CH158084A - Schaltungsanordnung zur Fernein- und -ausschaltung von Telegraphenapparaten. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Fernein- und -ausschaltung von Telegraphenapparaten.

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CH158084A
CH158084A CH158084DA CH158084A CH 158084 A CH158084 A CH 158084A CH 158084D A CH158084D A CH 158084DA CH 158084 A CH158084 A CH 158084A
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capacitor
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telegraph
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switching
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Schaltungsanordnung zur     Fernein-    und     -ausschaltung    von Telegraphenapparaten.    Gegenstand der Erfindung ist eine Schal  tungsanordnung zur     Fernein-    und     -aussehal-          tung    von     Telegraphenappargten    durch Strom  richtungsänderung in der 'Telegraphen  schleife.

   Für Telegraphenanlagen mit     Ein-          fachstrombetrieb    ist es bereits vorgeschlagen       wer-den,    die Ein- und     Ausschaltung    der  Apparate durch     Schalteinritlitungen        verzu-          nehmen,    die nicht auf die     Zeicheninipulse     gleichbleibender Richtung, sondern nur auf  eine Stromrichtungsänderung in der     Tele-          graphiersehleife    ansprechen, und zu ihrer Be  tätigung Schaltmittel vorzusehen,

   die nach  Beendigung des     telegTaphischen        _Verkehrs          bezw.    bei     Auftrennung    einer zwischen Teil  nehmern hergestellten Verbindung selbsttätig  die Umkehr der Richtung des in der     Tele-          graphierschleife    fliessenden Ruhestromes     her--          beiführen.     



  Um bei     solehen    Anlagen eine     Betriebs-          bereitschaftsprüfung    der Telegraphenappa  rate durchführen zu können, ist     fern-er    vor-    geschlagen worden, den im     Ruhezustan#d    der  Anlage dauernd über die     Telegraphierschleife     fliessenden Ruhestrom zur Überwachung zu  verwenden und jede Störung der Betriebs  bereitschaft eines Apparates durch Unter  brechung der     Ruhestromschleife    anzuzeigen.

    Es wurde hierzu vorgeschlagen, eine     Sehalt-          eiurichtung    zu verwenden, welche im Ruhe  zustand der Anlage von der zum Betrieb des  Apparates vorgesehenen     Stromqu#elle    dauernd  unter Strom     o-ehalten    wird und beim Aus  bleiben der Betriebsspannung durch Unter  brechen des in der     Telegraphierschleife    flie  ssenden Ruhestromes die eingetretene Ände  rung im     Betriebsbereitschaftszustand    an  zeigt.  



  Diese Anordnung     lässt    zwar eine dauernde  Überwachung der Betriebsbereitschaft der  Apparate zu, hat aber den Nachteil,     dass    so  wohl durch die von der     Betriebsstromquelle     gespeiste     Kontrolleinrichtung,    als auch durch  die     Ruhestromschleife    ständig elektrische      Energie verzehrt wird, was insbesondere bei  kleinen Anlagen mit schwachem Verkehr  einen unnötigen Aufwand bedeutet.  



  Die Erfindung geht nun von dem Ge  danken aus,     dass    es zur Überwachung der  Betriebsbereitschaft der Apparate genügt,  bei ihrer Einschaltung eine Prüfung auf das  Vorhandensein der     rielitigen    Betriebsspan  nungen vorzunehmen. Es ergibt sich dann  gegenüber den     varerwähnten    Anordnungen  der Vorteil,     dass    sowohl die     Ruhestrom-          Kontrolleinrichtung    für die     Betriebsstrom-          quelle    der Apparate gespart, als auch auf  den Ruhestrom in der     Telegraphierschleife     verzichtet werden kann.

   Dabei braucht aber  anderseits das bekannte     Schaltunosprinzip     nicht aufgegeben zu werden, nach welchem  die     Fernein-        bezw.        -ausschaltung    der     Tele-          graplienapparate        dureli    Stromrichtungsände  rung in der     Telegraphierschleife    herbei  geführt wird.

   Nach der Erfindung ist die  zur Einschaltung dienende, auf die     Strom-          rielitungsänderung    ansprechende     Schaltein-          richt-ung    im     Ruhezustancl    der Anlage mit  einem Kondensator in Reihe geschaltet, zum  Zwecke, die     Schalteinriclitung    zu befähigen,  trotz der     Unterbrechuno,    des Gleichstrom  flusses in der     Telegraphierschleife    auf die  zur     Herbeifülirung    der Einschaltung vor  genommene Änderung der an der Schleife  liegenden Spannung anzusprechen.  



