CH154643A - Entladungsröhre mit metallener Hülle. - Google Patents

Entladungsröhre mit metallener Hülle.

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CH154643A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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      Entladnngsröhr    e     mit    metallener Hülle.    Die     Erfindung    bezieht sich allgemein     auf     Entladungsröhren, und ist insbesondere bei       Röntgenröhren,    bei denen die Entladungs  bahn von einer gegen die Elektroden isolier  ten leitenden Wand umgeben ist und die  selbst     wenigstens    teilweise von einer metalle  nen Hülle umgeben sind, von Bedeutung.  



  Eine solche metallene Hülle bietet eine  vorzügliche Gelegenheit zur Befestigung der  Entladungsröhre. Es ist dabei in den meisten  Fällen.     erwünscht,    dass dieser Teil     Erdpoten-          tial    hat.  



  Es hat sich in einigen Fällen als uner  wünscht     erwiesen,    auch die     die    Entladungs  bahn umgebende leitende Wand, die durch  einen ganz aus Metall bestehenden Teil der  Aussenwand oder durch einen leitenden Belag.  auf dieser Wand gebildet sein kann,     un-          mittelbar        mit    der Erde zu verbinden. Es kann  aber trotzdem empfehlenswert sein, das  Potential der Wand festzulegen.  



  Gemäss der Erfindung ist die metallene  Hülle der Röhre über einen Widerstand     mit       der leitenden Wand verbunden. Es können  über diesen Widerstand, der von einer Gas  entladungsstrecke gebildet werden kann,  elektrische Ladungen abgeleitet werden, die  unter dem     Einfluss    der in der     Röhre    statt  findenden Erscheinungen auf der leitenden  Wand auftreten. Um das Potential der Wand  möglichst konstant zu halten, kann ein  Widerstand verwendet werden, der eine mit  der Stromstärke zunehmende Leitfähigkeit  besitzt. Es kann auch ein Widerstand be  nutzt werden, der erst bei einer bestimmten       Spannung    leitend wird, aber unter dieser  Spannung praktisch keinen Strom durchlässt.  



  Es     kann    auch vorteilhaft sein, eine Ver  bindung     zwischen    Wand und Hülle zu be  nutzen, deren Leitfähigkeit mit der Tempera  tur     zunimmt.     



  Der Verbindungswiderstand kann ganz  zwischen Wand und Hülle eingeschlossen sein  und in diesem Fall kann er zum Beispiel aus  einer wenigstens halbleitenden Zwischen  schicht bestehen. Er kann auch die Gestalt      eines gleichachsig mit der Röhre aufgewickel  ten Drahtes oder Bandes aufweisen, das  wenigstens teilweise in einer Zwischenschicht  aus Isolierstoff eingeschlossen sein kann. Es       wird    im letzteren Fall eine sehr zweckmässige  Bauart erzielt, wenn man dem Widerstand  die Form einer in der Richtung der Röhren  achse ausgezogenen Spirale gibt.  



  Der Widerstand kann ferner aus einer       Glimmlichtentladungsröhre    bestehen. Durch       Verwendung    dieser Röhre als Widerstand  kann die Bedingung erfüllt werden, dass die  Leitfähigkeit mit der Stromstärke zunehmen  soll. Röhren mit einer Elektronenentladung  kommen auch in Frage. Es kann dabei     eine     sogenannte kalte Kathode mit zugespitzter  Oberfläche benutzt werden.  



  Die Entladungsröhre gemäss der Erfin  dung kann vor allem als     Röntgenröhre,    aber  auch als     Ventilröhre    ausgebildet sein.  



  Die     Zeichnung    stellt einige Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes dar.       Fig.    1 stellt im     Schnitt    eine Röntgenröhre  dar, bei der eine Zwischenschicht angewen  det     wird,    die aus einem Halbleiter besteht;  In     Fig.    2 und 3 sind Ausführungsformen  von Röhren dargestellt, bei denen die Verbin  dung zwischen Wand und Hülle auf andere  Weise hergestellt ist;       Fig.    4 stellt eine Vorrichtung dar, bei der  zwischen der Röhre und der schützenden  Hülle eine Entladungsröhre angeordnet ist.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten Röntgen  röhre wird die Entladungsbahn von einer  metallenen Wand 1 umgeben.     Angeschmol-          zene    gläserne     Wandteile    2 und 3 von unge  fähr gleichwertigem Isolationsvermögen ver  binden diese Wand mit den     Elektroden    der  Röhre, und zwar mit der Anode 4 und der  Kathode 5. Letztere ist ein Glühdraht; der  von einer metallenen     Sammelvorrichtung    um  schlossen ist. Die Wand 1 ist ihrerseits von  einer metallenen Hülle 7 umgeben.  



  Ist die Glühkathode derart angeordnet,  dass die Wand 1 von Elektronen getroffen  wird, so kann diese Wand eine     Ladung    er-    halten, die einer gleichmässigen Verteilung  des Potentials entgegenwirkt. Zwecks Ab  leitung dieser Ladung ist     zwischen    der Wand  1 und der Hülle 7 eine     Zwischenschicht    8  vorgesehen, die aus einem Stoff besteht., der  einen hohen Widerstand aufweist, aber eine  ausreichende Leitfähigkeit hat, um uner  wünschte Ladungen abzuleiten.  



