CH149259A - Fernschreibanlage. - Google Patents

Fernschreibanlage.

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CH149259A
CH149259A CH149259DA CH149259A CH 149259 A CH149259 A CH 149259A CH 149259D A CH149259D A CH 149259DA CH 149259 A CH149259 A CH 149259A
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CH
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contact
feedback
dependent
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relay
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/06Answer-back mechanisms or circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description


  Fernschreibanlage.    Es ist bekannt, Anlagen mit Fernschrei  bern, zum Beispiel Ferndruckern     so.    einzu  richten, dass die Apparate stets empfangs  bereit sind und die übertragenen Zeichen von  Empfängern selbständig niedergeschrieben  werden. Weder zum Ein- und Ausschalten  noch während der Nachrichtenübermittlung  ist auf der Empfängerseite Bedienungsper  sonal erforderlich.  



  Dabei hat es sich aber, besonders in ,grossen  Anlagen und solchen mit     Selbstanschluss-          betrieb,    als Nachteil herausgestellt, dass der  anrufende Teilnehmer nicht. sofort nach dem  Anruf eine Kontrolle darüber hat, ob die  Verbindung     richtig    hergestellt wurde und  der Empfänger wirklich betriebsbereit ist.  Zumal wenn die     Nachricht    geheim gehalten  werden soll oder sonst von besonderer Wich  tigkeit ist, macht sich jene Unsicherheit als  fühlbarer Mangel geltend.  



  Dieser Nachteil wird gemäss der Erfin  dung dadurch beseitigt,. dass eine     selbsttätig            wirkende        Rückmeldeeinrichtung    vorgesehen  ist, die derart von den zur     Anrufübermittlung     dienenden Schaltmitteln abhängig ist, dass sie  beim Anruf der gewünschten Station selbst  tätig ein Kennzeichen an die anrufende Sta  tion zurückmeldet, und deren Betriebsweise  der der Fernschreibanlage soweit angepasst  ist, dass ein für den Fernschreibverkehr ge  eigneter Empfänger zur Entgegennahme der  Rückmeldung     verwendbar    ist.  



  Das Kennzeichen, welches dabei an die  anrufende Station zurückgemeldet wird, kann  im einfachsten Falle ein Bereitschaftszeichen  sein; zweckmässiger aber ist es, ein beson  deres Kennzeichen des angerufenen Teilneh  mers, zum Beispiel dessen Namen, zu über  mitteln. Die     Rückmeldeeinrichtung    selbst  kann vorzugsweise aus einer Kontaktvorrich  tung, die auf die der Rückmeldung entspre  chenden     Stromstosskombinationen    eingestellt  ist, und aus einer mit der Kontaktvorrich  tung verbundenen Sendeeinrichtung bestehen,      deren Wirkungsweise der eines normalen  Fernschreibsenders gleich ist.

   Hierbei kann  die für die Rückmeldung massgebende Kon  taktvorrichtung in irgend einer zweckmässi  gen Weise ausgebildet sein; beispielsweise  als     Lochstreifengeber,    der durch einen ent  sprechend den     Stromstosskombinationen    der  Rückmeldung gelochten Lochstreifen, vor  zugsweise in Form eines endlosen Bandes,  gesteuert wird, oder als Kontaktwerk mit       Nockensteuerung    oder auch in Form eines       Schrittschaltwerkes-.        In        d.em    letztgenannten  Falle kann ein Drehwähler Verwendung fin  den, dessen Kontaktbank entsprechend den       Stromstosskombinationen    der Rückmeldung  verdrahtet ist.  



  Zweckmässig wird die     Rückmeldeeinrich-          tung    derart mit einem Kontakt des Emp  fangsrelais verbunden, dass sie durch dieses  ausgelöst     wird,    sobald der Anrufimpuls an  kommt. Das Empfangsrelais ist dabei vor  zugsweise so geschaltet, dass sein Anker  durch den Anrufimpuls einmal umgelegt  wird. Diese neue Lage bleibt dann während  des Betriebes in allen Zeichenpausen bestehen.  im Ruhezustand der gesamten Einrichtung  dagegen, das heisst vor dem Anruf, befindet  sieh der Anker in     der    andern Lage, die mit  der Arbeitslage übereinstimmt.  



  Will nun beispielsweise ' in einer als       Selbstanschluss-Ferndruckeranlage    ,ausgebau  ten     Ausführungsform    der Erfindung ein  Teilnehmer eine Nachricht an einen andern  übermitteln, so stellt er zuerst in bekannter       Weise    die Verbindung her und drückt dann  eine     Anruftaste,    worauf in der angerufenen       Station    der Anker des Empfangsrelais um  gelegt und die     Rückmeldeeinrichtung    in Tä  tigkeit gesetzt wird.     Statt    der Taste können  auch Schaltmittel vorgesehen sein, die selb  ständig nach erfolgter     Durchschaltung    die       Rückmeldeeinrichtung    zum Anlauf bringen.  



  Die Rückmeldung wird jetzt vom Emp  fangsapparat des anrufenden Teilnehmers  niedergeschrieben, so dass dieser die richtige  Herstellung der Verbindung und die Emp  fangsbereitschaft der angerufenen Station er  kennen kann. Darnach setzt sich die Rück-         meldeeinrichtung    selbsttätig wieder still und  schaltet in der angerufenen Station das Emp  fangsgerät ein, sofern dies nicht     bereits     durch den Anrufimpuls bewirkt wurde. Die  Anwesenheit von Bedienungspersonen ist also  an der angerufenen     Station    überhaupt nicht  erforderlich.  



  Während der jetzt beginnenden Nach  richtenübermittlung bleibt die     Rückmeldeein-          richtung    unwirksam, erst nach der     Trennung     der Verbindung wird sie wieder betriebs  bereit gemacht. Anderseits kann verlangt  werden, dass die     Rückmeldeeinrichtung    bei  abgehendem Verkehr, das heisst also in der  anrufenden Station, überhaupt nicht anläuft.  Daher können     Schaltmittel    vorgesehen wer  den, die vom Teilnehmer vor oder bei der  Einschaltung des Senders mittelbar oder un  mittelbar in Tätigkeit gesetzt werden und an  geeigneter Stelle einen der     Stromkreise    des  Impulsgebers unterbrechen.  



  Die beschriebene Einrichtung lässt sich  für     diemeisten        dergebrä.uchlichenAu"sführun-          gen    von Fernschreibern und     Ferndruckern     verwenden. Gewisse Schwierigkeiten ergeben  sich jedoch bei mechanisch wirkenden Appa  raten, die ohne umlaufende Verteilerbürsten  arbeiten, wie zum     Beispiel    die mechanischen  Apparate nach dem     Start-Stop-Prinzip.    Bei  diesen     Apparaten    wird die dem jeweils zu  sendenden Zeichen entsprechende Kombina  tion von Stromstössen (in der Regel fünf  Stromstösse) in der Weise eingestellt, dass  Kontaktfedern,

   die von einer Steuerwelle ge  steuert werden und bei jeder Umdrehung der  Steuerwelle nacheinander geschlossen werden  können, auf mechanischem Wege durch von  Tasten bewegte Hebel teilweise     gesperrt    wer  den.  



  Nach einem Ausführungsbeispiel der Er  findung werden diese Kontakte daher mit  dem der Rückmeldung dienenden Zeichen  geber elektrisch verbunden. Die Anordnung  ist zweckmässig so getroffen, dass während  der Rückmeldung der Lauf der     Steuerwelle     von der Tätigkeit des Zeichengebers     abhängig     ist, und zwar in der Weise,     dass    die Aus-           lösevorrichtung,    welche die Steuerwelle jedes  mal für einen     'Umlauf    freigibt, von dem     Zei-          ehengeber    gesteuert     wird.     



  In den     Stromkreisen    .der von der Steuer  welle gesteuerten Kontakte. liegen die Kon  takte des Zeichengebers, zum Beispiel die  Kontaktarme und Kontakte eines Drehwäh  lers bekannter Bauart, dessen Kontaktbank  entsprechend dem zurückzumeldenden Kenn  zeichen verdrahtet ist. An Stelle des Dreh  wählers kann auch zum Beispiel ein     Loch-          streifengeber    oder ein durch     Nockenscheiben     gesteuertes Kontaktwerk     Verwendung    finden.  Kennzeichnend bleibt dabei, dass die Kon  takte des Zeichengebers mit den von der  Steuerwelle des; Senders gesteuerten Kontak  ten in Reihe geschaltet sind, wenn es sich  um Schliesskontakte handelt.  



