CH149122A - Mit einer optischen Zielvorrichtung zu benutzendes Korn. - Google Patents

Mit einer optischen Zielvorrichtung zu benutzendes Korn.

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CH149122A
CH149122A CH149122DA CH149122A CH 149122 A CH149122 A CH 149122A CH 149122D A CH149122D A CH 149122DA CH 149122 A CH149122 A CH 149122A
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CH
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Zeiss Firma Carl
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Zeiss Carl Fa
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    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


  Mit einer optischen Zielvorrichtung zu benutzendes Korn.    Es sind Zielvorrichtungen bekannt, bei  denen das Korn der Waffe in einer Ebene  mit dem Ziele durch optische Mittel abge  bildet wird. Es sind dies sogenannte optische  Zielvorrichtungen. Soll die so     ausgerüstete     Waffe auch bei ungünstigen Lichtverhältnis  sen brauchbar sein, dann ist es erforderlich,       dass'    das Bild ihres Kornes eine starke Kon  trastwirkung gegenüber seiner Umgebung  aufweist.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein mit einer optischen Zielvorrichtung zu  benutzendes Korn, bei dem die angeführte       Kontrastwirkung    erreicht wird. Der Erfin  dungsgegenstand zeichnet sich dadurch aus,  dass er eine mit einer Vorrichtung zur Be  leuchtung von der Seite des Ziels her ver  sehene Blende     aufweist,    die auf der dem     Ziele     abgewandten Seite das Licht nicht reflek  tiert und eine längliche     Offnung    besitzt, de  ren Längsachse in einer lotrechten Ebene  liegt. Die Blende     kehrt    zweckmässig eine  mattschwarze Fläche dem Auge des Benut-         zers    der Waffe zu.

   Zweckmässig gibt man  ausserdem der Blende noch eine geringe     Nei-          gung    auf den Benutzer der Waffe zu, da  mit nahezu kein vom hellen Himmel kom  mendes Licht in das     Auge    des Benutzers  reflektiert     -werden    kann. Um das schädliche  Verkanten der Waffe gut. erkennen und ver  meiden zu können ist es ratsam. in der  Blende wenigstens eine weitere längliche     Üff-          nung    anzubringen, die eine     wagrechte    Längs  richtung hat.

   Auch empfiehlt es sich. um  das Zielen über Kimme und Korn mit der  Waffe nicht     auszuschliessen,    am obern Rande  der Blende ein Hilfskorn     vorzusehen.    Zweck  mässig ist eine auf der Seite des Ziels an  gebrachte Platte mit einer dem Benutzer der  Waffe zugekehrten hellen, gegebenenfalls wei  ssen Oberfläche vorgesehen, die um eine die       Blickrichtung    senkrecht kreuzende Achse in  eine solche Lage schwenkbar ist. dass sie in  folge diffuser     Reflektion    des Tageslichtes  als heller Hintergrund der     Blendenöffnung          wirkt.         In der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in zwei Ausführungsbeispielen  veranschaulicht.

       Abb.    1 zeigt das erste Bei  spiel der Draufsicht;     Abb.    2 gibt es in der  Seitenansicht wieder; in     Abb.    3 ist eine  Draufsicht und in     Abb.    4 im     Seitenriss    ein  Mittelschnitt des zweiten Beispiels ge  zeichnet.  



  Das Korn des ersten Beispiels ist     mit-          telst    eines Schlittens a in einer Schlitten  führung b am Mündungsende des Gewehr  laufes c befestigt. Es hat eine Blende     d;     die um einen kleinen Winkel a auf den Be  nutzer der Waffe zu geneigt und deren Ober  fläche d' matt geschwärzt ist, also das Licht  nicht reflektiert. Die Blende d hat eine als  eigentliches Korn dienende längliche Öff  nung e, deren Längsachse in einer lotrechten  Ebene liegt, und zwei längliche Öffnungen  <I>f'</I> und     f=,    die die Gestalt schmaler, wag  rechter Rechtecke haben deren obere Kanten  in Höhe der obersten Kante der Öffnung e  liegen. Am obern Rande der Blende d ist  ein Hilfskorn g vorgesehen.

   Zur Beleuchtung  der Öffnungen<I>e, f'</I> und     f2    dient eine auf  der Seite des Ziels angebrachte, um eine  die Blickrichtung senkrecht kreuzende Achse       1r,    zwischen Anschlägen um einen Winkel     ,)     schwenkbare Platte i, deren dem Benutzer der  Waffe zugekehrte Fläche i' weiss gefärbt ist.  Die Platte i wird. in der einen Endlage durch  eine an der     Schlittenführung    b befestigte  Feder k gestützt, während sie in der andern  durch einen federnden Riegel l mittelst eines  Ansatzes     an    am Gewehrlaufe     c    festgehalten  wird. Die richtige Wahl der     zielseitigen    Be  leuchtung der Blende ist von grosser Wich  tigkeit.

