DE698356C - Fuer Feuerwaffen mit Kimme und Korn bestimmte Zielvorrichtung - Google Patents

Fuer Feuerwaffen mit Kimme und Korn bestimmte Zielvorrichtung

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DE698356C
DE698356C DE1937T0049507 DET0049507D DE698356C DE 698356 C DE698356 C DE 698356C DE 1937T0049507 DE1937T0049507 DE 1937T0049507 DE T0049507 D DET0049507 D DE T0049507D DE 698356 C DE698356 C DE 698356C
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DE
Germany
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sight
lens
convex lens
rear sight
center
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Expired
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DE1937T0049507
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English (en)
Inventor
Dr Med Walther Thorner
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WALTHER THORNER DR MED
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WALTHER THORNER DR MED
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/14Rearsights with lens

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Eyeglasses (AREA)

Description

  • Für Feuerwaffen mit Kimme und Korn bestimmte Zielvorrichtung. Man kann beim Zielen über Visier und Korn das Visier durch eine -Konvexlinse von langer Brennweite ersetzen, deren- Brennpunkt im Korn liegt. Als Ziellinie dient dann die optische Achse . der Konvexlinse, an" deren Rand vorbei man das Korn sieht. Derartige Zielvorrichtungen haben sich jedoch nichteingeführt, weil der Vorteil, den sie bieten, nämlich die Ausschaltung der Akkomodation für-. alterssichtige Jäger, nicht die Nachteile ,aufwiegt, die in der größeren Empfindlichkeit und -leichteren Zerstörbarkeit der Konvexlinse gegenüber einem einfachen Metallvisier liegen.
  • Die Erfindung bezweckt, das Prinzip der am Visier angebrachten Konvexlinse in einer Weise nutzbar zu machen, die die Nachteile ausschließt, indem nebeneinander das Zielen über Visier und Korn und das Zielen über die Konvexlinse stattfinden kann,. ohne daß diese beiden Methoden einander stören. Sie erreicht dies mit Hilfe einer-dem Visier zugeordneten Konvexlinse, deren ideellen Mittelpunkt, d. h. der Mittelpunkt derjenigen Linse, aus der dieses Konvexlinsenstück_ herausgeschnitten ist, in der Visierkimme und deren Brennpunkt im Korn liegt, dadurch, daß die Konvexlinse der Visierlinie-Kimme-Korn freilassend angebracht ist. Vorzugsweise wird das Konvexlinsenstück in, ein gewöhnliches, mit einer Kimme versehenes Visier in einem seitlichen Teil des Visierrandes eingesetzt. Bei Seitenorientierung der Waffe wird daher das Konvexlinsenstück rechts oder links seitlich der Kimme angeordnet sein, während es bei Höhenorientierung der Waffe oben oder unten seitlich der Kimme angebracht ist.
  • Um auch zu erreichen, daß das Kornbild in der Konvexlinse schnell aufgefunden wird, sind die seitlichen Ränder des Konvexlinsenstückes in einem solchen Abstande von der Visierkimme angebracht, daß bei der gewöhnlichen Augenentfernung beim Einspielen des Korns auf den inneren Linsenrand ` gleichzeitig das Kornbild in der Mitte der Konvexlinse erscheint. Für Waffen, bei denen die . Augenentfernung vom Visier etwa gleich der Entfernung zwischen Visier und Korn ist, ent@ sprechen die Abstände dabei etwa einem Verhältnis x : 3.
  • Versieht man das Visier mit einer Schutzhül@e, so ist es zweckmäßig, - diese so anzuordnen, daß sie durch seitliche Verschiebung oder Umstecken entweder - die Konvexlinse oder die Kimme freigibt.
  • In den Abb. i bis 3 ist schematisch der Erfindungsgegenstand dargestellt. Abb. i zeigt das Visier in vergrößertem Maßstalbe: cc ist der metallene Visierkörper, b der Mittelpunkt der Kimme. Dieser ist gleichzeitig der optische Mittelpunkt des Konvexlinsenstückes c,das in den oberen Rand des Visiers. a eingesetzt ist. -Die oberen Begrenzungslinien von Kimme und Linse sind mit i und i' bezeichnet. Die Brennweite des Konvexlinsenstückes ist 'so lang, daß das Korn im Brennpunkt liegt, während der ideelle optische Mittelpunkt des Konvexlinsenstückes c in b liegt. Die Entfernung d-b verhält sich zur Entfernung e-b wie .i : 3. In der Konvexlinse erscheint beim richtigen Zielen das Korn/' vergrößert.
  • Abb.2 zeigt die Wirkungsweise der Abmessungen der Konvexlinse. Der leichteren Darstellung wegen ist die Entfernung g-f unverhältnismäßig klein gezeichnet. In der Stellung g befindet sich das Auge des Schützen, wenn er über das Visier b nach dem Korn/ zielt. Rückt das Auge etwas weiter nach links in die Stellung g', so hat dies eine Parallelverschiebung der Visierlinie um einen sehr kleinen Betrag zur Folge, welcher, da höherer Ordnung, vernachlässigt werden kann. Der Schütze sieht dann das Korn f auf den - inneren Linsenrand d einspielen. Gleichzeitig sieht er auch in der Konvexlinse d, e -sowohl das vergrößerte Korn f als auch das Ziel in der Mitte zwischen d und e liegen. Ist der Abstand g-b gleich dem Abstand b- f, so verhält sich b-d : b-e = i : 3.
  • Abb.3a und 3b zeigen ein solches mit .einer Schutzhülse versehenes Visier. Die Schutzhülse h läßt in der Stellung 3,7 die Linse frei und verdeckt die Kimme, während sie in der Stellung 3b die Linse verdeckt und die Kimme freigibt.

Claims (1)

  1. PATr,NTANSpRÜciiL:r i. Für Feuerwaffen mit Kimme und Korn bestimmte Zielvorrichtung mit einer dem Visier zugeordfieten Konvexlinse, deren ideeller Mittelpunkt in der Visierkimme und deren Brennpunkt im Korn liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Konvexlinse (c) die Visierlinie Kimme-Korn (b-1) .freilassend angebracht ist. z. Zielvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Konvexlinse rechts oder links der Kimme (b) angeordnet ist. 3. Zielvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Konvexlinse in einen seitlich der Kimme gelegenen Visierausschnitt (d, e) derart eingefügt ist, daß die oberen Begrenzungslinien (i, i') der Ximme und Linse eine gerade Linie bilden. 4. Zielvorrichtung nach Anspruch 3, bei der die seitliche Lage des in das Visier eingefügten Linsenstückes dadurch gegeben ist, daß der lotrechte Abstand des der Kimme zugekehrten Linsenrandes (d) von der Mitte des Linsenstückes zu demjenigen von der ideellen Linsenmitte (b) sich verhält wie der Abstand des inneren Linsenrandes vom Augenort (d, g') zu demjenigen vom Korn (d, f). 5. Zielvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schutzhülse je -nach ihrer Stellung entweder- die Konvexlinse oder die Kimm freigibt.-
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0108735A3 (de) * 1982-11-03 1986-01-29 Bernhard Tildeblad Optische Visiereinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0108735A3 (de) * 1982-11-03 1986-01-29 Bernhard Tildeblad Optische Visiereinrichtung

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