DE1113397B - Doppelvisiereinrichtung fuer Handfeuerwaffen aller Art - Google Patents

Doppelvisiereinrichtung fuer Handfeuerwaffen aller Art

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DE1113397B
DE1113397B DEW25591A DEW0025591A DE1113397B DE 1113397 B DE1113397 B DE 1113397B DE W25591 A DEW25591 A DE W25591A DE W0025591 A DEW0025591 A DE W0025591A DE 1113397 B DE1113397 B DE 1113397B
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grain
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sight
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/46Sighting devices for particular applications
    • F41G1/473Sighting devices for particular applications for lead-indicating or range-finding, e.g. for use with rifles or shotguns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/01Sighting devices characterised by the visual combination effect of the respective geometrical forms of fore and rear sight

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description

  • Doppelvisiereinrichtung für Handfeuerwaffen aller Art Die Erfindung betrifft eine Visiereinrichtung für Handfeuerwaffen, mit der sowohl ein Grobvisieren für das Zielen auf bewegliche Ziele oder für eine schnelle Schußfolge wie Dauerfeuer oder Stoßfeuer als auch ein Feinvisieren für den gezielten Einzelschuß erfolgen kann.
  • Es sind Visiereinrichtungen bekannt, die aus einem Korn mit mehreren konzentrischen Ringen sowie einer Kugel oder einer Kreisfläche im Mittelpunkt der Ringe bestehen. Die Ringe dienen herbei zum schnellen Erfassen eines sich bewegenden Zieles, das dann bei Einzelschuß in die Visierlinie des Mittelpunktes gebracht werden kann, oder zum Vorhalten entsprechend der Geschwindigkeit des Zieles, ohne daß genau gezielte Schüsse abgegeben werden.
  • Es ist ferner bekannt, zwei getrennte Visiereinrichtungen bei Einzelschußwaffen übereinander anzuQrdnen, die beide für Feinvisierung eingerichtet sind und von denen die eine in üblicher Weise aus Kimme und Korn besteht, während die andere aus einem Zielfernrohr besteht oder an Stelle der Kimme eine andere optische Einrichtung aufweist.
  • Diese bekannten Visiereinrichtungen sind entweder nur für Einzelschuß eingerichtet, wenn sie außer einer Kimme und Feinkorn noph ein Fernrohrvisier enthalten, oder nur für Streuschuß, wofür sie -mit einem Grobkorn versehen sind.
  • Es sind ferner Visiervorrichtungen mit einem Feinkorn und einer aus Diopter und Kimme bestehenden Vorrichtung bekannt, die wechselweise verstellbar ist,-wozu eine Anschlagunterbrechung erforderlich ist.
  • Die erfindungsgemäße Visiereinrichtung gibt dem Schützen die Möglichkeit, ohne Anschlagunterbrechung wahlweise und lediglich durch Änderung der Lage des Auges einen genau gezielten Einzelschuß mit dem Feinvisier oder bei schneller Schußfolge, z. B. Dauerfeuer, eine größere Schußfolge mit dem verhältnismäßig groben Visier abzugeben oder bei Einzelschuß von dem Grobvisier auf das Feinvisier überzugehen, wobei in beiden Fällen nur das jeweils benutzte Korn des aus Korn und Kimme bestehenden Visiers sichtbar ist.
  • Erfindungsgemäß sind in der Kimmenplatte ein Diopterloch und darüber eine Breitkimme und in der Kornplatte ein Feinkorn und ein darüber liegendes Breitkorn mit etwas Abstand voneinander angeordnet.
  • Der Abstand des Diopterloches von der Breitkimme ist außer von dem Abstand zwischen Feinkorn und Breitkorn auch abhängig von der Lauflänge bzw. dem Abstand der Kimmenplatte von der Kornplatte. Das Diopterloch ist ferner auf Abstand zu benutzen, d. h.; das. Auge bleibt im gleichen: 'Abstand von der Kimmenplätte _ wie beim Zielen- über die Grobkimme und das Grobkorn..ünd- verändert -beim Übergang von einer Visierung auf-:die andere. lediglich seine Höhenlage. .
  • Im besonderen befindet sich das Feinkorn innerhalb einer Durchbrechung der Kornplatte unter dem Breitkom, das zugleich als Kornschutz für-das Feinkorn-dient: Da die Unterkante der Kimme (Kimmen Boden) des Grob- oder Breitkornes mit Bezug auf den Durchbruch für -das Feinkorn so angeordnet ist, daß, - wenn über gestrichen Grobkorn gezielt wird, das Feinkorn hinter der Kimmenplatte nicht sichtbar ist, während andererseits beim Zielen durch das Diopterloch und über das Feinkorn das Grobkorn nicht sichtbar ist, entfällt eine Irritierung des Schützen, die durch eine gleichzeitige Beobachtung des Feinkornes und des Grobkornes bzw. des Grobkornes mit dem Feinkorn entstehen würde. Der Kimmenboden der Grobkimme und die obere Kante des Durchbruches in der Kornplatte können ferner im gleichen Sinne gewölbt sein, so daß beim Zielen über das Grobvisier der Durchbruch in der Kornplatte mit Sicherheit auch bei den auftretenden Erschütterungen und Schwankungen des Laufes bei Dauerfeuer unsichtbar bleibt.
