CH156291A - Bremseinrichtung an Fahrrädern. - Google Patents

Bremseinrichtung an Fahrrädern.

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CH156291A
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CH
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brake
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roller
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Weber Jakob
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Weber Jakob
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/003Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being arranged apart from the rear wheel hub
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L3/00Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof
    • B62L3/08Mechanisms specially adapted for braking more than one wheel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Bremseinrichtung an Fahrrädern.    Bei Fahrrädern mit Rücktrittbremse ver  wendet man für das Vorderrad eine beson  dere Handbremse. Es zeigt sich, dass man  insbesondere auf nassem Boden bei plötz  licher Bremsung des Hinterrades ins Schleu  dern kommt. Dies tritt auch dann ein, wenn  gleichzeitig die Vorderradbremse betätigt  wird und dabei die Bremswirkung am Hinter  rad stärker ist, wie es bei Fussauslösung  meistens der Fall ist. Bei Felgenbremsen  sind bereits Ausführungen bekannt geworden,  welche gemeinsam eine Bremsung gleich  zeitig vom Vorder- und Hinterrad hervor  rufen; für Fahrräder mit Rücktrittbremse  sind diese jedoch nicht verwendbar.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun eine Bremseinrichtung an Fahrrädern  mit Rücktrittbremse, durch welche dieser  Nachteil behoben werden soll. Erfindungs  gemäss wird dies dadurch erreicht, dass auf  der Tretkurbelwelle ein Mitnehmer lagert,  welcher beim Rückwärtsdrehen sich mit der  selben zwangläufig mitbewegt, bei Vorwärts  drehung dagegen lose gelegt wird. Dabei    steht der Mitnehmer mit einer, an der Vor  derachse angebrachten Bremse derart in Be  wegungsverbindung, dass durch Rückwärts  drehen des Mitnehmers die Vorderradbremse  angezogen wird.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist der  Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen  Ausführungsform dargestellt, und es zeigt  Fig. 1 eine Seitenansicht der Bremsein  richtung,  Fig. 2 den Mitnehmer von vorn gesehen,  Fig. 3 eine Seitenansicht auf den Draht  seilhalter,  Fig. 4 eine Draufsicht hierzu,  Fig.5 eine Draufsicht des Winkelhebels,  Fig. 6 eine Seitenansicht hierzu,       Fig.    7 eine Hinteransicht desselben,       Fig.    8 eine Ansicht des oberen Teiles  der Verbindungsstange mit Schuh,       Fig.    9 eine Ansicht von hinten des un  tern Teiles der Verbindungsstange,       Fig.    10 einen Wagebalken mit Lagerung  in Draufsicht,      Fig. 11 eine Seitenansicht davon,  Fig. 12 eine Vorderansicht eines anderen  Wagebalkens,  Fig.

   13 eine Draufsicht desselben und  Fig. 14 eine Ansicht von links zu Fig. 12.  1 ist die Tretkurbelwelle, welche in üb  licher Weise in dem Tretkurbellager 2 des  Fahrradrahmens 3 lagert. Auf der Kurbel  welle 1 befindet sich eire lose, aus Messing  gebildete Rolle 4, in welcher die mit Vier  kantkopf versehene Schraube 5 sitzt, an der  das eine Ende der Mitnehmer-Schraubenfeder  6 befestigt ist. Die Scbraubenfeder 6 die  mit der Rolle 4 den Mitnehmer bildet, ist  zweckmässig mit 4-6 Gängen versehen, die  im Rückdrehsinne der Kurbelwelle 1 ver  laufen, und besitzt am freien Ende eine Ab  biegung 7. Die Schraubenfeder 6 liegt der  Kurbelwelle durch ihre federnde Wirkung  innig an und bei Rückdrehung der letzteren  wird dieselbe infolge Reibwirkung zusammen  gezogen und damit auf der Welle festge  klemmt.