  Eine mit dieser     Rückmeldeeinrichtung     versehene     Ferndrnckeranlage    arbeitet zum  Beispiel in der Weise, dass zunächst durch  den Anrufimpuls das Empfangsrelais des an  gerufenen     Teilnehmers    umgelegt wird.

   Nach       Einschaltung    des Motors macht der für die  Rückmeldung vorgesehene Zeichengeber sei  nen ersten     Schritt    und gibt die Steuerwelle  des Senders zu ihrem ersten Umlauf frei,  indem zum Beispiel ein auf die     Buchstaben-          blankta.ste    einwirkender     Auslösemagnet    über  einen vom Zeichengeber gesteuerten Kontakt  erregt     wird.    Nach dem Umlauf der Steuer  welle veranlasst ein von dieser gesteuerter  Kontakt den Zeichengeber, zwecks Abgabe  des nächsten Zeichens wiederum einen  Schritt weiterzugehen. In dieser Weise  arbeiten der Zeichengeber und die Steuer  welle des Senders wechselweise zusammen,  indem sie sich. gegenseitig steuern.  



  Es besteht die Möglichkeit, die     Rück-          meldeein,ri.chtung    mit der     Fernschreib-        bezw.          Ferndruckapparatur    baulich zu einem Gan  zen zu vereinigen und     gegebenenfalls    ver  schiedene Schalteinrichtungen gemeinsam zu  benutzen. In vielen Fällen ist es aber vor  teilhafter, die     Rückmeldeeinrichtung    für sich  als Zusatzgerät auszubilden, das mit nor  malen Apparaten verbunden wird und daher    eine wertvolle Ergänzung bestehender An  lagen bildet.  



  Eine weitere wesentliche Vereinfachung  kann in einer Ausführungsform der Erfin  dung ferner dadurch erzielt werden, dass in  der Vermittlungsstelle eine oder mehrere       Rückmeldeeinrichtungen    für eine Gruppe  oder sämtliche Leitungen gemeinsam ange  ordnet sind und dass die jeweilige     Anschal-          tung    einer freien     Rückmeldeeinrichtung     durch eine selbsttätige Schaltvorrichtung be  wirkt wird.  



  - Nach Herstellung einer Verbindung, wel  che in bekannter Weise durch Aussenden  von     Stromstossreihen    vor sich geht, wird die       Rückmeldeeinrichtung    selbsttätig eingeschal  tet; sie gibt sodann die Rückmeldung, wel  che aus dem Namen der Stadt und dem  Namen oder der Nummer des angerufenen  Teilnehmers bestehen kann, an den Empfän  ger des rufenden Teilnehmers zurück und  setzt sich hernach selbsttätig wieder still,  indem sie sich von der angerufenen Leitung  abtrennt. Gleichzeitig wird die Leitung zum  angerufenen Teilnehmer durchgeschaltet und  ist nunmehr zur Übermittlung von Nachrich  ten bereit. Die     Rückmeldeeinrichtung    geht  erst nach Trennung der Verbindung     wieder     in die Ruhelage zurück.  



  Ein Anlaufen der     Rückmeldeeinrichtung     bei abgehendem Verkehr ist dagegen nicht  möglich, da die Schaltmittel, welche die Tä  tigkeit des     Namengebers    einleiten, so ange  ordnet sind, dass sie nur durch ankommende  Stromstösse zur Wirkung gebracht werden  können.  



  Die Zeichnung zeigt verschiedene Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des.  



       Fig.    1 stellt eine     Rückmeldeeinrichtung     dar, die mit dem Verteilerring eines elek  trisch arbeitenden Fernschreibapparates nach'  dem     Start-Stop-Prinzip    verbunden ist;       Fig.    2 zeigt eine besondere Ausführungs  form für einen mechanisch wirkenden     Start-          Stop-Apparat,    dessen Kontakte durch N     ol-          kenscheiben    gesteuert werden,     Fig.    3 ein  Einzelteil des Apparates.

        In     Fig.    4, 5 und 6 sind verschiedene  Schaltungsbeispiele für die Anwendung  einer     Rückmeldeeinrichtung    in Fernschreib  anlagen mit Wählerbetrieb dargestellt. Im  besonderen sind verschiedene Arten der Zu  sammenschaltung der     Rückmeldeeinrichtüng     mit Verbindungseinrichtungen, zum Beispiel  mit Wählern von     Vermittlungsämtern    erläu  tert.  



  Nach dem Beispiel der     Fig.    1 ist als  Impulsgeber für die Rückmeldung ein Dreh  wähler benutzt, dessen Arme mit dl bis d6  bezeichnet sind. E bedeutet das Empfangs  relais, dessen Anker e umgelegt wird, sobald  ein Anrufimpuls ankommt. Dadurch kommt  das Relais X zum Ansprechen und schaltet  mit     x1    das: Relais Y ein.

   Y spricht an und  legt mit     y1    und y2 die Spannungsquelle<B>S</B>  an den Apparat, so dass dessen Antriebsmotor       l1    anläuft.     Gleichzeitig    wird das     J-Relais     erregt auf folgendem Wege:     -f-    Batterie,  Ruhekontakt<I>a,</I> Relais J, Taste     An2,    Wäh  lerarm dl, umgelegter Kontakt y3, -Bat  terie. Der Kontakt il. schaltet den Dreh  magneten D ein, so     .dass    der Wähler seinen  ersten Schritt macht. Gleichzeitig     wird    das  Verzögerungsrelais V erregt, welches mit       i-1    und v2 die     Tastaturkontakte    T des Ap  parates abschaltet.

   Während der Schritt  bewegung des Wählers ist ferner 22 ge  schlossen, so dass der Strombreis für J auch  dann geschlossen bleibt, wenn beim Über  gang des Armes dl von einem Kontakt zum  andern eine Unterbrechung stattfindet.  



  Die Arme d2 bis d6 liegen jetzt, je nach  dem zu übermittelnden Zeichen, teils am       -I-    Pol, teils am -Pol der Batterie, so dass  eine entsprechende Impulsfolge (beispiels  weise     +    -     -i-    -     -f-,    wie dargestellt) in  die Leitung gesandt wird, wenn. sich die  Bürste B über die     Senderscheibe    hinweg  dreht.  



  Die Drehbewegung der Bürste wird in  an sich bekannter Weise, jedesmal für einen  Umlauf, durch den Steuermagneten St aus  gelöst, der bei Ansprechen des     J-Relais    über  i3 durch den Ladestrom des Kondensators  C erregt wird.     __       Während des Umlaufes ist der     Kontaki     a geöffnet und wird erst nach Beendigung  des Umlaufes wieder geschlossen. Dadurch  wird J erneut eingeschaltet, so dass D wie  der anspricht und der Wähler einen weiteren  Schritt macht. Über die     Senderscheibe    wird  jetzt die dem zweiten Wählerschritt ent  sprechende Impulsfolge, beispielsweise   -     -I-:        -I-    -, in die Leitung gesandt.

   Der  beschriebene Vorgang wiederholt sich so  lange, bis der     dl-Arm    des Wählers auf den  letzten Kontakt aufgelaufen ist. Hier bleibt  er stehen, da x$ noch geöffnet ist.  



  Während der Rückmeldung sind die Re  lais X, Y, und V, die mit verzögertem Ab  fall ausgebildet sind, dauernd erregt. Sobald  der Wähler auf dem letzten Kontakt an  gekommen ist, fällt     V    ab und legt dann mit       x,1    und v2 die Tastaturkontakte T, die wäh  rend der Rückmeldung abgeschaltet waren,  wieder an die Batterie     bezw.    das Netz.  



  Die Rückmeldung ist jetzt beendet, und  der normale Verkehr kann beginnen.  Während des Verkehrs bleiben die Relais  X und Y auch weiterhin dauernd erregt.  Erst nach Beendigung des Verkehrs wird  der Anker e des Empfangsrelais in die dar  gestellte Ruhelage zurückgelegt. X und Y  werden dann stromlos, so dass x3 wieder ge  schlossen wird. Über     x3    kommt .7 noch ein  mal zum Ansprechen, D erhält einen neuen  Impuls und schaltet den Wähler in die Null  stellung weiter. Der Steuermagnet St wird  dabei nicht mehr erregt, weil     x2    bereits ge  öffnet ist.  