  Der Kondensator kann im Betriebs  zustand überbrückt werden, damit er keine  störenden Wirkungen auf die Übertragung       der        Telegraphierzeichen    ausübt. Diese Über  brückung kann beispielsweise in einer     gal-          vanisclien        Durchschaltung    des Leitungs  stromkreises unter     aleichzeitigoer        Auftren-          nung        #es    den Kondensator enthaltenden  Stromkreises bestellen.

   Es ist ferner zweck  mässig, die Überbrückung des     Kundensators     durch -eine     Scha.Heinrielitung    erfolgen zu  lassen, die bei der Ferneinschaltung des Tele  graphenapparates nur dann zum Ansprechen  kommt, -wenn der Telegraphenapparat tat  sächlich betriebsbereit ist, insbesondere kann  dafür gesorgt werden,     dass    die Selialteinrich-         tuno-    nur bei Vorhandensein der     erforder-          liehen        Betriebsspannun,-en    für den     Tele-          aphenapparat    zum Ansprechen kommt.

         Durch,die        Schliessuno,        bezw.    das     Offenbleiben     der Gleichstromschleife kann dann an einer  andern Stelle, zum Beispiel in einem Ver  mittlungsamt, festgestellt werden, ob die an  gerufene Station betriebsbereit ist oder nicht.  



  Die Abschaltung     bezw.    Überbrückung des  Kondensators, die zur Anzeige der Betriebs  bereitschaft erforderlich ist, kann zum Bei  spiel durch einen Kontakt einer Schaltein  richtung vorgenommen     werden,die    bei Emp  fang des     Einsehaltsfromes    an die     Betriebs-          stromquelle    des Telegraphenapparates ange  schaltet wird und nur dann zum Ansprechen  kommt, wenn die Betriebsspannung in voller  Grösse vorhanden ist.  



  Als Ausführungsbeispiel der     Erfindun.#,     ist in der     Zeiehnun   <B>g</B> die Schaltungsanord  nung     ein-er    handbedienten     Telegraphen-Ver-          mittlungsstelle    dargestellt, bei der in der  Teilnehmerschleife mit Einfachstrom     gp-          arbeitet    wird, während die Übermittlung der       Zeichenimpulse    innerhalb der Vermittlungs  stelle durch Doppelstrom. erfolgt. Der linke  Teil der Zeichnung zeigt -die Schaltung -einer  Teilnehmerstelle, die über eine Doppelleitung  L mit der im übrigen Teil der     Zei-chnun.!T     dargestellten Vermittlungsstelle verbunden  ist.

   Zum Teilnehmerapparat gehört im  wesentlichen der Empfangsmagnet M, der in  Reihe mit dem Sendekontakt SK ständig in  der     Telegraphiersebleife    liegt, und der An  triebsmotor<B>A,</B> der über die Kontakte u2 und  u. an eine     Betriebsstromquelle,    zum Beispiel  das Lichtnetz<B>N,</B> angeschaltet werden kann.  Diese     Anschaltung    erfolgt durch ein eben  falls von der     Betriebsstromquelle    gespeistes  Relais<B>U,</B> welches von einem in der     Teil-          nehmersehleife    liegenden     Einschalterelais   <B>ER</B>  abhängig ist.  



       Innerlialb    der Vermittlungsstelle ist der       Teilnehmerleitune    eine     Vermittlun--sklinke     VK zugeordnet, die in bekannter 'Weise     viel-          faoll    geschaltet sein kann. Ein von der  Teilnehmerstelle     ausgehend-er    Anruf wird  durch eine Anruflampe AL angezeigt, die      der Teilnehmerklinke VK zugeordnet ist und  in bekannter Weise durch mit Ader Teil  nehmerschleife verbundene Relais einge  schaltet -wird.

   Die     o-ewünschten        Verbindun-          Olen        wer-den    durch     Schnurpaare    hergestellt,  von denen eines durch den schematisch     ge-          zeichnet-en    Abfrage- oder Verbindungsstöpsel  <B>VS</B> angedeutet ist. Jedem Stöpsel ist eine  Überwachungslampe     SL    zugeordnet, die  durch in der Schnur liegende Relais ge  steuert wird.  



