AT335888B - Jagdgewehr - Google Patents

Jagdgewehr

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AT335888B
AT335888B AT329475A AT329475A AT335888B AT 335888 B AT335888 B AT 335888B AT 329475 A AT329475 A AT 329475A AT 329475 A AT329475 A AT 329475A AT 335888 B AT335888 B AT 335888B
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Baum Engelbert Ing
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/02Foresights
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/42Tube sights; Bar sights ; Combinations of tubular fore and rearsights
    • F41G1/425Bar sights

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Jagdgewehr, insbesondere   mehrläufige   Schrotflinten für schnell bewegliche Ziele, mit einer Visiereinrichtung, die aus einem Formstab besteht, welcher auf der an der Oberseite des Doppellaufes angeordneten Laufschiene befestigt ist und sich gegebenenfalls von der Mündung bis zum Verschluss erstreckt. 



   Bei Kugelgewehren verwendet man als Visiereinrichtung üblicherweise Kimme und Korn. Mit Kimme und
Korn ist ein genaues Zielen möglich, doch eignet sich diese Visiereinrichtung nicht für rasch bewegliche Ziele. 



   Bei Schrotflinten verzichtet man üblicherweise auf eine eigene Visiereinrichtung oder verwendet ein Hilfskom, wobei man über den Lauf bzw. das Hilfskorn hinweg zielt. Beim Zielen über den Lauf bzw. über das Hilfskorn werden jedoch oft vom Schützen Zielfehler gemacht, da eine Verdrehung des Gewehrlaufes in horizontaler
Richtung dem Schützen nicht angezeigt wird. Diese Zielfehler haben ihre Ursache in erster Linie in
Haltungsfehlern des Schützen bzw. in einer mangelnden Anpassung des Schaftes an die Körpermasse des
Schützen. 



   Die deutsche Offenlegungsschrift 1959839 zeigt bei einem Jagdgewehr einen Ziel- oder Formstab, der zylindrische Gestalt hat und auf dem die Läufe verbindenden Steg so befestigt ist, dass er sich über dessen ganze
Länge erstreckt. Damit soll das schnelle Anvisieren und Zielen erleichtert und die Fehlerquote wesentlich verringert werden. 



   Fehler, die durch horizontales Verdrehen des Gewehrlaufes aus der Ziellinie oder durch Verkanten entstehen, können mit diesem bekannten zylindrischen Formstab nicht vermieden werden, denn es gibt an diesem keine ins Auge springenden Flächen, die den Schützen   z. B.   beim Verkanten des Gewehres auf diesen Fehler sofort aufmerksam machen. 



   Die deutsche Offenlegungsschrift 2262965 offenbart eine Visiereinrichtung für Pistole, Flinten u. dgl., welche aus einem auf dem Spanner der Pistole montierten Block mit einem im Querschnitt etwa rechteckigen Kanal besteht, dessen Bodenfläche zur Mündung hin ansteigt und dessen Seitenflächen vorne einen kleineren Abstand voneinander aufweisen als hinten. Mit dieser Einrichtung ist das genaue Erfassen des Zieles in der vorderen Kanalausnehmung nur möglich, wenn die Seitenflächen und der Boden gleich grosse abgestumpfte Keile bilden. Es ist klar, dass eine gewisse Zeit vergeht, bis diese Bedingung für die Abgabe eines treffsicheren Schusses hergestellt werden kann, weshalb sich die bekannte Visiereinrichtung für das Erfassen von schnell beweglichen Zielen nicht eignet, auch dann nicht, wenn die Kanalflächen gefärbt sind. 