  Die Anlage ist jetzt wieder für einen  neuen Anruf bereit.  



  Bei abgehendem Verkehr wird durch den  Teilnehmer entweder vor oder gleichzeitig  mit der Einschaltung des Senders, der Schal  ter     Anl,    beispielsweise eine Taste, umgelegt.  Über     Anl.    wird dann das     Y-Relais    einge  schaltet, so dass     y1    und y2 geschlossen wer  den.

   Gleichzeitig wird aber     Ata2    geöffnet,  so dass J nicht zum Ansprechen kommt und  die     Rückmeldeeinriehtung    nicht in Tätigkeit  tritt. _           Fig.    2 zeigt eine ähnlich arbeitende       Rückmeldeeinrichtung    in Verbindung mit  einem Fernschreiber, dessen Kontakte durch  eine Gruppe von     Nockenscheiben    gesteuert  werden und daher eine besondere Schal  tung der     Rückmeldeeinrichtung    erforderlich  machen;     Fig.        .3    stellt die Ausbildung eines  Einzelteils dar.  



  Durch den ersten Anrufimpuls, der über  die Leitung L ankommt, wird das Emp  fangsrelais E erregt auf folgendem Wege:  Linienbatterie (nicht dargestellt), Leitung     a,     Relais E, geschlossener Kontakt<I>k0, y4,</I>  Leitung b, Linienbatterie. Das     Relais    E  bringt über seinen Kontakt e das Relais Y  zum Ansprechen, welches seine Kontakte     y1     bis y4 umlegt. Über die Kontakte     y1    und       ,y2    wird der Antriebsmotor     M    an die Netz  spannung N gelegt und dadurch der Sender  zum Anlaufe gebracht.

   Über Kontakt     y3     wird der Drehmagnet D erregt, der den als  Drehwähler ausgebildeten Zeichengeber     .,um     einen Schritt     vorwärtsschaltet.        y3    ist als  Folgekontakt ausgebildet,     im-angezogenen     Zustand von y3 wäre also D wieder strom  los geworden, wenn nicht über Kontakt y4  gleichzeitig das Relais J erregt worden wäre  und den Kontakt i geschlossen hätte. Das  Relais Y besitzt verzögerten Abfall und  bleibt sowohl während der Rückmeldung     wie     während des ganzen Verkehrs dauernd an  aezogen, da es durch die kurzzeitigen Un  terbrechungen des Kontaktes e nicht zum  Abfall gebracht werden kann.  



  Bei Anzug des Drehmagnetes D wird der  Kontakt d geschlossen und über diesen der       :@uslösemagnet    A zum Ansprechen gebracht.  Hierdurch wird zum Beispiel die     Buchsta-          benblanktaste        BT    herabgezogen und die  Steuerwelle für einen Umlauf freigegeben.  Während des Umlaufes ist der Kontakt k0  geöffnet, so     dass    D     aberregt    wird, und die  Kontakte     k1    bis<I>7c5</I> schliessen sich nachein  ander. Dabei wird eine Gruppe von     Strom-          stössen    in die Leitung gesandt, und zwar  entsprechend der an den Kontakten des Dreh  wählers eingestellten Kombination.

   Sobald    der Umlauf beendet ist, schliesst sich k0, so  dass das Relais J erneut erregt wird und  den Drehmagneten D wieder zum Anspre  chen bringt. Der Drehmagnet D schaltet  die Kontaktarme d0 bis d5 um einen wei  teren Schritt vorwärts und bringt wie vor  her zum Beispiel durch Betätigung der       Buchstabenblanktaste        BT    die Steuerwelle  zum     Umlauf.    In dieser Weise werden die  dem zurückzumeldenden Kennzeichen ent  sprechenden     Stromstosskombinationen    in die  Leitung gesandt, bis der Drehwähler seinen  letzten Schritt vor der Anfangsstellung er  reicht hat.

   In dieser Stellung schliesst der  Kontaktarm d0 über den Kontakt f des Re  lais<I>J</I> kurz, so dass<I>i</I> geöffnet bleibt und der  Drehmagnet keine weiteren Stromstösse er  hält. Die Rückmeldung ist jetzt beendet,     und     der normale Verkehr kann beginnen.  



  Nach Beendigung der Übermittlung wird  bei dauernder Unterbrechung der Leitung  das Relais Y zum Abfall gebracht, da der  Kontakt e des Empfangsrelais E geöffnet  bleibt. Die Kontakte     y1    und     y2,    werden  wieder geöffnet und der Motor ausgeschaltet.  Der Folgekontakt y3 wird für eine kurze  Zeit geschlossen, so dass der Drehmagnet D  einen letzten Stromstoss bekommt und seine  Kontaktarme d0 bis d5 in die Anfangslage       weitersehaltet.     



  Bei abgehendem Verkehr wird selbsttätig  oder von Hand der Schalter     S1    umgelegt.  Dabei wird über<B>81</B> das Relais Y erregt und  dadurch der Antriebsmotor     IM    eingeschaltet.  Die Kontakte     y3    und y4, die zur Einschal  tung der     Rückmeldeeinrichtung    dienen, blei  ben aber unwirksam, da das Relais J über  den Kontakt 82 des umgelegten Schalters  kurz geschlossen und der Stromkreis für D  ausserdem durch den Kontakt S3 unterbro  chen wurde.  



       Fig.    3 zeigt eine Ausführungsform der  Kontakteinrichtung     k1    bis k5. Die Kontakt  feder k wird beim Umlaufen der Steuer  welle durch eine auf dieser befestigte     Nok-          kenscheibe    n während .eines bestimmten Teils  der Umdrehung in die Schliessstellung be  wegt. Diese Bewegung kann jedoch nur      dann erfolgen, wenn der Sperrhebel h in der       gezeichneten    Freigabestellung liegt.

   Wird  er zum Beispiel bei     Betätigung    .der     Sender-          tastatur    nach     links    gelegt, so sperrt er den       Kontakt    k und     verhindert    ihn an der Be  wegung.     -Die    Sperrhebel     h,    von     denen:    je       einer    für     je3en    der Kontakte     k1    bis k5 vor  gesehen ist, werden bei normalem Verkehr  durch Tasten in bestimmten Kombinationen  umgelegt. Beim Drücken der Buchstaben  blanktaste dagegen befinden sich alle Hebel  in der Freigabestellung.

   Da das richtige Ar  beiten der     Rückmeldeeinrichtung    diese Ein  stellung der Hebel verlangt,     muss    entweder;  wie in     Fig.    2 dargestellt, die Buchstaben  blanktaste     BT    durch einen     Auslösemagnet    A  bewegt werden, oder es     muss    auf irgend  einem andern Wege die Umlegung der Sperr  hebel in die Freigabestellung erreicht wer  den, zum Beispiel durch eine besondere  Schiene oder einen Hebel, der gleichzeitig  alle Sperrhebel zurückdrückt und durch       einen    Magneten     betätigt    werden kann.  



       Fig.    4 zeigt die Schaltung einer     Vermitt-          lungsstelle    für Fernschreibanlagen mit Wäh  lerbetrieb in Verbindung mit einer Rück  meldeeinrichtung, durch welche     Stadt    und  Name des angerufenen Teilnehmers zurück  gemeldet werden kann. Die     Gebereinrich-          tung    besteht aus einer Steuerwelle, welche  sich ständig dreht und einer Nockenwelle,  welche elektromagnetisch betätigt wird. Je  dem Geber ist ein Drehwähler zugeordnet,  welcher sich selbsttätig auf die angerufene  Leitung einstellt. Die Reihenfolge der  Stromimpulse für den einzelnen Buchstaben  wird durch einen jedem     Vorwähler    zugeord  neten Drehwähler gesteuert.

   Die Anzahl der  Gebereinrichtungen kann je nach Grösse des  Amtes gewählt werden.  



  Es sei nun angenommen, ein rufender  Teilnehmer habe in bekannter Weise eine  Verbindung hergestellt über     Vorwähler,     Gruppenwähler und Leitungswähler. Nach  dem sieh der Leitungswähler auf den an  gerufenen Teilnehmer eingestellt hat, kommt  für das HI-Relais und TI-Relais im Vor-    Wähler des angerufenen     Teilnehmers    folgen  der Stromkreis zustande: Erde, Batterie,       B8-Relais    beim Leitungswähler,     c-Arm    des  Leitungswählers,     c-Ader,    HI-Relais,     c-Arm     des     Vorwählers    beim angerufenen Teilneh  mer, TI-Relais, Erde.