  Wünscht der im linken Teil der Zeich  nung dargestellte Teilnehmer den     Verkeltr     mit einem andern Teilnehmer aufzunehmen,  so drückt er zunächst die     Einschaltetaste   <B>ET</B>       und    schliesst dadurch die     Gleichstromschl-eife     zum Amt, die vorher durch den mit dem       Einschalterelais   <B>ER</B> in Reihe liegenden Kon  densator<B>C</B> unterbrochen war.  



  Im Amt kommt dabei das Relais R zum  Ansprechen, welches über seinen Kontakt r  die Anruflampe AL einschaltet und dadurch  der Bedienungsperson den Wunsch     Jes    Teil  nehmers anzeigt. Führt nun die Beamtin  den Stöpsel<B>VS</B> in die der Anruflampe     AL     zugeordnete     Abfrageklinke    VK ein, so spre  chen über die     c-Ader    des Stöpsels die       Klinkenhülse    und. einen in der Klinke lie  genden Kontakt die beiden Prüfrelais T und  P an.  



  Das Relais T trennt mit seinem Kontakt       t3    den Stromkreis der Anruflampe     AL    auf,  so     dass    diese erlischt, und legt ausserdem die  Kontakte t., und t2     um"durch    die die Strom  richtungsänderung in der Teilnehmerschleife       herbeigefü'hrt    wird.

   Der mittlere Kontakt  teil von t, der früher über eine Wicklung       von   <B>B</B> an einem negativen Potential lag, wird  jetzt über eine Wicklung des     Empfangs-          ralais   <B>E</B>     anein    positives Potential geschaltet,  während umgekehrt der Kontakt t" -der im       Ruhezustan,d    positives Potential führt, die       Verbin#dung    mit einem negativen Potential  herstellt. Gleichzeitig wird durch die Kon  takte t, und t, das Anrufrelais<B>B</B> stromlos  gemacht.  



  In der Teilnehmerstelle spricht das pola  risierte     EinschaIterelais,    ER, von welchem    nur die     Wieklung   <B>1</B> bei noch geschlossener  Einschalttaste in der Teilnehmerschleife  liegt, auf die     Stromrichtungsänderuno,    an.  so     dass    der im Ruhezustand geöffnete Kon  takt er geschlossen wird.

   Wenn die Be  triebsspannung<B>N</B> in voller Grösse vorhanden  ist, wird beim Schliessen des Kontaktes er  das Relais<B>U</B> zum Ansprechen gebracht,     wel-          ehes    über die Kontakte     ii,    und     ii,    den An  triebsmotor<B>A</B> einschaltet und über den  Kontakt u, die'     Gleichstrom-Teilnehmer-          schleife    geschlossen hält, so     dass    die     Ein-          schaltetaste   <B>ET</B> zurückgestellt werden kann.  



  In der Vermittlungsstelle wird als Zei  chen der Betriebsbereitschaft des Teilnehmers  das polarisierte Relais<B>E</B> umgesteuert,     da,die          Amperewindun    '-en der in der Teilnehmer  schleife     lieyenden        "iÄTicklun"#    in bekannter  Weise die     Amperewindungen    der andern  Wicklung überwiegen, die über     einen)Vider-          stand    W, dauernd in einem     Ruhestromkreis     liegt.

   Die Umsteuerung des Kontaktes e hat  dann zur Folge,     dass    das in der     a-Ader    des  Stöpsels     VS    liegende Relais X über den be  reits geschlossenen Kontakt<B>p,</B> des Relais P  zum Ansprechen kommt. Die Überwachungs  lampe     SL,    die kurz vorher durch den Kon  takt<B>p,</B> eingeschaltet wurde, wird also durch  den Kontakt x wieder zum Erlöschen     g,-          braclit.     



  Hat die Bedienungsperson in der Ver  mittlungsstelle mittelst der bekannten, nicht  dargestellten     Abfrageeinrichtungen    die     Wün-          sehe    des Teilnehmers entgegengenommen, so  stellt sie durch Einführen des dem benutz  ten     Abfragestöpsels    zugeordneten     Verbiii-          dungsstöpsels        VS    in die Klinke     VK    des ge  wünschten Teilnehmers die     Verbindun-    mit  diesem her.

   Beim Einführen des     Stbpsels     in     Jie    Klinke kommen dann, sofern der ge  wünschte Teilnehmer frei ist, in     besehrie-          bener    Weise die Relais P und T zum An  sprechen. Durch die Kontakte t,     und    t, wird  dabei die bereits erwähnte Umschaltung vor  genommen, durch die an die beiden Adern  der Verbindungsleitung L entgegengesetzte  2n     ZD     Spannung gelegt wird.

