehreren Einzelfäden besteht.
CH159262D 1931-07-06 1931-07-06 Verfahren zur Herstellung von Menstruationsbinden, die sich nach ihrem Gebrauch leicht vernichten lassen. CH159262A (de)

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