   Das TI-Relais schal  tet mit seinen Kontakten     ltl    und 2t1 die  beiden Leitungen zum     angerufenen    Teil  nehmer durch. Das     R1-Relais    des Anruf  suchers spricht in folgendem Stromkreis an:  Erde, Kontakt 8h1, Kontakt 4e1, Kontakt  5v1, Wicklung des PI-Relais, Batterie, Erde.  Kontakt 6r1 schliesst sich und bildet einen  Stromkreis für den Drehmagneten D2 des  Anrufsuchers: Erde,     LUl,    Kontakt 6r1,  Kontakt 7p1, Wicklung D2 des Drehmag  netes, Batterie, Erde.

   Der     Langsamunter-          brecher        LUI    schaltet den Drehmagneten  schrittweise weiter, bis der Arm     asl    des  Anrufsuchers auf den Drehwähler des an  gerufenen Teilnehmers auftrifft. Dabei wird  für das Relais PI und El folgender Strom  kreis gebildet: Erde, Batterie,     Wicklungen     <I>I</I> und     Il    des PI-Relais,     Arm        a.sl    des An  rufsuchers, Wicklung des     El-Relais,    Kon  takt     81z1,    Erde.

   Der Kontakt 4e1 unter  bricht     dan    Stromkreis für das     Bl-Relais,    die       Kon;akte   <I>7p1</I> und der Kontakt 6r schalten  den Drehmagneten D2 vom     Langsamunter-          brecher        LUI    ab; der Kontakt 8d2, welcher  jedesmal beim Anziehen des Drehmagnetes  anspricht, verhindert einen vorzeitigen Ab  fall des Drehmagnetes, wenn das Prüfrelais  anspricht. Der Kontakt 9p1 schliesst die       hochohmige    Wicklung I des PI-Relais kurz  und sperrt dadurch den Anrufsucher gegen  eine weitere Belegung.  



  Nachdem auch die übrigen Arme     as2    bis       as8    des Anrufsuchers sich auf die Kontakte  eingestellt haben, an welchen der dem an  gerufenen Teilnehmer zugeordnete Drehwäh  ler angeschlossen ist, in unserem Beispiel die  dritten Kontakte, ist über den Arm     as2    und ,  die Kontakte     17h1    und     12h1    ein Stromkreis  für den Drehmagneten     D1    vorbereitet.

   Die  Steuerwelle     StWI,    welche sich in ständiger  Drehung befindet, betätigt nunmehr durch  einen Nocken den Kontakt 16k, wodurch      ein Stromkreis für den Drehmagneten<B>Dl</B>  geschlossen wird: Erde, Kontakt 16k, Kon  taktarm     as2,    Kontakt 17h1, Kontaktarm       dwl,        Magnetwicklung    Dl, Batterie, Erde.  Der Drehwähler macht einen Schritt und  bleibt, da die Steuerwelle     St-    WI sich inzwi  schen weitergedreht und den Kontakt 16k  geöffnet hat, auf dem zunächst erreichten  Kontakt stehen. Die Steuerwelle     betätigt     hierauf durch einen zweiten. Nocken den  Kontakt 18k.

   Es wird ein Stromkreis für  den Magnet<B>311</B> gebildet: Erde, Batterie,  Wicklung des Magnetes     1111,    Kontakt 18k,  Erde. Letzterer setzt mit     Hilfe    einer nicht  dargestellten Kupplung die Nockenwelle       NWl    in Tätigkeit, welche eine     Umdrehung     ausführt. Die Nockenwelle     111W1    schliesst  nacheinander die Kontakte 19k bis 25k. Die  Kontaktbank des Drehwählers Dl, dessen  Kontakte unmittelbar an dem negativen oder  positiven Pol einer Batterie liegen, sind ent  sprechend dem Namen und der Stadt des       angerufenen    Teilnehmers verdrahtet.

   Ein  Buchstabe besteht aus fünf verschiedenen  Stromimpulsen, welche über die auf dem  zweiten Kontakt stehenden Arme     dw2    bis       div6    des Drehwählers     D1,    die Kontaktarme  des Anrufsuchers     as4    bis     as8,    welche auf  dem dritten Kontakt stehen, die Kontakte  19k bis 25k, Kontaktarm     as3,    Kontakt     24u1.     und     b-Ader    zum anrufenden Teilnehmer ge  sandt werden.

   Der erste Buchstabe besteht  in unserem Ausführungsbeispiel aus den       Stromstössen:        -I-    -     -I-    -     -I-:    Ausserdem  wird am Anfang und Ende jedes Buchsta  bens noch je ein Stromimpuls gegeben, wel  cher über Kontakte 19k und 25k verläuft.

    Nachdem die Nockenwelle     NWl    eine Um  drehung gemacht hat, wird durch die lang  \am drehende Steuerwelle     StW   <I>l</I> der Kon  takt     16k,    und damit der Stromkreis für den  Drehmagneten Dl von neuem geschlossen,  der Drehmagnet     D1    macht einen weiteren  Schritt und bleibt, nachdem die     Steuerwelle     sich weitergedreht und den Kontakt 16k ge  öffnet hat, wiederum auf dem erreichten       Kontakt    stehen. Die Impulsgabe für den  zweiten Buchstaben geht in der gleichen    Weise- wie vorher beschrieben, vor sich.

   Ist  der letzte Buchstabe herausgegeben.,     so-          spricht    über den letzten Kontakt des Dreh  wählers Dl das     UI-Relais    an: Erde, Wick  lung des     Ul-Relais,    Kontakt 15h1, Kontakt  arm     dwl,    Wicklung des Drehmagnetes     D1.     Batterie; Erde. Der Drehmagnet Dl spricht  infolge der     hochohmigen    Wicklung des     111-          Relais    in diesem Falle nicht an.

   Durch den  Kontakt     24u.1    wird der Anrufsucher von der       angerufenen    Leitung abgeschaltet und durch  den Kontakt     ?5u.1    wird die     b-Leitung    zum  angerufenen Teilnehmer durchgeschaltet,  womit die Leitung für die Durchgabe der       Telegraphierimpulse    frei ist. Der Anruf  sucher bleibt bis zur nächsten Verbindung  in der erreichten Stellung stehen: der Dreh  wähler Dl wird. nachdem der rufende Teil  nehmer eingehängt und damit in bekannter  Weise die Verbindungseinrichtungen zur  Auslösung gebracht hat. in seine Ausgangs  stellung zurückgedreht, indem der Strom  kreis für das     HI-Relais    unterbrochen wird.

    Über Erde,     LU2,    Kontakt 14h1, Kontakt  arm     davl,    Wicklung des Drehmagnetes Dl,  Batterie, Erde kommt der Drehmagnet     D1     nochmals zum Ansprechen, er macht einen  weiteren Schritt, womit die Ausgangsstel  lung wieder erreicht ist.  



  In der Schaltungseinrichtung nach     Fig.    5,  durch die ebenfalls     Stadt    und Name des  gerufenen Teilnehmers gegeben werden kann,  besteht die Gebereinrichtung in der Ver  mittlungsstelle (wie in     Fig.    4) aus einer  Steuerwelle, die sich in ständiger Drehung  befindet, und einer Nockenwelle, die elektro  magnetisch betätigt wird. Die Nockenwelle  ist jedoch so ausgebildet, dass jedem Buch  staben eine mit entsprechenden Nocken ver  sehene Scheibe zugeordnet ist. welche an die  Kontakte der Gebereinrichtung den positiven  oder negativen Pol einer Batterie anzulegen  vermag. Jedem     Vorwähler    ist, wie in dem  vorhergehenden Ausführungsbeispiel, ein  Drehwähler zugeordnet, dessen Steuerung  über seinen eigenen Kontaktarm erfolgt.

    während die     Anschaltung    an die angerufene  Leitung über     seinen    zweiten     Kontaktarm    be-           wirkt    wird. Durch entsprechenden Anschluss  der einzelnen Kontakte der zweiten Kon  taktbank des Drehwählers an die von der  Nockenwelle     betätigten    Kontakte wird für  jeden Teilnehmer die richtige Buchstaben  folge erreicht.  