   Die   brit. Patentschrift Nr. 253, 795   zeigt schliesslich eine Visiereinrichtung für Doppellaufflinten, welche aus einem am Mündungsende oben aufgesetzten schmalen Steg mit rechteckigem Querschnitt über seine ganze Länge besteht, die jedoch höchstens ein Viertel der Lauflänge ausmacht. Mit diesem Steg bleiben daher allfällige Verkantungsfehler unbemerkt, da ja die Seitenflächen des Steges, die solche Fehler anzeigen könnten, viel zu kurz sind, um vom Schützen wahrgenommen werden zu können. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, die angeführten Nachteile bekannter Jagdgewehre zu beseitigen und eine Visiereinrichtung zu schaffen, welche dem Schützen anzeigt, ob und welchen Haltungsfehler er macht und wie der Schaft gedreht werden muss. Weiters soll die erfindungsgemässe Visiereinrichtung eine Korrektur eines Haltungsfehlers während des Anschlages und Zielvorganges ermöglichen. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Formstab durch einen schmalen im Vertikalquerschnitt ein hochgestelltes Rechteck aufweisenden Steg in der Form einer zur Mündung ansteigenden schiefen Ebene gebildet ist, deren Oberseite gegenüber den ebenen Seitenflächen unterschiedliche Farbe aufweist. 



   Die Erfindung wird nun näher unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen   zeigen : Fig. 1   eine Seitenansicht einer Bockdoppelflinte mit   erfindungsgemässer   Visiereinrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht eines Teiles des Laufes der Flinte nach   Fig. 1   im vergrösserten Massstab, Fig. 3 eine Vorderansicht des Laufes nach Fig. 2 und die Fig. 4a bis 4d verschiedene Anschlagstellungen einer Flinte mit einer   erfindungsgemässen   Visiereinrichtung. 



   Die Schrotflinte nach den   Fig. 1   bis 3 besteht aus einem   Doppellauf --1--,   einer   Handhabe--2--,   
 EMI1.1 
 ansteigenden Steg. Der Steg--10--ist in Form einer schiefen Ebene ausgebildet, welche unmittelbar hinter dem   Verschluss --3-- beginnt   und an der Laufmündung endet. Die Grundlinie des   Steges--10--liegt   an der   Laufschiene--6--an.   Der Steg--10--hat eine Breite von   z. B.   3 mm und eine Höhe an der Laufmündung 
 EMI1.2 
 hochstehendes Rechteck (4a und 4d) und kann dieses leicht ins Ziel führen.

   Stimmt die Ziellinie vom Auge des Schützen nicht mit der Richtung des Laufes überein, weil der Schütze das Gewehr in horizontaler Richtung aus der Ziellinie verdreht hat (Fig. 4c) oder hat der Schütze das Gewehr verkantet   (Fig. 4b), sieht   er eine Seitenfläche --8-- des Steges-10--. Je nachdem, ob der Schütze die rechte oder linke   Seitenfläche-8-des   Steges - sieht, muss er die Lage des   Schaftes --5-- entsprechend korrigieren.   Bei Doppelflinten mit nebeneinander angeordneten Läufen kann der   Steg-10-auf   der die beiden Läufe verbindenden Laufschiene angeordnet sein. Der   Steg --10-- kann   auch nachträglich ohne Schwierigkeit auf dem Lauf bzw. die Laufschiene aufgesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Jagdgewehr, insbesondere mehrläufige Schrotflinten für schnell bewegliche Ziele, mit einer Visiereinrichtung, die aus einem Formstab besteht, welcher auf der an der Oberseite des Doppellaufes angeordneten Laufschiene befestigt ist und sich gegebenenfalls von der Mündung bis zum Verschluss erstreckt, EMI2.1 hochgestelltes Rechteck aufweisenden Steg in der Form einer zur Mündung ansteigenden schiefen Ebene gebildet ist, deren Oberseite gegenüber den ebenen Seitenflächen unterschiedliche Farbe aufweist.
AT329475A 1975-04-29 1975-04-29 Jagdgewehr AT335888B (de)

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AT329475A AT335888B (de) 1975-04-29 1975-04-29 Jagdgewehr

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AT329475A AT335888B (de) 1975-04-29 1975-04-29 Jagdgewehr

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ATA329475A ATA329475A (de) 1976-07-15
AT335888B true AT335888B (de) 1977-04-12

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AT (1) AT335888B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0256173A1 (de) * 1986-06-20 1988-02-24 Thomas A. Jolly Schusswaffenvisier

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0256173A1 (de) * 1986-06-20 1988-02-24 Thomas A. Jolly Schusswaffenvisier

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Publication number Publication date
ATA329475A (de) 1976-07-15

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