   In der Teilnehmer-      stelle wird dadurch der Kondensator<B>C</B> ent  laden und mit entgegengesetztem Potential  aufgeladen, so     dass    durch den Entlade- und       Aufladestromstoss    das mit dem Kondensator  in Reihe     lieclende        Einschalterelais   <B>ER</B> um  gesteuert wird. Dieses     Einschalterelais        be#     sitzt ausser der bereits erwähnten     Wichlung     <B>1,</B> die dauernd in der Teilnehmerschleife  liegt, zweckmässig noch eine besondere Hilfs  wicklung     II,    die in Reihe mit dem Konden  sator<B>C</B> liegt, im Betriebszustand aber durch  den Kontakt u, überbrückt ist.

   Diese     Wick-          lum,    kann so bemessen sein,     dass    das Relais  durch den Ladestromstoss mit Sicherheit um  gesteuert wird, und zwar braucht die Bemes  sung nur hierauf Rücksicht zu nehmen, da  die Wicklung im Betriebszustand nicht mehr  dämpfend auf die     Telegraphierzeichen    wir  ken kann.  



  Durch den Kontakt er des     Einschalte-          relais    wird in beschriebener Weise die Ein  schaltung des --Relais<B>U</B> und des Antriebs  motors<B>A</B> herbeigeführt, wobei gleichzeitig  durch den Kontakt u, unter Überbrückung  des Kondensators     C    und der Hilfswicklung       II    des Relais<B>ER</B> die Gleichstromschleife  zum Amt geschlossen wird, sofern die volle  Betriebsspannung vorhanden ist.  



  <B>In</B> der     Vermittlungsstelle    -wird das Relais  <B>E</B> umgesteuert, so     dass    durch Anlegen des  Ankers e an den positiven Batteriepol das  Relais X in der     a-Ader    des Verbindungs  stöpsels erregt -wird. Die dem Verbindungs  stöpsel zugeordnete     Überwaehungslampe        SL,     die zunächst durch den Kontakt<B>p.</B> zum Auf  leuchten gebracht wurde, -wird also kurze  Zeit darauf durch den Kontakt x -wieder ab  geschaltet.  



  Ist dagegen die Betriebsspannung<B>N</B> beim  Teilnehmer nicht in der vorgeschriebenen  Höhe vorhanden, was zum Beispiel bei einer  Netzstörung der Fall sein kann, so kann das  Relais     U    nicht ansprechen, und die Schlie  ssung der -Gleichstromschleife unterbleibt.  Das Relais<B>E</B> in der     Vermittlungssielle    wird  also nicht umgesteuert, so     dass    das Relais X  in der     a-Ader    des Verbindungsstöpsels un-    erregt und die Überwachungslampe     SL    ein  geschaltet bleibt. An dem dauernden Leuch  ten dieser     Überwacliungslampe    kann somit  die Bedienungsperson erkennen,     dass    der ge  wünschte Teilnehmer nicht betriebsbereit ist.  



  Der telegraphische Verkehr vom Teil  nehmer zum Amt erfolgt in bekannter Weise  durch impulsmässige Unterbrechung der       Gleichstromschleife    mittelst des Sendekon  taktes SK. In der Vermittlungsstelle wer  den die ankommenden     Einfachstromimpulse     durch das Relais<B>E</B> in     Doppelstromimpulse     umgesetzt, die von dem Kontakt e aus über  die     a-Ader    der Schnur zu dem dem andern  Teilnehmer zugeordneten Senderelais<B>S</B> über  tragen werden.

   Hierbei wird die Betätigung  dieses in der     b-Ader    liegenden Relais durch  die von dem Kontakt e ausgehenden Impulse  in an sieh bekannter Weise dadurch möglich  gemacht,     dass    die a- und     b-Adern    innerhalb  der Schnur getrennt sind. Durch den Kon  takt s werden die Impulse zum Teilnehmer  weitergegeben, indem     jedesmal    die Gleich  stromschleife unterbrochen wird. Das impuls  mässige     Stromloswerden    des Empfangsmag  netes IM     be-wirkt    dann in bekannter Weise  den Abdruck der übertragenen Zeichen.