   An der Rolle 4, welche eine Ring  nute 8 aufweist, ist das Ende des Draht  seiles 9 angelegt, das durch einen an diesem  angebrachten Drahtseilhalter 10 verstellbar  mit dem Winkelhebel 11 verbunden ist. Eine  mit Einbuchtung versehene Nase 12 des  Winkelhebels greift an der Schraube 13 an,  die in der Umbiegung 14 des Drahtseilhalters  lagert. Auf der Schraube 13 liegt eine  Sicherungsmutter 15 und nach Lösung der  letzteren kann die Schraube 13 und damit  der Winkelhebel zwecks Anpassung an das  straff zu haltende Drahtseil 9 verstellt wer  den. Der WinkelhebeI 11 lagert drehbar auf  dem Achsbolzen 16, der in der Bride 17  sitzt. Der obere abgebogene Schenkel des  Winkelhebels greift in die mit Anschlag  bolzen 18 versehene Gabel 19 der Verbin  dungsstange 20 ein.

   Auf dem obern Ende  der Verbindungsstange 20 ist durch ein Stift  21 ein mit der Spitze nach vorn gerichteter  Schuh 22 aufgesetzt, der dem rechten bezw.  hintern Teil des Wagenbalkens 23 aufliegt.  Letzterer ist in dem Support 24 schwing-    bar gelagert, der seinerseits durch Schraube  25 auf der Lenkstange 26 festmontiert ist.  Der Wulst 23' des Wagebalkens 23 greift  in die an dem Bremsstängelchen 27 befestigte  Büchse 28 ein. In der Büchse 28 ist eine  Schraubendruckfeder 29 eingeführt, welche  dem Wulst 23' anliegt und stets das Be  streben hat, das Bremsstängelchen 27 ab  wärts und den linken beziehungsweise vor  deren Teil des Wagebalkens 23 nach oben  in die normale bremsbereite Stellung zurück  zuschieben.

   Das Bremsstängelchen 27 ist am  untern Ende am Bremssteuerhebel 30 ge  lenkig befestigt, der seinerseits die Brems  backen 31 der Ringbremse 32 bewegt, die  auf der Nabe des Vorderrades sitzt. Am  Tretkurbellager 2 ist eine Schraube 32 an  gebracht, an welche die an der Rolle 4  sitzende Schraube 5 anschlägt, wenn bei  Vorwärtsdrehung der Kurbelwelle 1 der Mit  nehmer 4, 6 noch mitgenommen wird. Dies  ist nach vorgenommener Bremsbetätigung  der Fall, wenn sich die Rolle zurück in die  Ausgangsstellung dreht und das Drahtseil 9  sich von dieser abwickelt, wobei letzteres  gespannt gehalten wird.    Das Bremsstängelchen 27 ist durch den  Wagebalken 34 geführt und oberhalb des  selben mit einem Anschlag 35 versehen.  Der Wagebalken 34 ist um den Bolzen 36  drehbar, der im obern Teil der Vordergabel  37 sitzt.

   Am anderen Schenkel des Wage  balkens ist das     Handbremsgestänge    38 an  geordnet, so dass man die Vorderradbremse  auch nur von Hand betätigen kann.    Auf den Wagebalken 23 und den Winkel  hebel 11 wirken Schneckenfedern 39, welche  die Teile 27, 23, 20, 11 und 10 stets in der  gezeichneten funktionsbereiten Lage     (Fig.    1)  zu halten     bezw.    in diese Lage zurückzube  wegen bezwecken.  



  Wird die Kurbelwelle 1 rückwärts ge  dreht, so findet infolge der dadurch hervor  gerufenen Verklemmung mit der Schrauben  feder 6 eine Mitnahme der Rolle 4 und da  mit ein Aufwickeln des Drahtseiles 9 statt.      Dieses verschwenkt dabei den Winkelhebel  11 im entgegengesetzten Sinne des Uhr  zeigers, die Verbindungsstange 20 schiebt  sich nach unten, der Wagebalken 23 wird  rechts herum verschwenkt und das     Verbin-          dungsstängelchen    27 angezogen und damit  die Bremsbacken 31 durch Auseinanderdrücken  in Bremsstellung gebracht. Bewegt sich die  Kurbelwelle 1 wieder vorwärts, so dreht diese  die Schraubenfeder 6 etwas auf, so dass die  Rolle 4 lose gelegt wird. Vorher dreht sich  dieselbe noch etwas, bis die Schraube 5 an  die Anschlagschraube 33 anschlägt, wobei  sich das Drahtseil abwickelt.