  Hat ein rufender Teilnehmer eine Ver  bindung hergestellt, so spricht, wie bei der  Anordnung nach     Fig.    4 im     Vorwähler    des       gerufenen    Teilnehmers das H2- und     TZ-Re-          lais    an. Gleichzeitig wird ein nicht darge  stelltes Relais R erregt, welches seinen Kon  takt     21b7-    schliesst. Die Steuerwelle     StW2     betätigt mittelst eines Nockens den Kontakt  206k und schliesst folgenden Stromkreis, für  den Drehmagneten D3 des Drehwählers  Erde, Kontakt 206k, Kontakt     2-057a2,    Kon  taktarm     dw   <I>7,</I> Wicklung D3 des Drehmag  netes, Batterie, Erde.

   Der Drehmagnet macht  einen Schritt und bleibt auf dem erreichten  Kontakt stehen, da die Steuerwelle weiter  gedreht und den Kontakt 206k wieder ge  öffnet hat. Die Steuerwelle betätigt hierauf       durch    einen zweiten Nocken den Kontakt  <I>2'07k</I> und schliesst einen Stromkreis für den  Magneten     1f12:    Erde,     Batterie,    Wicklung     :V12,     Kontakt<I>207k,</I> Erde.

   Der Magnet     1V12    be  wirkt     mittelst    einer Kupplung, dass die     Nok-          kenwelle        NW2    eine Umdrehung macht. Über  plus     bezw.    minus, Kontakt 209k, welcher  durch die     Nockenscheibe    des Buchstabens b  geschlossen wird,     Kontaktarm        div8,    welcher  in unserem Beispiel auf dem     zweiten    Kon  takt steht,     b-Leitung,    wird die Stromstoss  reihe des ersten Buchstabens zum anrufen  den Teilnehmer hinausgesandt.

   Die Aussen  dung der weiteren Buchstaben geht, nachdem  Kontakt     206k    durch die Steuerwelle wieder  geschlossen wurde, in der gleichen Weise,  wie vorstehend beschrieben, vor sich. Nach  dem der letzte Buchstabe hinausgegeben ist,  macht der Drehwähler noch einen weiteren  Schritt und bleibt auf dem letzten Kontakt  stehen, da der geöffnete Kontakt     2041a2    den  Stromkreis zum     Langsamunterbrecher        LU3     geöffnet hat.

   Über den Arm     dw8    des       Drehwählers,    letzten Kontakt des Dreh  wählers, Kontakt 215r, Kontakt 21329,    Teilnehmer N2, Kontakt 2142, wird die  Leitung zum angerufenen Teilnehmer     durch-          .geschaltet    und ist damit für die Durchgabe  der     Telegraphierimpulse    bereit.  



  Nach Beendigung der Verbindung wer  den durch Einhängen des rufenden Teilneh  mers die Verbindungseinrichtungen. wie       Vorwähler,    Gruppenwähler, Leitungswähler  in bekannter Weise zur Auslösung gebracht.  wodurch der Stromkreis für das HZ-Relais  im     Vorwähler    des angerufenen Teilnehmers  geöffnet wird. Das HZ-Relais fällt ab und  schaltet mit seinem Kontakt     2041a2    den       Langsamunterbrecher        LU3    an den Drehmag  neten D3, welcher einen weiteren Schritt  macht und damit in die Ausgangsstellung  zurückkehrt.  



  In     Fig.    6 ist eine andere Anordnung dar  gestellt, bei welcher Stadt und Nummer des  gerufenen Teilnehmers zurückgemeldet wer  den können. Die zentrale Gebereinrichtung  besteht wiederum aus Steuerwelle und     Nok-          kenwelle,    letztere mit 11     Nockenscheiben,     von denen je eine dem Namen der Stadt und  den Zahlen () bis 9 zugeordnet ist. Die An  schaltung an die angerufene Leitung, sowie  die richtige Zahlenfolge wird durch einen  Hebdrehwähler in Verbindung mit einer Re  laiskette erzielt. Die Anzahl der Hebdreh  wähler richtet sich     nach    dem Verkehr in der  Vermittlungsstelle, jedoch ist für eine  Gruppe von     1000Teilnehmern    mindestens  ein Hebdrehwähler erforderlich.

   Die Aus  wahl eines freien Hebdrehwählers wird  durch jeder Leitung besonders zugeordnete  Drehwähler mit     Voreinstellung    bewirkt.  



  Es sei nun wieder angenommen, ein ru  fender Teilnehmer sende in bekannter Weise  über     Vorwähler    und Gruppenwähler Strom  impulse zur Einstellung des Leitungswäh  lers auf eine gewünschte Teilnehmerleitung  aus. Dadurch wird im Leitungswähler  impulsmässig das     A3-Relais        erregt.     



  Der Drehwähler mit     Voreinstellung;    der  sich in einem grösseren Amte beispielsweise  im 7.     Hundert    der B. Tausender Gruppe be  finden möge, ist bereits auf einen -freien      Hebdrehwähler eingestellt, da sein Drehmag  net über Erde, Batterie, Wicklung D4, Kon  takt 3043, Kontakt 305t3, Sperrtaste     SpTI,     Relais     WK3,    Erde ständig unter     Strom     steht.

   Bei jedem Ansprechen des Drehmag  netes     schliesst    der Kontakt 306d4 einen  Stromkreis für das Relais T3: Erde, Bat  terie, Wicklung I des     T3-Relais,    Kontakt       306d4,    Sperrtaste     SpTI,        WK3    Relais, Erde.  Das     T3-Relais    unterbricht mit seinen Kon  takten 3043 und 305t3 den Stromlauf für  den Drehmagneten D4, wodurch Kontakt       .306d4    geöffnet wird und damit das     T3-Re-          lais    wieder zum Abfall bringt. Die Kon  takte 3043 und 3052 schliessen von neuem  den     Stromkreis    für den Drehmagneten D4.

    Letzterer spricht an und macht einen  Schritt; dieses Spiel wiederholt sich solange,  bis der Kontaktarm     daolä    des Drehwählers  auf einen freien Hebdrehwähler trifft und  folgenden     Stromkreis    schliesst: Erde, Bat  terie, Wicklung     II    des     T3-Relais,    Sperrtaste       SPT2,    Arm     dw15,    Kontakt 307c4, Kopfkon  takt 308k, Erde.

   Das     T3-Relais    spricht an  und setzt durch Öffnen der Kontakte 3043  und 3052 den Drehmagneten endgültig still;  durch     Schliessen    des Kontaktes     309t3    wird  die     c-Ader        zwischen    Gruppenwähler und  Leitungswähler durchgeschaltet.  



  Kommt nun ein Anruf auf dieser Lei  tung, so wird über Erde,     P4-Relais    im vor  liegenden Gruppenwähler,     c-Arm    des Grup  penwählers, Wicklung     III    des     T3-Relais,     Kontakt 309t3, Wicklung I des     C3-Relais,     Kontakt 310c3, Kopfkontakt     31,2k,    Wider  stand     w2,        Batterie,    Erde ein Haltestrom  kreis für das     T3-Relais    gebildet,     um        3in    An  sprechen des Drehmagnetes D4     zu    verhin  dern.

   Dies ist     notwendig,    da in dem vor  genannten Stromkreis auch das     C3-Relais    im  Leitungswähler anspricht und über Erde,  Wicklung des     C4-Relais,    Kontaktarm     dw14,     Kontakt     315c3,    Kontakt     316u3,    Widerstand       W3,    Batterie, Erde das     C4-Relais    des Heb  drehwählers erregt, welches seinen Kontakt       307e4    öffnet.

   Hierdurch würde die Wick  lung     II    des     T3-Relais    stromlos werden und       irsfolge_        _    Abfall der -Kontakte 30413 und    8052     neuerdings    einen Stromkreis für den  Drehmagneten D4 bilden. Das Relais C3  schaltet sich mit seinem Kontakt 311c3 in  einen Haltestromkreis: Erde,     P4-Relais    im  Gruppenwähler,     c-Arm    des Gruppenwählers,       )ATicklung        III    des     T3-Relais,    Kontakt 309t3,       c-Ader,    Wicklung I des     C3-Relais,    Kontakt  311c3, Widerstand W2, Batterie, Erde.  



  Durch das impulsmässige Ansprechen des       A3-Relais    infolge der vom rufenden Teil  nehmer ausgesandten Stromstösse wird die  Einstellung des Leitungswählers auf den ge  wünschten Teilnehmer bewirkt. Ist der Teil  nehmer frei, so spricht im Leitungswähler  das     P5-Relais    an und schaltet mit seinen  Kontakten 301p5     und    302p5 die beiden       Verbindungsleitungen    durch; durch Schlie  ssen des Kontaktes 317p5 wird ein Strom  kreis für das-     Kl-Relais    vorbereitet.