   Das       u11,aewollte    Ansprechen des Relais<B>E</B> in der       Vermittluno,sstelle    wird bei der Übertragung  von Impulsen zum Teilnehmer in bekannter  Weise dadurch verhindert,     dass    auch in der  Arbeitsstellung des Kontaktes s ein Halte  stromkreis für das Relais<B>E</B> über den Er  satzwiderstand     W"    geschlossen -wird.  



  Die     Schlusszeichengabe    erfolgt durch län  geres Unterbrechen der Teilnehmerschleife  mittelst der     Ausschaltetaste        AT,    wobei durch  das     Liegenbleiben    des Kontaktes e des Emp  fangsrelais<B>E</B> in der dargestellten Lage das  Relais X in der     a-Ader    der Schnur stromlos  gemacht und die Überwachungslampe     SL     oder eine besondere     Sehlüsslampe    zu dauern  dem Leuchten gebracht -wird. Die     Bedie,-          nungsperson    wird dadurch     veranlasst,    die  Verbindung aufzutrennen.

   Die Relais     T    und  P werden hierbei wieder stromlos, so     da3     auch die     Umschaltekontakte    t, und     t,    in ihre       Ruhelaae    zurückkehren. Hierbei wird die           Stromrielitung    in der     Teilnehmersebleife    um  gekehrt, und der Kontakt er des     Einschalte-          relais   <B>ER</B> wieder in die Ruhestellung<U>um-</U>  gelegt, in der das Relais<B>U</B> zum Abfall  kommt.

   Die Kontakte     u#    und u, schalten  dann den Antriebsmotor<B>A</B> wieder von der       Betriebsstromquelle   <B>N</B> ab, während der Kon  takt u, durch Unterbrechen     der    Gleichstrom  schleife und     Einschaltung    des Kondensators  <B>C,</B> sowie der Wicklung     II    des     Einschalte-          relais   <B>ER</B> in die     Teilnelimerschleife    die     An-          rufbereitseliaft    wiederherstellt. Die Anlage  befindet sich nunmehr wieder im Ruhe  zustand.

Claims (1)

  1. PATENTTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur Fernein- und -aussehaltung von Telegraphenapparaten durch StromricIttungsänderung in der Tele- C e, Craphierschleife, dadurch gekennzeichnet, .dass die zur Einschaltano, dienende,
    auf die Stromrichtungsänderung ansprechende Schalteinrichtung im Ruliezustand der An lage mit einem Kondensator in Reihe ge schaltet ist, zum Zwecke, die Schalteinrich tung zu befähigen, trotz Unterbrechung C des Gleichstromflusses in der Telegraphen schleife auf die zur Herbeiführung der Ein schaltung vorgenommene Änderung der an der Schleife liegenden Spannung anzu sprechen. UNTERANSPRüCHE- 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Konden sator im Betriebszustand überbrückt ist. 2.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die<B>*</B> Über brückung des Kondensators in einer gal- vanisehen Durchschaltung des Leitungs stromkreises unter gleichzeitiger Auftren- nung des den Kondensator enthaltenden Stromkreises besteht. <B>3.</B> Schaltungsanordnung nach Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Über brückung des Kondensators durch eine Schalteinrichtung erfolgt, die nur bei Be triebsbereitschaft des Telegraphenappa rates zum Ansprechen kommt.
    4. Selialtungsanordnung nach Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Über brückung des Kondensators durch eine Schalteinrichtung erfolgt, die nur bei Vor handensein der erforderlichen Betriebs spannungen für den Telegraphenapparat zum Ansprechen kommt.
    <B>5.</B> Schaltungsanordnung nach Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die tber- brückung des Kondensators durch eine von der Betriebsstromquelle des Telegraphen apparates gespeiste Schalteinrichtung er folgt, die durch die in der Telegraphier- schleife liegende, auf die Stromrichtungs änderung ansprechende Schalteinrichtung eingeschaltet wird.
    <B>6.</B> Sellaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Stromrichtungsänderulig ansprechende Schalteinrichtung ausser einer normalen, insbesondere zur Ausschaltung dienenden Wicklune eine Hilfswichluno, besitzt. die in Reihe mit dem Kondensator bei der Einschaltung zur Wirkung kommt.
    <B>7.</B> Schaltungsanordnung nach Patentansprueh. dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Stromrichtungsänderung ansprechende Schalteinrichtung aus einem polarisierten Relais mit zwei Wicklungen besteht, deren eine dauernd in der Telegraphierschleife liegt, während die andere, die in Reihe mit dem Kondensator nur bei der Einschaltung zur Wirkung kommt, während des Be triebszustandes unwirksam gemacht ist.
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