   Gleichzeitig  bewegen sich die Teile 10, 11, 20, 23 und  27 infolge Wirkung der Federn 39 wieder  in die Ausgangsstellung zurück. Da auf der  Kurbelwelle 1 in bekannter Weise das Tret  kurbelrad sitzt, welches über eine Kette mit  der Hinterradachse verbunden ist, kann bei  Infunktionssetzung der Rücktrittbremse durch  Rückwärtsdrehen der Kurbel gleichzeitig eine  Bremsung des Vorderrades durch die be  schriebene Einrichtung hervorgerufen werden.  Die Bremswirkung ist infolge der Fussbe  tätigung eine wesentlich höhere und ein  Schleudern bei stärkerer Bremsung des Hin  terrades wird dadurch hintangehalten.  



  Anstelle eines festen Verbindungsgestänges  von dem Drahtseil 9 zur Vorderradbremse  könnte man auch eine Drahtseilverbindung  beiziehen; eine solche gibt jedoch wegen  der grösseren Abnützung keine besseren Re  sultate.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bremseinrichtung an Fahrrädern mit Rücktrittbremse, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Tretkurbelwelle ein Mitnehmer lagert, welcher beim Rückwärtsdrehen sich mit der selben zwangläufig mitbewegt, bei Vorwärts drehung dagegen lose gelegt wird, wobei der Mitnehmer mit einer an der Vorderachse an gebrachten Bremse in Bewegungsverbindung steht, derart, dass durch Rückwärtsdrehen des Mitnehmers die Vorderradbremse angezogen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Bremseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer mit der Vorderradbremse mittelst Draht seil und Gestänge verbunden ist. 2.
    Bremseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Kurbelwelle eine Rolle lagert, an welcher eine auf erstere aufgeschobene und dieser innig anliegende Schraubenfeder befestigt ist, welche mit der Rolle den Mitnehmer bildet, wobei bei Rückwärts drehung der Kurbelwelle die Schrauben feder durch Zusammenziehung sich auf dieser festklemmt und damit die Rolle mitnimmt, an welch letztere ein Drahtseil angeschlossen ist, während bei Vorwärts drehung die Feder aufgedreht und damit die Klemmverbindung aufgehoben wird. 3.
    Bremseinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Drahtseil verstellbar mit einem Winkelhebel verbunden ist, der eine nach der Lenkstange führende Verbindungs stange steuert, wobei letztere über einen Wagebalken mit einem Verbindungsstän- gelchen in Verbindung steht, das an einem Hebel der Vorderradbremse ange ordnet ist. 4.
    Bremseinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das eine Ende der Mit nehmerschraubenfeder, deren Gänge im Rückwärtsdrehsinn der Kurbelwelle gewun den sind, vermittelst einer Schraube an der Rolle befestigt ist, während das andere freie Ende eine nach aussen gerichtete Ab biegung aufweist, wobei die Rolle eine Ringnute besitzt, in welcher, das Drahtseil angelegt ist, und dass ferner im Bewegungs bereiche der Schraube, vermittelst welcher die Mitnehmerschraubenfeder an der Rolle befestigt ist, eine am Tretkurbellager an geordnete Anschlagschraube liegt, vermit telst welcher die Vorwärtsdrehung der Rolle begrenzt wird. 5.
    Bremseinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verbindungsstängelchen durch einen Wagebalken geführt ist, wel- eher im obern Teil der Vorderradgabel lagert<B>und</B> an welchem noch ein Hand bremsgestänge angeschlossen ist.
CH156291D 1931-07-24 1931-07-24 Bremseinrichtung an Fahrrädern. CH156291A (de)

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