   Durch  das Ansprechen des     A3-Relais    im Leitungs  wähler wird das dem Hebdrehwähler zuge  ordnete     A4-Relais    ebenfalls impulsmässig er  regt über: Erde, Kontakt 303a3, Kontakt  arm     dw9,    Wicklung des     A4-Relais,    Batterie,  Erde. Dadurch wird der Hebdrehwähler in  gleicher Weise wie der Leitungswähler auf  den der Nummer des angerufenen Teilneh  mers entsprechenden Kontakt eingestellt.  Der Stromkreis für den Hubmagneten des  Hebdrehwählers ist dabei folgender: Erde.

    Batterie, Wicklung H3 des Hubmagnetes,  Kontakt     326w,    Kontakt     325u4,    Wicklung  des     VS-Relais,    Kontakt 319a4,     )Vicklung    des  Relais     Wg4,    Erde. Das VS-Relais hält sich  als     Verzögerungsrelais    während der Impuls  gabe und verhindert durch Öffnen seines  Kontaktes 3214 ein vorzeitiges Ansprechen  des     Drehmagnetes    D5.

   Nach Durchgabe der  ersten Impulsreihe wird durch den Kontakt       318a4    das     VS-Relais    kurzgeschlossen; es  fällt .ab und schliesst einen Stromkreis für  das     U4-Relais:    Erde, Wicklung des     yT'K4-          Relais,    Kopfkontakt 320k, welcher sich  beim ersten     Hebschritt    des Hebdrehwählers  geschlossen hat, Kontakt     321v3,    Kontakt  322c4, Wicklung 1 des     U4-Relais,    Kontakt       32.6w,    Wicklung H3 des Hubmagnetes, Bat  terie,- Erde.

   Der Hubmagnet spricht infolge      der     hvchohmigen    Wicklung des     U4-Relais    in  diesem Stromkreis nicht an. Das Relais UI  bereitet über seinen Kontakt     327u4    einen  Haltestromkreis vor. Bei Aussendung der  zweiten Impulsreihe wird folgender     Strom-          kreis    für den Drehmagneten D5 geschlossen:  Erde,     Wicklung    des Relais     WK4,    Kontakt  3.19a4,     Wicklung    des     V3-Relais,    Kontakt       324244,    Wicklung D5 des Drehmagnetes,       Batterie,    Erde.

   Das     V3-Relais    hält sich  wiederum während der Impulsgabe und       schaltet    über Erde, Kontakt 32,84, Kontakt       32724,    Wicklung 11 des     U4-Relais,    Batterie,  Erde einen     Haltestromkreis    für das     U4-Re-          lais        ein,    damit letzteres     während    der Impuls  gabe ebenfalls nicht abfallen kann.  



  Nach Beendigung der Impulsgabe     und          Aufprüfen,    des     Leitungswählers    auf einen  freien Teilnehmer     wird,    wie bereits erwähnt,  durch den Kontakt 317p5 ein Stromkreis für  das Relais     K1    vorbereitet; die Steuerwelle       StW   <I>3,</I> welche sich in ständiger Drehung be  findet, schliesst mit Hilfe ihres     Nockens        y1     diesen Stromkreis über: Erde, Kontakt 3.53s.  Wicklung I des     KI-Relais,    Kontaktarm       dw13,    Kontakt 317p5, Kontakt     3162c3,    Wi  derstand W3,     Batterie,    Erde.

    



  Das Relais     K1    legt sich über Erde, Kon  takt     351k5,    Kontakt     342k1,    Wicklung     II     des     KI-Relais,    Batterie, Erde in einen Halte  stromkreis, so dass es, wie auch die übrigen  Relais der Relaiskette, nachdem sie ange  sprochen haben, während der ganzen Dauer  der Rückmeldung erregt bleibt.

   Die Steuer  welle     StW3    dreht nun weiter     und    bildet  durch einen Nocken x, welcher den Kontakt  352s schliesst, folgenden Stromkreis für den  Magneten     1313:    Erde,     Batterie,    Wicklung des  Magnetes     i313,        Kontakt    352s, Erde. Dieser  bewirkt mittelst einer nicht dargestellten  Kupplung, dass die Nockenwelle     NW3    eine  volle Umdrehung ausführt.

   Dadurch wer  den     mittelst    der     Nockenscheibe,    welche den  Namen der Stadt des angerufenen Teilneh  mers entspricht und welche an den Wechsel  kontakt 358s den positiven oder     negativen          Pö1        -einer    Batterie anlegt, an den rufenden    Teilnehmer die den Namen der Stadt kenn  zeichnenden Stromimpulse auf folgendem  Wege herausgegeben: Plus     bezw.    Minus der  Batterie, Kontakt 358s, Kontakt 3311c2,  Kontakt 329k1, Kontaktarm     dwil,    Kon  takt     3692c3,    Kontakt 302p5,     b-Ader    zum  Empfänger des rufenden Teilnehmers.

   Nach  dem die Nockenwelle     NTV3    eine Umdrehung  gemacht hat, schliesst der Nocken     y2    der  Steuerwelle     StW3    den Kontakt 3:54s und  damit einen Stromkreis für das Relais     g2:     Erde, Kontakt 354s, Kontakt 338k1, Wick  lung 1 des Relais     K2,        Batterie,    Erde. Das  Relais     K2    legt sich über Erde, Kontakt  3477c1, Kontakt     343k2,    Wicklung<I>Il</I> des  KZ-Relais.

   Batterie, Erde in einen Halte  istromkreis.     Diei    Steuerwelle     StW   <I>3</I> dreht  weiter und schliesst durch einen weiteren  Nocken x wieder den bereits beschriebenen  Stromkreis für den     Auslösemagneten        1'V13,     welcher eine zweite Umdrehung der     Nocken-          welle        NW3    herbeiführt. Es sei angenommen  der angerufene Teilnehmer habe die Num  mer 8719. Da der Hebdrehwähler, wie an  genommen, in der Gruppe des B. Tausend  liegt, so kann die die Zahl 8     kennzeicbnende     B. Kontaktbank des einen Kontaktsatzes,  deren Kontakte untereinander verbunden  sind, fest an den Kontakt 3321c3 angeschlos  sen werden.

   Bei der zweiten Umdrehung der  Nockenwelle     NW3    schliesst die der Zahl 8  zugeordnete     Nockenscheibe    für die Heraus  gabe der dieser Zahl entsprechenden Strom  impulse folgenden Stromkreis: Plus     bezw.     Minus der Batterie, Kontakt 361s, Kontakt  reihe 8, Kontakt 332k3, Kontakt     330k?,     Kontakt     329k1,    Kontaktarm     div11,    Kontakt       3692c3,    Kontakt 302p5,     b-Ader    zum Empfän  ger des rufenden Teilnehmers.

   Die der Zahl  7 entsprechende Kontaktreihe kann nicht wie  die Tausenderzahl an einen bestimmten Kon  takt angeschlossen werden, weil in diesem  Falle für jede Hundertergruppe ein beson  derer Hebdrehwähler notwendig wäre. Diese  Kontaktreihe liegt deshalb über dem Dreh  wählerarm 12 an dem betreffenden Hundert,  dem der Drehwähler zugeordnet ist. Der  Kontaktarm     dw16    gehört einem nicht darge-      stellten Drehwähler in der .8. Hunderter  gruppe an; wie in dem Ausführungsbeispiel  gezeigt ist, muss die die Zahl 8     kennzeich=          nende    Kontaktreihe an diesem Kontaktarm  angeschlossen sein. Die Herausgabe der  Hunderterzahl 7 in unserem Beispiel geht  in ähnlicher Weise wie die der Tausender  zahl vor sich.

   Die Steuerwelle     StW3    schliesst  durch den Nocken y3 einen Stromkreis für  das Relais K3: Erde, Kontakt 355s, Kon  takt 339k2, Wicklung I des Relais K3, Bat  terie, Erde. Relais K3 schaltet sich in einen  Haltestromkreis über: Erde, Kontakt 348k2,       Kontakt    34472, Wicklung     II    des Relais K3.  Batterie, Erde.