  • Zur weiteren Verbesserung der seitlichen Zielhaltung über Grobkorn und Grobkimme, insbesondere zur Vermeidung einer Verklemmung oder Verkantung von Korn und Kimme beim Zielen ist die Kornplatte und die Kimmenplatte an der Schützensichtseite mit senkrechten, beim Zielen für das Auge ineinanderlaufenden weißen oder farbigen Abstrichen versehen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Doppelvisiereinrichtung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Kimmenplatte und die Kornplatte in perspektivischer Darstellung hintereinander, Fig. 2 die Kornplatte in Ansicht von hinten, Fig. 3 die Kimmenplätte in Ansicht vön hinten, Fig. 4 eine andere Ausführungsform der Kimmenplatte in Ansicht von hinten, Fig. 5 und 6 je eine Sichtdarstellung beim Zielen. Die Visiereinrichtung besteht aus der Kornplatte 1 und der Kimmenplatte 2. Die Kornplatte 1 hat einen breiten oberen Rand 3, der als Breit- oder Grobkorn beim Schießen von Dauerfeuer' dient, und einen Druchbruch 4, in dem sich ein Feinkorn 5 für genau gezielte Einzelschüsse befindet. Grobkorn und Feinkorn unterscheiden sich in ihrer Breite beträchtlich. Der Kornplatte 1 ist die Kimmenplatte 2 zugeordnet, die mit einer breiten Kimme 6 und neben dieser liegenden Rändern 7 an der Oberkante und einem Diopterloch 8 versehen ist. Zwischen der Oberkante 3 und dem Durchbruch 4 der Kornplatte 1 und der Kimme 6 sowie der Unterkante der Kimmenplatte 2 ist je ein weißer oder farbiger Abstrich 9, 10 in Form einer Auflage vorgesehen. Beide Abstriche fluchten beim Visieren miteinander.
  • Der Kimmenboden 6 a der Breit- oder Grobkimme ist mit Bezug auf den Feinkorndurchbruch 4 so angeordnet, daß der Feinkorndurchbruch, wenn über gestrichen Grobkorn gezielt wird, nicht sichtbar ist, da er von der Kimmenplatte 2 überdeckt ist. Es ist somit auch das Feinkorn 5 nicht sichtbar, auch wenn der Schütze bei dieser Stellung des Auges den Blick durch das Diopterloch 8 richten sollte, so daß eine Irritierung unmöglich ist.
  • Dies ist auch aus den Fig. 5 und 6 erkennbar, in denen die Kimmen- und die Kornplatte in Sichtperspektive beim Zielen einmal mit dem Feinvisier (Fig. 5), zum andern mit dem Grobvisier (Fig. 6) dargestellt sind. Es ergibt sich, daß nach Fig.5 beim Zielen durch das Diopterloch 8 innerhalb des Durchbruches 4 der Kornplatte 1 das Feinkorn 5 im -schraffiert dargestellten - Sichtkreis liegt und sichtbar ist, während die Oberkante 3 des Grobkornes 1 außerhalb des Sichtkreises liegt, somit überdeckt und unsichtbar ist.
  • Andererseits ist durch Heben des zielenden Auges beim Zielen über Grobkimme 6 und Grobkorn 1 (Fig. 6) der bei dieser Augenstellung entstehende -schraffiert dargestellte - Sichtkreis des Diopterloches unterhalb des Feinkornes, läßt dieses also nicht sichtbar werden, falls beim Zielen über Grobkimme und Grobkorn der Blick durch das Diopterloch gerichtet wird.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist in der Kimmenplatte 2 in dem runden Diopterloch 8 eine Feinkimme 11 vorgesehen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Visiereinrichtung mit über einem Feinkorn angeordnetem Breitkorn für Handfeuerwaffen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kimmenplatte (2) ein Diopterloch (8) und darüber eine Breitkimme (6) und in der Kornplatte (1) ein Feinkorn (5) und ein darüberliegendes Breitkorn (3) mit etwas Abstand voneinander angeordnet sind.
  2. 2. Visiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Feinkorn (5) innerhalb einer Durchbrechung (4) der Kornplatte (1) unter dem Breitkorn liegt, das zugleich als Kornschutz für das Feinkorn dient.
  3. 3. Visiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zielhilfsmittel auf der Kimmenplatte in Schützensicht ein senkrechter, mit Leuchtfarbe ausgelegter Abstrich angebracht ist, dem ein an der Kornplatte angebrachter Abstrich fluchtend zugeordnet ist.
  4. 4. Visiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Diopterloches eine Feinkimme (11) vorgesehen ist (Fig. 4). In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 149122; USA.-Patentschriften Nr. 962 596, 1167 490, 1363553.
DEW25591A 1959-05-11 1959-05-11 Doppelvisiereinrichtung fuer Handfeuerwaffen aller Art Pending DE1113397B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US962596A (en) * 1909-08-30 1910-06-28 Morris S Sober Gun-sight.
US1167490A (en) * 1915-07-06 1916-01-11 Robert B Gilmore Gun-sight.
US1363553A (en) * 1918-06-29 1920-12-28 Barringer Daniel Moreau Gun-sight
CH149122A (de) * 1928-08-16 1931-08-31 Zeiss Carl Fa Mit einer optischen Zielvorrichtung zu benutzendes Korn.

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US1363553A (en) * 1918-06-29 1920-12-28 Barringer Daniel Moreau Gun-sight
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