  In     Fig.    2 ist nur ein Teil der Röhren  wand ohne die Elektroden der Röhre darge  stellt. In dieser Figur bezeichnet 11 die der  Wand 1 in     Fig.    1 entsprechende Metallwand.  An dieser Wand sind unter Zwischenfügung  von isolierenden Zylindern 14 und 15 metal  lene Hüllen 12 und 13 befestigt, die mit der  Erde verbunden werden können. Zwischen  diesen Hüllen und der Wand 11 ist ein  Widerstand 16 in Form einer Funkenstrecke  geschaltet. Statt einer Funkenstrecke kann  auch ein     gewöhnlicher        Ohmscher    Wider  stand oder aber ein besonderer Wider  stand benutzt werden, bei dem 'zum Bei  spiel bei zunehmender Stromstärke die  Leitfähigkeit zunimmt.

   Es kann unter an  derem eine Elektronen- oder     Glimmlich-tent-          ladungsröhre    benutzt werden. Auch braucht  sich der Widerstand nicht räumlich zwischen  der Wand und der Hülle zu befinden.  



  In     Fig.    3 ist eine Bauart dargestellt, bei  der der Widerstand aus einem spiralförmig  gewundenen, in der     Achsenrichtung    der  Röhre ausgezogenen Band 21 besteht, das  die Wand 22 und die Hülle 23 verbindet und  von einer isolierenden und Röntgenstrahlen  absorbierenden Masse 24 eingeschlossen ist.  Bei dieser Ausführung kann ein Widerstand  für eine ziemlich grosse Leistung in     eiieem          beschränkten    Raum untergebracht werden.  Eine richtige Verteilung der elektrischen Be  lastung des Isolierstoffes 24 wird dadurch  überdies gefördert. Statt des Bandes 21  könnte auch Draht verwendet werden.  



  Die in     Fig.    4 dargestellte Vorrichtung  weist einen Schutzzylinder     25    auf, der aus  mehreren Metallringen 26     bis    30 besteht, die  voneinander     durch    isolierende Ringe 31 bis      34 getrennt     sind    und der ferner auf beiden  Seiten der Metallringe mit Verlängerungs  stücken 44 und 45 aus Isolierstoff versehen  ist. Eine Röntgenröhre 3.5, deren     mittlerer     Teil leitend ist und von einem Metallring 316  unter elektrischem Kontakt umschlossen     ist,     ist symmetrisch im Zylinder 3,5 angeordnet.

    Die Röhre ist     mittelst        eines        Bestrahlungs-          tubus        37    an dem Ring 2,8     befestigt.     



  Zuführungsleiter 38 und 3-9 verbinden die  Elektroden der Röhre mit     Anschlussteilen    40  und 41. Der Ring 28 ist durch einen Leiter  42 mit der Erde verbunden und zwischen die  sen Ring und den Ring 36 ist eine Ent  ladungsröhre 43 geschaltet.  



  Die Kathode der Röhre 43 hat eine spitze  Gestalt und ist mit dem Ring 3,6 und daher  mit dem leitenden, mittleren Teil der Röhren  wand verbunden, während die Anode durch  eine flache Platte gebildet wird, die mit dem  Ring<B>28</B> in Verbindung steht. Ist nun der  leitende mittlere Teil der Röhre mit einem  negativen Potential in bezug auf die Erde  geladen, so kann die Röhre 43 von     einem     Elektronenstrom durchflossen und somit die  Ladung abgeleitet werden. Infolge des Um  standes, dass mit der Stärke des abgeleiteten  Stromes die Leitfähigkeit der Entladungs  röhre 43 zunimmt, tritt bei zunehmendem  Elektronenstrom keine Zunahme, jedenfalls  keine Zunahme     proportional    der Stärke  dieses Stromes, des Potentialunterschiedes  zwischen den Ringen 2,8 und 36 auf.

   Einer  gleichmässigen Spannungsverteilung über die  auf beiden Seiten des leitenden,     mittleren     Teils liegenden isolierenden Teile der Röhren  wand ist infolgedessen besser als bei Ver  wendung eines unveränderlichen Widerstan  des nahe zu kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Entladungsröhre, insbesondere zum Er zeugen von Röntgenstrahlen, bei welcher der Entladungsraum von einer gegen die Elek troden isolierten Metallwand und die Röhre selbst mindestens teilweise von einer metalle nen Hülle umgeben ist, dadurch gekennzeich- net; däss die metallene Hülle über einen Widerstand mit. der leitenden Wand ver bunden ist. UNTERANSPRüCHE 1. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wider stand wenigstens teilweise von einer G as- entladungsstrecke gebildet wird. 2.
    Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin dung zwischen Wand und Hülle eine proportional zur Stromstärke zuneh mende Leitfähigkeit besitzt. 3. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elek trische Verbindung zwischen Wand und Hülle erst bei einer bestimmten Span nung leitfähig wird. 4. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die elek trische Verbindung zwischen Wand und Hülle eine mit der Temperatur zuneh mende Leitfähigkeit besitzt. 5. Entladungsröhre nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbin dungswiderstand zwischen der Wand und der Hülle eingeschlossen ist. 6.
    Entladungsröhre nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Wider stand aus einer wenigstens halbleitenden Zwischenschicht besteht. 7. Entladungsröhre nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Wider stand gleichachsig mit der Röhre auf gewickelt ist. B. Entladungsröhre nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Wider stand in Form eines Drahtes gleichachsig mit der Röhre aufgewickelt ist. g. Entladungsröhre nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Wider stand in Form eines Bandes gleichachsig mit der Röhre aufgewickelt ist. 10. Entladungsröhre nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Wider- stand die Form einer in der Richtung der Röhrenachse ausgezogenen Spirale auf weist.
    11. Entladungsröhre nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Wider- stand wenigstens teilweise von einer Zwischenschicht aus Isolierstoff einge schlossen ist.
CH154643D 1930-04-16 1931-04-13 Entladungsröhre mit metallener Hülle. CH154643A (de)

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