   Durch einen weiteren     Nok-          ken    x der Steuerwelle     StW3    wird der Aus  lösemagnet 113 betätigt und bewirkt wieder  eine Umdrehung der Nockenwelle     NW   <I>3.</I> Der  Stromkreis für die der Zahl 7 entsprechen  den Stromimpulse, welche die entsprechende       Nockenscheibe    der Nockenwelle     NW3    an  den Wechselkontakt anlegt, ist folgender:

    Plus     bezw.    Minus der Batterie, Kontakt  362s, Kontaktreihe 7, Kontaktarm     dw12,     Kontakt 334k4, Kontakt 333k3, Kontakt  330k2, Kontakt 329k1, Kontaktarm     dwll,     Kontakt     369u3,    Kontakt     302p5,        b-Ader    zum  Empfänger des rufenden Teilnehmers. Die  Herausgabe der Zehner und Einer der Num  mer des angerufenen Teilnehmers wird durch  eine     koordinatenförmige        Verdrahtung    der  Kontakte des Hebdrehwählers erreicht. In  dem Kontaktsatz, welcher die Zehnerzahlen  kennzeichnet, sind die Kontakte in horizon  taler Richtung reihenweise, in dem 2.

   Kon  taktsatz dagegen, welcher die     Einerzahlen     kennzeichnet, in vertikaler Richtung reihen  weise verdrahtet. Jeder verdrahteten Kon  taktreihe wird eine Zahl von 0-9 zugeord  net und an die entsprechenden von den     Nok-          kenscheiben    der Nockenwelle     NW3    betätig  ten Wechselkontakte 359s bis 368s gelegt.  



  Da die Arme des Hebdrehwählers bereits  auf dem der Nummer des angerufenen Teil  nehmers entsprechenden Kontakte stehen, in  unserem Beispiel auf dem     neunten        Kontakt     der ersten Dekade, so wird, nachdem die       Steuerwelle        StW3    in bereits beschriebener    Weise durch ihre Nocken<I>y4</I> und<I>x</I> das Re  lais     K4    und den     Anslösemagneten    M3 er  regt hat, für die Herausgabe der Zehner  zahl folgender Stromkreis gebildet:

   Plus       bezw.    Minus der Batterie,     Wechselkontakt.     368s, vertikale Kontaktreihe 1, horizontale  Kontaktreihe 1, Kontakt 9, Kontaktarm     g    l  des Hebdrehwählers, Kontakt 336k5, Kon  takt 335k4, Kontakt 333k3, Kontakt     3:30k2,     Kontakt 329k1, Kontaktarm     daull,    Kontakt       3691c3,    Kontakt 302p5,     b-Ader    zum Empfän  ger des rufenden Teilnehmers.

   Für die Her  ausgabe der     Einerzahl    ist, nachdem die  Steuerwelle     StW3    durch die Nocken y5 und  <I>x</I> die Relais K5 und den Magneten     11l3    von  neuem erregt hat, der     Stromkreis    folgender:  Plus     bezw.    Minus der Batterie, Kontakt 360s,  vertikale Kontaktreihe 9, Kontaktarm g2  des Hebdrehwählers, Kontakt 337k5, Kon  takt 3.35k4, Kontakt 333k3, Kontakt 330k2,  Kontakt 329k1, Kontaktarm     dwll,    Kontakt  3690, Kontakt 302p5,     b-Ader    zum Emp  fänger des rufenden Teilnehmers. Damit ist  die Rückmeldung des Namens der Stadt und  der Nummer des angerufenen Teilnehmers  vollzogen.  



  Beim Ansprechen des Relais K5 wird  durch den Kontakt 315k5 der Haltestrom  kreis für das Relais     K1    unterbrochen. Das  Relais K1 fällt verzögert ab, so     da.ss    die  letzte Zahl noch     sieher    herausgegeben wird.  Durch das Auslösen des Relais K1 wird der  stufenweise Abfall der Relaiskette K1 bis  K5 eingeleitet, indem Kontakt 342k1 den  Haltestromkreis für das Relais K1 öffnet;  Relais     K1    fällt ab und öffnet durch Kon  takt 347k1 den Haltestromkreis für das Re  lais K2, letzteres fällt ab und öffnet den  Haltestromkreis für Relais K3 usw. bis Re  lais K5 abgefallen und die Relaiskette da  mit wieder frei ist.

   Beim Ansprechen des  Relais K5 fällt, wie bereits erwähnt, Relais  <I>KI</I> als Verzögerungsrelais nicht sofort ab;  dadurch wird für das Relais U3 im Lei  tungswähler folgender Stromkreis geschlos  sen: Erde, Kontakt 371k5, Kontakt 370k1,  Kontaktarm     dw10,    Wicklung<I>I</I> des Relais       Uss,        Kopfkontakt    313k, Widerstand W2, Bat-           terie,    Erde. Das Relais     U3    spricht an und  schaltet durch     Schliessen    seines Kontaktes       372u3    einerseits die     b-Leitung    zum angeru  fenen Teilnehmer durch, anderseits trennt  es den Drehwähler von der Verbindungslei  tung ab.

   Die     Leitung    ist nunmehr zur  Durchgabe der     Telegraphierimpulse    bereit.  Für das     Relais    U3 wird folgender Halte  stromkreis geschlossen: Erde, Wicklung     Il'     des Relais U3, Kontakt 3140, Kopfkontakt       313k,    Widerstand W2, Batterie, Erde. Der  Kontakt 3164 hat den Stromkreis für das  Relais C4 geöffnet; Relais C4 fällt ab und  schliesst den Kontakt 307c4.

   Der Drehmagnet  <I>D5</I> des Hebdrehwählers     wird    durch den  Abfall des Kontaktes     323e4    nochmals auf  folgendem Wege erregt: Erde, Wicklung  des Relais     Wg4,    Kopfkontakt 320k, Kon  takt. 3214, Kontakt 323c4, Kontakt 3744,  Wicklung D5 des Drehmagnetes,     Batterie,     Erde. Infolge Anziehen des Drehmagnetes  D5 wird der Kontakt 373d5 geschlossen  und bildet einen Stromkreis für das Relais  <I>U4:</I> Erde, Kontakt 373d5, Wicklung     Il    des       U4-Relais,        Batterie,    Erde.

   Kontakt     874u4     öffnet daraufhin wieder und unterbricht den       Stromkreis    für den     Drehmagneten.    Der  Drehmagnet     D5.    fällt ab und unterbricht den  Stromkreis für das Relais U4; über den  abgefallenen     Kontakt        3742a4    wird der Dreh  magnet D5 neuerdings erregt, der Hebdreh  wähler macht einen weiteren Schritt; dieses  Spiel setzt sich solange fort, bis der Dreh  .

   Wähler in seine Ruhelage     zurückgekehrt    ist,  worauf der Kopfkontakt 320k öffnet und  den Wähler endgültig     stillsetzt.    Durch den  Abfall des zweiten Kopfkontaktes 3087c wird  der Hebdrehwähler zur     Anschaltung    weiterer  Drehwähler mit     Voreinstellung    bereit     ger          r_lacht.  

Claims (1)