   Die Beleuchtung soll     gleichmässi     hell über die ganze Fläche der     Blenden-          öffnungen    sein, ohne den Benutzer der Waffe  zu blenden, und soll möglichst unabhängig  sein von künstlichen Lichtquellen, deren       Vorhandensein    die Waffe unhandlicher  machen würde.  



  Beim Gebrauche der Waffe kann die  Platte i je nach den Lichtverhältnissen in  einer der beiden durch die Anschläge he-    stimmten Lagen benutzt werden; bei der Be  nutzung in der     geneigten    Lage wird das vom  hellen Himmel auf die Fläche i' fallende  Licht diffus in die Öffnungen<I>e, f'</I> und     f"     reflektiert, so dass' diese Ausschnitte dem Be  nutzer der Waffe grell weiss auf schwarzem  Grunde, nämlich der mattgeschwärzten     Ober.-          flä,che        dl,    erscheinen. Beim     Schiessen    ohne  optische Zielvorrichtung wird das Hilfshorn  g benutzt.

   Es muss dabei natürlich die op  tische Zielvorrichtung so gewählt sein, dass  ein Zielen mit unbewehrtem Auge über die  Kimme ohne weiteres, und zwar möglichst  ohne einen grösseren     Lagenwechsel    des zielen  den Auges vornehmen zu müssen, wahlweise  möglich ist.   Das zweite Beispiel ist in gleicher Weise  mittelst eines Schlittens a in einer Schlitten  führung b am Gewehrlaufe c befestig..  Seine dem ersten Beispiel entsprechend aus  gebildete Blende d mit mattgeschwärzter  Fläche d', länglichen Öffnungen e, f' und  <I>f 2</I> und Hilfskorn<I>g</I> hat seitliche Ansätze     n'.          n=,    in welche je zwei     kreisförmige    Führun  gen o und p geschnitten sind.

   In diesen Füh  rungen o und     p    sind Sehrauben     q        bezw.    r  verschiebbar, die eine Platte s tragen, deren  obere, dem Benutzer der Waffe     zugekehrte     Fläche s' rein weiss gefärbt und deren un  tere Fläche s\ mit Leuchtfarbe belegt ist.  



  Beim Gebrauche des Kornes kann die  Platte s in einer der beiden Lagen verwendet  werden, bei welcher entweder die Fläche     s'     oder die Fläche     s'    als     Hintergrund    der     Blen-          denöffnungen    e, f' und     f     wirkt. Die erst  genannte Einstellung , findet Anwendung  bei Tageslicht bis zur Dämmerung, die letzt  genannte, die, in der     Zeichnung    mit gestri  chelten Linien     angegeben    ist, bei tiefer Däm  merung oder Dunkelheit. In einer gleichfalls  gestrichelt eingetragenen Zwischenlage     liegt     die Platte s zum Gewehrlaufe c parallel.

    Das     Verschwenken    der Platte s geschieht,  indem nacheinander die Schrauben g und ;  von einem Ende der Führungen o und p an  deren anderes Ende verschoben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit einer optischen Zielvorrichtung zu benutzendes Korn, dadurch gekennzeichnet, dass es eine mit einer Vorrichtung zur Be- leuchtung-von der Seite des Ziels her verse hene Blende aufweist, die auf der dem Ziele abgewandten Seite das Licht nicht reflektiert und eine längliche Öffnung besitzt, deren Längsachse in einer lotrechten Ebene liegt. UNTERANSPRtrCFIE 1. Korn nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Blende wenig stens .eine weitere längliche Öffnung mit wagrechter Längsrichtung angebracht ist.
    Korn nach Patentanspruch, gekennzeich net durch ein am obern Rande der Blende angebrachtes Hilfskorn zum wahlweisen Zielen über Kimme und Korn ohne Ver wendung der optischen Zielvorrichtung. 3. Korn nach Patentanspruch, gekennzeich net -furch eine auf der Seite des Ziels angebrachte Platte mit einer dem Benut zer der Waffe zugekehrten hellen Fläche, die um eine die Blickrichtung senkrecht kreuzende Achse in eine solche geneigte Lage schwenkbar ist, dass si-e infolge dif fuser Reflektion des Tageslichtes als hel ler Hintergrund der Blendenöffnung wirkt.
    Korn nach, Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte rückseitig mit Leuchtfarbe be legt und in eine zweite Lage schwenkbar ist, bei welcher ihre Leuchtfläche als Hin tergrund der Blendenöffnung R=irkt. 5. Korn nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 3 und 4, gekennzeichnet durch seitliche, gebogene Führungen, in denen dii# Platte in ihre verschiedenen Stellungen verschiebbar ist.
CH149122D 1928-08-16 1929-08-05 Mit einer optischen Zielvorrichtung zu benutzendes Korn. CH149122A (de)

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CH149122D CH149122A (de) 1928-08-16 1929-08-05 Mit einer optischen Zielvorrichtung zu benutzendes Korn.

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CH (1) CH149122A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113397B (de) * 1959-05-11 1961-08-31 Walther C Fa Doppelvisiereinrichtung fuer Handfeuerwaffen aller Art

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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