  1. .PATENTANSPRUCH: -Fernschreibanlage, dadurch gekennzeich net, dass eine selbsttätig wirkende Rück meldeeinrichtung vorgesehen ist, die derart von den zur Anrufübermittlung dienenden Schaltmitteln abhängig ist, dass sie beim Anruf der gewünschten Station selbsttätig ein Kennzeichen an die anrufende Station zurückmeldet, und deren Betriebsweise der der Fernschreibanlage soweit angepasst ist, dass ein für den Fernschreibverkehr geeig neter Empfänger zur Entgegennahme der Rückmeldung verwendbar ist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückmeldeein- richtung aus einer Kontaktvorrichtung, die auf die der Rückmeldung entspre chenden Stromstosskombinationen einge stellt ist, und einer mit der Kontakt vorrichtung verbundenen Sendeeinrich tung besteht. 2.
    Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Rück meldung massgebende Kontaktvorrich tung als Lochstreifengeber ausgebildet ist, der durch einen entsprechend den Stromstosskombinationen der Rückmel dung gelochten Lochstreifen gesteuert wird. 3. Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der entsprechend den Stromstosskombinationen der Rück meldung gelochte Lochstreifen die Form eines endlosen Bandes hat. 4.
    Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Rück meldung massgebende Kontaktvorrich- tung als Kontaktwerk mit Nockensteue- rung ausgebildet ist. 5. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Rück meldung massgebende Kontaktvorrich- tung in Form eines Schrittschaltwerkes ausgebildet ist. 6.
    Anlage nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schrittschalt- werk nach Art eines Drehwählers aus gebildet ist, dessen Kontaktbank ent sprechend den Stromstosskombinationen der Rückmeldung verdrahtet ist. 7. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösung- der Rückmeldeeinrichtung von dem Emp fangsrelais abhängig ist, welches sich vor Herstellung der Verbindung in einem vom Betriebsruhezustande abweichenden Ruhezustand befindet, wobei das Ver lassen dieses Ruhezustandes die Rück meldeeinrichtung in Betrieb setzt. B.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückmeldeein- richtung von den zur Aussendung eines Anrufes dienenden Schaltmitteln derart abhängig ist, dass sie bei abgehendem Verkehr unwirksam bleibt. 9. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Rück meldung massgebende Kontakteinrich tung mit einem Fernschreiber vereinigt ist, indem die vom Sender gesteuerten Kombinationskontakte mit den zugeord neten Kombinationskontakten der Rück meldeeinrichtung elektrisch verbunden sind, derart, dass während der Rückmel dung die Zusammensetzung der ausge sandten Zeichen von den an der Rück meldeeinrichtung eingestellten Kombina tionen abhängig ist. 10.
    Anlage nach Unteranspruch 9, dadurch ,gekennzeichnet, dass die während der Aussendung eines Kombinationszeichens jeweils in ihrer eingestellten Lage ver bleibenden Kombinationskontakte der Rückmeldeeinrichtnng mit den zugeord neten Kombinationskontakten des Sen ders, die beim Umlauf der Sendewelle nacheinander geschlossen werden, in Reihe geschaltet sind. 11.
    Anlage nach Unteranspruch 9, für Fern schreiber nach dem Start-Stop-Prinzip, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Steuerwelle des Senders gesteuerten Kombinationskontakte, die bei normalem Sendebetrieb des Fernschreibers in Ab hängigkeit von den Tasten teilweise ge sperrt werden., während der Rückmel dung sämtlich freigegeben. sind, ,so dass die Zeichengabe ausschliesslich durch die Einstellung der Rückmeldeeinrichtung bestimmt ist. 12.
    Anlage nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrhebel, wel che bei normalem Sendebetrieb in Ab hängigkeit von den Tasten in einer je weils dem zu sendenden Zeichen ent sprechenden Kombination mechanisch auf die von der Steuerwelle gesteuerten Kontakte einwirken, während der Rück meldung in diejenige Stellung gebracht sind, in der sie die Tätigkeit der Kon takte nicht behindern. 18.
    Anlage nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die für jede Betä- tigung: der Kombinationskontakte des Senders erforderliche Kupplung der Steuerwelle mit der Antriebswelle des Sender während der Rückmeldung von der Rückmeldeeinrichtung selbst abhän gig ist. 14.
    Anlage nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösevorrich- tung der Steuerwelle des Senders von derjenigen Vorrichtung abhängig ist, durch die die für die Rückmeldung be stimmten Kombinationskontakte jeweils nach Aussendung eines der zur Rück meldung gehörenden Zeichen auf das nächste Zeichen eingestellt werden. 15. Anlage nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein Auslösemagnet vorgesehen ist, der auf eine die Steuer welle freigebende Vorrichtung einwirkt und durch einen von der R.ückmeldeein- richtung abhängigen Kontakt erregt wird. 16.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Rückmeldeeinrichtungen in einer Ver mittlungsstelle einer Mehrzahl von Lei tungen gemeinsam zugeordnet und Schalteinrichtungen zur selbsttätigen Anschaltung einer freien Rückmeldeein- richtung an die jeweils herzustellende Verbindung vorgesehen sind. 17. Anlage nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass Wähler mit freier Wahl vorgesehen sind, durch die eine jeweils freie Rückmeldeeinrichtung selbsttätig an die herzustellende Ver bindung angeschaltet wird.
    18.. Anlage nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass für die' Anschaltung der Rückmeldeeinrichtung an die herzu stellende Verbindung ein Relais vorge sehen ist, welches beim Belegen der ge wünschten Leitung zur Wirkung kommt. 19. Anlage nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kennzeichnung der von einer gemeinsamen Rückmelde- einriclztung auszusendenden Stromstoss- kombinatiQnen Schalteinrichtungen vor gesehen sind, die der jeweils angerufenen Leitung zugeordnet sind. 20.
    Anlage nach Unteranspruch 16; dadurch gekennzeichnet, dass den Rückmeldeein- richtungen Nummernstromstossempfänger zugeordnet sind, die gleichzeitig mit den die Verbindung zur gewünschten Lei tung herstellenden Wählern eingestellt werden und zur Kennzeichnung der von der Rückmeldeeinrichtung auszusenden den Stromstosskombinationen dienen. 21.
    Anlage nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Leitung ein Drehwähler zugeordnet ist, welcher die Zusammensetzung der auszusendenden Stromstosskombznatxonen an den Kon takten der Rückmeldeeinrichtung kenn zeichnet. 22. Anlage zach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die jedesmalige Ein schaltung des die schrittweise Fortschal- tung des Drehwählers bewirkenden, über einen seiner Kontaktarme verlaufenden Steuerstromkreises von der Aussendung der einzelnen Stromstosskombinationen seitens der Rückmeldeeinrichtung ab hängig ist. 28.
    Anlage nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen An schlusskontakte des Drehwählers mit den zur Aussendung bestimmter Stromstoss kombinationen erforderlichen Potentialen fest verbunden sind und über die Kon taktarme des Drehwählers nacheinander mit den Sendekontakten. der Rückmelde- einrichtung in Verbindung gebracht werden. 24.
    Anlage nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung der Reihenfolge der auszusendenden Strom stosskombinationen jedem Nummern stromstossempfänger eine Relaisgruppe zugeordnet ist, deren Relais nach Aus sendung je einer Stromstosskombination nacheinander in Tätigkeit treten, um die Stromstossleitung auf die jeweils fol gende Kennzeichnungseinrichtung um zuschalten. 25.
    Anlage nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Nummernstrom stossempfänger als Hebdrehwähler mit zwei Kontaktsätzen und zugehörigen Schaltarmen ausgebildet sind, wobei die Kontakte des einen Kontaktsatzes in horizontaler Richtung, die Kontakte des zweiten Kontaktsatzes in vertikaler Richtung reihenweise untereinander und mit entsprechenden Sendekontakten der Rückmeldeeinrichtung verbunden sind. 26.
    Anlage nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass von der Rückmelde einriehtung abhängige Schaltmittel vor gesehen sind, die nach Aussendung sämt licher zu einer Rückmeldung gehörenden Stromstosskombinationen selbsttätig die Durchschaltung zur gewünschten Lei tung herbeiführen. 27.
    Anlage nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückmeldeein- richtung für jede auszusendende Strom stosskombination einen besonderen Strom stosssender besitzt und in Verbindung mit der Rückmeldeeinrichtung Schaltein richtungen vorgesehen sind, die in Ab hängigkeit von einem der gewünschten Leitung zugeordneten Wähler nach Mass gabe der zur Kennzeichnung der jeweils verlangten Leitung erforderlichen Strom stosskombinationen die folgerichtige An schaltung der entsprechenden Stromstoss sender herbeiführen. 28.
    Anlage nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückmeldeein- richtung eine Mehrzahl von durch eine Nockenwelle gesteuerten Kontakten ent hält und mit einer selbsttätig wirken den Vorrichtung versehen ist, durch wel che die Nockenwelle bei Belegung der Rückmeldeeinrichtung mit einer ständig umlaufenden Steuerwelle gekuppelt wird 29.
    Anlage nach Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenwelle zur Steuerung der die Buchstaben und Zah len kennzeichnenden Stromstosskombina- tionen mit einzelnen den Stromstosskom- binationen entsprechend ausgebildeten Nockenscheiben versehen ist.
CH149259D 1928-12-28 1929-12-23 Fernschreibanlage. CH149259A (de)

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DES91129D DE607873C (de) 1928-12-28 1929-04-15 Rueckmeldeeinrichtung fuer mechanisch wirkende Fernschreiber
DES95080D DE649978C (de) 1929-11-19 1929-11-19 Schaltungsanordnung fuer Fernschreibanlagen mit Einrichtungen zur selbsttaetigen Rueckmeldung von Teilnehmerkennzeichen

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